Schweizer Armee übt Krieg gegen Franzosen….aus bitterer Erfahrung…Frankreich und England, die größten historischen Kriegstreiber…


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Conrebbi beschreibt dieses ausführlich….

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Die schweizer Armee übte in einem Manöver militärische Übergriffe seitens Frankreichs abzuwehren. In Frankreich kam das nicht gut an und man empfahl Szenarien des 21 Jahrhunderts anzuwenden. Geschichte wiederholt sich- nur anders und Militär orientiert daran. Frankreichs Geschichte zeigt deutlich, daß das geübte Szenario sehr nahe der Realität ist.

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Broder zu der Empörung der Deutschen über das Abhören, nach dem Marshallplan und den Rosinenbombern


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Weil damals nach dem Krieg die USA den Marshallplan in Kraft setzten und halb Berlin mit Rosinenbombern versorgten, meint Broder, man müsse womöglich heute Obama dankbar sein, dass er Merkel abhören ließ:

Snowden weckt den neuen deutschen Patriotismus

Die Abhöraffäre ist eine schöne Gelegenheit, es den Amis heimzuzahlen. Rache für Nürnberg, Luftbrücke, Marshallplan und all die Demütigungen, mit denen sie ihre Überlegenheit demonstriert haben. Von Henryk M. Broder

Nun, wahrscheinlich fällt einem diese Art Dankbarkeit viel leichter, wenn man nebst deutscher Nationalität auch ein Angehöriger des „auserwählten Volkes“ ist?

Wir jedoch glauben, dass unsere Treue zuerst zum eigenen Land und zu der eigenen Regierung gehört. Dass ist die erste Pflicht jener, die Deutsche sind, auch wenn sie nicht mit jener Regierung sympathisieren sollten, die gerade an der Macht ist.
Für die um-erzogenen System-Züchtlingen heute ist dies unbegreiflich, denn ihnen wurde der Verrat schon in die Wiege gelegt.

Aber: Auch wenn die uns verabscheute Mischung von Rot-Rot-Grün in Berlin regieren würde – wir würden immer noch empfehlen: Bei gravierenden Konflikten mit dem Ausland im Zweifelsfall der deutschen Regierung die Treue zu halten.

Was anderes wäre Verrat am eigenen Volk. Ich fürchte, das begreift kaum einer unserer Leser. Wir müssen anfangen, glaube ich, auch dieses Thema ernsthaft aufzuarbeiten.

Die letzten Tage Europas Wie wir eine gute Idee versenken

Speyer: Mahnwache gegen Muezzinruf in Kirche


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Bitte um Teilnahme wenn Entfernungstechnisch möglich. Dies ist wieder mal eine Gelegenheit, offen gegen die Islamisierung und

gegen das links-grüne System zu kämpfen…….zeigt eure Anwesenheit…lasst diese Möglichkeit zum Widerstand nicht ungenutzt vergehen

Am kommenden Sonntag, dem 10.11.2013   web_jenkins_flyer din lang_2013

soll um 17 Uhr in der zentralen evangelischen Gedächtniskirche in Speyer die analoge “Friedensmesse” von Karl Jenkins wie vor zwei Wochen in Hambach stattfinden, wo ein Imam den Schlacht-Ruf Mohammeds “Allahu Akbar” intonieren soll. Und wie in Hambach werden auch diesmal wieder aktive Christen unter dem Motto “Gleiche Rechte für Christen! Kein Muezzinruf in einer Kirche!” mit einer stillen Mahnwache dagegen protestieren.

Die Mahnwache beginnt um 16 Uhr gegenüber der Gedächtniskirche in Speyer-Mitte, Bartholomäus-Weltz-Platz 5.

Wie in Hambach am 27. Oktober soll ein stiller Protest mit Plakaten durchgeführt werden, der auf die Christenverfolgung allgemein und auf besonders aktuelle Fälle hinweist. Geplant ist, dass die Teilnehmer Kerzen in der Hand halten und Teelichter aufstellen. Außerdem sollen Flyer verteilt werden, die auf die weltweite Christenverfolgung aufmerksam machen.

Die Initiatoren der Mahnwache, die “Aktionsgruppe für verfolgte Christen Speyer”, werden Eintrittskarten für das Konzert erwerben, so dass Teilnehmer, die den Wunsch haben, die Veranstaltung zu besuchen, dies auch tun können.

Bitte kommen Sie wie in Hambach, wo sich über 40 engagierte Christen einfanden, zahlreich zu dieser Veranstaltung.

