Kommentar zum Beitrag: –GEHT NICHT ZUR „EUROPAWAHL“! – Verbrecher wählt man nicht!–


Ein Kommentar von „Konservativer“ ( Knservativer)

zum unten stehenden Videobeitrag:

 

Zitat:
“GEHT NICHT ZUR EUROPAWAHL! – Verbrecher wählt man nicht!”
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Die Verbrecher muss man ja nicht wählen, auch wenn man zur Wahl geht!

Dann hat man zwar die sprichwörtliche “Qual der Wahl”, damit wird man aber schnell fertig.

Die Wahlenthaltung ist schlecht! Der Boykott würde solchen Typen wie Martin Schulz & Konsorten nur zugute kommen! Wer nicht zur Wahl geht, enthält sich. Wer hingeht, aber die Wahl der “Etablierten” sabotiert, zeigt, dass dieses System so nicht weitergehn darf!

Man hört auch schon mal, man solle “ungültig” wählen, indem man den ganzen Wahlzettel mit einem großen X von oben nach unten von links nach rechts durchstreicht – das ist Unsinn:

“Das Gerücht, ein ungültiger Wahlzettel könne die Wahl beeinflussen, hält sich wacker. Doch ungültige Wahlzettel haben auf das Parlament genauso viel Einfluss wie nicht wählen zu gehen – nämlich gar keinen. „Weder Wahlenthaltung noch ein ungültiger Stimmzettel sind eine sinnvolle Aktion. Wer Protest zeigen will, müsste sich für eine Oppositionspartei entscheiden oder eine eigene Partei gründen“, sagt Wahlforscher Kai Arzheimer von der Universität Mainz.
Die wichtige Fünf-Prozent-Hürde wird beispielsweise anhand der gültigen und nicht der abgegebenen Stimmen berechnet. In der Statistik werden die ungültigen Stimmen zwar angegeben, mehr aber auch nicht.”

http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2009/bundestagswahl/tid-15526/bundestagswahl-irrtum-6-ungueltige-stimmzettel-beeinflussen-die-wahl_aid_435941.html

Die einzige Möglichkeit ist also: Andere als die großen 5 Parteien zu wählen. Auch wenn man unbedingt politisch neutral bleiben will: am besten eine Partei, von der man weiß, dass diese ohnehin nicht mehr als 0,5-1% erreicht – es gibt genügend “Zwerge”, an die sich die Stimmen für das Wahlergebnis unschädlich verteilen lassen – von der Tierschutzpartei über die Rentner bis hin zur – meinetwegen – “Initiative zur Erforschung des Sexuallebens von Blattläusen” (o. ä.). Nur damit nimmt man den großen Parteien die Stimmen echt weg. Dann dürfte die Rechnung beispielsweise so aussehen (mit kleinen Zahlen wegen der Übersichtlichkeit):

Angenommen 1000 Menschen sind Wahlberechtigt und nur 600 gehen wählen (also 60% Wahlbeteiligung).

Dann könnte das Wahlergebniss so aussehen:

Bei 600 gültigen Wahlstimmen
(400 Nichtwähler):

Stimmen Prozent
SPD 180 30,00
CDU 200 33,33
FDP 30 5,00
Piraten 40 6,67
Linke 60 10,00
Grüne 60 10,00
Sonst 30 5,00

Bei 1000 gültigen Wahlstimmen
(die 400 Nichtwähler als Wähler der sonstigen):

Stimmen Prozent
SPD 180 18,00
CDU 200 20,00
FDP 30 3,00
Piraten 40 4,00
Linke 60 6,00
Grüne 60 6,00
Sonst 430 43,00

Der Punkt “Sonst” setzt sich zusammen aus vielen kleinen Parteien, von denen keine allein den “großen Sprung” machen kann.

Man sieht auf Anhieb die Folgen. Im Fall der oberen Tabelle haben SPD und CDU die absolute Mehrheit. Im Fall der unteren Tabelle reicht es nicht mal mit einer Dritten Partei zur absoluten Mehrheit. Die FDP und die Piraten hätten es nicht mal in den Landtag bzw. Bundestag geschafft. Ausserdem sieht man auf Anhieb, welche Parteien die Wahlberechtigten tatsächlich wollen.

