Auswandern: Die Alternative….eine wohlvorbereitete Flucht….Australien…


.

Hier in Europa ist der Untergang die Zukunft.

.

Wir haben mit Kanada bereits eine Neue Serie gestartet, in der wir mögliche und lohnende Auswanderungs-Ziele aus der Sicht

von Auswanderern schildern.

https://deutschelobby.com/2013/10/21/die-alternative-eine-wohlvorbereitete-flucht-kanada-ist-ein-topfavorit/

In diesem zweiten Beitrag geht es um Australien. Einige werden vielleicht denken…..“Australien? …was ist daran neu…?“

Nun, ein Zeuge vor Ort kann das viel besser beschreiben. Tatsache ist, dass es in „Down-Under“ mittlerweile wesentlich

menschlicher als in der BRiD sprich „EU“ zugeht.

Die Australier schütteln über die Handlungsweise der BRiD-Oberen nur mitleiderregend den Kopf….sie können nicht glauben,

was für ein Verbrechen hier an der eigenen Bevölkerung stattfindet…..aber sie verstehen auch nicht, warum die „Deutschen“ sich das

gefallen lassen.

Sie können nicht glauben, dass eine handvoll von „Irrsinnigen Minoritäten“ (Begriff von Detlef aus WakeNews) abgekürzt „DIM“

80 Millionen Menschen in den Abgrund führen können, ohne auf Gegenwehr zu stoßen……

.

Wie auch immer, hier nun der ausführliche Bericht:

.

medien, audio

.

Einer unserer Leser ist ausgewandert und lebt jetzt in Australien. Er beschreibt, warum das Bildungssystem in Deutschland keine Dichter und Denker mehr produziert. Australien zieht Hochqualifizierte magisch an.

.

3

.


In Deutschland verklagen Migranten gerade eine Schule wegen Migranten. Drei Eltern türkischer Schüler des Leonardo-da-Vinci-Gymnasiums im multikulturellen Berlin-Neukölln verklagen die Schulleitung, weil es in den Klassen »zu viele Migranten« gibt. Das sei eine »ethnische Diskriminierung«. Die Türken hatten in ihren Zeugnissen 22 Fünfer und flogen vom Gymnasium. Die Eltern behaupten nun, dass ihre Kinder ohne Mitschüler mit Migrationshintergrund beste Noten gehabt hätten. In Australien schüttelt man über die merkwürdige Entwicklung im einstigen Land der Dichter und Denker derzeit nur noch den Kopf.

Die Schulen finanzieren sich selbst

Unser Leser Frank Abels schreibt uns aus Australien: Das australische Bildungssystem gilt im ganzen pazifischen Raum als vorbildlich und hat den Vorteil in englischer Sprache zu lehren. Daher sind etwa 50 Prozent aller Studenten und 30 Prozent der Schüler Ausländer, die hier sehr hohe
Schul- und Studiengebühren bezahlen müssen (rund 40000 australische Dollar im Jahr, 27700 Euro, zuzüglich Unterkunft und Verpflegung). Das sind im volkswirtschaftlichen Sinn Exporteinnahmen. Und sie werden auch als solche von den Universitäten stolz verbucht. Aus diesen Einnahmen finanzieren sich die staatlichen und privaten Schulen und Universitäten zu einem großen Teil selbst und entlasten dadurch den australischen Haushalt in erheblichem Umfang.
Australische Studenten zahlen dagegen nur 500 Austral-Dollar (346 Euro) Studiengebühr je Semester.

Gemeinsam bis zur 10. Klasseschule

Die Kinder gehen vom vierten Lebensjahr an in den »Kindergarten«. Der heißt hier tatsächlich so. Und er ist meistens den allgemeinen Schulen angegliedert, so dass sich die Kleinen beim Einschulen in die 1. Klasse schon heimisch fühlen und stolz sind, nun richtige Schüler zu sein. Außerdem spart man dadurch Infrastruktur (z.B. Toiletten) und die Administration der Kindergartenleitung, die erledigt die Schule nebenher.

Den Eltern steht es frei, die Kinder in die teuren Privatschulen (mit Uniformzwang und nach Geschlechtern getrennt) oder in die unentgeltlichen Staatsschulen (ohne Uniformzwang und Jungen und Mädchen gemischt) einzuschulen. Beide Schultypen sind ganztägige Gesamtschulen mit dem gleichen, vom Staat vorgegebenen, sehr detaillierten Curriculum. Alle Kinder besuchen gemeinsam diese Schulen bis zur 10. Klasse. Danach können diejenigen, die die notwendige Punktzahl erreicht haben, bis zur 12. Klasse weiter an der Schule (High School) verbleiben und dort die Hochschulreife (TEE) erwerben.

Die anderen scheiden aus und werden in das TAFE-System überführt. Das ist das staatlich/privatwirtschaftliche Berufsbildungssystem, das zu handwerklichen, kaufmännischen und Dienstleistungsberufen führt. Es gibt aber auch die Möglichkeit von der 7. Klasse an die staatliche Schule zu verlassen (bei ausreichender Punktzahl) und auf eine Privatschule zu wechseln und dort bis zum Erwerb des TEE (Abitur) zu bleiben. Das hohe Bildungsniveau (siehe PISA) scheint durch Folgendes befördert zu werden:

•    Alle Prüfungen zum Ende der Semester werden vom Personal der Schulbehörde überwacht (Ausschluss von Betrugsmöglichkeiten durch Einzeltische, Handyverbot usw.). Die Schulbehörde überprüft dabei ferner, ob die Lernziele nach Curriculum erreicht wurden.

•    Fällt die Leistung einer Klasse bei der Prüfung auffällig ab (wenn also die Gaußsche »Glockenkurve« nicht hinreichend abgebildet wird), bekommt der Lehrer ein Problem. Es kann dazu führen, dass (nach Abmahnung) sein Vertrag nicht verlängert wird.

•    Lehrer sind nicht beamtet, sondern haben zeitlich befristete Verträge; Jüngere für drei Jahre, später für vier oder auch fünf Jahre. Es gibt ein überraschendes Bezahlungssystem mit einer sehr großen, leistungsabhängigen Spreizung. So verdienen Lehrer in guten Gegenden mit wohlhabenden Familien und Kindern mit (hoffentlich) gutem Betragen rund 80000 Austral-Dollar (55500 Euro) im Jahr. Lehrer in mittleren Gegenden, mit weniger ruhigen Kindern bekommen rund 95000 Dollar (65800 Euro) im Jahr. In problematischen Gegenden gibt es rund 105000 Dollar (72800 Euro).

Und in ausgesprochen schlechten Gegenden, mit vielen verhaltensgestörten Kinder, Aboriginals oder vielen Behinderten, kommen die betreffenden Lehrer auf etwa 120000 Dollar (83 200 Euro). Genau genommen handelt es sich bei allen Gehaltsanteilen über 80000 um eine Art »Schmerzensgeld«. Hier gab es unlängst einen großen Streit mit der Lehrergewerkschaft. Die Regierung wollte den Lehrern an besonders schwierigen Schulen eine weitere Prämie von 8000 Dollar (5550 Euro) zahlen (wohl um sie vom Abwandern abzuhalten). Die Gewerkschaft wehrte sich jedoch vehement dagegen, dass ihre Kollegen noch mehr Geld bekämen, und erklärte das für unsolidarisch. Bildung in Australien ist Gesellschaftsschwerpunkt!

Jeder Schüler hat einen Computeraus-miami-state-high-school-geburtstag

Das Ministerium für Bildung hat Plakate herausgebracht, die in vielen Läden und Restaurantbetrieben aushängen. Auf ihnen steht sinngemäß: »Wir unterstützen das Bildungsministerium und verkaufen während der Schulzeiten an Jugendliche im schulpflichtigen Alter keine Waren und bedienen sie auch nicht.« Anmerkung: Das

Verlassen des Schulgeländes ist den Schülern während der Schulzeit verboten. Der Gesellschaftsschwerpunkt Bildung wird auch noch an folgendem Beispiel deutlich: Die Bundesregierung in Canberra hat für dieses Jahr 2 Milliarden Austral-Dollar (1,3 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt, um 780000 Computer-Arbeitsplätze der Schuljahre 9 bis 12 zu modernisieren. Die alten Systeme werden verschrottet und jeder Schüler erhält einen neuen Computer auf dem letzten Stand der Technik mit Breit-bandanschluss an das Internet.

