Geld für die Antifa—ASten finanzieren linke Netzwerke


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Ob Wien, Göttingen, Potsdam, Marburg oder Duisburg-Essen, seit Jahren häufen sich Finanzskandale rund um die Allgemeinen Studierendenausschüsse (ASten) in deutschen Uni-Städten. Die Kritik an den ASten sollte dabei so umfassend ausfallen, wie deren Bemühungen, mit öffentlichen sowie studentischen Geldern die zumeist linksalternativen Nischenprojekte zu finanzieren. Schwulen- und Lesbenreferate, autonome Frauenreferate, Transgender-Seminare, feministische Bibliotheken oder die örtliche Antifa – die linken Netzwerke leben mittlerweile von den Finanzspritzen der Universitäten und ihrer studentischen Interessenvertreter.

Studenten begehren
nicht auf

Der normale Student nimmt hiervon kaum Notiz, auch wenn sein Geld jedes Semester erneut nur denen von Nutzen ist, die es für ihre eigenen Interessen verwenden. Doch die linken Netzwerke sind nicht das einzige Problem im Universitätsbetrieb, denn seit einigen Jahren werden Fälle publik, die aufzeigen, was passiert, wenn verantwortungslose jungen Menschen über fünfstellige Beträge verfügen.

Die Beispiele für den unverantwortlichen Umgang der ASten mit den studentischen Finanzen sind so zahlreich, dass sie Bücher füllen könnten. Zuletzt sorgte man in Frankfurt für Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass eine vom AStA organisierte Feier rund 27000 Euro Miese machte – natürlich auf Kosten aller Studenten. In Essen ermittelte 2011 die Staatsanwaltschaft gegen den örtlichen AStA, da dieser einen fünfstelligen Betrag durch das Ausstellen falscher Rechnungen ergaunert habe. Weiterhin wurden private Feierlichkeiten, Ausflüge und Aktivitäten als Studentenfeiern getarnt und mit dem Geld eines jeden Studenten finanziert.

Das alles ist kein Einzelfall: Der AStA der Uni Bonn musste vor einigen Jahren über 260000 Euro abschreiben, an der FU Berlin waren es 176000 Euro. Die Liste ist fast beliebig erweiterbar. Doch der Aufstand bleibt aus.

Die meisten Studenten interessieren sich schlichtweg nicht für Hochschulpolitik und unterstützen so unbewusst, den rücksichtslosen Missbrauch ihrer eigenen Finanzen.

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 48-2013

 

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