Rückfragen unter Tel.: 01520-8454343.

Kontakt:

Gedächtniskirche Speyer
Dekan Markus Jäckle
Bartholomäus-Weltz-Platz
67346 Speyer
Telefon: 06232/19433
dekanat.speyer@evkirchepfalz.de

Barsbüttel: Russe tötet Deutschen mit Messer


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Ein 33-jähriger Russe gerät mit einem 38-jährigen Mann, der aus Geesthacht stammt, in Streit. Dabei soll der Russe mehrfach mit einem Messer auf sein Opfer eingestochen haben. Das Opfer versucht noch zu flüchten, bricht dann aber auf der Straße zusammen und stirbt. Insgesamt nimmt die Polizei vier Männer fest. Als Haupttatverdächtiger gilt der 33-jährige Russe.

Quelle: BILD

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russe opfer

Afrikanischer Asylant ersticht drei Menschen in norwegischem Bus


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Ein Süd-Sudanese erstach im Blutrausch drei Businsassen in Norwegen. 

Eine schreckliche Bluttat hat sich in einem norwegischen Überlandbus ereignet. Ein süd-sudanesischer Asylant begann in einem Bus der Linie „Valdresekspresse“ auf der Strecke nach Oslo plötzlich, mit einem mitgeführten Messer auf den Busfahrer und zwei Reisende einzustechen. Bei der Tat, die sich zwischen den Orten Ardal und Tyin ereignete, kamen der Busfahrer, ein schwedischer Tourist und eine 19-jährige Frau ums Leben. Das Motiv des Asylanten dürfte die drohende Abschiebung in seine Heimat gewesen sein. Unklar ist, ob bzw. warum er von dieser unmittelbar bevorstehenden Aktion wusste.

Autofahrer glaubten an Panne

Autofahrer, die den am Straßenrand abgestellten Bus passierten, glaubten ursprünglich an eine Panne und nicht an ein Verbrechen. Deshalb wurde zunächst auch die örtliche Feuerwehr alarmiert, um den Bus wieder flott zu machen. Erst bei einer Annäherung erkannten Passanten und Feuerwehr, dass im Inneren eine Bluttat verübt worden war. Noch bevor die Polizei eintraf, konnte die Feuerwehrmänner den 31-jährigen Süd-Sudanesen überwältigen.

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http://www.unzensuriert.at/content/0014336-Afrikanischer-Asylant-ersticht-drei-Menschen-norwegischem-Bus

Asyl-Erpresser verlassen Kunstuni und schlagen bei Caritas Radau


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Die Problem-Asyl-Erpresser pöbelten die Caritas auf deren Bühne an
und beleidigten damit auch die wohl meist ahnungslosen „Glücksengel“.

Erst letzte Woche weigerten sich die rund 24 Asyl-Erpresser noch, ihr Dauerquartier, das Servitenkloster in Wien, getrennt zu verlassen. Eine Räumung wurde durch anstehende Renovierungsarbeiten aber nötig und so sahen sich die Männer dazu veranlasst, die Akademie der bildenden Künste im Zuge eines Vortrags zu besetzen. Während die einen am Gang nächtigen, blockieren die anderen den Universitätsbetrieb, indem sie den Hörsaal 20 zu ihrem neuen Schlafplatz auserkoren haben. Die grüne Direktorin Eva Blimlinger forderte zunächst bis Montag eine Räumung und schloss einen Polizeieinsatz nicht aus, am Dienstag zogen die Asyl-Erpresser dann endlich ab.

Viele Quartiere für Asyl-Erpresser

Aktuellen Medienberichten zu Folge gestalteten sich die Verhandlungen mit den Betroffenen schwierig. Obwohl die Männer seit nunmehr mindestens einem Jahr in Österreich sind, sprechen sie kaum ein Wort Englisch oder gar Deutsch. Einzelne Bleiben wurden schon mehrfach vermittelt, jedoch weigert sich die Gruppe, sich zu trennen, weil Abschiebungen befürchtet werden. 

Durch den unermüdlichen Einsatz der mit sehr viel Freizeit gesegneten freiwilligen Unterstützer haben die Asylanten aber nun sogar die Qual der Wahl, was ihre neue Bleibe betrifft. Der Fonds Soziales Wohnen Wien bietet den „Schutzssuchenden“, wie sich die Besetzer selber titulieren, gleich mehrere Alternativen zu Aula und Hörsaal. So wird etwa der Umzug in einen Wiener Gemeindebau in Mariahilf diskutiert. Optionen sind aber auch eine orthodoxe und eine katholische Kirche, ein aufgelassenes Finanzamt, eine durch Spendengelder finanzierte private Unterkunft und das seit Längerem aufrechte Angebot einer Sammelbleibe der Caritas in Schwechat.

