südländische Bande schlägt Mann (26) auf Essener Spielplatz nieder


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Eine fünfköpfige Bande hat am Samstag einen 26-jährigen Mann auf einem Spielplatz an der Peterstraße in Essen brutal überfallen. Die Täter schlugen zunächst ihr Opfer zu Boden, dann raubten sie ihm die Geldbörse. Jetzt sucht die Polizei Essen nach Zeugen. türken faust-gewalt

Ein 26-jähriger Mann ist am Samstag gegen 2.45 Uhr auf dem Spielplatz an der Peterstraße brutal überfallen worden. Laut Angaben der Polizei sollen fünf Unbekannte zwischen 20 und 30 Jahren an den Mann herangetreten sein und ihn zu Boden geschlagen haben.

Anschließend raubten die Männer ihrem Opfer die Geldbörse und flüchteten in unbekannte Richtung. Nach Angaben des Überfallenen trugen die Männer legere Kleidung. Sie sollen „vermutlich südländischer Abstammung“ sein, so die Polizei. Zwei von ihnen hatten zum Tatzeitpunkt Wintermützen auf.

Die Polizei Essen bittet um Hinweise. Kontakt: 0201-8290.

Bande schlägt Mann (26) auf Essener Spielplatz nieder

Eine fünfköpfige Bande hat am Samstag einen 26-jährigen Mann auf einem Spielplatz an der Peterstraße in Essen brutal überfallen. Die Täter schlugen zunächst ihr Opfer zu Boden, dann raubten sie ihm die Geldbörse. Jetzt sucht die Polizei Essen nach Zeugen.

Ein 26-jähriger Mann ist am Samstag gegen 2.45 Uhr auf dem Spielplatz an der Peterstraße brutal überfallen worden. Laut Angaben der Polizei sollen fünf Unbekannte zwischen 20 und 30 Jahren an den Mann herangetreten sein und ihn zu Boden geschlagen haben.

Anschließend raubten die Männer ihrem Opfer die Geldbörse und flüchteten in unbekannte Richtung. Nach Angaben des Überfallenen trugen die Männer legere Kleidung. Sie sollen „vermutlich südländischer Abstammung“ sein, so die Polizei. Zwei von ihnen hatten zum Tatzeitpunkt Wintermützen auf.

Die Polizei Essen bittet um Hinweise. Kontakt: 0201-8290.

Bande schlägt Mann (26) auf Essener Spielplatz nieder | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/bande-schlaegt-mann-26-auf-essener-spielplatz-nieder-id8949541.html#plx800644704

Eurokrise 2013/2014 – Freiheit durch Wissen


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anschauen…Aufklärung…Erinnerung…Auffrischung…Weiterleiten…zum Diskussionsthema machen….

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Ein Film von Freiheit durch Wissen.

Der Film befasst sich ausschließlich mit der Eurokrise. Dabei wird nochmals der Ausbruch der Krise beleuchtet und was sie verursacht hat. Dabei wird auf den ESM und den Lissabon-Vertrag (Europäische Verfassung) eingegangen, die durch die Bundesregierung von CDU/FDP auf den Weg gebracht und von (fast) allen Parteien im Bundestag durchgewunken wurden.

Problematisch ist dabei, dass viele oft nichts davon mitbekommen haben oder kaum über die Tragweite dieser Verträge informiert sind.

Der größte Raubzug der Geschichte  Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden

China ist der größte Gläubiger der USA. Doch auch das Reich der Mitte schlittert immer tiefer in die globale Finanzkrise.

Der U$-Dollar steht kurz vor dem Kollaps. Es wird bereits über einen „neuen“ Dollar gemunkelt. Wir haben dazu einen kurzen Beitrag in den Film gepackt.