Und schließlich dient es ganz offensichtlich der Bildungsmotivation der ganzen Gesellschaft, dass am Ende jeden Schuljahres in den großen Zeitungen der Bundesstaaten die zehn besten Abiturienten des Jahrgangs auf der Titelseite (wie Sportstars) ausführlich, mit großem Foto, Lebenslauf und Zukunftsplänen gewürdigt werden, ebenso das wenige Tage danach erscheinende »Ranking« der besten Schulen des jeweiligen Bundesstaates und später auch des Commonwealth of Australia. Solches ist in gerechter und von allen akzeptierter Form natürlich nur möglich, wenn es ein einheitliches Curriculum und eine staatlich überwachte, einheitliche Prüfung gibt. Früher belegten die besonders exklusiven und teuren Privatschulen in Australien regelmäßig die vorderen Plätze. Aber im letzten Jahr schafften es unter die ersten Zehn des Landes erstmals auch zwei staatliche Schulen.

Politisch korrekte Antworten4

Australien ist ein klassisches, erfahrenes Einwanderungsland und hat das Problem mit Migrantenkindern wie folgt gelöst. Diese kommen zunächst nicht auf eine allgemeine Schule, sondern auf eine spezielle Migrantenschule, wo die Kinder ein bis drei Jahre bleiben, so lange, bis sie die englische Sprache und die australische Kultur verstehen. Dann dürfen sie auf eine allgemeine Schule überwechseln. In Australien wurde 2005 gesetzlich geregelt, dass alle behinderten Kinder in normale Schulen gehen dürfen. Ausschließlich die betroffenen Eltern entscheiden darüber, ob das Kind geeignet ist oder nicht.

Wenn man nicht behinderte Jugendliche und deren Eltern zu ihren diesbezüglichen Erfahrungen befragt, fällt auf, dass sie ausweichend antworten. Sie bemühen sich um eine politisch korrekte Antwort, aber es ist offensichtlich, dass es sich um ein tabuisiertes Thema handelt.
Der Zufall wollte es, das in der Zeitung The West Australian vom 9. März 2010 (www.thewest. com.au) auf Seite 7 ein sehr interessanter Artikel zu diesem Thema zu lesen war: »Disabled pupils >causing violences (»Behinderte Schüler verursachen Gewalttätigkeiten«). Es wird darin berichtet, dass die Gewerkschaft der Erzieher LHMU es nicht länger tolerieren kann, dass ihre Mitglieder zunehmend von behinderten Schülern geschlagen, getreten, gekratzt und gebissen werden.
 Außerdem würden die normalen Schüler benachteiligt, weil die Erzieher sich auf die Behinderten fokussieren müssten. Sie fordern, dass behinderte Schüler mit »violent episodes« (gewalttätigen Schüben) in gesonderten Einrichtungen untergebracht werden (Anmerkung: also wieder wie vor 2005). Der Präsident der Vereinigung der Schulleiter (Stephen Breen) regte eine erneute Diskussion über die Herausforderungen an, die an den Schulen durch die zunehmende Zahl Behinderter entstehen.

Der zuständige Politiker des Ministeriums (Rob Fry) hat natürlich alles bestens unter Kontrolle (wen wundert das – wo auch immer auf der Welt – bei den verantwortlichen Politikern?) und glaubt unverdrossen an »integration instead of segregation« (Integration statt Ausgrenzung). Da ist die Vorsitzende der Lehrergewerkschaft (Anne Gisborne) aber ganz anderer Meinung und sagt: »Es war unfair Lehrern, die bereit waren mit behinderten Kindern zu arbeiten, nun Gewalttätigkeiten auszusetzen.«

Australische Studenten haben das Recht auf einen Studienkredit, der für die Dauer des betreffenden Studiums von Privatbanken (mit staatlicher Bürgschaft) vergeben
wird. Von diesem Kredit können sie ganz sicher ordentlich leben sowie Studiengebühren usw. bezahlen. Daher ist die Bereitschaft junger Menschen zu studieren sehr hoch. Der Kredit wird ohne Prüfung der Vermögensverhältnisse an jeden Australier mit TEE (Abitur) vergeben.

Der Kredit mit geringen Zinsen wird dann später in bequemen Raten zurückgezahlt, sobald der Kreditnehmer ein Einkommen von mehr als 45000 Austral-Dollar (31200 Euro) im Jahr versteuert. Wenn er dieses Einkommen nie erreicht, muss der Staat für den Kredit einstehen. Natürlich wird in Australien schon seit Langem nach dem »Bologna Prinzip« studiert.

Etwa sechs Semester zum Bachelor, danach etwa vier Semester zum Master und etwa zwei bis vier Semester bis zur Promotion. Dieses System hat dazu geführt, dass der Akademikeranteil der Bevölkerung zu einem der höchsten weltweit gediehen ist. Dennoch ist von einer Arbeitslosigkeit der Akademiker nichts zu bemerken, im Gegenteil, die Wochenendausgaben der Zeitungen haben immerhin rund 60 bis 70 Seiten Stellenangebote für Hochqualifizierte.

Ein besonderer Generationenvertragauswandern

Weil die Kinder mit fünf Jahren eingeschult werden, mit 16 bis 17 das Abitur haben, dann drei Jahre zum Bachelor und zwei Jahre zum Master brauchen und es keinen Wehrdienst gibt, stehen sie mit 21 bis 22 Jahren der Gesellschaft als Arbeitskraft, Steuerzahler und Konsument zur Verfügung. Zum Ende des Berufslebens mit 65 haben sie dann sehr viel mehr Steuern gezahlt als in anderen Gesellschaften.

Diese jungen, hochqualifizierten und gut bezahlten Arbeitskräfte konsumieren frühzeitig (Binnenmarkt), trauen sich zu heiraten, Familien zu gründen und drei bis vier Kinder zu haben, für die dann ein Haus gebaut wird. Damit wirken sie für Australien dem weltweiten Trend der Überalterung der Gesellschaften entgegen und sichern die Altersversorgung, die in Australien auf Kapitalbasis und nicht auf dem (mittlerweile brüchigen) Generationenvertrag beruht.

Australien mit heute 22 Millionen Einwohnern erwartet bis 2030 eine Bevölkerung von rund 35 Millionen mit sehr starkem Anteil junger Menschen.

—————————————————
nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 43-2013

//

//

Ohne Grenzen…warum wieder Krieg in Europa droht…


.

Es gibt derzeit im Internet einen historischen Zeitraffer. Der zeigt die Grenzveränderungen im Europa der vergangenen tausend Jahre. Bei der Animation blühen und zerfallen europäische Reiche im Sekundentakt. Diese beschleunigte Geschichte zeigt uns eindringlich, unter welchen Bedingungen in Europa Krieg kommen wird.

.

medien, audio

.

Der Gedanke ist einfach genial: Man nehme eine Karte und trage die steten politischen Veränderungen ein, wie sie sich in der Verschiebung von Grenzen offenbaren. Am Computer lässt man dann die europäische Entwicklung von rund tausend Jahren in wenigen Minuten ablaufen. Solche vergleichende Animationen gibt es in großer Zahl.
Denn der Zeitraffer ist ein durchaus lehrreiches Instrument der Veranschaulichung, gerade bei Vorgängen, die nur sehr langsam ablaufen. Jeder kennt die faszinierenden Filme, die das Aufblühen und Verwelken einer Pflanze oder aber einen Sonnenausbruch in Sekundenschnelle zeigen.
 
