Marine Le Pen für BBC: die EU bringt den Europäern nur Unglück und Verlust ihrer Identität


19 April 2014. BBC-Interview mit der Chefin von Front National Marine Le Pen über Fragen der europäischen Identität, Migration, Souveränität und Le Pens mögliche Zusammenarbeit mit Nigel Farage.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=83NsH…

„Paradies“ oder „EU“…unsere Heimat ist das Reich…Mehrteiler Nr. 1


VERBUNDEN MIT DEM DANK AN ALLE HIER NICHT GENANNTEN AKTIVISTEN DER GELEBTEN SELBSTERMÄCHTIGUNG, IDEENGEBERN, RECHERCHEUREN UND TEXTERN

 

Bild 1350 Jahre Hambacher-Fest

»Das echte Bild zum Hambacher Fest – zu besichtigen im Histori sehen Museum der Pfalz Speyer. «

»Die Umdeutungen hier am Beispiel der sogenannten Bundespost«

 

Betrachtungen zu Schwingungsebenen

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♦ „Was allgemein als ausgemacht gilt, verdient am meisten untersucht zu werden. “ von Georg Christoph Lichtenberg

 

Der Goldrahmen = Kolonieangehörigkeit = Firmenstatus = Rechtsrahmen HGB / UCC

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Vorwort und Einleitung

Dieses Heft ist eine sachliche, einfach und verständlich geschriebene Faktensammlung zum Thema „Staatsangehörigkeit“, ihre Bedeutung und die konkreten Auswirkungen auf unser aller Leben. Das hier Dargestellte basiert ausschließlich auf einer Zusammenstellung, Auswertung und Analyse von Rechtstexten und deren Metamorphose.

Wir haben dabei bewusst auf Juristendeutsch verzichtet. Auch wenn Sie alles, der leichteren Lesbarkeit wegen, in lateinischen Buchstaben finden werden (die offizielle Schrift des Staates, dem Sie wirklich angehören, ist Fraktur), seien Sie versichert, hier wird Fraktur gesprochen.

Und wie so oft, werden Sie erkennen, dass von den bedeutenden Dingen des Lebens oft das Gegenteil von dem wahr ist, als das, was Sie vorher dachten. Eben noch wollten Sie mit dem Zeigefinger auf vermeintliche Nazis zeigen, die in Wirklichkeit oft nur Nationale und Wertkonservative sind, aber wie es auch physisch im Moment des erhobenen Zeigefingers ist, 3 Finger zeigen dabei immer zurück und auf ein Mal sind Sie selbst nazifiziert. Das sind Sie — unbewusst natürlich.

»Aber wollen Sie das?«

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie Aufhellen-des zum Thema:

„Deutsche Staatsangehörigkeit“ und Staatsangehörigkeit: „DEUTSCH“, also über etwas, was Sie in Ihren Ausweisen finden, was Sie angeblich sein sollen. Es geht Sie also wirklich persönlich etwas an. In dieser Broschüre werden nur nachprüfbare Fakten und Gesetze präsentiert und keine Rechtsauffassungen.

Wir versuchen es trotzdem unterhaltend darzustellen, obwohl Ihnen wahrscheinlich das Lachen vergehen wird.

Sie werden trotzdem feststellen: Recht kann auch recht unterhaltend sein. Wenn man alles auf das Wesentliche fokussiert, ist es sogar sehr einfach und für jeden, der es annehmen möchte, zu verstehen.

Natürlich geben wir auch Anregungen zur Tat, denn wer nur auf bestehende Probleme hinweißt, ohne einen Beitrag zu dessen Lösung parat zu haben, ist selbst Teil des Problems.

Wenn Sie es genau wissen wollen, ersetzt nichts die eigene Erfahrung und damit die eigene Tat. Wir empfehlen wir Ihnen in der Frage der Staatsangehörigkeit z.B. eine kurze Anfrage an Ihr Einwohnermeldeamt mit diesem Inhalt:

„Hiermit stelle ich folgenden Antrag:

1. Teilen Sie mir bitte rechtsverbindlich mit: Wie genau heißt der Staat (als Substantiv bezeichnet) dem Sie und ich angehören.

2. Erbringen Sie mir für diesen Staat Ihre Legitimation als Behörde und Amtsinhaber.

3. Auf diese Bezeichnung stellen Sie mir bitte neue Ausweisdokumente aus, denn den Staat „DEUTSCH“ gibt es offenkundig nicht. Hochachtungsvoll ..