Desweiteren wird eindrucksvoll aufgezeigt wie die Schattenbankensysteme der Welt, allen voran die der Wall-Street, die Sicherheitsbehörden mit Millionen-Spenden für Paramilitärischer Ausrüstung unterstützen. Denn die störenden Protestler müssen schließlich mundtot gemacht werden. Die Folgen sind verheerend!

Griechenland wird zunehmend zum Schauplatz einer Tragödie, die kein Ende nimmt. Cashkurs.TV hat sich vor Ort ein Bild gemacht und Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft interviewt.

Freiheit durch Wissen ist eine Informationsseite auf Facebook, die ein breites Spektrum von Sachverhalten aufgreift und über diese informiert. Von Eurokrise bis Chemtrails. Betrieben wird die Seite von einigen Studenten.

Sie können uns unterstützen, indem Sie diesen und andere Filme auf unserem Kanal in sozialen Netzwerken teilen/verbreiten.

Wir wünschen gute und vor allem informative Unterhaltung bei unserem neuesten Info-Film.

Sie möchten mehr erfahren? Besuchen Sie unseren Nachrichten-Blog unter:

http://freiheitdurchwissen.blogspot.de/

Islamisch-türkische-Gülen-Bewegung propagiert antidemokratisches Gedankengut


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Die global agierende Bewegung von Fethullah Gülen
will einen Gottesstaat in der Türkei errichten.

Seit langem schon ist die strenge islamisch-konservative Ausrichtung der Bewegung von Fethullah Gülen weltweit bekannt. Gülen, der selbst in den USA lebt, ist mit seiner Bewegung durch Schulen und andere Bildungseinrichtungen in über 140 Staaten der Erde aktiv, darunter auch in Österreich und Deutschland. Erst jetzt aber warnt der deutsche Verfassungsschutz vor der Radikalität dieser Bewegung. Wie Mächtig Gülen durch seine Anhängerschaft bereits ist, kann man aktuell in der Türkei sehen, wo seine Gefolgsleute hinter der innenpolitischen Krise stecken sollen. Die sogenannte „Hizmet-Bewegung“, ein innertürkischer Ableger, ist dort stark in den Polizei- und Justizkreisen des Landes verwurzelt, dadurch versucht Gülen aktuell, Druck auf Ministerpräsident Erdogan auszuüben.

Gedankengut der Bewegung in Widerspruch zu demokratischen Grundwerten

Aus dem Bericht des Verfassungsschutzes, welchen ARD und Der Spiegel veröffentlichten, geht hervor, dass das Gedankengut der Bewegung „in mancherlei Hinsicht im Widerspruch zur freiheitlich demokratischen Grundordnung“ stehe.

Die Ideologie der Bewegung zeichne sich durch einen türkischen Nationalismus in „seriösem Gewand“ mit „islamistischen Komponenten“ aus. Fethullah Gülen selbst strebe einen Gottesstaat in der Türkei an.

Das Landesamt für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg kritisiert dem Bericht zufolge, dass Äußerungen Gülens mitunter nicht mit dem Prinzip der Gewaltenteilung, der Religionsfreiheit, der Freiheit von Wissenschaft und Lehre und der Gleichberechtigung von Mann und Frau in Einklang zu bringen seien.

Das Brisante daran ist, das Gülen alleine in Deutschland an die 300 Bildungseinrichtungen betreut und den Kindern somit von klein auf die islamisch-nationalistische Ideologie eingetrichtert wird.

Es sollen sich bereits unzählige Eltern über die Methoden der Bewegung beklagt haben. Einige Kinder sollen in sogenannten „Integrationskursen“ von Betreuern geschlagen worden sein. Mädchen sollen auch gezwungen worden sein, Kopftücher zu tragen, und Kinder, die nicht der Bewegung angehören, würden systematisch gemobbt und schikaniert.

Durch die Berichte kristallisiert sich nun für die Verfassungsschützer immer mehr heraus, dass die Bildungseinrichtungen lediglich als Rekrutierungszentren für künftige Mitglieder der sektenähnlichen, islamisch-nationalen Gülen-Bewegung dienen. 

