FED, Bilderberger und die Jahrhundertlüge – Teil 12


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Das Geheimnis um John F. Kennedys Ermordung

„Ich meine, dass Bankinstitute unsere Freiheiten stärker gefährden ais stehende Armeen. Wenn das amerikanische Volk den Privatbanken jemals die Herausgabe ihres Geldes erlaubt, dann werden die Banken, zuerst durch Inflation, dann durch Deflation, den Menschen ihr gesamtes Eigentum rauben, bis ihre Kinder auf dem von ihren Vätern eroberten Kontinent obdachlos aufwach en. Das Recht der Geldschöpfung sollte den Banken genommen und dem Volk zurückgegeben werden, dem es ordnungsgemäß gehört.

Thomas Jefferson (1743 – 1826)

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Der Familienfluch der Kennedys

Glaubt man den offiziellen Medien, liegt über der Familie Kennedy ein ,mystischer‘ Fluch, aufgrund der vielen Todesfälle. Bei genauerer Betrachtung stecken handfeste Interessen derselben Gruppierungen dahinter, die ebenfalls vom Tod John F. Kennedys profitierten.

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Kennedy – Zufälle oder doch geheime Zusammenhänge -Kolateralschäden im Fall Kennedy:

Nach dem Attentat auf John F. Kennedy starben mindestens 100 Menschen auf mysteriöse Art und Weise, die etwas mit dem Fall zu tun hatten. Unter Ihnen Reporter, Polizisten, Privatdetektive, Augenzeugen, aber auch Kriminelle. Auf den Totenscheinen stand erschossen, erwürgt, Selbstmord oder verbrannt.

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Der Fall Rohwedder

„Kaum einersah von Beginn an die Schwierigkeiten so deutlich wie Rohwedder. Ihm war das gewaltige Ausmaß der notwendigen Umstellungen mit ihrem Zeitbedarf und ihren tief einschneidenden sozialen Wirkungen vollkommen bewußt. Um so kraftvoller bemühte er sich darum, die Menschen materiell und seelisch nicht unter die Räder kommen zu lassen“

Bundespräsident Richard von Weizsäcker (*1920

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Der Fall Alfred Herrhausen

„Wir müssen das, was wir denken, auch sagen. Wir müssen das, was wir sagen, auch tun.

Und wir müssen das, was wir tun, dann auch sein. „

Alfred Herrhausen, dt. Bankier (1930-1989)

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Bindungen an Familie und Heimat schützen


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Er war nie ein Schreibstubengelehrter: Zum 85. Geburtstag des Verhaltensforschers Irenäus Eibl-Eibesfeldt

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Irenäus Eibl-Eibesfeldt.

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Eibl-Eibesfeldt während eines Interviews am 8. Mai 2013 in Wien: Die Zuwanderung von Fremden führt zu Konflikten

Folgendes Experiment: Man lege einer Gruppe aufgeweckter Jugendlicher einen Text des Verhaltensforschers Irenäus Eibl-Eibesfeldt und einen zweiten von dem CDU-Politiker Heiner Geißler vor, die anläßlich der Debatte über die Änderung des Asylrechts Anfang der 1990er Jahre entstanden. Man lasse beide lesen und frage die Jugendlichen, wessen Einschätzung der kommenden Entwicklung einer multikulturellen Gesellschaft überzeugender erscheine, bedenke man die heutigen Erfahrungen. Das Ergebnis wird eindeutig sein.

Die Vorstellung Geißlers von einem fröhlichen Miteinander der verschiedenen Ethnien kann bestenfalls wohlgemeinter Unsinn sein, die skeptische und sorgenvolle von Eibl-Eibesfeldt wirkt demgegenüber wie eine zielsichere Prognose. Denn Eibl-Eibesfeldt hat immer wieder betont, daß der Mensch aufgrund seiner Natur der Bindung an überschaubare und bekannte, relativ homogene Gruppen bedürfe, daß ihn das Gefühl, bedroht zu werden, unberechenbar und aggressiv mache, weshalb die Zuwanderung von Fremden sicher zu Konflikten führe, die mit dem Untergang der Autochthonen oder der Neuankömmlinge enden werde.