Dies kostet Sie in der Erledigung keine 10 Minuten. Wichtig — äußern Sie in Anschreiben, Anfragen, Anträgen keine eigenen Meinungen und Rechtsauffassungen, damit man Sie nicht von vorn herein in eine bestimmte Ecke schieben kann.

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Allein beim Lesen der Antworten auf diese einfachen Fragen kommen Sie vom Glauben ins Wissen. Es ist nie schwer. Die Wahrheit ist immer einfach.

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Heimat ist ein Paradies - 0001 wird fortgesetzt…

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Steiermark: Linke Terroristen drohen Gasthaus zu „entglasen“


In Wien endete die Demo gegen die Identitäre Bewegung mit 36 Festnahmen auf linker Seite. Wegen Störaktionen und Auffälligkeiten wurden sie vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nun greift der Hass auf alles Andersdenkende aber bis in die Steiermark. Ein Gasthaus wird von Linkschaoten massiv mit Sachbeschädigung bedroht. Weil dort ein unliebsames Sommerfest stattfinden sollte, wird den Besitzern öffentlich ein „Entglasen“ ihrer Lokalität angekündigt.

Linke Gewalt allgegenwärtig

Weil die steirische Identitäre Bewegung in Graz ihr Sommerfest abhalten will und sich dazu ein Gasthaus ausgesucht hat, sind die Besitzer nun mit Drohbriefen von linker Seite konfrontiert. Mit der Botschaft „Wenn ihr den Nazis von der Identitären Bewegung länger euer Lokal zur Verfügung stellt, werden wir es entglasen“, waren diese Woche die Wirtsleute konfrontiert. Schockierend ist nicht nur der Einschüchterungsversuch, sondern auch die klaren Worte jener Leute, die keine Gewalt zu scheuen scheint.

Auch der KPÖ-Politiker und Gemeinderat Robert Krotzer stattete der Familie Gehringer einen Besuch ab, aber will mit den feindlichen Worten nichts zu tun haben. Er wollte die Besitzer lediglich über die Gesinnung ihrer Gäste aufklären und somit dazu beitragen, sie nicht zu bewirten und das Sommerfest abzusagen. Der Grazer FPÖ-Klubchef Armin Sippel kritisiert daher „eine antidemokratische Haltung, die eines Gemeinderats unwürdig ist“.

Einschüchterung gescheitert

Im Wirtshaus der Familie Gehringer sollte diesen Samstag ein Fest der jungen patriotischen Gruppierung stattfinden. Seit Tagen werden sie aus diesem Grund am Telefon beschimpft und genervt, die Webseite wurde auch schon lahmgelegt und der Brief, welcher mit „antifaschistischen Grüßen“ gezeichnet war, bildete den Höhepunkt.

Vorbildlich—nur so können die Ratten gestoppt werden….:

Familie Gehringer bleibt unbeeindruckt: „Wir ziehen das Fest durch“, sagt die Chefin. „Wir sind ein Gasthaus und zu uns kann jeder kommen, egal ob In- oder Ausländer, egal von welcher Partei – wenn er sich benimmt.

Wir lassen uns jedenfalls nicht erpressen“, so die Wirte gegenüber der Grazer Kleinen Zeitung.

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http://www.unzensuriert.at/content/0015533-Steiermark-Linke-drohen-Gasthaus-zu-entglasen

„Identitären Bewegung“ lebt und wird aktiv…Verhaftete und Verletzte in Wien: Linksradikale Gegendemonstration eskaliert


wie üblich sind unsere Gegner, nein, unsere Feinde in den Reihen der HSR-Züchtung dabei.

Gilt es doch die Gelegenheiten zu nutzen, um in fröhlicher Runde einige Kisten Bier ordnungsgemäß zu leeren….

Nebenbei wird dann a‘ bisserl geschrien und die einzigen Worte die sie kennen ständig wiederholt. Sie kennen die Worte, aber nicht deren Bedeutung.

