Das Parteiensystem ist am Ende – von Eva Herman


Frei gedacht Eva Herman

 

Die Europawahl steht vor der Tür. Doch wer geht überhaupt hin? In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden. Viele Menschen können dem unpersönlichen Zentralkonstrukt in Brüssel immer weniger abgewinnen, weil ihre persönlichen Interessen dort gar nicht vertreten werden. Im Gegenteil: Einige wenige „hochrangige“ Leutchen treffen dort Entscheidungen, die die Bürger niemals unterstützen würden, wenn man sie nur fragte: Ob es um die Euro- oder die Finanzpolitik geht, um familienpolitische Aspekte, um die Bewältigung der Zuwanderungsprobleme oder auch nur um die Abschaffung der alten Glühbirne: Die Ablehnung steigt!

Spannenderweise übt nun EU-Ratspräsident Herman van Rompuy selbst umfassende Kritik an dem EU-Zentralkonstrukt: In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ äußerte er am 19. April ausdrücklich Verständnis für die Leidenschaftslosigkeit der Europäer an der EU-Wahl: „Wirklich entschieden“ werde nämlich anderswo und nicht im Parlament. Ja, wo denn dann? Rompuy, der es als Erster wissen muss, antwortet: „Im Europäischen Rat, unter den Staats- und Regierungschefs. Dieser Unterschied zwischen dem Parlament und denen, die wirklich entscheiden, ist den Bürgern sehr klar.“

Unsere „Volksvertreter“
können nichts
für uns ausrichten

 

Und wer sind die wahren Mächtigen, die hinter den Staats-und Regierungschefs stehen und denen wiederum ihre Anweisungen geben? Es ist keine sogenannte Verschwörungsthese, wenn man die Antwort nennt, da sie ja vom EU-Ratspräsidenten selbst kommt: „Wir hängen ab von den Finanzmärkten“, so Rompuy, der noch weiter geht: „Am Anfang der Krise hatten wir oft den Eindruck, die Märkte seien mit in dem Raum gewesen, in dem wir Beschlüsse gefasst haben …“ Man sollte den Satz mehrmals lesen, denn er ist das künftige Hauptargument für die Ablehnungshaltung gegenüber jeder weiteren politischen Wahlveranstaltung. Die Märkte im politischen EU-Raum? Wer sind die Märkte? Es sind die Käufer und Verkäufer, und zwar die ganz großen, mächtigen, es sind die sogenannten Global Players und ihre Millionen Lobbyisten. Letztere tragen die entsprechenden Pläne in die Parteizentralen, in die Gremien, die Politiker tanzen wie Puppen an den Fäden.

Auch wenn es anders aussieht, doch unsere Volksvertreter, das wissen wir nach Rompuys Aussagen nun ganz gewiss, können nichts für uns ausrichten. Die Macht sitzt „in den Märkten“. Diese bestimmen alles: Die internationalen Verträge, die Preise, die globalen Handelsbedingungen. Sie entscheiden, wer Gewinner und wer Verlierer ist, wer gehen muss und wer bleiben darf. Welchen Platz die 740 Millionen EU-Bürger dabei einnehmen dürfen, wird immer klarer. Es sei dem EU-Ratspräsidenten gedankt für seine Offenheit, aus welchen Gründen dieser sich auch immer hat in die Karten schauen lassen. Wir haben es jetzt amtlich: Der Wille der EU-Völker spielt keine Rolle mehr. Auch wenn ihnen etwas ganz anderes vorgespielt wird.

An dieser Stelle sollte auf eine der folgenreichsten Entwicklungen hingewiesen werden, die derzeit hinter den verschlossenen Türen der Global Players entschieden wird: das sogenannte Freihandelsabkommen TTIP zwischen Europa und den USA. Für TTIP gibt es – offiziell – übergeordnete Gründe. Die USA und die EU wollen mit einem gemeinsamen Handelsblock einen Gegenpol zu Asien schaffen. Schnell wird klar, dass es um Handelsrichtlinien und Regularien geht. Vor allem die US-Lobbyisten erweisen sich als Impulsgeber. Was auf den ersten Blick vielleicht gut klingen mag, birgt in Wahrheit unabsehbare Gefahren. Wohl nicht umsonst hatte US-Präsident Barack

Obama die Abschlussverhandlungen zwischen der EU-Kommission und der US-Regierung zum TTIP mit dem Hinweis angekündigt, diese würden in geheimer Runde stattfinden. Warum geheim?

