Islam 2: „Außen Kirche, innen Moschee“


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FORTSETZUNG:

In Hamburg ist eine ehemalige evangelische Kirche von Moslems übernommen worden

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07-Horn-Hamburg-Mitte

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Über 40 Jahre besuchten Christen im Stadtteil Horn die Kapernaum-Kirche. Seit 2002 steht die Kirche leer, vor dem Eingang sammelt sich der Müll. Doch damit ist bald Schluß: Aus der früheren Kirche soll eine Moschee werden.

Diese Meldung schlug in der Hansestadt an der Elbe nicht nur bei Angehörigen der evangelisch-lutherischen Kirche hohe Wellen. Das fassungslose Staunen der „Ungläubigen“ wich rasch der unumstößlichen Tatsache, sich vor vollendete Tatsachen gestellt zu sehen. Bereits am 3. Oktober, an dem seit einigen Jahren der Tag der offenen Moschee begangen wird, beabsichtigt das Islamische Zentrum Al-Nour

Islamische Zentrum Al-Nour

(das Licht) seine neue Pilgerstätte zu eröffnen.

 

Der Unternehmer veräußerte die Kapernaum-Kirche schließlich weiter. Neuer Hausherr ist Daniel Abdin,

Daniel Abdin

dessen 1993 gegründetes Islamisches Zentrum Al-Nour zuvor in einer stillgelegten Garage im multikulturellen Stadtteil St. Georg untergebracht war. Daher hat er sich nach einem würdigen Ort für seine 600 Glaubensbrüder umgesehen. Seine Wahl fällt auf die Kirche in Horn, die er Ende 2012 „für einen sechsstelligen Betrag“ erwirbt. Abdin ist den Hanseaten kein Unbekannter, seit er als Vorsitzender des Rates der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg als treibende Kraft in Erscheinung trat und den ersten in Deutschland mit Moslems geschlossenen Staatsvertrag unterzeichnete.

Der Aufregung des altgedienten ehemaligen Hauptpastors von St. Michaelis, Helge Adolphsen – als Ex-Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchenbautages ausgewiesener Experte in der Materie – begegnet Abdin mit Unverständnis. Daß aus der Kirche eine Moschee entsteht, stellt aus Sicht des evangelischen Geistlichen einen „Dammbruch“ dar.

Moschee

Hamburgs katholischer Weihbischof Hans-Jochen Jaschke nimmt in dieser Angelegenheit eine von der evangelischen Amtsinhaberin Fehr dezidiert abweichende Position ein: „Die Umwidmung einer Kirche in eine Moschee ist nicht in unserem Sinne. Die Austauschbarkeit von Kirche und Christentum mit dem Islam entspricht nicht einem guten interreligiösen Dialog.“ Er spricht sogar von einem „Mißgeschick“ und fordert für den Fall einer Umwidmung christlicher Gotteshäuser eine bessere vertragliche Absicherung ein.

Die evangelische Kirche hat übrigens eine entsprechende Leitlinie beschlossen – allerdings erst 2007 und damit für den aktuellen Fall zu spät.

Sozialer Wohnungsbau bestimmt die Kulisse rund um Horns Kapernaum. Den Supermarkt in unmittelbarer Nähe zur Kirche bevölkern zumeist ältere Menschen. Seit Tagen kreisen ihre Gedanken um das eine Thema: die Moschee.

Sohn und Tochter wurden in dieser Kirche konfirmiert, berichtet eine ältere Frau. Es falle ihr daher nicht leicht, die einschneidende Veränderung zu verarbeiten. Dann zuckt sie resigniert mit den Achseln: „Aber es ist eben so.“ Die Kassiererin dagegen läßt ihrem Unmut freien Lauf: „Bald haben wir gar nichts mehr zu sagen.“

Ein Jugendlicher dagegen gibt sich betont lässig: „Für mich kein Thema!“ Nachdem dieser außer Hörweite ist, erhebt ein rüstiger Rentner seine Stimme: „So ein Schnösel! Wenn das so weitergeht, steigen wir demnächst an der Haltestelle „Horner Moschee“ in die Bahn. Eine Anspielung auf die U-Bahn-Station „Hammer Kirche“ im angrenzenden Stadtviertel Hamm.