Nur mit den europäischen Grenzlinien hat das bislang noch keiner gemacht. Doch jetzt gibt es eine vier Minuten lange Animation, welche auch unter Fachleuten großes Lob hervorruft. Denn sie zeigt ganz logisch die bislang von der Geschichtsschreibung kaum beachteten Folgen der Veränderungen von Grenzen. Zunächst blickt der Betrachter gebannt auf die fortwährenden Veränderungen in Europa, kann von einer Sekunde auf die nächste verfolgen, wie Fürstentümer, Territorialstaaten, Königreiche und Nationen entstehen, wachsen und auch wieder im Nichts vergehen.
 
 
Wer sich dabei bewusst macht, dass jede dieser Grenzverschiebungen in aller Regel den Tod von zahllosen Menschen zur Folge hatte, wird die schnelle Bildfolge zudem mit völlig anderen Augen betrachten. Natürlich musste nicht erst diese Animation kommen, um uns bewusst zu machen, wie bewegt die lange europäische Geschichte war, wie unruhig und wie blutig. Dabei wechselten Imperien die Hegemonie.
 
Als Rom kam, sah und siegte, änderte sich vieles. Was folgte und bereits im Namen eine Fortsetzung jener Grundphilosophie nahelegte, war das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das vom Mittelalter bis zum Jahr 1806 bestand, wenn auch mit ganz erheblichen Veränderungen über die Jahrhunderte hinweg. Während es Einheit und Frieden suggerierte, lief die historische Praxis doch auf ganz andere Entwicklungen hinaus. Der 30-jährige Krieg (1618 bis 1648) erschütterte als Religions- und Hegemonialkonflikt weite Teile Europas. Und als Napoleon die historische Bühne betrat, ging es mit dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zu Ende.

Die grenzenlose Gefahr in Europaeurope-languages-eu

 
Weitere große europäische Stationen mit entsprechenden Macht- und Grenzwechseln folgten und sind uns zumindest aus der Geschichtsliteratur gut vertraut – Kaiserreich, Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Drittes Reich, Zweiter Weltkrieg und die wiederum beängstigende Zeit des »Kalten Krieges«, die mit der Auflösung der Sowjetunion und der Wiedervereinigung endete, um abermals wesentliche Verschiebungen der Kräfte mit sich zu bringen. Wobei nach Kosovo-Konflikt und Montenegros Unabhängigkeit der aktuelle, seit 2006 bestehende Zustand eintrat. Diese historischen Abläufe lassen über die Jahrhunderte hinweg einen interessanten Zusammenhang erkennen.
 
Denn der beschleunigte Streifzug durch die europäische Geschichte offenbart immer wieder Zeiten, in denen die Landkarte in ein unübersichtliches Gewirr kleiner und kleinster Herrschaftsgebiete zersplittert. Es ist dann eine historische Patchworkdecke, die zügig neue Gestalt annimmt und bald wieder größere Einheiten bildet, mit wenigen großen Reichen. Europa war stets hin- und hergerissen zwischen nahezu völliger Zerstückelung und weitreichender Einheit, die allerdings vor allem auf der Karte bestand.
 
Der Abgleich mit den politischen Ereignissen enthüllt, dass ausgerechnet jene Phasen, in denen nur wenige Grenzen um große Territorien existierten, ein deut-
liches Gefahrenpotenzial bargen. Eckdaten wären unter anderem die Zeit um 1450, als das Osmanische Reich in den Balkanraum eindrang und von dort aus weiter nach Europa vorstieß. Es war eine blutige Epoche. Ebenso natürlich die Zeit um 1800, geprägt von Napoleons Bestrebungen, sich zum Kaiser Europas aufzuschwingen und wiederum ein Großreich in Europa zu erzwingen.

Was bringt das geeinte Europa?

Geben wir uns keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden!” Alfred Ellinger
Geben wir uns keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden!” Alfred Ellinger

 
Auch um 1900 fielen in Europa viele Grenzen weg. Und dann noch einmal 1942. Auch da war von Frieden wahrlich keine Spur. Der Wegfall oder die Reduzierung von Grenzen ist demnach historisch gesehen in Europa kein Garant für Frieden, sondern führt fast immer zum Gegenteil. Das scheint angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen mit der EU-Erweiterung und dem Grenzabbau wenig beruhigend. Das macht Sinn. Kleinere Fürstentümer und Ministaaten haben ja auch nicht das Potenzial, große militärische Aktionen zu entfesseln. Ein Europa mit vielen kleinen Staaten ist demnach stabiler und friedlicher als eines, das sich aus wenigen großen, machtvollen Blöcken konstituiert. Was folgt als Lektion für die heutigen Bestrebungen, ein geeintes Europa zu schaffen? Und was bringt uns das geeinte Europa in der Zukunft wirklich?
 
Ganz neu sind die Erkenntnisse aus der beeindruckenden Animation nicht. Schon der 1888 in Königsberg geborene Historiker und Philosoph Ludwig Dehio analysierte vornehmlich die deutschen Hegemoniebestrebungen und das europäische Kräftespiel, wobei er in der Nachkriegszeit zum führenden Historiker des Kalten Krieges avancierte. Seine Beobachtungen sind komplex. Er entwarf eine Geschichte des Abendlandes, »die alles Geschehen in Zusammenhang brächte mit den beiden formalen Prinzipien der Einheit und der Vielheit«.
 
Folglich gebe es seit mehr als einem Jahrtausend ein »Hin- und Herpendeln … zwischen der Tendenz zur Vereinheitlichung, die aber nie zur völligen Einheit führt, und der Tendenz zur Aufsplitterung, die aber nie zur völligen Auflösung fortschreitet. Beide Tendenzen verbinden sich in verschiedenen Epochen mit verschiedenen Umständen und Kräften«. Was Dehio beschreibt, das spiegelt sich in der Animation wider. Nun scheint es so, als ob diese historischen »Gezeiten« ihre Energie an ein Gebilde abgegeben haben, das sich zum europäischen Bundesstaat entwickelte und somit friedlich ohne Grenzen auskommt.
 
Und doch, das heutige Europa besteht aus zwei großen »Bausteinen«: der Europäischen Union und der GUS. Welches Potenzial und welche Spannung birgt die heutige Struktur? Darf man sie wirklich positiv bewerten? Der bekannte deutsche Autor Hans Magnus Enzensberger hat sich in den vergangenen Jahren ebenfalls zunehmend mit Europa beschäftigt und gelangt zu dem ganz grundsätzlichen Schluss, dass bislang jeder Versuch, die europäischen Nationen zu vereinheitlichen und in größere Gebilde zu pressen, gescheitert sei. Denn Europa stelle schlichtweg das Gegenteil von Homogenität dar. Für Enzensberger ist die Frage nach der nationalen Identität wesentlich.
 

Die Vielfalt geht verlorenEinheitsbrei2

Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass die aggressive Globalisierung nationale Charaktere verwischt und durch erzwungene Gleichmachung geradezu faschistoide Züge annehmen kann. Das wird häufig unterschätzt und übersehen. Denn da geht die Vielfalt häufig verloren. Diese Wahrheit darf aber aus Gründen der Politischen Korrektheit nicht ausgesprochen werden. Selbst wer vorsichtig einzuwenden wagt, dass die europäische Einheit längst gescheitert ist, wird schnell zum Geächteten. Wer will denn schon die Wahrheit hören? So bleibt denn die Erkenntnis: Ohne Grenzen wird es in Europa gefährlich.
 
Das war in der europäischen Geschichte schon immer so. Und es gibt noch eine zweite politisch nicht korrekte Erkenntnis: Je größer die Blöcke und je geringer die Zahl der Grenzen, desto gefährlicher wird die kritische Masse.
 
———————————————————————-
nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 43-2013

//

//

//

Gesundheit: Bio-Äpfel für viele Menschen gefährlich…


.

Im Gesundheitsbereich gibt es ständig viele neue Nachrichten. Da ist es gut zu wissen, welche wirklich wichtig sind. Wussten Sie beispielsweise, warum Bio-Äpfel für viele Menschen gefährlich sind?

.

medien, audio

.