Der Bürger kann
sowieso immer nur die
Falschen wählen

 

Es hatte sich schon ordentlich Widerstand formiert in Europa, denn beim TTIP geht es vor allem um die Interessen der amerikanischen und europäischen Global-Konzerne, die im Windschatten der Politiker eine Freifahrtkarte zum weltweiten Vertrieb ihrer Produkte erlangen sollen, gegen den Widerstand anderer Länder, die diese Waren aus ganz bestimmten Gründen gar nicht haben wollen. Multinationale Konzerne, Pharma- und Lebensmittel-Riesen oder Ölfirmen erhalten besondere Befugnisse, um Recht und auch Gerichtsentscheide in der EU anzufechten. Dieselben ausländischen Firmen können Steuergelder in unbegrenzter Höhe als Erstattung für „finanzielle Einbußen“ kassieren, wenn erwartete Gewinne durch Maßnahmen zum Schutz inländischer Finanz-, Gesundheits-, Arbeits-, Umwelt- oder Landnutzungs-Gesetze gegen ihre neuen TTIP- Privilegien ausbleiben. Horrorgebilde wie Genmais, Fracking, Kloning oder weitere Menschenversuche würden zu EU-Recht werden. Wer nicht mitmachen will, wird empfindlich bestraft.

TTIP wird derzeit unauffällig durchgewinkt. Doch was soll der Bürger jetzt tun? Kann er noch etwas verhindern, vielleicht bei der Europawahl am 25. Mai? Ein klares Nein! Er hat keinen Einfluss, und er kann sowieso immer nur die Falschen wählen. Eine flächendeckende Wahlverweigerung hingegen würde das politische Parteiensystem kippen. Und das kann nur noch das Ziel sein.

Unsere Politiker sind hilflose Marionetten geworden. Und ihre Parteiensysteme sind wie Krebsgeschwüre. Der erste und genau genommen einzige Zweck jeder politischen Partei sei ihr eigenes Wachstum, bis jegliche Grenze erreicht sei, schrieb die französische Autorin Simone Weil vor 70 Jahren schon. Danach beginne das Sterben. Solange beherrscht das Parteien-Kollektiv noch die denkenden Wesen, und zwar hauptsächlich durch sämtliche Mittel der Propaganda, also unserer Massenmedien. Diese dienen eilfertig den Mächtigen, doch auch sie nähern sich ihrem Ende, wie man derzeit immer klarer erkennen kann. Jahrzehntelang sorgten die Medien in fremdem Auftrag für die Abschaffung wichtiger Instanzen wie Werte und Moral, Fürsorge und Verantwortung – sorgten für das Ende der Nächstenliebe.

Es ist, als ob jetzt eine neue Zeit heranbräche. Alte Systeme brechen zusammen, denn kein noch so glänzender Prachtbau kann langfristig auf faulen Fundamenten stehen. Das politische Konzept der Parteien hat ebenso ausgedient wie die Machtstellung des Medienkartells. Wir schauen beim Siechtum einst großer Institutionen zu und fragen uns: Was kommt danach?

Es gibt nur einen Zweck, ein Überlebensziel für die Menschheit: Es ist weder Wachstum noch Einfluss auf das Kollektiv oder Machtausübung, sondern es ist viel einfacher, bestechender und richtiger: Es ist das Gute! Aus dem Herzen soll die schöpfende Kraft kommen, nicht aus dem nur wunschgesteuerten Intellekt. Das Gute ist die einzige Lösung, doch muss sie hart erkämpft werden, bevor sie flächendeckend installiert werden kann, diese edelste aller Lebenssituationen. Jeder kann damit anfangen: Noch in diesem Augenblick, jetzt gleich.

Die Arbeit beginnt bei uns selbst. Es ist das, was Simone Weil einst als „sanfte Revolution“ bezeichnete. Diese wird in Wahrheit jedoch der härteste Paukenschlag aller Zeiten sein: Zeit für die generelle Abschaffung aller politischen Parteien! Zeit für die Umkehr – und die Liebe.

von Eva Hermaneva

Autor: Wiggerl

Eine Lobby für die Deutschen-Österreichischen-Südtiroler-Schweizer Kulturen und Lebensarten – Themen: Heimat, Deutsche Reich, Geschichte

10 Kommentare zu „Das Parteiensystem ist am Ende – von Eva Herman“

  1. @ state debt lie

    Ihr Italiener solltet lieber für Ordnung im eigenen Lande sorgen, statt sich den Kopf mit den Russland-Deutschland-Bezieungen zu zerbrechen, damit wir hier die Folgen eurer Naivität und Schlampigkeit nicht mittragen müssen:

    Afrika-Neger – also doch eine Bereicherung?

