Linksextreme attackieren Bundeswehr


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Thomas de Maizière ist kein Mann der lauten Worte. Der Verteidigungsminister gilt eher als nüchterner Sacharbeiter denn als emotionaler Vollblutpolitiker. Doch was de Maizière zum Brandanschlag auf eine Kaserne bei Magdeburg einfiel, war selbst für seine Verhältnisse schnarchnasig.

„Unerhört und skandalös“ sei es, daß es in Deutschland zu solchen Taten komme, empörte er sich und vermittelte damit den Eindruck, es gehe um ein paar Halbwüchsige, die eine Schweinerei auf die Wand der Schultoilette gekritzelt haben – und nicht um einen Anschlag mit Schaden im zweistelligen Millionenbereich.

Doch wer glaubt, de Maizière sei wirklich von der Attacke überrascht worden, der irrt.

Daß die Bundeswehr, ihre Soldaten und Fahrzeuge, ein beliebtes Angriffsobjekt von Linksextremisten sind, weiß er längst.

Und das nicht erst, seit er oberster Dienstherr im Bendlerblock ist; denn als de Maizière zuvor Innenminister war, fiel die gewaltbereite linksextreme Szene in seine Zuständigkeit.

Darüber hinaus gab es in der Vergangenheit bereits Dutzende ähnlich motivierte Anschläge – in Hannover, Rostock, Dresden und anderswo. Skandalös ist vielmehr, daß die Armee nicht mehr in der Lage ist, flächendeckend selbst für die Sicherheit ihrer Liegenschaften zu sorgen.

Der Respekt des Gegners kann im Gefecht von entscheidender Bedeutung sein. In Deutschland hat ihn die Bundeswehr bereits verloren.

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nachzulesen bei Junge Freiheit 33-2013

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