Lustig? Willkommen im multikriminellen Migrantenstadel


■ Angeblich sind Ausländer im deutschsprachigen Raum schlecht integriert und vor allem unterrepräsentiert. Wer das glaubt, der verdrängt die Realität. Denn in allen Fahndungslisten stellen unsere zugewanderten Fachkräfte die überwältigende Mehrheit.

Wir Deutschen brauchen mehr »migrationspolitische Bildung«. Das fordert jedenfalls der vom Steuerzahler finanzierte Oldenburger Professor Dirk Lange. Der Mann glaubt nicht, dass unsere »interkulturelle politische Bildung den Anforderungen einer mündigen Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger in der Migrationsgesellschaft« genügt. Im Klartext soll das wohl heißen: Wir brauchen eine Umerziehung zum multikulturell denkenden Bürger. Wer jetzt nur Bahnhof versteht, dem sei gesagt, der Herr Professor will »die Akzeptanz von Diversität«, denn das sei »eine mentale Vorausset-
zung für das Funktionieren einer pluralen Gesellschaft«. a1

Auf den Punkt gebracht, würde ein normal denkender Mensch sagen: Wir sollen keine Vorurteile gegen Zuwanderer aus fernen Regionen haben. Ich habe also das Experiment einmal gewagt. Und ich habe mir völlig ohne Vorurteile ganz genau alle Fahndungslisten angeschaut. Das Ergebnis bestätigt alle Multikulti-Anhänger. Da haben wir die vom Herrn Professor geforderte »plurale Gesellschaft« schwarz auf weiß. Die »Diversität«, also die Vielfalt der Verbrechervisagen, ist auch nicht zu übersehen. Dummerweise ist das alles politisch nicht korrekt.

Haben Sie sich schon einmal die Fahndungslisten der meistge-suchten Verbrecher in Europa angeschaut? Jene ganz harten Mitbürger, welche von Interpol oder dem BKA gesucht werden? Das Erste, was auch dem Laien auffällt, ist ein Schlag ins Gesicht der Gender-Anhänger. Also jene, die ständig von uns einfordern, dass Frauen und Männer überall gleichberechtigt werden und dass wir etwa brav Bürgerinnen und Bürger sagen. Ist diesen Gender-Anhängerinnen und -Anhängern eigentlich noch nicht aufgefallen, dass es auf den Plakaten der meistgesuchten Ver-brecherinnen und Verbrecher schlicht keine Frauen gibt?

Blick auf die Fahndungsplakate

Zumindest auf den ersten Plätzen kommen sie nicht vor. Da brauchen wir wohl eine Frauenquote für Verbrecherinnen. Warum werden die nur so benachteiligt und diskriminiert, wo doch alle Menschen völlig gleich sind? Bei Interpol kommen erst einmal die Gesichter von zwei Dutzend Männern, bevor man dann die afghanische Verbrecherin Saleh Shokofah und die aus Paraguay stammende Frau Sosa Araujo findet. Und dann wird es noch merkwürdiger: Denn die europäische Polizeibehörde und das BKA suchen erstaunlicherweise nicht nach europäischen Kriminellen.

Die überwältigende Mehrheit der Verbrecherinnen und Verbrecher auf den Fahndungsplakaten sind nun einmal Ausländer, sozusagen zugewanderte Fachkräfte. Das BKA fahndet etwa nach dem »pockennarbigen Türken Cemil Gündüz«, der am 1. Januar 1963 in der türkischen Stadt Araban geboren wurde. Der Mörder hat in Essen kaltblütig einen Menschen getötet und sich dann nach Istanbul abgesetzt.

Das BKA fahndet auch nach dem kroatischen Mörder Jo-sip Percovic, der in Wolfratshausen einen Menschen ermordet hat. Nicht anders ist es bei Europol und Interpol. Auf den Fahndungslisten stehen Seite für Seite fast nur Ausländer. Da gibt es Ägypter, Letten, Ma-layen, Nigerianer, Albaner, Iraker, Russen, Bolivianer und Kuwaitis. In Zeiten der Globalisierung hat ein buntes Völkergemisch für das alte Europa die Aufgabe übernommen, schwerste Verbrechen zu begehen. Weniger als zehn Prozent der gesuchten Schwerstkriminellen sind heute in Europa noch ethnische Europäer. Ganz oben bei unseren von Politik und Medien als angebliche »kulturelle Bereicherung« ins Land
gelassenen Schwerverbrechern rangieren fünf Ägypter, ein Sudanese, ein Rumäne, ein Russe und je ein Mitbürger aus Uruguay und aus Paraguay. Das sind »die Top Ten« der meistgesuchten Verbrecher Europas.