Da sich die Politik der vielen Nichtwähler sicher sein kann, ist sie sich auch sicher, immer auf Ergebnisse der oberen Tabelle hinweisen zu können. Es macht aber schon einen Unterschied, ob die SPD rausposaunen kann, es hätten 30% der Wähler sie gewollt / gewählt, oder ob sie sagen muss, dass es nur 18% waren.

Also: Nur durch selber wählen kann man etwas bewirken. Wahlweigerung hilft gar nicht – damit überlässt man sein Wahlrecht lediglich den Mitbürgern, die wählen gehen, und findet sich mit deren politischen Geschmack ab. Und wird dann an den Folgen des unausgegorenen Urteilsvermögens dieser Mitbürger leiden müssen. Darüber freuen sich unsere Bundeskriminellen nur. Es bleibt kein Sitz im Parlament leer, auch wenn viele Leute so einen Unfug machen und ihre Stimme nicht abgeben. “Nicht wählen” geht halt nicht. (Die Briefwahl kostet keine Zeit und nicht einmal die Briefmarke – die Briefwahlunterlagen bei der Stadtverwaltung online anfordern und “richtig” ausgefüllt im beigefügten portofreien Umschlag abschicken.)

Wer sein eigenes Wahlrecht nicht selber ausübt, tritt dieses Wahlrecht halt an andere Leute ab, die dann wählen gehen (deren Stimmen dann ein größeres Gewicht haben).

Soviel die Theorie.
Natürlich wird’s das Gros der Wahlberechtigten erfahrungsgemäß aber anders machen – das ist eben die chronische, unheilbare Krankheit der Deutschen: Wie die Hammelherde wählen sie immer nur die eine große Partei, und wenn das Fernsehen in den nächsten 4 Jahren an dieser Partei einen Makel findet (findet immer…), dann wählen die Deutschen demnächst eben die andere große Partei und die Sache ist geritzt. Und weil die Fernseh-Journalisten von irgendetwas leben müssen, liegt es ganz nahe, dass sie später auch an der Folgepartei einen Makel finden, damit sie die Einschaltquoten erfüllen (wichtig für die Werbewirtschaft!), und dann wählen die Deutschen eben wieder mal die andere große Partei, über deren Beschimpfung inzwischen Gras gewachsen ist, und so geht es pausenlos immer weiter wie ein Perpetuum mobile. Das ist keine Demokratie mehr: Wenn 80-90% der Bevölkerung es so macht, weil sie eben nur einfache, unbedarfte und nicht besonders intelligente Menschen sind, und weil in einer “Demokratie” eben die Mehrheit immer jede Wahlen gewinnt, handelt es sich auf Dauer nicht mehr um eine Demokratie, sondern zwangsläufig um die Diktatur des Mobs, diese vertreten durch das eingefahrene Parteien-Etablissement.

Sodass Tucholskys Spruch im Allgemeinen bestätigt werden kann: “Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten.”

Nichtsdestotrotz habe ich per Brief bereits richtig gewählt – allein um meine Selbstachtung nicht zu verlieren und kein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

 

GEHT NICHT ZUR EUROPAWAHL! – Verbrecher wählt man nicht! 

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11 Kommentare

  1. Sorry aber ich treffe meine Entscheidungen selbst ! Ich gebe nicht meine Stimme ab und lasse andere für mich entscheiden sondern ich treffe meine Entscheidungen selbst. Das kleinere Übel wird immer ein Übel bleiben, egal ob klein oder groß. Bzghl. Wahlen kann ich nur die dementsprechenden Videos von KenFM empfehlen. Entscheidung und Wahl durch sich selbst und die eigene Kaufkraft. . . . Wer weiterhin bullshit kauft kann auch keine Änderung fordern wobei er ja sogar zusätzlich noch bullshit gewählt hat.

    Man kann bswp. nicht die Grünen wählen und total für Öko sein und sich dann im Supermarkt fettes Stück Fleisch oder Tüte Haribo Bären kaufen! Dort trifft man die wahre Wahl! und nicht auf irgendeinem Stimmzettel!