    „Riace in Süditalien: Das Paradies für Kriegsflüchtlinge“
    „Asadullah verkauft in dem Ort Schmuck und Taschen aus seinem Heimatland. Er hat es auch in Ancona an der wohlhabenderen Adriaküste versucht und dort im Restaurant von Freunden monatlich bis zu 2000 Euro verdient.“
    „Die Flüchtlinge haben das Städtchen nun nicht nur wiederbevölkert sondern ihm auch zu wirtschaftlichem Aufschwung verholfen. Bäckereien, Tabakshops und Gemüseläden boomen wieder, die Schule wurde wieder geöffnet, das örtliche Handwerk neu belebt.“
    „Gemanagt wird die erfolgreiche Integration von der Vereinigung „Citta Futura“, die von der Region Kalabrien finanziell unterstützt wird und der größte Arbeitgeber in Riace ist. Bürgermeister Lucano, ein Vertreter der Linken, ist es gelungen, die sperrige Einwanderungspolitik Italiens erfolgreich zu umschiffen.“
    http://www.rp-online.de/leben/reisen/news/das-paradies-fuer-kriegsfluechtlinge-aid-1.1330224

    Oder doch keine Bereicherung?

    „Das Dorf der Zukunft: Im kalabrischen Riace finden Flüchtlinge Heimat“
    „Aiva Saibou flüchtete aus dem nahen Rosarno mit einer Schussverletzung ins Dorf. Er hatte dort in einer Orangenplantage gearbeitet, bis Einheimische eine Hetzjagd auf die Afrikaner begannen. „Ich ging eine Straße lang, als ein Auto kam“, sagt der Flüchtling aus Togo. „Es fuhr direkt auf mich zu. Zwei Männer zogen eine Pistole und schossen auf mich. Dann hauten sie ab. Ich weiß nicht, warum.“ Mit Eisenstangen und Gewehren waren die Einheimischen auf die Afrikaner losgegangen,“
    http://www.3sat.de/page/?source=%2Fkulturzeit%2Fthemen%2F142221%2Findex.html

    „Ein Lehrer bringt tausende Flüchtlinge in sein Dorf und wird dafür zum Bürgermeister gewählt: Das Gegenmodell zur Festung Europa“
    http://fm4.orf.at/stories/1702485/
    – – –
    Das unbedarfte Negerlein „weiß nicht“, warum man auf ihn geschossen und mit Eisentangen und Gewehren losging:
    Irgendwann wird auch das kleine kalabrische Dorf Riace für den vorangemeldeten Ansturm der 50 Mio. Afrika-Neger in den nächsten Jahren zu klein sein – auch dessen Grenzen sind festgelegt und können sich nicht beliebig ausdehnen. Das Gleiche gilt genauso auch für alle anderen Ortschaften in Südeuropa. Dann zieht die Negerschar eben weiter gen Norden….

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    1. Du hast doch den Knall nicht gehört Konservativer.
      Selbst daran sind die Deutschen Schuld!
      Italien hat überhaupt keinen Einfluss darauf die Welt zu verändern, das haben im Moment nur die Deutschen, denn es drehte sich immer um die Deutschen.

      Die Italiener haben sich für ihren politischen Rechtskreis entschieden freiwillig entmachtet, die Deutschen noch nicht, der wurde ihnen 1918 zwangsverordnet, also da können die Italiener ohne Blutvergiessen nicht mehr heraus, die Deutschen seit 1990 sehrwohl.
      Es sei denn die Deutschen stellen ihr Reich wieder her und Italien tritt bei. Bzw sind schon alle EU Staaten beigetreten, aber das leider zum falschen Reich, denn im Moment ist es die Fortsetzung des 3. Reichs. Aber wir brauchen das Reich der souveränen Nationalstaaten, welches sich durch Subsidiarität und Vielfältigkeit ohne politischen Rechtskreis und nicht durch Einfältigkeit auszeichent, also das Reich von 1871-1918, das wird also kein einfachs Spiel die Nazis noch aus ihrem Thron zu verjagen.