Sie haben alle schwarze Haare, eine dunkle Haut und sind mehrheitlich Moslems. Die mit Hochdruck gesuchten Gangster auf den vordersten Plätzen sind also entweder Moslems, Orientalen, Afrikaner, Südamerikaner oder doch zumindest Osteuropäer. Der erste hellhäutige Nordeuropäer steht erst auf Platz 13 der Liste gesuchter Schwerverbrecher.

Dabei ist dieser Monty Scott allerdings ethnischer Kanadier und nicht wirklich Europäer. Erst der norwegische Drogenhändler Jan Roar Irrís hält damit auf Platz 20 die Fahne der eingeborenen Nord-und Westeuropäer in der Liste der gesuchten Schwerstkriminellen hoch – eine tolle Leistung, denn bis hinunter zu Platz 70, den der autochthone Spanier Jose Garcia Molla belegt, ist Ims der einzige Nord-, West- oder
auch nur Südeuropäer, der auf der Fahndungsliste so weit oben rangiert. Sind die Fahndungslisten also rassistisch?

Schließlich stehen Ausländer in Massen oben auf den Fahndungslisten. Oder könnte es doch sein, dass Vorurteile nur die Realität widerspiegeln ? Sind Verbrecher wie der vom BKA gesuchte schwarzafrikanische Mörder Abu Sow aus Sierra Leone, der Raubmörder Branko Simic, der Mörder Oleg Sokolov und der Räuber Nenad Tomiv der Inbegriffeines multikriminellen Migrantenstadels?

Werden Fahndungslisten verboten

Die Liste der Meistgesuchten in Deutschland ist ebenso diskriminierend wie jene von Europol. Unter den zwölf Namen sind zwei Mazedonier (Dzemsit Dehari, geboren 1968, und Spetim Bitici, geboren 1971), zwei Marrokaner (Said Bahaji, geboren 1975, und Farid Zeouali, geboren 1939), ein Libanese (Hussein Taufiq Rmaite, geboren 1971) ein Algerier (Mohammed Kedre, geboren 1981), ein Nigerianer (Meg Osas Ugiagbe, geboren 1966), ein Kroate (Denis Goricki, geboren 1966), ein Belgier (Carl Maurice Werrebrouck, geboren 1959) – und gerade einmal drei Deutsche. Wie lange wird es noch dauern, bis Gutmenschen ein Verbot solcher Listen einfordern?

Schließlich gehören doch auch die vielen zugewanderten multikriminellen Fachkräfte zur multikulturellen Republik.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 52-2013

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Das Geschäft der Windjunker


■ Der dümmste Bauer erntet angeblich die dicksten Kartoffeln. Doch wir sprechen im Folgenden nicht von Kartoffeln.

Viele unserer Landwirte haben es seit dem Zweiten Weltkrieg zu einer Meisterschaft bei der Ausnutzung der ihnen vom modernen Wohlfahrtsstaat gewährten Subventionen und Preisgarantien gebracht. Seit der Jahrtausendwende ist es das von der damaligen rot-grünen Bundesregierung erlassene Gesetz zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG).Windräder nein vögel natur grüne (6)

Es beschert so manchem Bauern einen Geldsegen. Das EEG garantiert den Betreibern von Solar-, Wind- und Biomasse-Kraftwerken den vorrangigen Zugang zum Stromnetz und großzügig bemessene feste Einspeisetarife für 20 Jahre. Man braucht sich nur anzusehen, wer unsere Kleinstädte mit protzigen Ge-
ländewagen zuparkt, um jenen Kritikern zuzustimmen, die bereits vom Entstehen der neuen Kaste der Windjunker reden. Denn wer Äcker und Wiesen an windgünstigen Standorten in Norddeutschland besitzt, kann schon für ein einziges Windrad Jahr für Jahr bis zu 100000 Euro Pacht einstreichen. Die Verpächter verlangen inzwischen bis zu 13 Prozent des Ertrags eines Windrades. Bis vor wenigen Monaten gaben sie sich noch mit zehn Prozent zufrieden.