 Kapernaum-Kirche in Hamburg-Horn: „Bald haben wir gar nichts mehr zu sagen“

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nachzulesen bei JF 08-2013

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„Aktion Linkstrend stoppen“ ..vor drei Jahren entstanden aus Protest gegen die Sozialdemokratisierung der Union


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linkstrend stoppen

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„Kristallisationspunkt für junge Leute“

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Das ist mein treuester Begleiter“, diese Worte aus dem Mund von CDU-Chefin Angela Merkel auf dem CSU-Parteitag im Oktober haben Michael Nickel gezeigt, daß sein Einsatz nicht vergeblich ist.

Der Sprecher der parteiinternen „Aktion Linkstrend stoppen“ hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit dem Auto gut zweimal die Welt umrundet, um in ganz Deutschland die Kritiker einer fortschreitenden Sozialdemokratisierung der Union um sich zu sammeln. Immer wieder ist Nickel dabei auf Regionalkonferenzen und Parteitagen auf Merkel gestoßen und hat sie mit kritischen Fragen zum Kurs der Partei gelöchert.

Anlaß für die Gründung der Aktion vor drei Jahren war die im Januar 2010 veröffentlichte „Berliner Erklärung“ der CDU, mit der die „Modernisierung“ der Partei vorangetrieben werden sollte und durch die zahlreiche konservative Positionen der Union abgeräumt wurden. Als Reaktion auf die Berliner Erklärung initiierte eine Gruppe um den ehemaligen CDU-Bundesrichter Friedrich-Wilhelm Siebeke

F.W.Siebeke

ein „Manifest gegen den Links­trend“, in dem von der Parteiführung um Merkel eine „grundlegende politische Kurskorrektur, eine geistige Wende“ gefordert wurde. „Als Volkspartei mit christlich-konservativen und marktwirtschaftlichen Positionen ist die CDU seit Konrad Adenauer und Ludwig Erhard groß geworden und erfolgreich gewesen“, hieß es in dem Manifest. Doch die CDU wolle sich von ihren Wurzeln und Stammwählern verabschieden. Auf Kritik stießen bei der schnell wachsenden Zahl von Unterzeichnern vor allem der „Marsch in den Schuldenstaat“, die linke Gesellschaftspolitik sowie die Fortführung der „gescheiterten Multikulti-Integrationspolitik“ durch die Bundesregierung. Auch die Abkehr von der bewährten Schulpolitik sowie der nach Ansicht der Unterzeichner mangelhafte Einsatz der CDU für die Erinnerung an die deutschen Opfer der Vertreibung wurden kritisiert. Zudem warfen sie der Union vor, sie trete nicht konsequent genug für den Lebensschutz und gegen die Islamisierung ein.

linkstrend stoppen

Das Papier, das bis heute 8.000 Personen unterzeichnet haben, wurde zur Gründungsurkunde für die Aktion Linkstrend stoppen, die mittlerweile in acht Regionalgruppen organisiert ist. Das Manifest soll demnächst aktualisiert werden: „Wir wollen auch die Themen Euro-Rettung und die Energiewende mit aufnehmen“, sagt Nickel, der innerhalb des Konrad-Adenauer-Hauses eine wachsende Akzeptanz der konservativen Parteikritiker von der Basis ausgemacht hat. Auch zum Berliner Kreis konservativer CDU-Politiker um die Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger, Thomas Bareiß

Picture of Thomas Bareiß, Member of the German...
Thomas Bareiß,

und Erika Steinbach bestehen Kontakte.