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      1. „denn im Moment ist es die Fortsetzung des 3. Reichs“

        Falsch, denn genau das 3. Reich stand für die Erhaltung von souveränen Nationalstaaten, und GEGEN den Globalismus / Internationalismus. Hitler hatte genau gegen das gekämpft, was wir heute haben: die Herrschaft der internationalen Hochfinanz. Vielleicht hiess es daher auch Nationalsozialismus…

        Was richtig ist, ist, dass die Deutschen das Reich wiederherstellen müssen. Was sich aber nach 70 Jahren der Gehirnwäsche als gar nicht so einfach erweist…

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  2. Es tut mir sehr leid, dass Frau Hermann ein solches, dem bestehenden System nützliches Fehlurteil in einem Blog verbreiten kann. Wahlverweigerung dient nur den Blockparteien. Deren Stammwähler werden alle zur Wahl gehen und so deren Stimmanteile gewährleisten. Nichtwähler zählen bei der Betrachtung nicht mir. Anders ist es bei ungültigen Stimmen. Nur wer wählen geht kann dem etablierten Parteiensystem schaden. Wer sich verweigert gibt den Blockparteien de facto seine Stimme und sorgt über die Wahlkampfkostenerstattung auch noch für einen prallen Geldbeutel bei genau den Falschen. Alle müssen zur Wahl gehen und die Blockparteien abstrafen. Von den 25 zugelassenen Parteien sind immerhin 20 wählbar und können durch jede Stimme finanziell unterstützt werden.

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    1. Das ist doch lachhaft, so eine überhohlte Form der Angstmache?!

      Vor was hast du Angst?! Willst du ewig im Parteiensystem nach Führerprinzip verharren und Nazi spielen?

      Wer wählen geht, erhält das System, denn ihr müsst euch von dem politischen Rechtskreis befreien der sich 1918 selbstermächtigte, denn dieser ist nicht reformierbar, weil unvreantwortlich und nicht rechtsfähig und deswegen nur seinem eigenen Erhalt gegenüber gerecht..Parteien sind Konzernlobbyisten, egal welche Partei das ist, sie sind nicht den Völkern gegenüber verantwortlich.

      Werdet Deutsche, die Subsidiarität kennt keine Parteien!

      Der Rechtsanwalt Storr spricht Klartext und ohne das er es vielleicht weiss beschreibt er das System des Kaiserreichs:

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  3. ES GEHT NUR ÜBER DIE SUBSIDIARITÄT:

    Weitere Denkanstösse:

    Was für ein Professor für was ist der eigentlich, der nicht mal die Definitionen der simpelsten Begrifflichkeiten kennt?

    „Die Freiheit der Bürger ist mit dem Menschen geboren“, ich lach mich tot über so viel Schwachsinn in einem Satz!

    Es gibt keine freien Bürger.
    Man recherchiere mal Übersetzungen von Bürger und schaue was das heisst, wenn schon der Deutsche seine eigene Sprache nicht mehr erkennt!
    Beispiel cittadinanza = Staatsbürgerschaft (nicht Staatsangehörigkeit das ist ein Übersetzungsfehler, die gibt es nur im deutschen Sprachgebrauch.

    DA STEHT CITTADINANZA – SYNONYM: KAUTION; BÜRGSCHAFT; GARANTIE!
    https://scontent-a-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-prn1/v/t1.0-9/10290610_10202449530337202_2471120332201863115_n.jpg?oh=a1bda5c2f6e53f4c784d89b09e90ed6d&oe=53CFC064

    Der Schachtscheider hat den Knall doch nicht gehört, wie inkompetent muss man sein um so eine Aussage zu treffen!

    Das Freiheitsprinzip wovon er immer redet liegt in der Subsidiarität der Deutschen Völker, also in der Regierung ihres Reichs über die Gemeinden/ Provinzen/ Bundesstaaten von unten nach oben.

    Und nicht als Bürger eines gleichgeschalteten Hoheitsgebiet mit zentralregierendem politischen Rechtskreises!