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  2. @ Konservativer

    Zitat: „(…) Es wäre gewiss ehrlicher, die Nichtanerkennung der EU auf diese Weise zu demonstrieren, doch damit erreicht man rein gar nichts. Man befindet sich in einer Zwangslage: wenn ICH keinen wähle, dann tut es ein anderer – wie ich schon sagte: Es bleibt kein Sitz im Parlament leer, auch wenn viele Leute ihre Stimme nicht abgeben. Allein dadurch ist man gezwungen zu wählen, nur eben anders. (…)“

    Man erreicht mit und ohne Teilnahme an dieser Wahl rein gar nichts. In diesem Parlament, das seinen Namen gar nicht verdient, wird nichts von Wichtigkeit beschlossen. Wie sagte Van Rompuy so schön:

    „Ja, Europa verändert unseren Alltag. Und natürlich spielt das Europäische Parlament eine wichtige Rolle, spätestens seitdem der Lissabon-Vertrag gilt. Aber die Bürger wissen auch, dass die großen Entscheidungen nicht nur im Parlament fallen, sondern auch woanders.“

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/23/van-rompuy-haelt-eu-wahl-fuer-ueberfluessig-entschieden-wird-woanders/

    Die echten Entscheidungen treffen die nichtgewählten Kommissare, die FED, Logen und in der Hauptsache – Juden.

    Eine Zwangslage zwischen wählen und nichtwählen, in Anlehnung an Shakespeares „sein oder nicht sein“, gibt es deshalb auch nicht. Somit darf man diese Wahlen einfach vergessen.

    Im Übrigen sehe ich bei den kommenden Wahlen vor allem eines kommen: massive Wahlfälschung. Man kennt das schon aus den Bundestagswahlen. Zudem impliziert die Teilnahme den Glauben an Demokratie, der sowohl auf nationaler wie europäischer Ebene schlicht und ergreifend einer Illusion gleichkommt.

    Und selbst wenn Parteien wie die AfD (die ich für ein durch und durch unwählbares, marktextremistisches INSM-Produkt halte) oder die NPD in dieses EUdSSR-Bordell schaffen würden, sie zögen keine Wurst vom Tisch. Das Machtkartell bildet im Zweifelsfall immer eine Wagenburg und sorgt so dafür, daß alles beim Alten bleibt.

    Ich glaube, man muß sich von der Vorstellungen, man könne etwas mit Wahlen bewegen, ganz lösen. Zur Wahl zu gehen, das ist so, als ob man in einem fahrenden Zug gegen die Fahrtrichtung läuft. Die Mauer wurde auch nicht durch Wahlen eingerissen, sondern durch einen Systemwechsel. Für diesen Systemwechsel wiederum ist es in der Tat notwendig sich real zu engagieren und das könnte so aussehen:

    (Ich habe das schon anderswo in die Kommentare geschrieben)

    ————————————————————-

    Schweigen – aber richtig!

    (Vorweg: Ganz alleine geht es leider nicht.)

    Auch in Deiner Stadt gibt es doch diese Kreuzung, Du weißt schon, wo es in der einen Richtung stadteinwärts und in der anderen zur Autobahn geht. Rechts und links verzweigt es sich dann zu den kleineren Ortschaften, von wo all die lieben Leute kommen, die für den Weg in die Stadt keine Autobahn brauchen. Diese Kreuzung nehmt ihr euch an einem warmen und sonnigen Tag vor.

    Es gibt nichts vorzubereiten, außer daß sich verweichlichte Charaktere ein Sitzkissen mitnehmen, denn genau darum geht es: sitzen und schweigen. Außerdem solltest Du einen Freund irgendwo abseits positionieren, der die ganze Sache für YouTube filmt. Wer klug ist, der rufe darüber hinaus vorher bei der örtlichen Zeitung an.

    Nun steht ihr vor der Kreuzung und wenn die Fußgängerampel grün zeigt, dann geht ihr los. An der Stelle mitten auf der Kreuzung, dort wo sich kein Auto an euch vorbei drängeln kann, geht ihr in den Schneidersitz, verschränkt die Arme und blickt zu Boden. Damit ist die Kreuzung zunächst blockiert.

    Dann heißt es zu Schweigen. Das Schweigen ist wichtig, vielleicht ist es sogar das Wesentliche. Man mag euch vorwerfen, das sei nichtssagend, aber das ist es keineswegs. Schweigen kann tausendmal lauter sein als das größte Geschrei.