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http://www.unzensuriert.at/content/0014787-Islamisch-nationalistische-G-len-Bewegung-propagiert-antidemokratisches-Gedankengut

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Muslime rufen den bewaffneten Krieg gegen die Schweizer aus


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Die lieben, „friedlichen“ Muslimmigranten erklären der Schweizer Gesellschaft den Krieg. Morgen schon werden sie mit Waffen kommen. Werden die verantwortlichen Politiker auch dann weg sehen? Werden sie auch dann alles mit leeren Integrationsgesprächen lösen wollen?

Dort, wo sie sich stark genug fühlen, lassen die Muslime den Pferdefuß erblicken:

16_rise_of_islam_in_europe

nämlich dass sie gar nicht deswegen hierher kommen, weil sie mit den dummen Gutmenschen und linken AktivistInnen friedlich mit einander leben und sich integrieren wollen.

Sie kamen  um die „Ungläubige zu bekämpfen und den dummen über-zivilisierten Europäern  das Land weg zu nehmen:

Basler Muslime rufen zum heiligen Krieg auf

Muslime verteilen in Basel regelmäßig Hetzschriften mit expliziten Aufrufen, Juden und Christen zu töten und ihnen ihr Geld wegzunehmen – die Basler Religionsbeauftragte schaut weg.

 

wir müssen alle Juden, Christen und Nicht-Gläubige abschlachten

ISLAM

 

Man mag «Das Buch der vereinfachten Rechtswissenschaft» für einen «Ausrutscher» des IZRS halten. Es ist aber nicht das einzige, das am Claraplatz zur Intoleranz im Umgang mit dem westlichen «Kuffar» aufruft. Auch das Buch «Der vereinfachte Kommentar» enthält zahlreiche Anregungen zu extremer Gewalt und religiösem Haß und explizite Aufrufe, Juden, Christen und Nicht-Gläubige zu töten (Seite 191) und ihnen ihr Geld wegzunehmen – basierend auf der Interpretation gewisser Verse aus dem Koran.

islamisierung

Das ist natürlich kein lokales Phänomen, die naiven deutschen Innenmister sollten sich da in keiner trügerischen Hoffnung wiegen. Die lieben „friedlichen“ Muslime werden dazu aus den Islamischen Ländern mit der notwendigen Finanzen und Logistik ausgestattet, um solches zu tun. So dass sie dies in allen europäischen Ländern so vorhaben, nicht nur in der Schweiz:

Die Herkunft der am Claraplatz verteilten Bücher wird in Basel systematisch vertuscht. Weder die Autoren noch der verantwortliche Verlag ist in der in Basel verteilten Version der «Rechtswissenschaft» aufgeführt.

Sämtliche Hinweise auf saudische religiöse Organisationen sind vom IZRS konsequent entfernt worden.

Geben wir uns keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden!” Alfred Ellinger
Geben wir uns keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden!” Alfred Ellinger

Es prangt dafür ein grüner Stempel des muslimischen Vereins.

Wer aber die arabische Version im Internet zu suchen imstande ist, findet heraus, dass für die Publikation der «King Fahd Glorious Quran Printing Complex» verantwortlich zeichnet und das Buch unter der Aufsicht des saudischen Ministeriums für islamische Stiftungen und Angelegenheiten der Rechtsleitung steht.

Baseler Zeitung

 Noch Fragen? Uns wurde der Krieg erklärt und unsere Regierungsvertreter haben es übersehen. Sie haben ihre Verantwortung verschlafen.