Wenn es ihnen dann langweilig wird, nach gesundem Bierdurst, bekommen sie Lust irgendwelche „andere“ zu erschlagen. Da kommen dann die Polizisten recht. So versuchen dadurch einige Terror-Ratten ihren internen Status zu erhöhen…..„hasse sehn…ich…voll auf die Cops….kannsse dat auch, eh?“

 

Am Samstag, dem 17. Mai 2014, fand die erste Demonstration der „Identitären Bewegung“ in Wien statt. Seit Wochen hatten linksradikale Gruppierungen unter Schirmherrschaft des Anti-Akademikerballbündnisses „Offensive gegen Rechts“ gegen die Kundgebung mobilisiert. Entsprechend kam es auch diesmal zu gewalttätigen Angriffen durch die Linken-Terroristen.

Die Identitäre Bewegung erlangte in Österreich Identitäre Bewegung Österreich 4erstmals durch ihre Gegenbesetzung der Votivkirche im Februar 2013 mediale Aufmerksamkeit. Sie selbst bezeichnet sich als patriotische Jugendbewegung und demonstrierte am Samstag unter dem Motto „Unser Europa ist nicht eure Union“ gegen ein Europa offener Grenzen, von Multikulti und Massenzuwanderung. Zur Unterstützung reisten auch „Identitäre“ aus Italien, Frankreich, Deutschland und der Tschechischen Republik an.

Die Demonstration, die ihren geplanten Ausgangspunkt um 13 Uhr beim Christian-Broda-Platz hatte, musste bereits aufgrund der Gegendemonstration, die um 11 Uhr ebendort begann, auf den Europaplatz ausweichen, da sich die Linken-Terroristen weigerten, den Platz zu räumen. Die „Identitären“ mussten ihre geplante Route daher von der Mariahilfer Straße in die parallel verlaufende Burggasse verlegen, um zur geplanten Schlusskundgebung auf dem Museumsplatz zu gelangen.

Massiver Polizeieinsatz gegen Linksextreme war notwendig

Den etwa 200 „Identitären“ standen knapp 500 „Offensive gegen Rechts“-Aktivisten gegenüber. Aufgrund des bekannt hohen Aggressionspotentials der „HSR“ und gefährlicher Drohungen gegen die Demonstration im Vorfeld waren hunderte Polizisten zum Schutz der Sicherheit kommandiert, auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

Nach den ersten Metern in der Burggasse versuchten vermummte Gegendemonstranten, auf die Identitären loszugehen, mit Sitzblockaden wollte man den gelbe Fahnen schwenkenden Zug stoppen. Auf Twitter wurde die linke Aktion treffenderweise mit dem Hashtag #blockit gekennzeichnet. Die Polizeistrategie, so wurde verlautbart, sei primär auf Deeskalation gerichtet gewesen. Die beiden Demonstrationen seien bis dahin im wesentlichen ruhig verlaufen.

Zahlreiche Ausweiskontrollen und vereinzelte „Scharmützel“ bei den Linken-Terroristen animaatjes-ratten-25225

Nach Beendigung der Demonstration der Identitären gegen 14.30 Uhr am Volkstheater begaben sich die Teilnehmer in ein Bierlokal in der Josefstadt. Als Teile der HSR sie verfolgen wollten, wurde dies von der Polizei unterbunden. Bereits vorher dürfte die Situation dann von der Ratten-Seite eskaliert sein. Auf Twitter berichteten linke Terroristen von zahlreichen Ausweiskontrollen und vereinzelten „Scharmützeln“ zwischen Polizei und Straßen-Ratten.

Als das von den Ratten skandierte „Wir kriegen euch alle“ aufgrund erfolgreicher Polizeiarbeit nicht umgesetzt werden konnte, begann die Gegendemonstration auf die Polizisten loszugehen

Die Identitären beantworteten die Drohungen mit dem Sprechchor „Europa für Europäer, Linke ab nach Nordkorea“.

Verletzte und 37 Verhaftete auf Seiten der HSR

Es flogen Flaschen, Farbbeutel und Steine auf die Polizei, auch Steinschleudern wurden von Vermummten verwendet.

Mehrere Polizeiautos wurden hierbei beschädigt, Auslagescheiben sind dieses Mal aber anscheinend keine zu Schaden gekommen. Die Polizei gab die – zumindest vorübergehende – Festnahme von 37 linken Randalierern bekannt und begründete dies so:

Der überwiegende Teil der Festnahmen und Anzeigen erfolgte auf Grund gerichtlich strafbarer Handlungen, insbesondere wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch, Störung einer Versammlung, schwerer Sachbeschädigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt.

Bis auf einen wurden alle Verhafteten umgehend wieder auf freien Fuß gesetzt.