Radau bei Caritas-Preisverleihung

Während einheimische Familien mit geringsten Einkommen oft jahrelang auf die Zuteilung einer Gemeindewohnung warten, scheint die Besetzung von öffentlichen Einrichtungen das geeignete Druckmittel zu sein. Von ihrer privilegierten Stellung gegenüber zahlreichen Einheimischen machten die Asyl-Erpresser zunächst jedoch keinen Gebrauch. Sie zogen es vor, nach dem Abzug aus der Kunstuni bei der Verleihung des Prälat-Ungar-Preises der Caritas Radau zu schlagen. Die Bemutterung durch die katholische Hilfseinrichtung dürfte den Männern nämlich zunehmend auf die Nerven gehen. „Shame on Caritas“, skandierten sie von der Bühne der Veranstaltung in der Brunnenpassage und beleidigten – weil es ja ohnehin folgenlos bleibt – auch ihre hartnäckigsten Unterstützer. Die rührende Naivität der Caritas beschreibt folgender Satz eines Berichts im gutmenschlichen Politik-Portal Neuwal: „Der von den Organisatorinnen unternommene Versuch die Anliegen der Flüchtlinge in geordneter Weise in die Veranstaltung zu integrieren scheiterte.

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http://www.unzensuriert.at/content/0014327-Asyl-Erpresser-verlassen-Kunstuni-und-schlagen-bei-Caritas-Radau

Gegen kriminelle Ausländer…


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Köln – Mit seiner Forderung, offener über die Kriminalität von Ausländern und Deutschen mit Zuwanderungshintergrund zu sprechen, macht sich der pensionierte Leiter der Abteilung für Organisierte Kriminalität in Köln, Egbert Bülles, derzeit keine Freunde. Sein Buch „Deutschland, Verbrecherland? Mein Einsatz gegen die organisierte Kriminalität“ sorgt nicht nur in seinen ehemaligen Kollegenkreisen für Unmut, auch die Medien halten sich zurück. Wohl auch, weil der 67-Jährige die Behauptung aufstellt, dass der Ausländeranteil der organisierten Kriminellen bei 80 Prozent liegt. Und so klagt der ehemalige Oberstaatsanwalt nach 36 Jahren Berufserfahrung laut „Focus“ nicht nur über den „überforderten Justizapparat, lasche Richter, politische Quertreiber“ und eine unzureichende Gesetzeslage, sondern auch über die Folgen einer falschen Zuwanderungspolitik……paz vom 03.11.13

.Deutschland, Verbrecherland Mein Einsatz gegen die organisierte Kriminalität

Russen-Mafia, asiatische Schleuserbanden, Camorra-Ableger, Rocker-Gangs, Korruption und Cyber-Crime: Deutschland gerät immer fester in den Würgegriff der organisierten Kriminalität. Besonders erschreckend dabei ist: Bei der Jagd auf die Verbrecher bleiben die Strafverfolger häufig nur zweiter Sieger – und oft genug werden sie sogar dabei behindert. Über 30 Jahre jagte Oberstaatsanwalt Egbert Bülles verbrecherische Organisationen aller Arten. Er verfolgte Mafiosi und Menschenhändler, deckte Kartelle und kriminelle Strukturen auf, oft sogar an staatlichen Stellen. Heute weiß er: Der Krieg ist kaum zu gewinnen. Wie eine Krake hält das organisierte Verbrechen die Republik im Griff. Politische Quertreiber, mangelndes Personal, wenig Geld, bürokratische Hindernisse, aber auch schlechte Ausbildung, mangelhafte Kommunikation und aberwitzige gesetzliche Schranken – all dies sorgt dafür, dass die deutschen Ermittler gegen die ausländischen Syndikate auf verlorenem Posten stehen. Ohne Umschweife benennt Bülles in seinem Buch die Schwächen der deutschen Verbrechensbekämpfung und zeigt, warum die deutsche Justiz gegen die wuchernden Kartelle keine wirksamen Mittel findet.

