Völkerkunde: Germanen und Süd-Tirol…


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Bereits seit den Zwanzigerjahren war es den meisten faschistischen
Statthaltern in Südtirol ein unerforschbares Rätsel geblieben,
wieso die Tiroler sich nicht willig unter der Knute Roms
zu Italienern umformen ließen. Ein tieferer Blick in die Geschichte
des Landes, seine gesellschaftlichen Traditionen und die in
Jahrhunderten geformte kulturelle Identität der Tiroler hätte ihnen
Aufschluss geben können. Der Historiker Georg Dattenböck,
vor allem bekannt geworden durch seine Forschungen
über die Vandalen und über das Nibelungenlied, hat uns nachstehenden
Beitrag zur Verfügung gestellt, in welchem er nachweist,
daß die Tradition der Tiroler Wehrhaftigkeit sehr alte Wurzeln
hat.

Wir wollen hier jedoch den Ursprung, den von Egg/
Pfaundler thematisierten Ansatz, das „germanische Recht“, die
germanische Besiedelung und das Heerwesen in Tirol, untersuchen.
Auf der Marc-Aurel-Säule germanischer Rat Marc-Aurel-Säule(Columna Centenaria Divorum
Marci et Faustinae), einer Siegessäule in Rom, die zu Ehren
des römischen Kaisers Marc Aurel errichtet wurde, sieht man
spiralförmig angebrachte Reliefbänder mit Darstellungen aus
den Ereignissen des Markomannenkrieges. Man erkennt u. a.
eine ,Germanische Ratsversammlung*, wo die Freien zum
Beraten zusammentreten und Schimmel vorgeführt werden.
Im Kapitel X. seiner „Germania“ berichtete der römische Historiker
Tacitus vom Pferdekult bei den Germanen: „Eigentümlich
ist den Germanen die Weissagung und Mahnung durch
das Pferd.rune hund

Prof. Dr. R. Simek schrieb zur germanischen Kriegsführung:
„Zu einer vollständigen Bewaffnung (die aber keineswegs alle
Krieger besaßen) der Germanen in Südskandinavien während
der römischen Kaiserzeit gehörten
Schwert und Schild, Dolch, Lanzen
(der Frame, latinisiert framea) sowie
Bogen und Pfeile mit Eisenspitzen, die
aber noch keine (wie dann später im
Mittelalter üblich) große Spezialisierung
aufwiesen (…) Das oftmals als
typisch germanisch betrachtete einseitige
Kurzschwert (mit einer Klingenlänge
von 25 cm bis zu 50 cm), das
übrigens von der Neuzeit nur im Altnordischen
als Sax bezeichnet wurde………….

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Völkerkunde – Freiheit und germanische Besiedlung von Süd-Tirol

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Autor: Wiggerl

Eine Lobby für die Deutschen-Österreichischen-Südtiroler-Schweizer Kulturen und Lebensarten – Themen: Heimat, Deutsche Reich, Geschichte

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