Auch von Verletzten ist die Rede. Beklagt wurde der polizeiliche Einsatz von Pfefferspray. Eine Sprecherin der Polizei wiederum erklärte, es habe „massive Übergriffe auf Polizeibeamte“ von Seiten der Ratten gegeben.

Von Seiten der Identitären Identitäre Bewegung Österreichsind dagegen keine Ausschreitungen bekannt.

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http://www.unzensuriert.at/content/0015430-Verhaftete-und-Verletzte-Wien-Linksradikale-Gegendemonstration-eskaliert

Bilderberg-Nachlese 2014: Das Ende der Privatsphäre


Die geheime Konferenz in Kopenhagen ist beendet, alle Teilnehmer sind mittlerweile wieder abgereist. Was bleibt haften von der Bilderberg-Jubiläumstagung 2014? Bilderberger 2014 2Das Umfeld war ungewöhnlich, einiges schien neu, paradox oder sogar erschreckend. Die etablierten Medien übten mit ihrer »Berichterstattung« äußerste Zurückhaltung, doch unabhängige Journalisten erhielten einige bemerkenswerte Einblicke.

 

 

Seltsam war sie offenbar schon, diese 62. Tagung der Bilderberg-Gruppe in Kopenhagen. Demonstranten und Aktivisten, alternative Berichterstatter und unabhängige Journalisten waren diesmal Zeugen eher ungewöhnlicher und auch verstörender Szenen. Schon die Lokalität war ziemlich unüblich: ein exponiertes Hotel inmitten einer Großstadt. Üblicherweise zieht sich die Gruppe in abgelegene Nobelresorts zurück, meidet Blicke neugieriger Zaungäste und will ungesehen bleiben.

Leute wie Ex-CIA-Chef David Petraeus oder Milliardär Peter Thiel von Thiel Capital verließen das Hotelgebäude in Freizeitkleidung und ohne jeden »Schatten«. Sie gingen spazieren oder joggten um das Hotelgelände. Keiner schien sich Sorgen vor gefährlichen Aktivisten und noch gefährlicheren Attacken zu machen. Wollte Bilderberg »Flagge zeigen«, Macht und Furchtlosigkeit demonstrieren? Einige Szenen des diesjährigen Treffens kontrastierten jedenfalls stark zur sonstigen Scheu.

Doch die teils überbordenden Sicherheitsvorkehrungen früherer Tagungen wiederholten sich auch in Kopenhagen. Polizeikräfte und Spezialteams befanden sich ständig im Einsatz, wobei die Aggressivität sich zuweilen von Festnahmen bis hin zu tätlichen Angriffen auf Journalisten steigerte. Kein Zweifel – im Falle des Falles wird nicht lange gefackelt, sondern radikal durchgegriffen.

Einige Konferenzteilnehmer scheinen eine neue Philosophie entwickelt zu haben: sich nicht den schönen Tag durch die überall mit Kameras lauernden Quertreiber verderben lassen! Bilderberg gibt doch selbst bekannt, wer eingeladen ist. Nichts daran ist geheim. Geheim ist die ausgetauschte Information – ihr gilt die Abschirmung, sie darf den Kreis nicht verlassen. Oder nicht einmal den innersten Zirkel.

Zwar macht Bilderberg in den sparsamen Pressemitteilungen jeweils eine Agenda bekannt. Doch auch sie ist knapp gefasst und bietet weiten Raum für Interpretation und Spekulation. Wer garantiert außerdem dafür, dass die genannten Themen tatsächlich Kernaspekte der Diskussion betreffen? Wenn ja, was sagt das über Inhalte und Abmachungen?

 Bilderberger 2014

Bilderberg-Beobachter Daniel Estulin ist überzeugt davon, dass die wahre Agenda eine andere ist und die Öffentlichkeit wiederum belogen wird. Seine Behauptung äußert er natürlich nicht ohne Grund. In der vergangenen Woche sei ihm die authentische Agenda zugespielt worden, von einem Insider. Insgesamt neun Punkte der Bilderberg-Tagesordnung. Sieben davon gab er preis:

  1. Nuklear-Diplomatie und eine bereits in Vorbereitung befindliche Vereinbarung mit dem Iran. Aufgrund von Befürchtungen hinsichtlich einer Allianz zwischen Russland, China und dem Iran soll der westliche Druck auf das iranische Atomprogramm gemindert werden, um hier Einfluss zu nehmen. Ein doppeltes Spiel wäre allerdings gut möglich.