Obstsäfte sind gesund. Die Werbung suggeriert uns das jedenfalls. Das stimmt allerdings nur, wenn die Säfte frisch daheim gepresst und auch möglichst bald getrunken werden. Bei den Obstsäften aus dem Supermarkt sieht es dagegen völlig anders aus. Mehrere Forscher haben jetzt in Langzeitstudien herausgefunden, dass versaftete Früchte aus den Einkaufsmärkten beispielsweise Diabetes und auch Krebs fördern. Denn der Saft besteht in jedem Fall aus viel Zucker. Und durch den Herstellungsprozess gehen beim abgepackten Produkt fast alle natürlichen Nährstoffe verloren. Die enthaltenen Süßungsmittel (auch wenn sie als »natürlich« deklariert werden), Konservierungsstoffe und die Geschmacksverstärker sind ungesund.

Saft fördert das Tumorwachstum

Der gekaufte Saft lässt ganz sicher den Insulinspiegel hochschnellen. Ein gekauter Apfel dagegen wird viel langsamer verdaut und gibt die Nährstoffe kontinuierlich frei. Der hohe Zuckeranteil bei gekauften Säften fördert zudem das Tumorwachstum. Das wurde nun bei vielen Tests mit Mäusen bewiesen. Man muss dazu wissen: Im Durchschnitt konsumiert jeder Deutsche etwa 34 Kilogramm Zucker im Jahr. Der Körper braucht diesen künstlichen Zucker nicht, weil er aus Kohlenhydraten selbst Zucker herstellt. Der künstlich zugeführte Zucker schmeckt dem Menschen aber. Und nicht nur ihm. Auch Tumorzellen finden Gefallen am Zucker. Und die Wissenschaftler an der renommierten Bostoner Harvard Medical School behaupten jetzt, dass der regelmäßige Konsum von Zucker – etwa in Form von Säften – Krebs beim Menschen verursacht. Nun sind aber auch nicht alle Obstsorten gesund. Äpfel galten einmal als die deutscheste aller Obstsorten. Nicht nur die Nazis empfahlen ihren täglichen Konsum. Dumm nur, dass viele Deutsche allergischpixelio-bio-aepfel-
auf Äpfel reagieren. Die Apfelunverträglichkeit ist in Deutschland die bei Weitem häufigste Form von Obstallergie. Denn es handelt sich dabei in den meisten Fällen um eine Kreuzreaktion auf die verbreitete Birkenpollenallergie. Die vom Immunsystem gebildeten Immunglobin-E-Antikörper verwechseln dabei das von den Äpfeln gebildete Mal d l-Protein mit dem in Birkenpollen enthaltenen Bet v i-Protein. Der Umstieg auf Bio-Äpfel bringt den von Allergien geplagten Zeitgenossen keine Erleichterung, sofern es sich dabei um neuartige Sorten handelt, denen man durch Zuchtwahl die
Produktion von Gerb- und Bitterstoffen (Polyphenolen) abgewöhnt hat, damit sie süßer schmecken und nach dem Anschneiden nicht gleich braun anlaufen. Heute wissen wir, dass gerade die ringförmigen Polyphenole die Allergene unschädlich machen, indem sie diese einschließen.

Wer künftig allergische Reaktionen vermeiden möchte, der sollte also statt Bio-Äpfeln aus dem Supermarkt alte Apfelsorten wie Boskop, Reinetten, Goldparmänen, Altländer Pfannkuchenäpfel oder Gravensteiner wählen. Dann spielt es keine Rolle, ob sie das Bio-Label tragen oder nicht. Die alten Sorten schmecken zwar etwas bitter oder sauer, sind aber haltbarer und deutlich besser verträglich als die neuen Sorten. Der
Naturschutzverband BUND Lemgo hat im Internet eine Liste von 40 Obstbaumschulen

(http://www.bund-lemgo.de/bezugsquellen-alte-obstsorten.html)

veröffentlicht, die sich der Erhaltung alter Apelsorten widmen. Im Rahmen des europäischen Isafruit-Projekts gehen die niederländischen Universitäten Wageningen und Groningen einen anderen Weg. Sie züchten für Allergiker verträgliche neue Apfelsorten. So entstand die Sorte Santana, die für 70 Prozent der Allergiker verträglich sein soll. Sie verdirbt leicht. Eine weitere Neuzüchtung namens Elise soll diesen Nachteil nicht haben.

Und noch eine positive Nachricht: Wer als Tumorpatient eine Strahlentherapie macht, der leidet häufig auch unter den schweren Nebenwirkungen. Amerikanische Forscher haben einen Pflanzenstoff ausgemacht, der vor den Nebenwirkungen der Gammastrahlung schützt. Ein Inhaltsstoff aus Kreuzblütengewächsen wie Blumenkohl, Grünkohl und Broccoli namens Diindolylmethan (DIM) heilkraft-von-kohlentwickelt demnach im Körper einen positiven Schutzeffekt. Daraus soll nun ein Medikament entwickelt werden, welches die Strahlentherapie für Krebspatienten besser verträglich macht. Alternativ hilft es ganz sicher auch, vor, während und nach einer Bestrahlung viel von den genannten Gemüsesorten zu essen.

So entsorgt das Gehirn seinen Müll

Zum Schluss noch ein Hinweis an all jene, die glauben, dauerhaft mit wenig Schlaf auskommen zu können. Bislang haben sich Wissenschaftler nie darauf einigen können, warum Menschen eigentlich schlafen müssen. Es gab da unterschiedliche Auffassungen. Nun wurde durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt: Durch den Schlaf entsorgt das Gehirn seinen Müll. Schlaf hat demnach vor allem eine reinigende Wirkung auf das Gehirn. Das haben auch Mediziner der Universität Rochester im US-Staat New York nachgewiesen. Die Erkenntnisse wurden im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht. Im Schlaf werden demnach alte und abgestorbene Zellen aus dem Gehirn abtransportiert. Wer zu wenig schläft, der ist weniger lern- und arbeitsfähig, weil immer mehr alte Zellen die Abläufe im Gehirn blockieren.

————————————————
nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 43-2013

//

Zwangsenteignung und innere Unruhen…Staats-Räuber…doch die Medien schweigen getreu ihres Merkels-„Eid“…


.

Für jeden offen einsehbar planen Politiker und Wirtschaftsfachleute die teilweise Enteignung der Bundesbürger. Und die Bundeswehr übt schon mal mit scharfer Munition die Niederschlagung schwerer Bevölkerungsunruhen. Die Medien haben bislang nicht darüber berichtet.

.

Der Dortmunder Wirtschaftsprofessor Walter Krämer behauptet, dass Medien die Bürger für dumm verkaufen. Er warnt die Deutschen jedenfalls in Hinblick auf die angebliche Euro-Rettung vor den Medien und sagt: »Die Leute werden systematisch für dumm verkauft. Von der Politik, aber auch durch Ihre Kollegen Journalisten. Was Spiegel, Süddeutsche Zeitung bis hin zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk für Unsinn in Sachen Euro-Rettung verbreiten, ist erschreckend. Dort wird einseitig über die angeblichen Vorteile der Gemeinschaftswährung berichtet. Ich glaube, den genannten Medien sind die Probleme zu komplex.«

3500 Soldaten im EinsatzOrtskampf

Die Wahrheit ist nun einmal mehr als unschön. Sie ist brutal und wird den Menschen da draußen noch immer verschwiegen. Dabei forderte gerade erst der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Abgabe von zehn Prozent auf unser privates Vermögen. Und die Bundeswehr bereitet schon einmal angehende Generalstabsoffiziere auf die Niederschlagung von Bevölkerungsunruhen in Deutschland vor. In den deutschen Medien gab es bislang keine Nachricht dazu.

Dabei ist es erst wenige Tage her, dass ein entsprechender »Informationslehrgang« für den militärischen Führungsnachwuchs zum »Kampf gegen Aufständische in städtischen Ballungsgebieten« mit 3500 Soldaten und mehr als 700 Land- und Luftfahrzeugen zu
Ende gegangen ist. Trainiert wurde bis zum 10. Oktober 2013 auf den Truppenübungsplätzen Bergen und Munster in der Lüneburger Heide.