Dennoch gesteht Nickel ein, daß das Netzwerken im Hintergrund mühsam ist und es gerade im vergangenen Jahr einige Rückschläge gab, etwa den sehr schleppend verlaufenden Eintrag in das Vereinsregister. Dabei ist dieser Schritt für das überlebensnotwendige Sammeln von Spenden entscheidend.

linkstrend stoppen 2

Aber Linkstrend-Gründer Siebeke zieht nach drei Jahren dennoch eine positive Bilanz: „Das Entscheidende ist, daß es uns immer noch gibt“, sagte der 90jährige. Die Aktion ermögliche es, innerhalb der CDU tabuisierte Themen wie etwa die Islamisierung zur Sprache zu bringen. Für die Zukunft wünscht sich Siebeke, der sich nach einem Nachfolger umsieht, die Aktion Linkstrend stoppen als Kristallisationspunkt für junge Leute, die sich für konservative Politik interessieren, zu etablieren.

www.linkstrend-stoppen.de

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nachzulesen bei JF 08-2013

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Bremen: rot-rot-grüne anti-deutsche Landesregierung beschließt Ausländerwahlrecht


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Das GRÜNE, SPD und LINKE das wesentlich größere Übel im Gegensatz zu den Unions-Parteien

sind, beweist auch dieser Vorgang.

Dabei soll besonders auf Jan Timke und die BIW hingewiesen werden, die hier einen harten Kampf

führen.

Zur CDU sei gesagt: warum ist sie „empört“ über eine der üblichen Reaktionen der GRÜNEN,  deren Kleinhirne

nur mit „Nazi“ und „Nationalismusvorwurf“ reagieren.

Aber warum gegen Nationalismus so empört sein?

In den USA, England, Frankreich und zu 90%-weltweit ist das eine positive Richtung und Patriotismus eine

sogar grundlegende Pflicht. um gesellschaftlich anerkannt zu sein, wie es die USA überdeutlich zeigt.

Vergleicht einmal die US-amerikanischen Filme und Serien……ihr werdet keine finden, wo nicht an fast jedem Haus

jeder Strasse und jedem öffentlichen Gebäude, innen und aussen, das Sternenbanner flattert.

Auf dem Schreibtisch eines jeden Politikers und Firmenmanager sowie einfachem Angestellten, ist die Tischfahne

ein unabdingbarer Schmuck.

Übrigens: bei uns weht nicht nur auf unserem Grundstück die deutsche, bayerische und die Fahne des Deutschen

Reiches, schwarz-weiss-rot………………

Wiggerl

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„Dreister Angriff“ auf das Grundgesetz……….

(das dumme ist nur, dass es das GG der BRiD ist, so steht es geschrieben. Es ist nicht das GG/Verfassung von Deutschland, sowie dem weiterhin international rechtmäßig existierendem Deutschen Reich seit 1872…….)

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Ein rot-grünes Herzensanliegen ist auf die politische Agenda zurückgekehrt. Die Bremische Bürgerschaft hat sich jetzt in erster Lesung für die Einführung eines Ausländerwahlrechts auf Kommunalebene ausgesprochen. Gleichzeitig beschloß eine rot-rot-grüne Mehrheit, EU-Bürgern das Wahlrecht auch auf Landesebene einzuräumen. Die CDU enthielt sich bei der Abstimmung geschlossen. Nur Jan Timke, einziger Abgeordneter der Partei Bürger in Wut in dem Landesparlament, stimmte dagegen.

Nach dem Scheitern entsprechender Anträge von Grünen und Linkspartei auf Bundesebene im Jahr 2007 und einer versandeten Bundesratsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz im gleichen Jahr wagt der Stadtstaat in der Frage also nun im Alleingang einen neuen Anlauf.

Die Akteure sind sich der rechtlichen Brisanz bewußt: Das Gesetz soll, anstatt in die nächsten Lesungen zu gehen, dem bremischen Staatsgerichtshof zur verfassungsrechtlichen Prüfung vorgelegt werden.

Wenn dieser das Gesetz für verfassungskonform hält, ist es wahrscheinlich, daß sich das Bundesverfassungsgericht mit dem Fall beschäftigen muß.

Zuletzt urteilte das Gericht über die Frage 1990, als Schleswig-Holstein ein Ausländerwahlrecht einführen wollte. Damals stellte Karlsruhe klar, daß auch auf kommunaler Ebene nur deutsche Staatsbürger wahlberechtigt sind.

