Bayerische Behörden verbieten islamistischen Verein in Bayern


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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sprach das Verbot des
Vereins „Kultur- und Bildungszentrum Ingolstadt“ aus.

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Wie auch in Österreich agieren in Deutschland zahlreiche extremistische Zellen unter dem Deckmantel der „islamischen Kulturzentren“, von wo aus in Wirklichkeit Geld für deren ideologische Feldzüge gesammelt wird. So ein „Kulturverein“ im deutschen Ingolstadt wurde nun vom bayrischen Innenministerium verboten. Verfassungsschützer hätten bei der Durchsuchung des Vereinslokales und einer Moschee „zahlreiche Belege für die radikal-islamistische Grundausrichtung des Vereins gefunden“, erläuterte Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU).

Streben nach einem globalen Kalifat

So habe sich das „Kultur- und Bildungszentrum Ingolstadt“ für die Ziele des 2001 verbotenen Kalifatsstaats eingesetzt, mit dem zunächst in der Türkei und anschließend auf der ganzen Welt die Einheit von Staat und Religion auch unter Einsatz von Gewalt verwirklicht werden sollte. Der Verein sammelte außerdem regelmäßig Spendengelder und unterhielt über das Internet Verbindung mit der Salafisten-Szene. An der Aktion gegen die radikalen Islamisten waren fast 80 Beamte beteiligt. Den Verantwortlichen wird nun der Prozess gemacht.

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Autor: Wiggerl

Eine Lobby für die Deutschen-Österreichischen-Südtiroler-Schweizer Kulturen und Lebensarten – Themen: Heimat, Deutsche Reich, Geschichte

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