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überarbeitet von deutschelobby

http://www.kybeline.com/2013/12/04/baseler-muslime-rufen-den-bewaffneten-krieg-gegen-die-schweizer-aus/

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Die neue Kriegsschulddebatte


BERLIN

Wenige Monate vor dem hundertsten Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs gewinnt in Deutschland eine neue Debatte um die deutsche Kriegsschuld an Fahrt. Wie sich in einschlägigen Publikationen zeige, etwa in dem Bestseller „The Sleepwalkers“ des Historikers Christopher Clark, habe sich in der Wissenschaft „ein Paradigmenwechsel vollzogen“, heißt es exemplarisch in einem aktuellen Medienbeitrag: „Das Deutsche Reich war nicht ’schuld‘ am Ersten Weltkrieg.“ Die Debatte richtet sich mit Macht gegen die Erkenntnis, dass Berlin zwar nicht die alleinige, aber doch die hauptsächliche Verantwortung für die blutige Eskalation der Julikrise 1914 trug; sie geht maßgeblich auf Analysen des Historikers Fritz Fischer aus den 1960er Jahren zurück, die nun massiv angefeindet werden. Geschichtswissenschaftler üben scharfe Kritik an Äußerungen etwa von Christopher Clark, der staatsnahen deutschen Wissenschafts-Institutionen eng verbunden ist und die deutsche Kriegsschuld bestreitet. So heißt es etwa, er bewerte „die Serben“ a priori als „die bösen Buben“ der Vorkriegszeit, während er offen seine Vorliebe für das österreichisch-ungarische Kaiserreich zur Schau trage. In einer Zeit des erneuten machtpolitischen Aufstiegs Berlins sei die Leugnung der deutschen Hauptverantwortung für den Krieg „Balsam auf die Seele selbstbewusster gewordener Bildungsbürger“.

Die Schlafwandler Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog

Das „defensive Ziel“ der Hegemonie

Als exemplarisch für die neue deutsche Debatte um die Schuld am Ersten Weltkrieg kann ein Textbeitrag gelten, der Anfang Januar von der Tageszeitung „Die Welt“ veröffentlicht worden ist. Unter Bezug auf einschlägige Publikationen von Christopher Clark („The Sleepwalkers“) und Herfried Münkler („Der Große Krieg“)Der Große Krieg Die Welt 1914 bis 1918 heißt es darin, in der Geschichtswissenschaft habe sich „längst … ein Paradigmenwechsel vollzogen“. Demnach werde vor allem die Außenpolitik des deutschen Kaiserreichs neu bewertet. „Getrieben von Abstiegsängsten und Einkreisungssorgen“ habe Berlin lediglich „das defensive Ziel“ verfolgt, eine „prekäre Situation einer begrenzten Hegemonie“ über Europa zu errichten, „weit entfernt davon, übermütig oder größenwahnsinnig nach der Weltmacht zu greifen“. Russland dagegen habe den Krieg „für eigene expansive Ziele in Osteuropa und am Bosporus“ geführt; auch Frankreich sei „durchaus selbst zu einem Waffengang bereit“ gewesen. Großbritannien gar sei nicht nur „weniger friedfertig und auf Ausgleich bedacht“ gewesen „als vielfach angenommen“: In letzter Konsequenz habe „erst der britische Kriegseintritt“ „aus dem Ursprungskonflikt ein globales Desaster“ gemacht. Ohnehin habe Berlin damals ein „ius ad bellum“ geltend machen können. Die Autoren folgern: „Das Deutsche Reich war nicht ’schuld‘ am Ersten Weltkrieg.“[1]