Die Kernsätze in dem erwähnten Aufsatz lauten „Menschen sind territorial“ und „Es besteht (…) eine Bereitschaft der Ethnien, sich anderen gegenüber zu öffnen, solange die eigene Identität und Sicherheit dadurch nicht gefährdet wird.“ Diese Argumentation ist typisch für die Denkweise Eibl-Eibesfeldts als Humanethologe: Es gibt eine biologische Basis – hier: die Bindung an den Lebensraum – und es gibt einen kulturellen Aufbau – hier: die Fähigkeit zum Miteinander verschiedener Gruppen – und wer das erste vernachlässigt oder für unbegrenzt manipulierbar hält, wird in bezug auf das zweite immer nur zu Fehlschlüssen kommen und in der Praxis mit furchtbaren Rückschlägen rechnen müssen.

Humanethologie ist für Eibl-Eibesfeldt „Die Biologie des menschlichen Verhaltens“ (so der Titel seines zuerst 1984 erschienenen Hauptwerks). Sie übernimmt zwar die Methoden der Verhaltensforschung, die sich mit Tieren befaßt, achtet aber die „Sonderstellung“ des Menschen und untersucht „sowohl das stammesgeschichtlich evoluierte Verhalten als auch die individuelle und kulturelle Modifikabilität des Menschen“.

Das ganze Leben des Wissenschaftlers Eibl-Eibesfeldt war von dieser doppelten Aufgabenstellung bestimmt, sie fand ihren Niederschlag in seinen zahlreichen Büchern, vom Frühwerk bis zu dem zuletzt erschienenen Band „Weltsprache Kunst“ (2007) über die natürlichen Grundlagen des ästhetischen Empfindens.

Vor fünfundachtzig Jahren, am 15. Juni 1928, wurde Irenäus Eibl-Eibesfeldt in Döbling, einem Vorort Wiens, geboren, wuchs in Österreich auf und begann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein Studium der Zoologie und Botanik an der Universität Wien. 1950 zum Dr. phil. promoviert, ging er an das private Institut für Verhaltensforschung von Konrad Lorenz, des Altmeisters der Ethologie. Mit seinem Lehrer wechselte er kurz darauf an die Max-Planck-Forschungsstelle für Vergleichende Verhaltensforschung nach Buldern in Westfalen, dann an das neu gegründete Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie im bayerischen Seewiesen. Seit 1963 lehrte Eibl-Eibesfeldt an der Universität München, 1969 erhielt er dort auch eine Professur. Ein Jahr später übernahm er in Seewiesen die Arbeitsgruppe für Humanethologie, ab 1975 eine selbständige Forschungsstelle.

Wichtig ist zu betonen, daß Eibl-Eibesfeldt alles andere als ein Schreibstubengelehrter war. In den fünfziger und sechziger Jahren nahm er an zahlreichen Expeditionsreisen (unter anderem mit Hans Hass auf die Galápagosinseln) teil und lebte mit jenen primitiven Völkern in Übersee, die noch möglichst wenig Kontakt mit Europäern hatten. Dabei nutzte er auch die neuen Möglichkeiten der Filmaufnahme, die eine sehr viel genauere Registrierung der Verhaltensweisen ermöglichte als die traditionelle Feldforschung.

Im Ergebnis führte diese Arbeit zur Entdeckung einer unerwartet großen Zahl von Universalien: Vor allem in bezug auf die Ausdrucksformen elementarer Gefühle wie Wut, Trauer oder Angst, aber auch bei Erstaunen, Verlegenheit oder Freude zeigen alle Menschen ähnliche Reaktionen, die sich in Mimik und Gestik äußern, jedenfalls nicht an den sprachlichen Ausdruck gebunden sind. Eibl-Eibesfeldt betrachtet diese Verhaltensweisen deshalb als „natürlich“, was seiner Meinung nach auch der Vergleich mit dem Verhalten von Tieren – Verwandten des Menschen, den Primaten etwa, oder in bezug auf die soziale Organisation ähnlichen, Wölfen zum Beispiel – nahelegt.

So empathisch Eibl-Eibesfeldt über die Stammesgesellschaften berichtet hat, er idyllisierte ihre Existenzweise nicht und betont, daß es in bezug auf die kulturelle Entwicklung selbstverständlich so etwas wie Fortschritt gibt. Die Entstehung menschlicher Großverbände, der Nationen etwa, rechnet er dazu. Allerdings müsse man im Blick behalten, daß die in modernen Gesellschaften andauernde „Neuanpassung“ rasch zu Überforderungen führe, weil die biologische Basis des Menschen darauf nicht angelegt sei.

Das erklärt hinreichend die konservativen Implikationen seines politischen Denkens, die Forderung, den Raubbau an der Natur zu beenden und die elementaren Bindungen des einzelnen an Familie, Heimat, Kultur zu schützen und nicht im Namen irgendwelcher Sozialtechnologien zu zerstören.