Die rot-grüne Regierung in Bremen setzt jedoch darauf, daß das Gericht nun in neuer Besetzung und unter anderen Rahmenbedingungen zu einem abweichenden Urteil gelangen könnte. Sie argumentiert, daß nach der Einführung des kommunalen Wahlrechts für EU-Bürger infolge des Maastricht- Vertrags 1992 ein Ausschluß von Nicht- EU-Ausländern auf der Basis der Rechtsprechung des Gerichts unhaltbar sei, da ja nach nun geltendem Recht ohnehin Nichtdeutsche abstimmen dürften.

Gleichzeitig versprechen sich die Initiatoren damit eine verbesserte Integration. Wenn es Ausländern erlaubt sei, über Entscheidungen, die ihren eigenen Wohnort betreffen, mitentscheiden zu können, würde es auch mit Eingliederung und Identifikation besser funktionieren, so ihre Argumentation. Timke widerspricht dieser Auffassung scharf: „Es ist eine Lebenslüge der Linken, daß ein Ausländerwahlrecht zur Integration beiträgt“, sagte er der JUNGEN FREIHEIT. Ein staatsbürgerliches Recht wie das Wahlrecht müsse am Ende eines erfolgreichen Integrationsprozesses stehen, nicht an dessen Anfang.

Die Frage des Ausländerwahlrechts auf Kommunalebene spaltet Europa. In 15 von 27 EU-Staaten dürfen auch Nicht-EU-Ausländer an Kommunalwahlen teilnehmen, darunter auch in Großbritannien, Spanien, Portugal und den Niederlanden. Die Gesetzgebungen in Deutschland und Österreich zählen in dieser Frage zu den restriktivsten in der EU.

Verfassungsrechtlich sogar noch problematischer scheint das Wahlrecht für Unionsbürger auf Landesebene. Timke wies im Januar in seiner Rede vor der Bürgerschaft darauf hin, daß das Bundesverfassungsgericht erst 2009 in seinem Lissabon-Urteil bestätigt hat, daß zumindest auf Landes- und Bundesebene nur deutsche Staatsbürger berechtigt sind, das aktive und passive Wahlrecht auszuüben. Timke wirft daher dem rot-grünen Senat einen „dreisten Angriff auf den unveräußerlichen Kernbestand des Grundgesetzes“ vor. Solche Sachfragen waren in der Debatte jedoch vor allem von den Entgleisungen des SPD-Abgeordneten Björn Tschöpe überschattet. Dieser warf Timke in seiner Rede Rechtspopulismus vor: „Bekennen Sie doch, daß Sie das aus völkischen Gründen nicht wollen. Es geht gar nicht um Juristerei, sondern es geht Ihnen um die Reinerhaltung des deutschen Volkes“, sagte Tschöpe.

Während er dafür von seiner Partei, den Grünen und der Linkspartei Applaus erntete, reagierte neben Timke auch die CDU mit Empörung. Fraktionschef Thomas Röwekamp verwahrte sich dagegen, daß Abgeordnete in einen Zusammenhang „mit einem der traurigsten Kapitel der deutschen Geschichte“ gebracht würden. Auch die Beteuerung Tschöpes, die völkischen Absichten unterstelle er nur den Bürgern in Wut, konnte die Wogen nicht glätten. Timke kommentierte Tschöpes Einlassungen mit Unverständnis.

„Herrn Tschöpes verbale Entgleisungen sind für mich nur noch medizinisch erklärbar“, sagte er der JF. „Ihm sind einfach die Argumente ausgegangen.“

Nach Ansicht der Bürger in Wut steht ihr Modell einer gesteuerten Zuwanderung, das die offensive Integration von Ausländern beinhaltet, zwischen den Extremen des völkischen Nationalismus und dem linken Multikulturalismus. Die Partei repräsentiere daher in der Ausländerpolitik den pragmatischen Mittelweg der Vernunft, sagte Timke.

www.buerger-in-wut.de

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nachzulesen bei JF 08-2013

Unverwechselbar bleiben — Europa und die Nationen


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Nationenverächter, die uns regieren, schnallen es nicht, daß der kulturelle und politische Untergang Deutschlands am Ende auch den Untergang Europas bewirkt. Von „unseren“ Politniks ist bei den Wahlen nichts zu erwarten. Nichts! Woher soll Rettung kommen? Nur ein Erschrecken unter der Jugend kann eine Umkehr bringen, um Spenglers prognostizierten Untergang des Abendlandes zu verhindern.