    Im Deutschen Kaiserreich sind Menschen per Gesetz definiert von Geburt an rechtsfähig, heißt spätestens 1900 mit Einführung des BGBs in die Freiheit entlassen worden ( -> §1 BGB) und somit automatisch Träger von Rechten und Pflichten. Diese Menschen schränken sich Rechte NUR ein, um das Zusammenleben zu gestalten, aber geben sich keine Grundrechte, denn genau das ist das Freiheitsprinzip, das ist der Bund der Deutschen Völker von 1871, der kein gleichgeschaltetes Hoheitsgebiet/ zentralen Parlamentarismus hatte, sondern dieses bei den 25+1 Bundesstaaten lag! Der Kaiser selber ist seit 1832 nur noch primus inter pares, hat keine politische Macht, sondern befreite uns aus den Lehen der Kirche und löste den Papst als Prärogative, als Gleicher unter Gleichen ab. Er ist direkter Volksvertreter der Völker nach aussen hin, oberster Wächter über die Gewaltenteilung nach innen hin – solange die Deutschen ihre Treue und ihr Vertrauen ihm geben. Er kann vom Volk abgesetzt werden aber nicht nach belieben ernannt, wie in einer Republik ein Präsident je nach belieben der Mächtigen gegen einen X-beliebigen ausgetauscht werden kann. Mit der Einführung der Menschenrechte hat sich Rom (The Crown) die Prärogative und Macht wieder zurückgeholt, und die UN verwaltet wieder das entrechtete Personal Roms. Denn Rom beansprucht Stifter der Menschenrechte zu sein! (Menschenrechte/ Grundrechte => Teil eines Herrschaftsprinzips)

    Wenn ein Mensch die Rechtsfähigkeit erlangt, handelt der Mensch selbst als Träger von Rechten und Pflichten. Das ist eine Natürliche Person! Diese braucht keine Anerkennung der Rechtsfähigkeit durch eine Eintragung in ein Vereins- oder Handelsregister wie in einer Republik und braucht daher auch keinen Vertreter, der die Rechte und Pflichten wahrnimmt.

    Um die von Geburt an erlangten Naturrechte einzuschränken, um ein Zusammenleben zu garantieren, geben sich die Menschen in einer Region (Provinzen/ 25+1 Bundesstaaten) eine Verfassung, die nur die Rechte einschränkt, die anderen Schaden zufügen würden!

    Diese Rechtseinschränkung nennt man dann Gesetz und solch ein Gesetz ermöglicht die Einschränkung von Rechten!

    Eine natürliche Person im BRD/ EU Recht = nichts anderes als eine Juristische Person privaten oder öffentlichen Rechts hingegen, wird ERST nach Eintragung in ein Rregister Träger von Rechten und Pflichten – wird also somit erst einmal entmachtet (Wegfall der Natürlichen Personenrechte = Wegfall des Naturrechtes = repräsentative Demokratie)! In der Folge bekommt dann diese geschaffene Juristische Person per Gesetz Rechte von einem politischen Rechtskreis zu gesprochen ( = Grundrechtekatalog), die NUR durch einen Vertreter wahrgenommen werden können!

    Ein Grundrechtekatalog ist also nur etwas für Entrechtete ( vergleiche Art 7+10 EGBGB heutige Fassung mit Urfassung), aber nicht für Menschen! Im Grunde steckt hinter dem Begriff Grundrechte(-katalog), für jedermann ganz offensichtlich zu erkennen, nichts anderes als eine Herrschaftsform, die einem Rechte zugesteht, aber nicht die Rechtsfähigkeit von Geburt an – also keine Rechtssubjektivität!”
    http://staatschuldenluege.wordpress.com/2014/04/29/analyse-montagsdemos/

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    1. Hallo,

      Schachtschneider ist eine hochgebildete Persönlichkeit. Sicherlich können Meinungen und Ansichten auseinandergehen, aber Fakten und Informationen von Schachtschneider sind unanzweifelbar.

      Der Spruch: „Die Freiheit des Bürgers ist mit dem Menschen geboren“…….ist durchaus richtig.

      Es ist gemeint, dass jeder Mensch als freier Mensch geboren wird….es sind die Menschenrechte!. Der Bürger oder wie auch immer man ein Mitglied einer Gemeinschaft nennen möchte, geht als freier Mensch in diese Zusammengehörigkeit. Somit ist die Freiheit des Menschen ein Geburtsrecht und steht über allem.
      Was jedoch die Anführer und letztendlich der Mensch daraus macht, ist eine andere Sache.