Und zwar mit scharfer Munition. Schließlich wird erwartet, dass sich die Bürger da draußen nicht so einfach Teile ihrer Ersparnisse wegnehmen lassen werden. Getarnt wurde der erwähnte Lehrgang für Generalstabsoffiziere als Einmarsch in den fiktiven Staat »Obsidia«, bei dem die Kriegsführung »im urbanen Umfeld« im Vordergrund steht.

Klar wurde dabei, dass die deutsche Militärpolizei schon jetzt über Spezialeinheiten zur Bekämpfung von inneren Unruhen verfügt (»Crowd and Riot Control«), die mit Schild, Schlagstock und Schutzanzügen ausgestattet sind und Greiftrupps und Hundeführer mit Diensthund umfassen. Diese sogenannten CRC-Kräfte haben auch schwere gepanzerte Wasserwerfer des Typs YAK, die neben der Wasserkanone auch mit einer Waffenstation ausgestattet sind.

Das alles lässt nichts Gutes erahnen. Denn was beim Thema zwangsweise Enteignung erst unlängst in Zypern getestet wurde, das will man nun offenbar europaweit vollstrecken.

Der schon erwähnte neue IWF-Report liest sich jedenfalls streckenweise wie ein Handbuch zur Ausplünderung der Bürger, um marode Banken und verschuldete Staaten zu retten. Dabei hat die Enteignung der Deutschen und Österreicher längst begonnen.

Weil die Zinsen für Guthaben deutlich niedriger sind als die offiziellen Inflationsraten, verlieren die Sparer allein in der Bundesrepublik in diesem Jahr rund 14 Milliarden Euro.

Die Zeche für die Euro-Rettunggeld eu geld

Viele glaubten bisher, dies sei der Preis für die angeblich »alternativlose« Euro-Rettung. Dass es noch viel schlimmer kommen könnte, haben manche befürchtet, aber viele nicht für möglich gehalten, weil sie der politischen Propaganda glaubten. Die Enteignung zypriotischer Sparer im Frühjahr 2013 wurde noch als einmaliger Sonderfall dargestellt, obwohl Euro-Grup-penchef Jeroen Dijsselbloem schon damals von einer »Blaupause« schwadronierte. Außerdem empfanden manche so etwas wie eine klammheimliche Freude, dass die angeblichen Profiteure der Steueroase für russische Milliardäre ordentlich zur Kasse gebeten wurden.

Dass Ökonomen und Re-gierungsberater in den vergangenen Monaten ebenfalls über eine Sonderabgabe für Sparer und Anleger zur Rettung von Pleitestaaten und notleidenden Banken diskutierten, wurde eher als akademisches Gedankenspiel abgetan. An einen »Euro-Soli« wollten die meisten nicht glauben, auch wenn jedem hätte klar sein müssen, dass irgendjemand die milliardenschwere Zeche der vermeintlichen Euro-Rettung zahlen
muss.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Internationale Währungsfonds (IWF) in Washington seinen Fiscal Monitor. Was ziemlich langweilig klingen mag, hat es in sich. Auf Seite 49 plädieren die IWF-Ökonomen ganz klar für eine Zwangsabgabe auf Vermögen (»capital levy«). Und vermögend ist jeder, der mindestens einen Euro hat. Es geht hier wohlgemerkt nicht etwa um Millionäre. Zur Rettung des maroden Papiergeldsystems und damit der Finanzelite schlagen die Washingtoner Abzocker eine Steuer »von etwa zehn Prozent für Haushalte mit einem positiven Vermögensstand« vor.

Wer also zum Beispiel ein entschuldetes Häuschen im Verkehrswert von 300 000 Euro, Spareinlagen und Aktien in Höhe von 80000 Euro und Ansprüche aus Lebensversicherungen von 120000 Euro besitzt, würde dann mit 50000 Euro zur Kasse gebeten. Außerdem könnte der Spitzensteuersatz in Deutschland nach Einschätzung der IWF-Abzocker bald auf bis zu 70 Prozent erhöht werden.

Zwangsabgaben auf ImmobilienEconomies pour projet immobilier

Keiner soll sich der kriminellen Ausbeutung entziehen können. Und deshalb denken die IWF-Ökonomen darüber nach, Vermögen entsprechend seiner Mobilität zu versteuern. Relativ mobiles Vermögen (Spareinlagen, Aktien usw.) könnte demnach etwas moderater belastet werden, um den Anreiz zur Kapitalflucht zu verhindern. Immobiles Vermögen (Grund und Boden) würde entsprechend höher belastet. Sogar über Kapitalverkehrskontrollen denken die IWF-Strategen nach, um den Euro-Bürgern alle Fluchtwege abzuschneiden.

Darüber hinaus ist zu befürchten, dass die »Schulden-Steuer« stichtagsbezogen festgesetzt wird. Und dieser Stichtag läge dann vermutlich in der Vergangenheit, also zum Beispiel der 1. Januar 2013. Damit wird den Sparern jede Möglichkeit genommen, jetzt noch schnell Vermögen umzuschichten. Außerdem wird der gläserne Sparer und Anleger längst so lückenlos ausgeschnüffelt, dass es sofort auffiele, wollte er seine Ersparnisse in Sicherheit bringen. Unversehens passt alles zusammen: Die Abschaffung der letzten Reste des ohnehin nie zuverlässigen Bankgeheimnisses in Deutschland durch die Einführung der automatisierten Kontenabfrage etwa. Oder die akribische Erfassung des
deutschen Immobilienbestandes, zuletzt durch den sogenannten Zensus 2011. Auch das plötzlich äußerst rabiate Vorgehen gegen Steueroasen, die jahrelang geduldet wurden und wo sogar christdemokratische Funktionäre ihre Millionen bunkerten. Erst musste jedes Schlupfloch gestopft werden, bevor die große Abzocke beginnen kann.

So verdient die FinanzeliteIMF-WORLD-BANK-ECONOMY

Sogar die Kapriolen des Goldpreises machen aus Sicht der Finanzelite Sinn: Der physische (und nicht kontrollierbare) Besitz von Edelmetallen soll den Anlegern durch ständige manipulierte Preisstürze madig gemacht werden. Die Botschaft: Raus aus dem angeblich höchst volatilen Goldmarkt, rein in den boomenden Aktienmarkt. Das bringt der Finanzelite gleich einen doppelten Vorteil: Zum einen sind Wertpapierde-pots absolut transparent, der Staat weiß also sehr genau, wie viel Geld die Bürger in Aktien gesteckt haben. Zum anderen sorgt eine anhaltende Nachfrage nach Aktien für weitersteigende Kurse.

Die institutionellen Anleger brauchen nur noch abzuwarten, um zu einem günstigen Zeitpunkt in großem Umfang Kasse zu machen. Es kann nicht überraschen, dass der IWF gerade jetzt eine »Schulden-Steuer« fordert. Ganz offensichtlich sorgt sich diese Organisation, deren größter Anteilseigner die USA sind, um hohe dreistellige Milliardensummen, mit denen die europäischen Pleitestaaten über Wasser gehalten wurden.

Wer weiß, vielleicht braucht der IWF nun Geld, um in naher Zukunft den eben gerade noch einmal aufgeschobenen Staatsbankrott der USA zu verhindern? Der jetzt veröffentlichte IWF-Report beweist immerhin, dass die weltweite Staatsschuldenkrise längst noch nicht entschärft ist. Die durchschnittliche Staatsverschuldung in der Euro-Zone dürfte im Jahr 2014 sogar auf hohem Niveau noch einmal steigen und über 96 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmachen.

Doch was ist das schon, verglichen mit 107,3 Prozent Schulden der USA und mehr als 242 (!) Prozent Staatsschulden, die Japan vor sich herschiebt? Europas Schuldenkönig wird nach der IWF-Prognose im nächsten Jahr Griechenland bleiben. Auf Europas Sparer und Anleger könnten also bald noch härtere Zeiten zukommen.