Das zeugt vom scharfen Konkurrenzkampf, der um die windgünstigsten Lagen des Binnenlandes entstanden ist. Der Konkurrenz ist es auch zu verdanken, dass ein Bundesland nach dem ändern nun die bislang sakrosankten Wälder für das Aufstellen von Windrädern freigibt. Besonders forsch ging dabei Ulrike Höfken, die grüne Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, vor. Windräder nein vögel natur grüne (12)

In einem Rundschreiben an alle Forstämter untersagte sie die Wiederaufforstung von Kahlschlägen im Pfälzerwald, denn dort gebe es schon zu viel Wald (wir haben darüber berichtet.) Diese Kahlschläge und die Anlage fester Wege dienen heute vor allem dem Transport der tonnenschweren Flügel und Fußteile von über 200 Meter hohen Windkraftanlagen (WKA), die auf die bewaldeten Kuppen gestellt werden sollen.

Bislang forderte das Waldgesetz, entsprechend dem dort verankerten Nachhaltigkeitsprinzip, zwingend die Wiederaufforstung.

Hundert Prozent Ökostrom im Jahr 2030?

Die rot-grüne Regierung von Rheinland-Pfalz hat es sich zum Ziel gesetzt, das Land spätestens im Jahre 2030 zu hundert Prozent mit Ökostrom zu versorgen, obwohl das physikalisch gar nicht möglich ist. Deshalb soll die Kapazität der WKA von derzeit 2100 auf 7500 Megawatt ausgebaut werden. Um den Ausbau zu beschleunigen, werden planlos Kahlschläge angelegt.
Das erregt den Unmut der Grünen auf dem Land. Peter Kühbach, der Geschäftsführer des Grünen-Ortsverbandes der Eifel-Ge-meinde Kelberg, hat damit gedroht, seinen Ortsverband im kommenden Jahr aufzulösen, wenn die grüne Ministerin keinen stimmigen Plan für die Aufstellung der Flügelmonster vorlegt. Man müsse erst einmal
das Hügelland entsprechend seiner »Windhöffigkeit« kartieren und dann die für die Aufstellung von WKA am besten geeigneten Standorte zur Versteigerung ausschreiben. Das EEG mit seiner Einspeisegarantie in Frage zu stellen, wäre von einem Grünen aber sicher zu viel verlangt. Indes mehrten
sich während der langwierigen Koalitionsverhandlungen in Berlin jene Stimmen, die forderten, das EEG in seiner Gänze auf den Prüfstand zu stellen. Dazu gehört Stephan Kohler, der Chef der halbprivaten Deutschen Energie-Agentur (Dena).

Er fordert ein jährliches Ausschreibungsverfahren, das die Ökostromanbieter mit dem geringsten Zuschussbedarf zum Zuge kommen ließe. Nur Anbieter, die freie Netzkapazitäten nutzen können, sollten nach den Vorstellungen der Dena eine Einspeisegarantie erhalten. Wie dringend eine solche Regelung ist, zeigt das Beispiel des Offshore-Windparks Riffgat 15 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum.

Weil der Netzbetreiber Tennet die im August 2014 eingeweihten WKA nicht rechtzeitig mithilfe eines Seekabels an das deutsche Stromnetz anschließen konnte, müssen die Rotoren nun mithilfe von Dieselgeneratoren angetrieben werden, um sie in der aggressiven Seeluft vor dem Einrosten zu bewahren. Die Kosten der dafür jeden Monat notwendigen 22000 Liter Diesel und des Verdienstausfalls müssen die Stromkunden tragen. Im Schnitt zahlt jeder deutsche Haushalt nun schon 230 Euro im Jahr für das Abenteuer »Energiewende«.

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Gesundheit: Neurodermitis wahrscheinlich von Bakterien verursacht


ln den Industrieländern leiden 15 bis 30 Prozent der Kinder und etwa fünf Prozent der Erwachsenen am atopischen Ekzem, besser bekannt als Neurodermitis. Mediziner haben nun neue Erkenntnisse.

Diese mit starkem Juckreiz verbundene chronische Hautkrankheit kann zu folgenschweren Komplikationen wie eitrigen Hautverletzungen sowie Schlafmangel und damit verbundenen psychischen Leiden führen. Wodurch der Juckreiz ausgelöst wird, war bis in die jüngste Zeit völlig unbekannt. Die Grünen machten dafür die Luftverschmutzung verantwortlich.