  2. Gasabkommen zwischen Russland und China. Die ernste politische Krise in der Ukraine bedroht die Erdgasversorgung europäischer Staaten – China könnte die EU als primären Energie-Handelspartner für Russland ersetzen.

  3. Das Aufkommen einer nationalistischen Stimmung in Europa. Dieser Punkt wurde bereits vor den Wahlen für das Europaparlament formuliert. Euro-skeptische Parteien legen quer durch Europa zu, ein Rückschlag für die europäische Einigung. Ein von nationaler Stimmung beherrschtes Europa würde der Globalisierung entgegenwirken.

  4. EU-Regulierung der Privatsphäre im Internet. Europäische Politiker müssen nach den Snowden-Enthüllungen auf öffentlichen Protest hin mit klaren Maßnahmen reagieren.

  5. Cyber-Krieg und seine möglichen Auswirkungen auf die Internetfreiheit. Dessen zerstörerisches Potenzial wächst in dem Maße, in dem Menschen sich in allen Lebensbereichen auf das Internet verlassen oder sogar davon abhängig sind. Die Bedrohung staatlich gestützter Hacker-Attacken könne von einigen Regierungen als Vorwand genutzt werden, entschlossen gegen das Internet vorzugehen und damit um der Sicherheit willen seine Rolle als modernes Medium zu unterminieren.

  6. Von der Ukraine nach Syrien – Barack Obamas Außenpolitik. Kritiker tadeln den US-Präsidenten dafür, Amerikas Führungsrolle in Übersee zu verraten, und führen Missgriffe bei der Verteidigung von US-Interessen in Syrien sowie auch der Ukraine als Beispiele an. Obamas neu verlautbarte Doktrin fordert, sich weniger auf Militärgewalt zu verlassen und stattdessen Diplomatie sowie kollektive Aktionen zu nutzen. Bei Bilderberg 2014 sollte diskutiert werden, ob diese Politik dem Untergang geweiht sein müsse.

  7. Klima-Änderung. Dieser verwirrende Tagungspunkt bezieht sich höchstwahrscheinlich nicht auf die Erderwärmung, sondern wird – vor allem von Kritikern der Treffen – interpretiert als Euphemismus für eine geplante Deindustrialisierung einiger Staaten, mit dem Ziel, die Weltwirtschaft unter die Kontrolle transnationaler Gesellschaften stellen zu können. Es ist interessant, dass bei Bilderberg bereits bei früherer Gelegenheit die Rede von der globalen Abkühlung war.

Gerade der Aspekt einer sich im Nichts auflösenden Privatsphäre stand bei Bilderberg im Diskussionsfokus, wie auch Mikael Thalen von InfoWars überzeugt sagt. Schon die personelle Konstellation des diesjährigen Meetings legt dies nahe und verstärkt außerdem Befürchtungen einer noch dramatischeren Entwicklung in naher Zukunft. Thalen nennt das Kind beim Namen, wenn er von einigen Teilnehmern konkret als den »Architekten des modernen Überwachungsstaates« spricht. Zu ihnen zählt der vormalige NSA-Chef Keith Alexander. Dessen Motto »Sammelt alles« umreißt die Philosophie klar: Über die Legalität einer Aktion sollte man sich erst dann Gedanken machen, wenn die Arbeit getan ist. Alexander habe mehrfach zu möglichem Fehlverhalten der NSA und ihrer Mitarbeiter gelogen – wobei seine Moral dem Berufsbild eines Top-Geheimdienstlers kaum zuwiderlaufen dürfte.

An der US-Militärakademie drückte Keith Alexander die Schulbank zusammen mit David H. Petraeus, später hochdekorierter Vier-Sterne-General und CIA-Chef, erklärter Befürworter maximaler Überwachung. Der 2012 vom GQ Magazine als einer der »50 einflussreichsten Leute in Washington« bezeichnete Petraeus frohlockte sogar in aller Öffentlichkeit darüber, dass die Zahl der ans Internet angebundenen Haushaltsgegenstände fortwährend zunehme. Dieses »Internet der Dinge« habe der CIA ermöglicht, Menschen in zuvor unvorstellbarer Weise auszuspionieren.