    Wie viele Gründe zum passiven Widerstand gibt es? Nur ein paar Beispiele (die Reihenfolge stellt keine Wertung dar):

    – Homoehe
    – Gender-Mainstreaming
    – Euro
    – Bailout
    – ESM
    – Bankenrettung
    – Überfremdung
    – Migrationsgenozid
    – Volkstod
    – Energiewende
    – GEZ
    – Superstaat Europa
    – Souveränität Deutschlands
    – Geschichtsfälschung (Du weißt was ich meine)
    – Schuldkult
    – Bundeswehreinsätze auf der ganzen Welt
    – Papiergeld und Schuldzins
    – und so weiter und so fort…

    Und jetzt stell Dir vor, Du würdest für jedes einzelne Thema einen Sitzstreik oder eine Demonstration veranstalten wollen. Wie viele kämen? Die Antwort lehrt uns die Erfahrung. Und wäre das spontan? Keinesfalls! Gerade aber in der Spontanität liegt das Unberechenbare. Das fürchtet das System. Aber dazu später mehr.

    Haben Du und Deine Freunde die Kreuzung blockiert, staut sich der Verkehr. Es wird gehupt, manch ein Autofahrer zeigt euch vielleicht die Faust. Dann kommt die Polizei.

    Es bleibt dabei: Schneidersitz, Arme verschränken, zu Boden blicken, Schweigen ist Gold.

    Die Polizisten werden zunächst verdutzt darüber sein, daß ihr beharrlich schweigt. Dann trägt man euch weg, weil der Stau immer länger wird und vielleicht schon auf die Autobahn hinaus reicht. Was folgt ist klar, man wird eure Personalien aufnehmen.

    An der Stelle muß jeder selbst entscheiden, ob er den Mund auftut oder nicht. Weiteres Schweigen hat indes nichts mehr mit der Blockade zu tun und ist im Grunde genommen nicht mehr nötig. Die Polizei bekommt ohnehin heraus, wer ihr seid oder wo ihr wohnt; schlimmstenfalls nehmen sie euch in Gewahrsam, was niemandem mehr hilft.

    Ich bin kein Jurist und weiß natürlich auch nicht, welche Strafe einem dafür blüht. Vielleicht aber kann das hier jemand ermitteln? Man will ja vorher wissen, was die Blockade-Karte beim Nachlösen kostet… 😉

    Einmal ist keinmal und deshalb – Strafe hin oder her – muß es weitergehen. Ziel jeder einzelnen Aktion ist eine Bewegung der Schweigeblockaden oder anders:

    Eskalation der Schweigespirale!

    Es muß dem zufälligen Passanten die Möglichkeit gegeben werden daran teilzunehmen. Da ihr schweigt und vollkommen passiv bleibt, kann sich buchstäblich jeder dazu setzen; jeder kennt nur seinen eigenen Grund und davon gibt es viele, siehe oben. Durch euer Schweigen ist es möglich, daß der PI-News-Leser neben dem NPD’ler, der Christ neben dem Atheisten, der Lkw-Fahrer neben dem Studenten und die Hausfrau neben dem Blog-Revolutionär sitzen kann; jeder einzelne mit seinem kleinen Grund.

    In diesem Fall ist es einfach, den ‚Agent Provocateur‘ zu erkennen, denn wer nicht schweigt, der gehört nicht zu euch! All die ‚Künstler‘, die Politiker, die staatlichen Schlägertrupps der so genannten „Antifa“, die Berufsdemonstranten, die Gewerkschaftler, überhaupt jeder dessen Meinung bekannt ist, jeder der eine Fahne zeigt, jeder der nicht völlig passiv bleibt oder anfängt sich mit anderen zu streiten, stellt sich selbst ins Abseits.

    Natürlich ist es hilfreich für Schweigeblockaden zu werben. Man kann die Anleitung dazu als Flugblatt an jede Kirchentür nageln, solange man nicht eine konkrete Aktion ankündigt. Wenn sich der erste Fußgänger, der zufällig vorbeikommt, zu euch setzt – dann habt ihr gewonnen, denn an diesem Punkt beginnt die Unberechenbarkeit der Spontanität.

