Eva Herman stellt sich auf Putins Seite und greift zurecht ehemalige Kollegen an


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Die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin Eva Herman nimmt Russlands Präsident Waldimir Putin in Schutz und greift die westlichen Medien im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Russlands Rolle in der Krim-Krise scharf an.

Auf der Seite des staatlichen russischen Auslandssenders „Stimme Russlands“ bezeichnet sie die westlichen Medien als „Medienkartell“, die „Medienwäsche nach dem Muster des ,bösen Russen und des guten Westens’“ betrieben. Profis wie Maybrit Illner, Frank Plasberg, Günther Jauch und Claus Kleber würden „flächendeckende Propagandaversuche“ unternehmen.

„Der Westen war es, der die Ukraine wollte, und er half dabei, erhebliche Unruhen auf dem Maidan zu schüren“, schreibt Herman. „Präsident Putin antwortet für all diese Zumutungen immer noch verhältnismäßig freundlich, die Aggression finden wir vielmehr auf der anderen Seite.“ Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hatte die Annexion der Krim durch Russland verurteilt, die G8 hatten Russland ausgeschlossen.

Herman bezeichnet es als „beruhigend“, dass sich die Deutschen von der Berichterstattung nicht irreführen ließen. Sie beruft sich dabei auf eine Umfrage, in der ein nennenswerter Teil der Befragten Sympathie für Putin bekundet hatte.

Man werde die deutliche Haltung der Deutschen noch brauchen. „Wohlan, ein guter Anfang ist getan. Es reicht ja auch, dass ganze Generationen einst sagten: Wir haben von nichts gewusst. Noch einmal darf uns das nicht passieren!“, schreibt Herman.

Die Leiterin der deutschsprachigen Internetredaktion der „Stimme Russlands“, Ludmilla Kolina, bestätigte der Huffington Post, die Echtheit des Beitrags.

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http://www.huffingtonpost.de/2014/04/05/eva-herman-putin-_n_5096574.html

2 Kommentare

  1. Die größten Kriegstreiber waren, sind und bleiben die USA,- die USA brauchen die Konflikte um ihre Wirtschaft im Gang zu halten! Also, mir persönlich ist der Russe am Arsch noch lieber als ein Ami im Gesicht.

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