Neben dem erfundenen »Waldsterben« wurde die Neurodermitis in den 1980er-Jahren zu einem zentralen Kampagnenthema der ersten Fraktion der Grünen im Deutschen Bundestag. Später rückten Allergien gegen Haus-staubmilben u.ä. in den Mittelpunkt von Erklärungsversuchen.

Doch nun verfolgt der US-Forscher Gabriel Núñez von der University of/Vlichigan in Ann Arbor eine ganz andere Spur. Bei Versuchen mit Mäusen hat Núñez nachgewiesen, dass grampositive Bakterien der Gruppe Staphylokokkus aureus, die zur normalen Hautflora zählen, einen Eiweißstoff (genannt Delta-Toxin) freisetzen können, welcher die Immunzellen der Haut zu starken Entzündungsreaktionen anregt.

Das Toxin veranlasst Just_staphylococcus_aureus

die Mastzellen des Immunsystems, ähnlich wie bei allergischen Reaktionen, Histamin auszuschütten. Mikrobiologen vermuten, dass manche Stämme von Staphylokokkus aureus das Toxin produzieren, um sich in der Hautflora besser gegen Konkurrenten durchsetzen zu können. Die Neurodermitis wäre demnach eine Art Kollateralschaden des Kampfes ums Dasein verschiedener Mikroben. Tatsächlich konnte Núñez das Delta-Toxin auf der Haut der meisten Neurodermitispatienten nachweisen.

Die Wirkung des Delta-Toxins

In einem kürzlich im bekannten britischen Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlichten Experiment mit genetisch veränderten Staphylokokken und Mäusen konnte Núñez zum einen nachweisen, dass Staphylokokken, denen das Gen für die Synthese des Delta-Toxins fehlt, keine Hautentzündungen mehr auslösen können. Bekamen die Mäuse jedoch mit den harmlosen Staphyolokokken das gereinigte Toxin verabreicht, dann kam es wieder zur starken Entzündung. Auf der anderen Seite kam es bei
Mäusen, die die Fähigkeit zur Mastzellen-produktion eingebüßt hatten, auch beim Kontakt mit toxinproduzierenden Staphylokokken nicht zu Ekzemen. Daher vermutet Núñez, dass die genetische Disposition ausschlaggebend ist für den Ausbruch der Hautentzündung. Wie weit die Ergebnisse der Tierversuche aber auf die Menschen übertragbar sind, müssen aufwendige klinische Studien erst noch klären. Es zeichnet sich aber schon ab, dass die Bekämpfung der Staphyolokokken mit Antibiotika nicht der beste Weg ist, um der Neurodermitis beizukommen.

Ohnehin sind inzwischen etliche Stämme von Staphylokokkus aureus
resistent gegen mehrere Antibiotika. Infektionen mit Staphylokokkus aureus gehören zu den häufigsten nosokomialen (im Krankenhaus erworbenen) Infektionen. Aussichtsreicher scheint daher die Entwicklung von Stoffen, welche die Wirkung des Delta-Toxins hemmen oder aufheben.

Ob es dazu kommen wird, hängt aber vom Ausgang der klinischen Studien ab.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 52-2013

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Die Riesenpyramide des Gunung Padang


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Und welche Inspiration lag der Megalithstätte von Gunung Padang in Cian-jur auf West Java zugrunde? Der gestufte Hügel, einer Pyramide nicht unähnlich, entstammt der prähistorischen indonesischen Ära. Vermutet wird, dass sich weitere Ebenen, begraben durch jahrtausendelange Erosionsprozesse, im Boden befinden, die bislang noch nicht ausgegraben wurden. pyramide

Erste Berichte über die rätselhafte Formation tauchten bereits in einem Report des «Department of Antiquities» im Jahre 1914 auf und wurden 1949 von dem niederländischen Historiker Dr. Nicolaas Johannes Krom bestätigt. Dann geriet die Entdeckung in Vergessenheit, bis drei Einheimische dem zuständigen Inspektor des Distriktes von der Existenz großer quadratischer Steine und einer Treppe berichteten, die auf den Gipfel eines Berges führte. So begannen 1979 erste Bestandsaufnahmen durch Archäologen, Historiker und Geologen des «National Archeology Research Centre» in dem schwer zugänglichen, steil-hügeligen Gelände [26]. Die Wissenschaftler stellten zunächst fest, dass die Struktur aus massiven rectangular geformten vulkanischen Steinen besteht. 40 Stufen aus Andesitgestein führen 95 Meter in die Höhe des Berges. Die Fläche beträgt 900 m2, das zentrale Areal umschließt drei Hektar.