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Der Wochenrückblick…..paz45


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 Wie uns die EU schon bis aufs Klo verfolgt, was Washington von Brüssel hält, und wie wir herausfinden, welche Menschen böse sind

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.panorama45-13

Es stinkt und bröckelt 

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.medien, audio

Man kommt gar nicht hinterher. Gerade erst haben wir die EU-Staubsauger-Verordnung verdaut, da verfolgen uns die Eurokraten nun schon bis aufs Klo: Vorhang auf für die Europäische Toilettenspülverordnung! In jahrelanger wissenschaftlicher Arbeit haben Brüsseler Experten errechnet, wie viel Spülwasser man benötigt, um das, was hinten raus kommt, unten loszuwerden.

Nach zahllosen Sitzungen und Praxistests kamen sie in der Endausscheidung zu dem Schluss, dass fünf Liter reichen. Mehr sollten EU-genormte Klospülungen pro Vorgang nicht verbrauchen. Um nicht kleinlich zu erscheinen, wollen uns die Fachleute aber eine Obergrenze von sechs Litern zugestehen. Das ist doch was!

Was aber will die EU dagegen tun, wenn uneinsichtige Kötler die kommende Richtlinie listig umgehen und zweimal ziehen? Da kommt noch viel wertvolle Arbeit auf die Brüsseler Latrinenkommission zu.

Jetzt bloß keine Häme! Die machen das nicht zum Spaß, sondern um den Planeten zu retten. Da in Südspanien Trockenheit herrscht, ist es unerlässlich, dass die Menschen im triefend nassen Hamburg weniger Wasser vergeuden. Zwar wird von dem dann zusätzlich verfügbaren Hamburg-Wasser kein einziger Tropfen jemals in Spanien ankommen. Aber rein statistisch gesehen würde sich die Lage insgesamt verbessern. Und darum geht es uns doch.

Nebenwirkungen interessieren die Brüsseler Experten nicht, Nebenwirkungen wie diese: In zahlreichen deutschen Landgemeinden schrumpft die Bevölkerung, aus dem gleich großen Wassernetz wird daher immer weniger Flüssigkeit abgezapft, worunter die Rohre leiden. Daher sind einige Wasserwerke schon heute gezwungen, einfach nur so Wasser durch die Leitungen zu jagen, damit ihnen die Rohre nicht verrotten. Wasser, das nie einen Hahn oder eine Spülung durchläuft. Mit dem Brüsseler Streich wird sich dieses Problem noch einmal ordentlich verschärfen.

Dass ein und dieselbe Wassersparverordnung für die iberische Halbwüste und die regenreichen Regionen Nordeuropas Blödsinn sein könnte, darauf kommen die Eurokraten selbstverständlich nicht. Wir wollen doch möglichst „gleichartige“ Lebensverhältnisse in ganz Europa! Dafür braucht’s eben auch gleiche Regeln für alle.

Zumindest die spanische Natur wird es der EU danken, oder nicht mal das? Die Frage ist nämlich, ob es wirklich die Toiletten sind, die so viel Wasser verbrauchen. Oder nicht vielleicht die riesigen, mit saftigen EU-Fördergeldern angelegten, künstlich beregneten Felder? Oder Hunderte von Golfplätzen, die ihre Existenz der EU-Strukturförderung verdanken und jede Nacht unter Wasser gesetzt werden müssen, damit sie unter der Sonne Andalusiens nicht versteppen?

Nein, es ist das Klo! Erstens, weil Toilettenbesucher keine Lobby haben wie Golfplatzbauer oder Agrarindustrie und zweitens, weil … ist doch egal! Wir werden, wie immer, auch diese Einschränkung tapfer ertragen, selbst wenn die Konsequenzen zum Himmel stinken.

Europa ist halt nicht umsonst zu haben, dafür aber leistet es auch Großes. Seit mehr als hundert Jahren träumten die Bewohner des Städtchens Widin im nordwestlichsten Zipfel Bulgariens davon, dass sie eine Brücke über die Donau mit dem rumänischen Calafat verbindet.

Nichts geschah, bis die EU kam. Vergangenen Juni nun konnte EU-Kommissar Johannes Hahn das dreieinhalb Kilometer lange Prachtstück feierlich in Betrieb nehmen. Eine spanische Baufirma hatte das Projekt mit spanischen, portugiesischen, polnischen und ein paar bulgarischen Bauarbeitern realisiert mit 106 Millionen Euro EU-Zuschuss, dessen Löwenanteil wie üblich aus Deutschland kam – ein echtes Beispiel europäischer Kooperation also. So taufte Hahn das Brückenwerk denn auch symbolschwanger „Neues Europa“. Applaus.