Der Nichtnaturwissenschaftler stellt sich gerne vor, daß die Naturwissenschaftler verschont sind vom Streit der Weltanschauungen. Bei genauerer Betrachtung stellt man aber fest, daß das nicht so ist. Das erklärt wohl hinreichend, warum Eibl-Eibesfeldt mit seinen Auffassungen keinen Nachfolger innerhalb der eigenen Disziplin gefunden hat. Mit veränderten Forschungsinteressen oder neuen Einsichten ist das kaum zu erklären. Es hängt wohl auch mit dem Einflußfaktor „Ideologie“ zusammen, von Eibl-Eibesfeldt stets als der Feind jeder Erkenntnis betrachtet, der aber in seinem eigenen Haus mehr Macht gewonnen hat, als er haben sollte.

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Eibl-Eibesfeldt, Irenäus

Eibl-Eibesfeldt, Irenäus (*1928), österreichischer Verhaltensforscher. Der in Wien geborene Zoologe, Botaniker und enge Mitarbeiter von Professor Konrad Lorenz war ab 1949 am Institut für vergleichende Verhaltensforschung (siehe Verhalten von Tieren) in Altenberg tätig, ab 1951 am Max-Planck-Institut für vergleichende Verhaltenspsychologie in Buldern (Westfalen) und leitet seit 1975 die Forschungsstelle für Humanethologie am Max-Planck-Institut in Seewiesen (Oberbayern). 1963 habilitierte er an der Universität München und bekam 1969 einen Lehrauftrag.

Eibl-Eibesfeldt befasste sich zuerst mit der Kommunikation innerhalb von Arten und der stammesgeschichtlichen Entwicklung von Verhaltensweisen im Tierreich, bevor er sich nach dem Studium „primitiver Kulturen” Fragen angeborener und kulturell erworbener Verhaltensweisen beim Menschen zuwandte und die Humanethologie als neue Disziplin begründete. Einige seiner zahlreichen Publikationen wurden zu Bestsellern: Liebe und Haß. Zur Naturgeschichte elementarer Verhaltensweisen (1970), Der vorprogrammierte Mensch (1973), Krieg und Frieden aus Sicht der Verhaltensforschung (1975) und Der Mensch – das riskierte Wesen. Zur Naturgeschichte der menschlichen Unvernunft (1988). Im letzteren Werk befasst er sich mit den Anpassungsschwierigkeiten des Menschen in einer technisierten Massengesellschaft. Teilweise umstritten sind seine Thesen zum Fremdenhass und zur Rolle der Frau in der Gesellschaft, die er aus dem archaisch-biologischen Erbe der Menschheit herleitet.

Verfasst von:
Roland Detsch
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Jetzt geht’s ans Eingemachte….Euro-Krise: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über den ständigen Rettungsschirm EMS


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Demonstration von ESM-Gegnern in Karlsruhe: Drastische Worte gegen die Euro-Rettungspolitik

Auflauf vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Knapp siebzig Demonstranten, meist Mitglieder der „Alternative für Deutschland“, haben sich vor den Toren des höchsten deutschen Gerichtes versammelt. Sie wollen ihren Unmut über die Euro-Rettungspolitik zum Ausdruck bringen. Nur, warum eigentlich?

Unterschrieben hatte Bundespräsident Joachim Gauck den Vertrag zum Europäischen Stabilitätssmechanismus (ESM) schließlich bereits vor neun Monaten. Alle Eilanträge auf einstweilige Anordnung, dem Bundespräsidenten zu untersagen, den ESM-Vertrag zu unterschreiben, scheiterten. Mit der Auflage, daß der deutsche Anteil am ESM 190 Milliarden nicht überschreiten darf, erlaubte das höchste Gericht Gauck damals, den Vertrag abzusegnen. Ein endgültiges Urteil war damit nicht gefallen. Nun also das Hauptverfahren. Eine „intensive summarische Prüfung“ habe man im vergangenen Jahr vorgenommen, machte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, am Dienstag in Karlsruhe klar.

Zwar habe der ESM seine Arbeit nach dem grünen Licht für die Unterschrift schon bald aufgenommen, dennoch gebe es offene Fragen, die noch entschieden werden müßten, betonte Voßkuhle: Ist hinreichende haushaltsrechtliche Vorsorge für den Fall getroffen, daß größere Beträge von Kapitalabrufen – wie sie im Vertrag stehen – von der Bundesrepublik kurzfristig an den ESM zu leisten sind?