Das Gelände wurde als kulturelles Erbe eingestuft und weitere Forschungsprojekte schlossen sich an. Umstritten indes war, ob es sich bei dem riesigen Gebilde tatsächlich um ein von Menschen errichtetes Bauwerk handle, das größer als die ägyptischen Pyramiden wäre. Vor allem westliche Wissenschaftler und Medien ignorierten die Stätte oder unterstellten den indonesischen Archäologen manipulierte Arbeiten. Während 2011 bereits ein Team unter Dr. Danny Hilman Natawidjaja [27] dem Gunung Padang pyramide2mit geophysikalischen Methoden (Geoelektrik, Georadar, Geomagnetik) zu Leibe rückte und zu dem Ergebnis gelangte, der Hügel sei aller Wahrscheinlichkeit durch Menschen künstlich erschaffen worden, redeten internationale Archäologen von «bezahlten Ergebnissen durch die indonesische Regierung».

Die Behörden gaben daraufhin eine unabhängige internationale Studie in Auftrag. Das Forscherteam unter Leitung des Prähistorikers Dr. Ali Akbar (University of Indonesia) integrierte Archäologen, Architekten, einen Geologen, einen Astronomen, eine Ethnologin und einen Experten für Petrographie. Eine unabhängige C-14-Datierung wurde an das «Miami-based Beta Analytic Lab» vergeben. Die Ergebnisse von 2012 gelten als Sensation: Bohrungen, die Sand, Erde und Holzkohle enthielten und aus einerTiefe von 5 bis 12 Metern stammen, ergäben ein Alter zwischen

14 500 und 25 000 Jahren! Damit ist die Struktur um ein Vielfaches älter als die Pyramiden von Gizeh. Weitere beeindruckende Ergebnisse sind:

–    Ein Artefakt, das während der Bepro-bung freigelegt wurde, ergab ein Alter von mindestens 4800 v. Chr.

–    Mithilfe von Geoelektrik und Georadar wurden große Kammern in einer Tiefe von 15 Metern geortet.

–    Allein an der Südseite existieren fünf Steinterrassen mit 100 Steinen der Größe 2×2 Meter.

–    Das gesamte Areal umfasst 25 Hektar (zum Vergleich: der Tempel von Borobudur umschließt 1,5 ha).

–    Die Mauer der Terrassenseite ist ähnlich konstruiert wie Machu Picchu in Peru.

Der Geologe Dr. Budianto Ontowirjo fasst zusammen: «Es gibt keinen Zweifel mehr, dass die Struktur unter dem Berg Padang älter als die Pyramiden von Gizeh sind […] Die Tatsache, dass das Material unter dem Padang (geologisch) relativ jung ist, zeigt, dass es wahrscheinlich von Menschen hergestellt wurde […] Zudem haben wir Steine mit Eingravierungen gefunden. Es sind Motive in den Formen von Tigerkrallen oder Dolchen. Wir vermuten, es handelt sich um Symbole, um die Steine zu markieren.» [29]

Trotz der von renommierten Wissenschaftlern und Labors einwandfrei durchgeführten Expertisen, der Auswertung von Satellitenaufnahmen, der Prospektierung und der Erstellung von Höhenmodellen, ließen die Kritiker nicht lange auf sich warten. Diese freilich hatten keine eigenen Studien vorzulegen. Der Archäologe Ali Akbar hielt ihnen entgegen, dass ein massives Grabungsprojekt die gesamte Struktur des Berges freilegen solle, aber bereits aufgrund der gefundenen Anordnung von Steinblöcken in drei Meter Tiefe gesagt werden müsse, dass diese dort nicht natürlich entstanden sein können.

Von Anfang an zeichnete sich das Forschungsteam, ebenso^wie die indonesische Regierung, durch absolute Offenheit aus: alle Ergebnisse wurden zügig veröffentlicht. Derzeit laufen die Ausgrabungen vor Ort bis 2014 weiter. U. a. werden mehrere alte Friedhöfe der Umgebung untersucht, um festzustellen, wann Menschen diesen Ort wiederentdeckt haben.

Java, die Wiege der Zivilisation?