Kein Wunder also, wenn der wegen seiner außerehelichen Affäre bald vom hohen CIA-Posten zurückgetretene Petraeus manchmal auch »General Betray Us« genannt wird – »der General, der uns verrät«. Und nicht umsonst lautete letztes Jahr ein Bilderberg-Thema: »Wie die großen Daten beinahe alles ändern«. Petraeus wohnte übrigens auch dieser Konferenz im britischen Watford bei. Nicht zuletzt dürften bei der diesjährigen Tagung auch PayPal und FacebookMitbegründer Peter Thielsowie Eric Schmidt von Google entscheidende Impulse gegeben haben. Schmidt hält die Privatsphäre für ein veraltetes Konzept. Und in einem Gespräch mit InfoWars bestätigte NSA-Whistleblower Kirk Wiebe: »Die Privatsphäre steht von allen Seiten unter Beschuss«. Wie er weiter ausführt, arbeitete die NSA seit ihrem Bestehen zu rund 60 Prozent der verfügbaren Zeit außerhalb der US-Verfassung. Seine nüchterne Bilanz lautet: »Es ist wirklich nichts übrig geblieben, das noch privat wäre.« Dennoch sorgen sich die Bilderberger offenkundig um ihre Privatsphäre – oder zumindest jene private Sphäre der ausgetauschten Information.

Da erhielt der schwedische Außenminister Carl Bildt ganz offenbar etliche weise Ratschläge von Goldman-SachsBerater Professor Victor Halberstadt. Am nächsten Tisch warf IWF-Chefin Christine Lagarde einige mächtige Falten in die Stirn, als sie sich ins Gespräch mit dem Ökonomen und UPS-Vorstand Kevin Warsh vertiefte. Neben ihr Paul Achleitner, Deutsche Bank, der auch Aufsichtsratsmandate bei Bayer, Daimler und RWE übernommen hat. In einer anderen ruhigen Ecke sprach der britische Schatzkanzler George Osborne mit dem führenden Bilderberger Sir John Kerr, Mitglied im Lenkungsausschuss der Gruppe. Nicht gerade ein echter Dialog: Im Lauf der von Charlie Skelton und seiner Frau Hannah Borno dokumentierten, rund 25-minütigen Unterredung kam Osborne kaum zu Wort. Vielmehr lauschte er sehr aufmerksam seinem Gegenüber. Sir John redete großzügig gestikulierend auf ihn ein und schien seinen Landsmann wirkungsvoll zu indoktrinieren.

Skelton, der in wenigen Jahren vom Saulus zum Paulus wurde und sich hinsichtlich Bilderberg merklich vom Mainstream abwandte, verfasste für den Londoner Guardian einen sehr lesenswerten Bildbericht, zentriert auf die Person Kerrs als federführender Kraft innerhalb von Bilderberg.

Ansonsten schwieg die Presse in diesem Jahr völlig still. Bilderberg dürfte das Unthema des Jahres sein, wenigstens in den etablierten Medien, jenen Informationsquellen einer aufgeklärten Gesellschaft, die nicht an Verschwörungstheorien »glauben« will. Hier kann sie ihren Wissensdurst wirklich »stillen«, in aller Ruhe. Kein Rauschen im Blätterwald, während sonst jede Belanglosigkeit ans Licht gezerrt und »aufgedeckt« wird. Das uniforme Schweigen der Medien spricht Bände. Es beweist wahre Abhängigkeit und demonstriert vorrangig die Funktion als Meinungsmacher. Neutrale Nachrichtenorgane hätten viel zu berichten gehabt. Aber sie berichteten nicht.

Immerhin, mittlerweile existiert Bilderberg seit genau 60 Jahren. Zeit genug, um einige Worte zu dieser Tatsache zu verlieren. Bilderberg macht sprachlos.

Man sollte »Macht« eigentlich groß schreiben. In den vergangenen Jahren hatte die Berichterstattung zu Bilderberg in den Massenmedien zugenommen, doch war das wohl bereits zu viel der öffentlichen Aufklärung.

Offenbar haben sich einige Journalisten und Redakteure diesbezüglich schon zu weit aus dem Fenster gelehnt. Die Situation 2014: Keine der vier großen Fernsehgesellschaften der USA berichtete aktuell über Bilderberg.

Bei uns nicht anders. Verschwörung – lächerlich!

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/redaktion/bilderberg-nachlese-2-14-das-ende-der-privatsphaere.html