Die Otto-von-Bismarck-Stiftung

Einen zentralen Stellenwert für die neue deutsche Kriegsschulddebatte besitzt der Band „The Sleepwalkers“, den der Historiker Christopher Clark 2012 veröffentlicht hat. Clark, dem oft eine angebliche Neutralität in Bezug auf Deutschland zugeschrieben wird, weil er als gebürtiger Australier an einer britischen Universität lehrt, ist tatsächlich staatsnahen deutschen Wissenschafts-Institutionen eng verbunden. So gehört er dem Academic Advisory Board des German Historical Institute London an, das von der Max Weber Stiftung getragen wird – einer bundeseigenen Stiftung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, in deren Stiftungsrat unter anderem das Auswärtige Amt vertreten ist. Clark ist auch Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der staatsfinanzierten Otto-von-Bismarck-Stiftung, deren Vorstand und Kuratorium vorwiegend von ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Angehörigen der Familie Bismarck gestellt werden; ihr Vorsitzender Rüdiger Kass leitete noch vor wenigen Jahren die Abteilung Bundespolizei im Bundesinnenministerium. Im Jahr 2010 hat Clark aus den Händen des Bundespräsidenten den Preis des Historischen Kollegs erhalten. Dieses ist im Jahr 1980 unter maßgeblicher Mitwirkung der Deutschen Bank gegründet worden; heute wird es vom Freistaat Bayern kofinanziert.

Ein Deutschland-Fan

Clarks Schrift, die die Entwicklung hin zum Ersten Weltkrieg untersucht und eine herausragende Verantwortung des deutschen Kaiserreichs für den Beginn des Krieges rundweg abstreitet, wird unter Historikern durchaus kritisch bewertet. Dass Clark, den Kollegen als „Deutschland-Fan“ charakterisieren, das Deutsche Reich für die Zeit der Julikrise des Jahres 1914 als die „am wenigsten militarisierte Macht Europas“ einstufe, habe man „so noch nie gelesen“, äußert ironisch der Historiker Gerd Krumeich, ein Experte für die Geschichte des Ersten Weltkriegs. Krumeich, der auf gravierende Fehler in Clarks wissenschaftlicher Analyse hinweist, bestätigt, dass „The Sleepwalkers“ nur in Deutschland allgemein gepriesen, „im Ausland“ hingegen zwar „respektiert, aber kein bisschen gefeiert“ wird. Insbesondere sei zu bemängeln, dass Clark seine Vorliebe für das österreichisch-ungarische Kaiserreich ganz offen zur Schau trage und Serbien wie auch Russland unverhohlen negativ bewerte.[2] „Die Serben“ seien für ihn „die bösen Buben dieser Vorkriegszeit, und Österreich-Ungarn hatte alles Recht, sich gegen sie zu wehren“, bilanziert Krumeich; mit überparteilicher Wissenschaft habe das nicht mehr viel zu tun.[3]

Geplagte Arbeitgeber

Clarks imperialer Standpunkt tritt auch in seiner Einschätzung der inneren Situation im Deutschen Reich zutage. So erklärte er etwa in seinem Festvortrag bei der Verleihung des Preises des Historischen Kollegs im Jahr 2010, die berüchtigten ostelbischen Großgrundbesitzer erschienen „heute weniger als ‚Lokaltyrannen‘ denn als vielfach geplagte Arbeitgeber, die sich oft nur mit Mühe gegen eine selbstbewusste und einfallsreiche Bauernschaft durchsetzen konnten“. Die Frondienste, welche die Bauern zu leisten hatten, würden „heute nicht mehr als feudaler Zwang, sondern als Pachtleistung, quasi als Miete, angesehen“. Ohnehin sei es den preußischen Bauern auch wirtschaftlich „nicht so schlecht“ gegangen, „wie früher behauptet wurde“. Auch sei „der wilhelminische Militarismus“ lediglich „ein sozial gebrochenes Phänomen“ gewesen, „gesamtgesellschaftlich nicht so dominant“, wie viele meinten. Insgesamt müsse man, urteilte Clark, „das Fortschrittspotenzial im preußischen Staatsapparat“ betonen – „auch nach der konservativen Wende im Jahre 1819“.[4] 1819 begann mit den Karlsbader Beschlüssen eine Phase brutaler Repression gegen jegliche liberale Opposition.