Neue Veröffentlichungen überraschen mit der Entdeckung von gleichmäßig eingebrachtem Füllmaterial zwischen den steinernen Säulen, das wie Zement wirkt. Es wurde in einer Tiefe von 1 m bis 15 m gefunden.
Die chemische Analyse ist die nächste Überraschung, denn das zementartige Material enthält 45 % Eisen, 41% mineralische Kieselsäure und 14 % Tonmineralien. Eine solche Zusammensetzung wirkt wie ein sehr starker Klebstoff. Unter den gegebenen Bedingungen scheidet eine natürliche Zusammensetzung aus. Damit aber müssen die
Erbauer des riesigen Monumentes vor vielen Jahrtausenden bereits über eine Technologie verfügt und Kenntnisse in Metallurgie besessen haben, die in den Zeithorizont absolut nicht hineinpassen. Allein um die beträchtliche Eisenkonzentration zu erhalten, müssen extrem hohe Verbrennungstemperaturen zur Verfügunggestanden haben. Ein Metallpfropfen, der in einem Meter Tiefe gefunden wurde und weitentwickelte metallurgische Kenntnisse voraussetzt, wird derzeit einer Laboranalyse unterzogen. Und ebenso erstaunlich ist die lange Haltbarkeitszeit des prähistorischen Mörtels, der entsprechend der Altersbestimmung in den USA zwischen 13 000 und 23 000 Jahre alt ist. Wer manche moderne Betonkonstruktion, die bereits nach wenigen Jahrzehnten auseinanderzubröckeln beginnt, zum Vergleich heranzieht, kann nur verwundert vor einer solchen Leistung stehen.

Und verwundert stehen die Wissenschaftler auch vor der Frage, woher die Andesitsteine stammen. In einem engeren Radius konnte kein entsprechendes Steinvorkommen entdeckt werden. Auch gibt es keine Spuren von Bergbau oder Lavaschichten, die abgebaut hätten werden können. Das Herausschlagen von hartem Andesitgestein aus dem Muttergestein ist zudem extrem schwierig. Erst mithilfe von Dynamitsprengungen haben wir in unserer modernen Welt dieses Gestein bautechnisch genutzt. Hier steht offenbar das Monument einer fortschrittlichsten Technologie und dennoch ein Monument der früheren Menschheit, einer Menschheit, die sich angeblich noch in primitivster Steinzeit befand. Lag die «Wiege der Zivilisationen» auf Java? Warum aber verschwand diese vielleicht älteste Zivilisation der Welt wieder und hinterließ bis auf Weiteres nur ein sehr altes und sehr großes Denkmal? Löschte vor Jahrtausenden eine Katastrophe diese Kultur Indonesiens aus? Müssen wir schon bald unsere Geschichte umschreiben?

Die Forscher haben inzwischen mit Literaturrecherchen begonnen und mündlichen Traditionen nachgespürt. Ein Manuskript aus dem 16. Jahrhundert, das «Bujangga Manik», erwähnt einen Ort namens «kabuyutan», der von den Vorfahren verehrt wurde und in dem fraglichen Gebiet gelegen haben soll. Dort trafen sich der Überlieferung nach die religiösen Führer der Sunda Kuno zu jährlichen Versammlungen, und die einheimische Sunda-Bevölkerung führt bis heute auf dem Berg kultische Handlungen durch. Die Wissenschaftler weisen zudem darauf hin, dass Legenden aus Java und Sumatra von der Heimat einer fortgeschrittenen Zivilisation berichten und dass der Mount Padang, der «weiße Berg», den Anwohnern noch immer als heilig gilt.

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Haben wir es hier mit derselben Ursprungskultur zu tun, die die rätselhaften Unter- und Überwasserbauten auf Nan Mandol anlegte? Standen ihre Erbauer in Kontakt? Hatten sie dieselben Lehrmeister? Und woher kamen diese Lehrer vor über 14 000 Jahren? Waren es jene Wesen, die in so vielen Mythen, Sagen und Legenden des pazifischen Raumes als «Götter» aus dem Himmel und von den Sternen bezeichnet werden?

In der Erforschung dieser Monumentalbauten, ob auf Nan Mandol, ob am Mount Padang, ob in Australien, ob auf den Golan-Höhen oder im Meer vor Okinawa, oder im Atlantik bei den Azoren, liegt für die A.A.S. der nächsten Jahrzehnte ein ausgesprochen interessantes Betätigungsfeld. Und es gibt viele weitere.

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