      Es gibt Menschen, die ihre Freiheit niemals aufgeben…das sind die sogenannten „Aussteiger“…sie leben fernab einer Gemeinschaft, denn nur so können sie ihre Freiheit behalten.
      Andere Menschen geben Teile der persönlichen Freiheit ab, damit es möglich ist, innerhalb, mit und von der Gemeinschaft zu leben.
      Wiederum andere verkaufen sich völlig, nur um des Geldes willen, werden zu Sklaven ohne Freiheit aber mit einem gewissen „Luxus“….
      Andere verlieren ihre Freiheit, weil sie nicht in der Lage sind, sich zu wehren und so nach Belieben ausgebeutet werden.

      Jeder kann selber einstufen zu welcher Gruppe er gehört.

      Das ist es was Prof.Dr. Schachtschneider mit diesem Zitat meint. Viele verstehen es falsch, andere sinnieren nach der Bedeutung in Bezug zu ihrer eigenen Realität.

      Was er tatsächlich meinte, wurde von mir oben beschrieben.

      Wiggerl

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      1. I am Italian but want peace between Russians and Germans, which at the moment are conducted to destroy each other, that is and was always the aim of anglo saxony hegemony.

        I have the following propposition:
        If Russia returns the administration of East Prussia back to the domestic people with the final aim to reestablish the Kingdom Prussia and the 26 German souvereign states according to „status quo antes 1914“ and get the German Empire ready to make peace with the world to end the ONE never ending World War since 1914, the Federal Republic, the EU the UN/ NATO and anglo saxony hegemony will be checkmate and the German and the Russian League of Nations can build a strong alliance based on voluntariness and freedom (based on §1BGB), and not one of Domination and Terror, in which direction the World Order is developing now!

        Unilke the author of the following article i hope so that Putin in fact is a peace keeper and not a puppet of anglo saxony warmonger:

        http://statedebtlie.wordpress.com/2014/04/29/there-wont-be-peace-between-russia-and-germany/

        PS: The Council of Ministers of the USSR has already explicitly overwritten the Control Council Law No. 46 (dissolution of Prussia) in 1947

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      2. Du nennst ihn gebildet, in meinen Augen ist er systemverbildet.
        Jemand der andauernd gegen das Verfassungsgericht Klagen einreicht und vom Freiheitsprinzip redet und der Freiheit der Bürger hat den Knall nicht gehört?!

        „Es ist gemeint, dass jeder Mensch als freier Mensch geboren wird….es sind die Menschenrechte!“

        Welche Menschenrechte, die von der UN? Auf die der Papst den Anspruch als Stifter erhebt? Also ist da nichts von Geburt an rechtsfähig, wozu brauchen Deutsche Menschenrechte, wir haben den §1BGB. Wir brauchen also keine Institution über uns die unsere Rechtsfähigkeit stiftet, sei es Rom oder der Staat.
        Der Herr Schachtschneider verteidigt ja auch das Grundgesetz und die Republik, da hat er wohl Art 7 EGBGB sich nicht durchgelesen und ihn mit der Urfassung verglichen.
        Dann müsste ihm klar sein das wir in der BRD als unmündige Menschen in ein System hereingeboren werden, wie übrigens in jeder Republik.

        „Es gibt Menschen, die ihre Freiheit niemals aufgeben…das sind die sogenannten “Aussteiger”…sie leben fernab einer Gemeinschaft, denn nur so können sie ihre Freiheit behalten.“

        Das ist hier in der BRD nicht möglich, denn der Staat verlangt Steuern auf jede Bodennutzung.

        USW…was du da jetzt schreibst habe ich hier auch alles erläutert:
        http://staatschuldenluege.wordpress.com/2014/05/01/etwas-zum-teilen-auf-anderen-foren/

        Der Schachtschneider beisst sich selber immer wieder in den Schwanz bei seinen Freihietsprinzipien.

        Eine Frage:
        Wenn die Rechtsfähigkeit dem Staat untersteht wie im EGBGB Art. 7 der BRD, kann ich dann den Staat legitimiert haben? Da beißt sich die Schlange in den Schwanz. Die Rechtsfähigkeit muß so wie im BGB §1 gemeint immer vorstaatlich sein, denn sonst hat der Staat kein Staatsvolk und keine Hoheitsbefugnis, also ist kein Staat – logisch oder? Also wie bei der BRD seit 1990 – sie ist und bleibt eine Fremdgeburt, ein Gewahrsamsstaat der Alliierten nach Genver Konvention für den Schutz von Zivilpersonen.

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