———————————————————–
nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 43-2013

//

//

Kindergeldkasse Krefeld (NRW) – Deutsche müssen sich wegen Zuwanderung hinten anstellen


.

und immer schön brav sein…lieb nicken…und sich hinten anstellen…bloss nichts sagen…

die anderen könnten ja „Nazi“ sagen…..darauf geschi….wenn ihr mich fragt…

.

von Jörg Malinowski
– Freier Journalist –

Nachdem uns von der Kindergeldkasse Krefeld das uns zustehende Kindergeld immer öfter nicht ausgezahlt wird und meine Frau dort ständig anrufen muss um die ausstehenden Summen nachgezahlt zu bekommen, haben wir kürzlich von einer Bekannten gesteckt bekommen das dahinter Methode steckt.

Immer öfter wird bei deutschen Familien das Kindergeld gestrichen oder die Auszahlung verzögert, weil wegen der Zuwanderung und der daraus resultierenden Kindergeldantragsflut offenbar die Kassen leer sind. Gerade rief meine Frau bei der Kindergeldkasse an und fragte ob es stimmt, dass die Auszahlungen wegen dieses Zustandes verzögert werden.

Das wurde von der Mitarbeiterin bestätigt. Ihr lapidarer Hinweis lautete:

“Sie können sich ja beschweren”.

Tolle Sache dieses Multikulti-NRW. Man sollte überlegen aus diesem NRW Detroit-Ghetto wegzuziehen und dieses Bundesland mit den Osteuropäern alleine zu lassen. Dann entstehen bestimmt neue großartige blühende Landschaften. NRW hat auf alle Fälle fertig.

.

Albtraum Zuwanderung
Albtraum Zuwanderung

.

http://brd-schwindel.org/kindergeldkasse-krefeld-nrw-deutsche-muessen-sich-wegen-zuwanderung-hinten-anstellen/

http://www.antizensur.de/kindergeldkasse-krefeld-nrw-deutsche-muessen-sich-wegen-zuwanderung-hinten-anstellen/

//

//

Bayerische Behörden verbieten islamistischen Verein in Bayern


.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sprach das Verbot des
Vereins „Kultur- und Bildungszentrum Ingolstadt“ aus.

.

Wie auch in Österreich agieren in Deutschland zahlreiche extremistische Zellen unter dem Deckmantel der „islamischen Kulturzentren“, von wo aus in Wirklichkeit Geld für deren ideologische Feldzüge gesammelt wird. So ein „Kulturverein“ im deutschen Ingolstadt wurde nun vom bayrischen Innenministerium verboten. Verfassungsschützer hätten bei der Durchsuchung des Vereinslokales und einer Moschee „zahlreiche Belege für die radikal-islamistische Grundausrichtung des Vereins gefunden“, erläuterte Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU).

Streben nach einem globalen Kalifat

So habe sich das „Kultur- und Bildungszentrum Ingolstadt“ für die Ziele des 2001 verbotenen Kalifatsstaats eingesetzt, mit dem zunächst in der Türkei und anschließend auf der ganzen Welt die Einheit von Staat und Religion auch unter Einsatz von Gewalt verwirklicht werden sollte. Der Verein sammelte außerdem regelmäßig Spendengelder und unterhielt über das Internet Verbindung mit der Salafisten-Szene. An der Aktion gegen die radikalen Islamisten waren fast 80 Beamte beteiligt. Den Verantwortlichen wird nun der Prozess gemacht.

//

Meldungen, Meinungen und Zitate….JF 44-13


.

.
Debatte um EU-Fortschrittsbericht
Chuzpe auf türkisch

Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste um den Istanbuler Gezi-Park durch die türkischen Behörden hatten selbst die Verantwortlichen in Ankara mit scharfer Kritik im aktuellen Fortschrittsbericht der Europäischen Kommission gerechnet. Diese blieb aus. Dafür verkündete die EU nun die Öffnung eines weiteren Kapitels in den Beitrittsverhandlungen mit dem Land.

Anstatt sich still zu freuen, mit einem blauen Auge davongekommen zu sein, jubilierte der türkische Europaminister: Die „Warnungen“ der türkischen Regierung an die EU hätten „Fehler“ in dem Bericht noch rechtzeitig korrigieren können. Chuzpe auf türkisch. Die EU, die ansonsten nicht zögerlich ist, angeblich homosexuellenfeindliche Gesetze in Rußland als schwere Verstöße gegen die Menschenrechte zu brandmarken, hat im Fall der Türkei beide Augen zugedrückt.

Das von Erdogan erst vor wenigen Wochen verabschiedete Demokratie-Paket war für die Erweiterungsapologeten Rechtfertigung genug, den Brüsseler Zug weiter Richtung Ankara rollen zu lassen. Der Beitritt der Türkei ist politisch gewollt. Nicht Fortschritte bei Demokratie und Menschenrechten, sondern einzig handfeste politische Gründe wie die Zypern-Frage stehen einem Beitritt noch im Weg. Ein Schlag ins Gesicht auch für die meist jugendlichen Demonstranten vom Gezi-Park, die ihre Hoffnungen auf Europa gesetzt haben.
.

Ausländer: Höchster Anstieg seit 1993

Wiesbaden. Die Zahl der Ausländer in Deutschland ist 2012 um 4,1 Prozent gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt waren im Ausländerzentralregister Ende des vergangenen Jahres 7,2 Millionen Personen registriert. Das waren 282.000 ausländische Staatsangehörige mehr als 2011. Nach Angaben der Statistiker ist dies der höchste Anstieg seit 1993. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr ein Wanderungsüberschuß von 394.923 Ausländern registriert. Gleichzeitig wurden 114.900 Personen aus dem Zentralregister gestrichen, da sie eingebürgert wurden. Besonders hoch war der Zuzug aus Polen (plus 67.321), Rumänien (46.964) sowie Bulgarien (25.705) und Ungarn (25.054). Auch die Zahl der Personen aus den von der Euro-Krise besonders betroffenen Staaten ist 2012 laut Statistischem Bundesland weiter gestiegen. Vor allem aus Griechenland (plus 5,1 Prozent) und aus Spanien (plus 9,1 Prozent). (ms)
.

Zahl der Tschetschenen nimmt deutlich zu

BERLIN. Die Zahl der tschetschenischen Asylbewerber ist in diesem Jahr stark angestiegen. Zwischen Januar und August dieses Jahres beantragten 11.587 Tschetschenen Asyl in Deutschland. Im gesamten Vorjahr waren es 2.255. Damit liegt die Zahl der Antragsteller bereits jetzt 500 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dazu kommen noch 704 Angehörige anderer im Nordkaukasus lebender Volksgruppen. Von den 14.646 Personen, die seit Januar 2012 einen Asylantrag in Deutschland gestellt haben, waren 7.776 unter 18 Jahre alt. Sicherheitsbehörden und Experten hatten in den vergangenen Monaten immer wieder gewarnt, daß auch islamische Dschihadisten des „Kaukasischen Emirates“ nach Deutschland kommen könnten. (ho)

.

Union und SPD planen kein Adoptionsrecht

Hamburg. Union und SPD planen offenbar keine weiteren Schritte zur Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare. Darauf haben sich laut Spiegel Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer bei einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der SPD, Sigmar Gabriel, geeinigt. Es werde keine Öffnung der Ehe geben, „und daher auch kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare“, sagte Merkel laut Spiegel während einer telefonischen Konferenz des CDU-Vorstandes in der vergangenen Woche. Befürworter einer Gleichstellung mit der Ehe in der Union reagierten zurückhaltend. „Wir werden ohnehin ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts bekommen, das uns in diese Richtung weisen wird“, sagte der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak. (ms)

.