    In der Geometrie ist eine Gerade immer unendlich lang. Mein Gott, was habe ich mich mit meinem Mathematiklehrer darüber gestritten! Ich sagte: „Meine Gerade ist aber nur 21 cm lang!“ Die Erklärung lautete, daß eine Gerade deshalb immer unendlich lang sein muß, weil man sonst nie weiß, ob sie sich zu einer anderen Geraden als Passante, Tangente oder Parallele verhält. Aha! Das nennt man wohl wissenschaftliche Denkweise. Wenn ich nun nach diesem kurzen Ausflug in die Geometrie sage, was bei Schweigeblockaden herauskommen kann, so ist das als wissenschaftlich zu verstehen…

    Genügend Teilnehmer, Planung und extreme Sicherheitsvorkehrungen vorausgesetzt, kann man mit Schweigeblockaden sogar das Frankfurter Kreuz, den Münchner Ring oder den so genannten Ruhrschnellweg (auf dem zumeist ohnedies nur stehender Verkehr herrscht) vorübergehend schließen. Wenn man es soweit gebracht hat, kann man die ganze Bundesrepublik komplett lähmen. Bedenkt man etwa das Frankfurter Kreuz und den nahen Flughafen, könnten solche Proteste nicht nur dieses System in die Knie zwingen, sie wären in der ganzen Welt spürbar. Und jetzt stelle man sich noch eine schweigende Masse von einigen zehntausend Menschen vor, still, unbeweglich, passiv und zäh. Das ist so unendlich bedrohlich, so unendlich finster und ernst, das bekommt kein Staat mehr in den Griff.

    Das war bloß ein Vorschlag und vermutlich wird er zerredet. Ich kenne das. Man wird sagen: „Das bringt nichts.“ Oder: „Ich habe keine Zeit.“

    Aber wir müssen anfangen, es ist schon fast egal mit was, warum nicht mit Schweigeblockaden?

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerd

    ————————————————————–

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    1. Wir berichten über Aufrufe und Artikel….der eine sieht seine Hoffnung wenn er rechte Parteien wählt, der andere hält nur einen Boykott für sinnvoll.

      Entscheiden muss jeder selber…

      Wiggerl

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  3. Noch ein Nachtrag zur AW @ Gerd:

    Soeben zufällig entdeckt in der PAZ:
    Zitat Kommentar Andreas Damm / 5.05.2014, 14:45 Uhr

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/kommentar-das-parteiensystem-ist-am-ende.html

    Sehr geehrte Frau Herman,

    (………………)

    ABER: Ich bin der Meinung, daß jeder von uns UNBEDINGT an der Europa-Wahl teilnehmen muß!
    Es mag zwar stimmen, wenn man Herrn v. Rompuy´s Aussagen ernst nimmt, daß auch ein neues, von uns gewähltes EU-Parlament nicht in der Lage sein wird, unsere (des Bürgers) Interessen zu vertreten, ABER die Parteien in den einzelnen EU-Mitgliedsländern werden sich doch mit Stimmabgaben, welche nicht für sie selber erfolgten, auseinandersetzen und dann eventuell doch einmal ihre Positionen anfangen zu überdenken.

    Ich halte es sogar für erwünschenswert, wenn möglichst viele kleine Parteien ihre Vertreter in das EU-Parlament entsenden können, weil somit eine neue Stimmen-Vielfalt dort entstehen wird.
    Glücklicherweise gibt es, aus Sicht Deutschlands, neben der NPD, welche wohl leider im EU-Parlament vertreten sein wird, noch eine ganze Reihe anderer Parteien, welche durchaus ehrenwerte Ziele verfolgen, denen wir uns je nach persönlicher Einstellung mehr oder weniger euphorisch anschließen würden.

    Diese kleinen Parteien bekommen zuerst einmal ein Podest, von dem aus sie sichtbarer für den Wähler sein werden. Das ist gut.
    Diese kleinen Parteien werden bei Abstimmungen hoffentlich (die Integrität der betreffenden Abgeordneten vorausgesetzt) neue Mehrheitsverhältnisse schaffen und so zumindest die Formulierung des einen oder anderen Gesetzes im Sinne der Bürger beeinflussen können.

    Darüber hinaus werden das Auftreten und Wirken dieser Parteien hoffentlich auch etwas nach Deutschland zurückstrahlen und somit auch die Politik in Deutschland im Sinne der Bürger beinflussen.
    Dies kann sich wiederum auf die Art und Weise, wie EU-Politik in Brüssel von Deutschland aus beinflußt wird, im Sinne der Bürger auswirken.

    Ehrlich gesagt habe ich eine ganz andere Befürchtung:
    Weil es die etablierte politische Kaste in Deutschland (noch) nicht interessiert, was die deutschen Bürger eigentlich wirklich wollen, bzw. die Interessen der Bürger den Interessen des Establishments im Wege stehen, befürchte ich vielmehr, daß wir immer mehr den Tatbestand der WahlFÄLSCHUNG in Deutschland erleben werden.