Könnte Deutschland nämlich diesen Verpflichtungen nicht innerhalb von sieben Tagen nachkommen, würde es das Stimmrecht in den ESM-Gremien verlieren. Dies wäre nach den verfassungsrechtlichen Anforderungen an das Demokratieprinzip „nicht hinnehmbar“, sagte der Gerichtspräsident. Die zweite Frage, die das höchste Gericht beantworten muß: Ist der Bundestag in Entscheidungen des Gouverneursrates über die Ausgabe von Anteilen am Stammkapital des ESM zu einem vom Nennwert abweichenden Kurs hinreichend einbezogen? Und muß in bestimmten Fällen statt des vorgesehenen Haushaltsausschusses das Plenum des Bundestages entscheiden?

Neben diesen offenen Fragen ging es diese Woche in Karlsruhe auch um den Staatsanleihenankauf der EZB. Einige Kläger hatten ihre Klage erweitert, weil sie befürchten, dass durch das OMT-Programm (Outright Monetary Transactions), das die EZB am 6. September 2012 ins Leben gerufen hat, die haushaltspolitische Gesamtverantwortung des Bundestages nicht mehr gewahrt ist. Die Bundesbank kritisiert das Programm ebenfalls als „verbotene Staatsfinanzierung“. Über „die Zweckmäßigkeit und Sinnhaftigkeit“ des ESM sowie der EZB habe das Gericht auch im Hauptsacheverfahren nicht zu entscheiden, machte Voßkuhle klar: „Das ist und bleibt Aufgabe der Politik.“

Umgekehrt spiele es für die Beurteilung der Verfassungsmäßigkeit der zu überprüfenden gesetzlichen Regelungen und Maßnahmen keine Rolle, ob diese bisher „im weitesten Sinne erfolgreich waren“, so der Gerichtspräsident: „Andernfalls würde der Zweck allein die Mittel rechtfertigen.“ Dies widerspreche dem zentralen Versprechen des demokratischen Verfassungsstaates, die Einhaltung der Grundregeln nicht von der Tagespolitik abhängig zu machen.

Ein Urteil wird es voraussichtlich erst in einigen Monaten geben. Was den Staatsanleihenkauf der EZB betrifft, zweifelte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Karlsruhe an, ob das Verfassungsgericht überhaupt die richtige Adresse sei, um über rechtliche Fragen zu entscheiden. Zudem unterstrich Schäuble: „Die Bundesregierung sieht keine Anzeichen, daß die EZB ihr Mandat überschritten hat.“ Schützenhilfe für diese Sicht der Dinge bekam der Minister durch seinen Parteifreund Siegfried Kauder, der als einer der Vertreter des Bundestages angereist war.

Der Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider, der gemeinsam mit Bruno Bandulet und den Professoren Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling und Joachim Starbatty gegen den ESM klagt, griff die Praktiken der Europäischen Zentralbank scharf an: Die zentrale Frage sei die verbotene Staatsfinanzierung. „Alle Fachleute, außer denen der EZB, sehen das so“, wetterte Schachtschneider: „Ein gezielter Einsatz, um den Zinsdruck abzufangen, ist Staatsfinanzierung und verboten.“ Wenn ein Land seine Kreditfähigkeit verliere, gehöre es nicht mehr in die Währungsunion. Und zur Tatsache, daß alleine die EZB über Staatsanleihenkäufe entscheidet, mahnte Schachtschneider: „Finanzpolitik bedarf der besonderen demokratischen Legitimation.“

Deutliche Worte fand auch der Staatsrechtler Dietrich Murswiek, der Prozeßbevollmächtigter des CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler ist: „Es ist absolut inakzeptabel, wenn die EZB den deutschen Bundeshaushalt indirekt mit hohen Milliardenrisiken belastet, ohne daß der Bundestag gefragt wird.“ Den Senat erinnerte Murswiek an eine frühere Entscheidung des Verfassungsgerichtes: „Eine Vergemeinschaftung von Staatsschulden darf es so nicht geben“, habe das Gericht geurteilt. Neben der Professoren-Gruppe und Gauweiler gibt es noch eine Reihe weiterer Kläger. Mehrere tausend Bürger unterstützen eine Klage des Vereins „Mehr Demokratie“.

EZB-Direktor Jörg Asmussen, seit Monaten im Dauerstreit mit der Deutschen Bundesbank, ist derzeit in keiner beneidenswerten Situation. Im Verhandlungssaal die Professoren-Riege und nun auch noch Protest vor der Tür. So viel Kritik bekommt er in Brüssel nicht zu hören. Karlsruhe ist wahrlich kein leichtes Pflaster.

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nachzulesen bei JF 25-2013

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