EU: Merkel plant einschneidende Reform

Berlin. Die Bundesregierung prüft offenbar eine weitere Stärkung der EU-Kommission. Diese soll künftig das Recht bekommen, die nationalen Haushalte stärker zu überwachen. Konkret soll die Kommission verbindliche Verträge mit den Mitgliedsstaaten aushandeln, in denen klare Vorgaben für Investitionen und Haushaltsdisziplin formuliert werden, berichtet der Spiegel. Länder, die diese Ziele erreichen, könnten demnach als Belohnung zusätzliche Mittel von der EU erhalten. Auf diese Weise soll die Euro-Krise besser bekämpft werden. Kritik kam nach Angaben des Nachrichtenmagazins vom Präsidenten des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD). Eine Vertragsänderung sei mit ihm kaum zu machen. Die nationalen Regierungen sollten die Euro-Zone mit den Instrumenten stabilisieren, die sie im Verlauf der Euro-Krise von Brüssel erhalten hätten. Der stellvertretende SPD-Fraktionschef im Bundestag, Axel Schäfer, lehnte alle EU-Vertragsänderungen ab, die in einzelnen Mitgliedsstaaten vom Volk bestätigt werden müßten. „Das ist mit uns nicht zu machen.“ (ho)

.
Sinn: Zigeuner gefährden deutsches Sozialsystem

MÜNCHEN. Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hat vor der Einwanderung aus Südosteuropa in das deutsche Sozialsystem gewarnt. Der Zustrom von Leistungsempfängern aus Rumänien und Bulgarien gefährde das deutsche Sozialversicherungssystem, sagte Sinn auf einer Konferenz in Brüssel, berichtet der Focus. „Wenn wir nichts tun, opfern wir den Sozialstaat.“ Insbesondere die Einwanderung von Sinti und Roma aus den beiden Ländern sei problematisch. Das Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen, einer Zigeunerfamilie Anspruch auf Harz IV zuzusprechen, könnte 130.000 neue vergleichbare Anträge nach sich ziehen. Laut Sinn stieg die Anzahl der Hartz-IV-Empfänger aus Rumänien und Bulgarien zwischen 2008 und 2013 um 212 Prozent auf 35.000. Der Ifo-Präsident warf zudem der EU-Kommission vor, die Zahlen über die Belastung der deutschen Sozialsysteme durch die Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien kleinzureden. (krk)

.

Verfassungsschutz warnt vor Islamisten

BERLIN. Etwa 200 Islamisten aus Deutschland kämpfen derzeit in Syrien oder sind auf dem Weg in das Krisengebiet. Dies geht nach Angaben des Spiegel aus einem Geheimbericht des Verfassungsschutzes hervor. Demnach heißt es in dem Papier, Syrien sei im Moment „der mit Abstand ‘attraktivste’ Dschihad-Schauplatz“. Knapp die Hälfte der Kämpfer soll die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. (ho)

.
Islamisten-Terror setzt Moskau unter Druck

WOLGOGRAD. Nach dem Selbstmordanschlag einer „schwarzen Witwe“ aus Dagestan in der russischen Stadt Wolgograd reißen die Spekulationen nicht ab, der Anschlag könnte der Hauptstadt Moskau gegolten haben. „Vielleicht war eine andere Stadt das Ziel. Die Bombe könnte unabsichtlich losgegangen sein“, sagte der Leiter von Rußlands Nationalem Anti-Terrorismus-Fonds. Ein Mitglied der Ermittlunsgbehörden sagte gegenüber Russia Today, die aus Dagestan stammende 30jährige Naida Asiyalova habe zusammen mit zwei Komplizen die Hauptstadt attackieren wollen. Am Montag wurden bei dem von Asiyalova ausgeführten Selbstmordanschlag in einem Bus neben der Attentäterin mindestens sechs Personen getötet und über 30 verletzt. Im Februar 2014 finden in Rußland die Olympischen Winterspiele statt. Anti-Terrorexperten rechnen daher mit einer Zunahme terroristischer Aktionen von Moslems vor allem aus den Föderationsrepubliken Dagestan und Tschetschenien. (tb)

.

EU-Beitritt: Ankara lobt Brüssler Bericht

ANKARA. Die Türkei hat sich zufrieden mit dem aktuellen Fortschrittsbericht der Europäischen Kommission gezeigt, wonach dem Land trotz der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste um den Istanbuler Gezi-Park Fortschritte beim Demokratisierungsprozeß bescheinigt werden. „Wir haben gesehen, daß einige unserer Warnungen, die wir noch bis zur letzten Minute abgegeben haben, einige Fehler in dem Bericht korrigiert haben“, sagte der türkische Minister für EU-Angelegenheiten Egemen Bağış. Die Türkei sei nun näher an den Demokratie- und Menschenrechtsstandards der EU als jemals zuvor. Deutschland hat unterdessen nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters seinen Widerstand gegen die Öffnung eines weiteren Kapitels in den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufgegeben. (tb)

.
EU: Schlappe für Abtreibungs-Lobby

Strassburg. Die bürgerliche Mehrheit im EU-Parlament hat sich in einer dramatischen Abstimmung erfolgreich gegen eine Resolution gewandt, die ein Recht auf Abtreibung und pädophile Tendenzen begünstigt hätte. Der Estrela-Bericht genannte Resolutionsentwurf war von feministischen Gruppen und Abgeordneten ausgearbeitet worden, um die europaweite Bürgerpetition „einer von uns“ politisch zu neutralisieren. Diese Bürgerinitiative stützt sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, in dem das Recht des ungeborenen Lebens auf Schutz und Unversehrtheit ab der Verschmelzung von Ei-und Samenzelle anerkannt wird. Die Petition hat in mehr als zwölf Ländern 1,4 Millionen Unterschriften gesammelt, ist somit rechtlich wirksam und zwingt die EU-Kommission, Mittel für Organisationen einzufrieren, die Abtreibung fördern oder selber durchführen. Es geht um mindestens 144 Millionen Euro. Wäre die Estrela-Resolution angenommen und nicht in den Ausschuß zurückverwiesen worden, hätte die EU-Kommission sich darauf berufen und die Bürgerpetition ins Leere laufen lassen können. (li
.

US-Fernsehsender feuert bibeltreuen Moderator

dallas. Der amerikanische Fernsehsender Fox Sports Southwest hat seinem Moderator Craig James gekündigt. Der Grund: eine Äußerung des College-Football-Experten über die Ehe. Craig hat sich bei den Republikanern 2012 (erfolglos) als Kandidat für einen Senatorenposten von Texas beworben. Bei einem TV-Duell der Kandidaten bekräftigte er seine Ansicht, daß die Ehe aus Mann und Frau bestehe, wie dies von der Bibel vorgegeben werde. Ein Vertreter des Senders begründete mit dieser Aussage Craigs Rauswurf. „Er könne so etwas bei uns nicht sagen“, zitieren die Dallas Morning News den Unternehmenssprecher.

.

###########

Zitate

„Als politisch interessierter Mensch und ehemaliger DDR-Bürger, der seine prägenden Erfahrungen mit einem autoritären Regime gemacht hat, träume ich auch von politischen Veränderungen. (…) Ich wünsche mir, besonders in Wahljahren, daß sich die deutschen Wähler daran erinnern würden, daß die persönliche Freiheit, die Möglichkeit, ungestraft seine Meinung zu sagen, eines der wichtigsten Güter für einen Menschen darstellt.“

Dieter Hallervorden, Schauspieler und Kabarettist, im „Zeit-Magazin“ vom 17. Oktober 2013

.

„Lampedusa: Der Fernsehmoral kann keine realistische Politik entsprechen.“

Norbert Bolz, Medienwissenschaftler, bei „Twitter“ am 17. Oktober 2013

.

„Die CDU/CSU ist an ihr zentrales Wahlversprechen gebunden: Keine Steuererhöhungen. Aber darauf sollte niemand bauen. Die Regierung Merkel/Müntefering setzte 2007 das größte Steuererhöhungsprogramm aller Zeiten durch, den „Reichensteuer“ genannten Neid-Zuschlag inklusive. (…) Die Wiederholung einer solchen Politik wäre freilich ein Stimmenbeschaffungsprogramm für die außerparlamentarische FDP und Wasser auf die Mühlen der Alternative für Deutschland. (…) Die potentiellen Regierungsparteien sind überdies mit ihrem parteitaktischen Klein-Klein so beschäftigt, daß von dem drängendsten aller Probleme – der ungelösten Euro-Krise – niemand spricht. Vier Wochen nach der Wahl haben wir Gewißheit: Die Kanzlerin bekommt ihren Wunschpartner und die Wähler bekommen ihre Wunschkoalition. Ansonsten stehen ins Haus: Viel Symbolpolitik, notwendige Reparaturen, kaum umfassende Reformen. Willkommen in der BRD – der Besitzstandswahrungs-Republik Deutschland.“

Hugo Müller-Vogg, Publizist, bei „Cicero Online“ am 18. Oktober 2013

.