Die Funktion deutscher Mythen

Als staatsnah kann auch der Politikwissenschaftler Herfried Münkler gelten, dessen Schrift „Der Große Krieg“ ebenfalls in der aktuellen Kriegsschulddebatte eine prominente Rolle spielt. Münkler, der die deutsche Hauptschuld am Ersten Weltkrieg gleichermaßen relativiert, ist in Berichten als „Ein-Mann-Think-Tank“ bezeichnet worden. Er habe sich vom einfachen Politikprofessor an der Berliner Humboldt-Universität „in einen der meistgefragten Politikberater verwandelt“, hieß es schon 2003 über ihn; er wirke etwa als „Stichwortgeber für den Generalstab der Bundeswehr, den Planungsstab im Auswärtigen Amt und auch für humanitär engagierte NGOs“.[5] Münkler sei in Gerhard Schröders zweiter Amtszeit von Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier eingeladen worden, „mit dem Beraterstab zu diskutieren“, wie man die Maßnahmen der „Agenda 2010“ „so kommunizieren könnte, dass sie für die eigene Klientel akzeptierbar wären“, wird berichtet; da dies misslungen sei, habe Münkler ein Buch mit dem Titel „Die Deutschen und ihre Mythen“ publiziert. Münkler erläutert den Hintergrund: „Wir müssen eine große Erzählung finden. Wir müssen ein mosaisches Versprechen entwickeln: Ihr müsst in die Wüste rein, aber ihr werdet ins gelobte Land kommen.“[6] Münkler gehört bis heute dem Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik an, des bedeutendsten militärpolitischen Think-Tanks der Bundesregierung.

Balsam auf die deutsche Seele

Beobachter weisen darauf hin, dass die Publikationen von Münkler und insbesondere von Clark vor allem in der jüngeren Generation der Bundesrepublik mit Begeisterung aufgenommen werden. „In einer Zeit, in der die Bundesrepublik Deutschland wieder zu einer regionalen Großmacht geworden ist“, sei die Leugnung der deutschen Hauptverantwortung für den Ersten Weltkrieg „Balsam auf die Seele selbstbewusster gewordener Bildungsbürger“, urteilt etwa der Historiker Stig Förster.[6] Der Historiker Volker Ullrich ordnet insbesondere Clarks Schrift als „eine geschichtspolitische Weichenstellung“ ein. „Offenkundig spielen hier auch tief sitzende Entlastungsbedürfnisse eine Rolle“, urteilt Ullrich: „Wenn schon die deutsche Alleinschuld an der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs außer Zweifel steht, so will man doch wenigstens nicht am Ersten Weltkrieg schuld gewesen sein“. Dieser Wunsch scheine „umso übermächtiger zu werden, je mehr Deutschland aufgrund seiner ökonomischen Stärke eine führende Rolle in Europa spielt“. Ullrich weist auf eine Interview-Äußerung von Herfried Münkler hin: „Es lässt sich kaum eine verantwortliche Politik in Europa betreiben, wenn man die Vorstellung hat: Wir sind an allem schuld gewesen.“[7]
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[1] Dominik Geppert, Sönke Neitzel, Cora Stephan, Thomas Weber: Warum Deutschland nicht allein schuld ist. http://www.welt.de 04.01.2014.
[2] „Christopher Clark spricht die Deutschen von der Schuld am Ersten Weltkrieg frei“. http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de 14.11.2013.
[3] Gerd Krumeich: Unter Schlafwandlern. http://www.zeit.de 30.11.2012.
[4] Festvortrag von Christopher Clark: Preußenbilder im Wandel. Dokumentation zur Verleihung des Preises des Historischen Kollegs an Professor Dr. Christopher Clark, 5. November 2010.
[5] Der Ein-Mann-Think-Tank. http://www.zeit.de 30.10.2003.
[6] Herfried Münkler. http://www.welt.de 29.01.2011.
[7] „Balsam auf die Seele selbstbewusster gewordener Bildungsbürger“. http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de 17.12.2013.
[8] Volker Ullrich: Nun schlittern sie wieder. http://www.zeit.de 24.01.2014.
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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58790
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