    Die Bundestagswahl 2013, mit all ihren, bis heute nicht geklärten, „Vorkommnissen“ ist mir dafür ein warnendes Beispiel!

    Durch Ihren Aufruf an Ihre Leser, von ihrem Wahlrecht anläßlich der Europawahl 2014 nicht Gebrauch zu machen, verhindern Sie, daß wir überhaupt noch eine Chance (und sei sie noch so klein!) bekommen, das Establishment unter Druck zu setzen.
    Sollte ich mit meiner Befürchtung der Wahlfälschung (damit stehe ich übrigens bei weitem nicht alleine!) richtig liegen, dann ist eine hohe Wahlbeteiligung (bei der eben nicht die etablierten Parteien die Stimmen abräumen), ein Hindernis für Wahlfälscher, weil die Wahlfälschung dann Ausmaße annehmen müßte, die nicht mehr zu verheimlichen wären.

    Gerade Sie, Frau Herman, müßten aus eigenen leidvollen Erfahrungen wissen, daß man dieses Establishment in Deutschland/Europa nur durch proaktives Handeln in seine Schranken verweisen kann und nicht, indem man gar nichts tut. Darüber lachen diese Herrschaften nur!
    ————————————–

    Sieh mal an, ich bin also nicht der Einzige, der so denkt…

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  4. Noch ein Nachtrag:
    —————————–

    Ja,…. ja…. – ich weiß… – irgendwie hab ich mich nicht besonders gut ausgedrückt und wurde missverstanden.

    Soeben habe ich aber zufällig in der PAZ einen Kommentar gelesen, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/kommentar-das-parteiensystem-ist-am-ende.html

    Kommentar von Andreas Damm / 5.05.2014, 14:45 Uhr:

    Sehr geehrte Frau Herman,

    (…….)

    ABER: Ich bin der Meinung, daß jeder von uns UNBEDINGT an der Europa-Wahl teilnehmen muß!
    Es mag zwar stimmen, wenn man Herrn v. Rompuy´s Aussagen ernst nimmt, daß auch ein neues, von uns gewähltes EU-Parlament nicht in der Lage sein wird, unsere (des Bürgers) Interessen zu vertreten, ABER die Parteien in den einzelnen EU-Mitgliedsländern werden sich doch mit Stimmabgaben, welche nicht für sie selber erfolgten, auseinandersetzen und dann eventuell doch einmal ihre Positionen anfangen zu überdenken.

    Ich halte es sogar für erwünschenswert, wenn möglichst viele kleine Parteien ihre Vertreter in das EU-Parlament entsenden können, weil somit eine neue Stimmen-Vielfalt dort entstehen wird.
    Glücklicherweise gibt es, aus Sicht Deutschlands, neben der NPD, welche wohl leider im EU-Parlament vertreten sein wird, noch eine ganze Reihe anderer Parteien, welche durchaus ehrenwerte Ziele verfolgen, denen wir uns je nach persönlicher Einstellung mehr oder weniger euphorisch anschließen würden.

    Diese kleinen Parteien bekommen zuerst einmal ein Podest, von dem aus sie sichtbarer für den Wähler sein werden. Das ist gut.
    Diese kleinen Parteien werden bei Abstimmungen hoffentlich (die Integrität der betreffenden Abgeordneten vorausgesetzt) neue Mehrheitsverhältnisse schaffen und so zumindest die Formulierung des einen oder anderen Gesetzes im Sinne der Bürger beeinflussen können.

    Darüber hinaus werden das Auftreten und Wirken dieser Parteien hoffentlich auch etwas nach Deutschland zurückstrahlen und somit auch die Politik in Deutschland im Sinne der Bürger beinflussen.
    Dies kann sich wiederum auf die Art und Weise, wie EU-Politik in Brüssel von Deutschland aus beinflußt wird, im Sinne der Bürger auswirken.

    Ehrlich gesagt habe ich eine ganz andere Befürchtung:
    Weil es die etablierte politische Kaste in Deutschland (noch) nicht interessiert, was die deutschen Bürger eigentlich wirklich wollen, bzw. die Interessen der Bürger den Interessen des Establishments im Wege stehen, befürchte ich vielmehr, daß wir immer mehr den Tatbestand der WahlFÄLSCHUNG in Deutschland erleben werden.