Wen „Neues Europa“ nun eigentlich verbindet, trat in der Euphorie ein wenig in den Hintergrund. Die Menschen ziehen scharenweise weg aus der Gegend. So richtig benötigen wird die Brücke bald kaum noch jemand.

Doch das ist auch gut so: Nur gut vier Monate nach der Einweihung ist „Neues Europa“ nämlich schwer baufällig. Die spanische Firma hat derart geschlampt, dass sich sogar die balkanischen Behörden entsetzt zeigen. Da müssen die Spanier jetzt aber ordentlich Schadenersatz blechen, oder?

Leider nein: Im Vertrag wurde keinerlei Garantie verankert. Die Baufirma musste beim Stümpern nur achtgeben, dass der Schmu nicht vor der Übergabe sichtbar wird. Danach: Mittelfinger! Natürlich wäre es vermessen und geradezu europafeindlich anzunehmen, dass hier Korruption im Spiel gewesen sein könnte. Aber es ist doch rührend zu erfahren, dass EU- und örtliche Behördenmitarbeiter derart eng und vertrauensvoll mit der Baufirma ko­laboriert haben, dass diese ohne einen Fitzel Regresspflicht einfach so verschwinden konnte.

Vor allem sollten uns solche Patzer nicht irre machen im Glauben an die große Idee der EU. Wer wären wir denn in der Welt, wenn Europa nicht mit einer Stimme spräche? Gegenüber Großmächten wie den USA kann nur die EU als Ganzes Eindruck machen.

In harscher Reaktion auf die Abhöraffäre um die NSA schickte das EU-Parlament denn auch eine „hochrangige Delegation“ nach Übersee, um bei den Amis mal richtig auf den Tisch zu hauen. Dort trafen unsere „Hochrangigen“ auf den US-Präsidenten? Nein. Auf seinen Stellvertreter? Auch nicht. Aber auf den Außenminister? Ebenfalls nicht.

Ja, auf wen denn dann, zum Teufel? Laut Medienberichten durften die EU-Parlamentarier während ihres dreitägigen Besuchs einmal mit NSA-Chef Keith Alexander reden. Alexander teilte der Delegation mit, dass deutsche Bürger und Kanzlerin Merkel abgehört worden seien. Das wissen wir seit Wochen aus der Zeitung. Aber es ist doch schön, dass die EU-Abgeordneten es auf diese Weise jetzt auch erfahren haben. Mehr wollte Alexander den Abgesandten nicht sagen, die den Rest ihrer drei Tage mit „US-Vertretern“ zusammengetroffen sein sollen, die derart weit unten in der Hierarchie zu stehen scheinen, dass selbst die erfahrenen Washington-Korrespondenten großer Medien deren Namen nicht kannten, mit anderen Worten: Die EU hat in Washington richtig Eindruck gemacht. Selbst Delegationen aus Swasiland oder Mikronesien wären nicht prominenter empfangen worden als die „Hochrangigen“ aus Brüssel.

Übrigens: Leiter der Brüsseler Delegation war ein EU-Parlamentarier aus Großbritannien. Jenem Land, das mit den Amerikanern bei der Spitzelei Hand in Hand arbeitet.

Rechtspopulisten und Rechtsradikale spießen Sachen wie die Klo-Verordnung, die Brücke oder den Washington-Besuch gierig auf, um Propaganda zu machen. Wenn sie nicht gerade gegen Ausländer hetzen: Mit wachsendem Unbehagen nehmen Politik und Medien zur Kenntnis, dass den Bürgern das wachsende Unbehagen, das ihnen durch immer mehr Wirtschaftsimmigranten bereitet wird, immer weniger behagt.

Voller Erschütterung berichtet der „Spiegel“ von einer Bürgerdemo im sächsischen Schneeberg gegen ein geplantes Asylantenheim, bei der auch die NPD gehörig mitgemischt haben soll. Um klarzumachen, was für Menschen diese Schneeberger sind, enthüllt uns das Blatt: „Schneeberg liegt nur 15 Kilometer entfernt von Zwickau, dem Unterschlupf des rechtsterroristischen NSU.“

Aha, schon die geografische Nähe macht die Leute also verdächtig. Eine Logik, die besticht. Wenn der „Spiegel“ dereinst mal die finstere Seele unserer polnischen Nachbarn entlarven will, wird er das vermutlich so machen: „Polen liegt nur 50 Kilometer von Berlin entfernt, der Stadt, in der Adolf Hitler regierte.“ Umgehend ist jedem Leser des Magazins klar: Da müssen die ja böse sein, diese Polen.

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paz 45-13