„Über die Moralität einer Politik entscheidet unserer Meinung nach nicht die Güte ihrer Prinzipien, sondern allein die Wirkungen, die sie für den einzelnen Menschen hat. Nur das Glück des Einzelnen ist als Maßstab zur Beurteilung der Qualität einer Politik tauglich. Daraus folgt für uns ein schonender Umgang mit dem Gewordenen und Gewachsenen.“

Alexander Gauland, Publizist und Sprecher der AfD, in der „Welt am Sonntag“ vom 20. Oktober 2013

.

„Politik ist heute sehr viel differenzierter und läßt sich nicht mehr auf kernige Grundsatzfragen wie „Freiheit oder Sozialismus“ reduzieren. Viele Themen sind so komplex, daß es schwierig wird, einfache Botschaften an die Menschen daraus zu formen. Was sich nicht geändert hat: Es gab bei vielen die Hoffnung, der Umzug nach Berlin werde zu größerer Weltoffenheit, Einbindung in die Stadt und größerer Kulturfreudigkeit der Abgeordneten führen. Das ist nach meiner Beobachtung nicht eingetreten. Das Leben der Abgeordneten findet ganz überwiegend in einem sehr engen Areal statt. Im Gegenteil: In Berlin sind die Außenkontakte zu Fachleuten und Journalisten noch sehr viel dichter als in Bonn.“

Heinz Riesenhuber, Alterspräsident des Bundestages (CDU), in der Online-Ausgabe der „FAZ“ vom 21. Oktober 2013

#####################

Parteien, Verbände, Personen

.

Alternative für Deutschland

Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der Alternative für Deutschland, Alexander Dilger, ist zurückgetreten. Er wolle nicht für immer mehr Vorstandsentscheidungen den Kopf hinhalten, denen er nicht zustimmen könne, begründete er den Schritt auf seinem privaten Blog. Wenn es die Partei wünsche, so Dilger, werde er sein eigener Nachfolger „in einem neuen, echten Team“.

http://www.alexanderdilger.wordpress.com

.

Bayernpartei

Die Umweltpolitik nicht mehr nur unter dem Aspekt des Klimawandels zu sehen, fordert die Bayernpartei. Auch dem Flächenverbrauch und der Verstädterung einst dörflich geprägter Gegenden müsse man entgegentreten. Gleichzeitig tritt die Partei für eine Regionalisierung bei der Energieversorgung ein. Dies würde einerseits Transportwege vermeiden und darüber hinaus der Tatsache Rechnung tragen, daß Energiequellen an verschiedenen Orten unterschiedlich rentabel seien.

http://www.landesverband.bayernpartei.de

.

Lasse Becker

Der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse Becker, hat seinen Rückzug angekündigt. „Es war mir immer klar, daß ich als 30jähriger nicht mehr das Gesicht sein kann und sollte, das für die Julis wahrgenommen wird“, schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Zudem klagte Becker über „Beleidigungen, Verletzungen und Unterstellungen“, die ihm zusetzten.

Deutsche Polizeigewerkschaft

.Angesichts der Demonstrationen für die afrikanischen Flüchtlinge seien die Einsatzkräfte der Polizei am Limit angelangt, sagte der Hamburger Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Joachim Lenders. „Nachdem der Senat dem Rechtsstaat Geltung verschafft und die Identität der sogenannten Lampedusa-Flüchtlinge durch die Polizei feststellen läßt, kommen unsere Kollegen nicht mehr aus den Stiefeln.“ Die schon bisher angespannte Personalsituation habe sich deutlich verschärft.

.

Evangelische Kirche in Deutschland

Der Bischof der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, hat sich für eine „humane Einwanderungspolitik“ ausgesprochen. Dröge sagte nach einem Besuch bei hungerstreikenden Flüchtlingen am Brandenburger Tor vergangene Woche: „Die Menschen sind verzweifelt. Wir müssen ihren Hilferuf ernst nehmen.“ Die Kirche wolle dazu beitragen, den Flüchtlingen Gehör zu verschaffen.

.

Die Franken

Die Partei „Die Franken“ hat die Bewerbung Münchens für die Olympischen Spiele 2022 kritisiert. Den drei fränkischen Regierungsbezirken entstehe dadurch keinerlei Nutzen. Wenn Olympia nach München kommen sollte, müßten entsprechend entweder fränkische Veranstaltungsorte miteinbezogen oder die zu erwartenden zusätzlichen Ausgaben und Investitionen auf ganz Bayern ausgeweitet werden, forderte die Partei.

http://www.die-franken.eu

.

Peter Hahne

Der Publizist und ZDF-Moderator Peter Hahne hat scharfe Kritik am Umgang von Öffentlichkeit und Medien mit dem Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst geübt. So viel Haß und Häme habe er selten erlebt, schrieb Hahne in seiner Bild-am-Sonntag-Kolumne. Die Kirchen unterhielten mit staatlicher Förderung prächtige Kulturgüter wie den Kölner Dom oder die Wieskirche. „Nach Limburger Maßstäben müßte man solche Kunstschätze allesamt Prunk- und Protzbauten nennen.“ Deshalb halte er „das Theater um die 30 Millionen Euro für ein denkmalgeschütztes Ensemble in Limburg für lächerlich, zumal es nicht aus den Kirchensteuern, sondern vom Bischöflichen Stuhl finanziert wurde.“

.

Junge Union Bayern

Der schwäbische CSU-Bezirksvorsitzende Hans Reichhard ist zum neuen Vorsitzenden der Jungen Union Bayern gewählt worden. Der 31jährige, der bei der Wahl 65 Prozent erhielt, folgt damit Katrin Albsteiger nach, die nach internen Querelen nicht mehr angetreten war und sich in Zukunft ganz auf ihr Bundestagsmandat konzentrieren will. Reichhard war im September erstmals in den Bayerischen Landtag gewählt worden

.

Jens-Peter Nettekoven

Seit vergangener Woche sitzt der Afghanistan-Veteran Jens-Peter Nettekoven für die CDU im nordrhein-westfälischen Landtag. Der 35jährige rückte für Oliver Wittke nach, der in dieser Woche sein Mandat im Bundestag antritt. Nettekoven ist Berufssoldat und war von März bis Juli 2011 in einem Bundeswehr-Camp bei Mazar-i-Sharif stationiert. „Seit Afghanistan bin ich nicht mehr derselbe. Ich freue mich über viele Kleinigkeiten wie sauberes Wasser – und weiß nun noch mehr zu schätzen in Frieden und Freiheit zu leben“, sagte Nettekoven der Bild.

.

Ost und Mitteldeutsche Vereinigung

Der Landesverband Nordrhein-Westphalen der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU hat einen neuen Vorstand. Zum Landesvorsitzenden wurde am vergangenen Wochenende Heiko Hendriks, CDU-Ratsherr der Stadt Mülheim a.d. Ruhr gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Maria-Theresia van Schewick, Rüdiger Goldmann Stephan Krüger, Jürgen Vollradt und der Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik bestimmt.

.

Verband deutscher Unternehmerinnen

Eine klare Mittelstandspolitik und mehr Frauen in der Wirtschaft: dies sind die Hauptforderungen des Verbands deutscher Unternehmerinnen anläßlich der anstehenden Gespräche von CDU/CSU und SPD zur Bildung einer Großen Koalition. „Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft angesichts der demographischen Entwicklung müssen noch bestehende Beschäftigungshindernisse etwa in der Kinderbetreuung beseitigt werden, um mehr Frauen für die gleichberechtigte Teilnahme am Arbeitsmarkt zu gewinnen“, forderte Präsidentin Stephanie Bschorr.

—————–

Sprachpranger

.

HolidayCheck Destination Award 2013

So nennt das Reiseportal HolidayCheck seine Auszeichnungen für die beliebtesten Orte in verschiedenen Urlaubskategorien.

//