    Die Bundestagswahl 2013, mit all ihren, bis heute nicht geklärten, „Vorkommnissen“ ist mir dafür ein warnendes Beispiel!

    Durch Ihren Aufruf an Ihre Leser, von ihrem Wahlrecht anläßlich der Europawahl 2014 nicht Gebrauch zu machen, verhindern Sie, daß wir überhaupt noch eine Chance (und sei sie noch so klein!) bekommen, das Establishment unter Druck zu setzen.
    Sollte ich mit meiner Befürchtung der Wahlfälschung (damit stehe ich übrigens bei weitem nicht alleine!) richtig liegen, dann ist eine hohe Wahlbeteiligung (bei der eben nicht die etablierten Parteien die Stimmen abräumen), ein Hindernis für Wahlfälscher, weil die Wahlfälschung dann Ausmaße annehmen müßte, die nicht mehr zu verheimlichen wären.

    Gerade Sie, Frau Herman, müßten aus eigenen leidvollen Erfahrungen wissen, daß man dieses Establishment in Deutschland/Europa nur durch proaktives Handeln in seine Schranken verweisen kann und nicht, indem man gar nichts tut. Darüber lachen diese Herrschaften nur!

    ———————————

    Also – ich bin nicht der Einzige, der so denkt…

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  5. Nachtrag AW @ Gerd:

    „Man kann eben nicht eine Sache ablehnen und zugleich daran teilnehmen.“
    ———————————————————–

    Ich schufte – nicht besonders gerne – für einen noch fetteren Wanst meines widerlichen Arbeitgebers ohne aufzumucken weiter, d. h. ich nehme an etwas teil, was ich im Grunde genommen ablehne.

    Das Leben ist eben voller Zwänge.

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  6. @ Gerd

    „Die Teilnahme an der Wahl ist die Anerkennung der EUdSSR!“
    ———————————————-

    Jain. Kommt darauf an, wie man die Dinge sieht. Es wäre gewiss ehrlicher, die Nichtanerkennung der EU auf diese Weise zu demonstrieren, doch damit erreicht man rein gar nichts. Man befindet sich in einer Zwangslage: wenn ICH keinen wähle, dann tut es ein anderer – wie ich schon sagte: Es bleibt kein Sitz im Parlament leer, auch wenn viele Leute ihre Stimme nicht abgeben. Allein dadurch ist man gezwungen zu wählen, nur eben anders. Man kann sich auch vorstellen, man ist ein Diversant, der sich unorthodoxer Mittel bedient, um auf diese Weise gegen das Böse zu kämpfen, weil es momentan keine andere Möglichkeit gibt, auch wenn man dabei in Sachen Ehre Abstriche machen muss. Man täuscht also etwas vor, aber für Ehrlichkeit ist in diesem Staat leider sowieso kein Platz – s. nur die Aussagen unserer Politiker. Auch die DDR-Bürger marschierten brav in den 1.-Mai-Umzügen und sangen die Internationale und dachten sich dabei etwas vom After. Ich könnte mir vorstellen, dass Sie auch die BRD als Staat nicht anerkennen – über den wahren Status der BRD ist überall bereits viel geschrieben worden. Wenn dem so ist: Besitzen Sie (pflichtgemäß) einen BRD-Personalausweis oder haben Sie ihn als ungültig entsorgt (und dadurch z.B. auf Auslandsreisen, Kontoeröffnung etc. verzichtet)? Was machen Sie, wenn Sie bei einer Verkehrskontrolle von der Polizei angehalten werden? Weigern Sie sich, sich auszuweisen und versuchen dem Polizisten klar zu machen, dass er Ihnen eigentlich gar nichts zu sagen hat und seine Schusswaffe illegal führt?
    Ich versuche die Dinge aus der Position des „kleinen Mannes“ zu betrachten, denn groß und stark bin ich nicht. Sie vielleicht?

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  7. Was der Konservative schreibt ist ja schön und gut, nur eines sollte man bedenken: Die Teilnahme an der Wahl ist die Anerkennung der EUdSSR! Man kann eben nicht eine Sache ablehnen und zugleich daran teilnehmen. Der Boykott hat also auch seine Vorteile, denn eine extrem niedrige Wahlbeteiligung ist auch eine klare Aussage der Verweigerung.

    Ein Schriftsteller, den ich eigentlich nicht besonders mag, sagte einmal:

    „Ihr dürft niemals so tief sinken und von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“
    E.Kästner

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