Es müssen sich Idealisten zusammenfinden, die sagen: Wer meint, die Bundeskanzlerin verdiene zu wenig, der gehe in die Wirtschaft, in den Handel oder nach Brüssel. Ich möchte bewußt „meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden“, wie der Schwur heißt. Ich würde das für den deutschen Durchschnittsverdienst tun. Idealisten sagen: Wenn ich Volksvertreter sein will, bin ich voll ausgefüllt. Da kann ich keiner einzigen Nebentätigkeit nachgehen oder in zehn Aufsichtsräten und Vorständen sitzen.

Keine Rede eines Politikers darf vergütet werden. Weder Beamte, Staatsanwälte, Richter, noch Angehörige der Bundeswehr, der Polizei oder der Geheimdienste dürften einer Partei angehören.

Jungpolitikern, die nach dem Studium auch die Praxis des kraft- und zeitraubenden Steuer-dschungelwahnsinns erlebt haben, müßte mit Wolf Biermann die Frage aufstoßen: „Und sagt mir mal: Wozu ist gut / Die ganze Bürokratenbrut?“

Wir wollen Europa als Einheit unserer Traditionen und Nationen. Laut Theodor Heuss ist Golgatha neben der Akropolis und dem Kapitol in Rom einer der Hügel, auf denen sich das Abendland gründete. Der aufdringliche Islam gehört keinesfalls zu Europa. Die Vielfalt der Welt wird nur erhalten, wenn jedes Volk seine Wurzeln schützt, damit seine Kultur gedeihen kann. Das war nicht Gestern, das ist Zukunft, denn jedes Volk ist so einmalig wie jedes Individuum, das darin das Recht hat, zu sein, wie es ist.

Wer will diesen kontinentalen Größenwahn unter der paradoxen Phrase „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“? Massenmord war das Ergebnis .

Wir sollten uns mit keinem verbünden, der nicht er selber ist und seine Wurzeln würdigt.

Wir wollen unverwechselbar bleiben im Glauben, Hoffen und Lieben – so sehr uns Gott helfe!

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Täglich grüßt der Muezzin


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Islam: In Hamburg wird eine ehemalige Kirche zur Moschee – ein exemplarischer Fall

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Indifferenz, Resignation oder verordnete Begeisterung sind die üblichen Haltungen, mit denen der Bundesbürger die scheinbar unaufhaltsame multikulturelle Transformation seines Lebensraumes zu begleiten pflegt. Nur manchmal, wenn der Wandel spektakulär vor der eigenen Haustür zuschlägt, kommt noch Unruhe auf.

Zwei Ereignisse der letzten Wochen scheinen den leisen Abschied vom Abendland wie in einem Brennglas symbolisch zu fokussieren: Mit der entwidmeten Kapernaum-Kirche in Hamburg-Horn wird erstmals ein aufgegebenes christliches Gotteshaus in eine Moschee umgebaut;

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und im einige hundert Kilometer entfernten Rheinland müssen im gut katholischen Eschweiler die Glocken von Sankt Bonifatius verstummen, während allfreitäglich der Muezzin seinen Gebetsruf über den Wochenmarkt erschallen lassen darf.

Die Glocken, die dem frühmittelalterlichen Missionar und Apostel der Deutschen geweiht sind, schweigen also, dafür wird auf arabisch Allah als größter und einziger Gott um so lauter gepriesen – plakativer könnte man die offiziell stets beflissen verleugnete allmähliche Islamisierung Deutschlands kaum inszenieren.

Daß die „Moscheefizierung“ der Kapernaum-Kirche bis zum 3. Oktober abgeschlossen sein soll und die neuen moslemischen Eigentümer just am deutschen Nationalfeiertag einziehen wollen, den die Islamverbände zum „Tag der offenen Moschee“ erklärt haben, trägt erst recht inszenatorischen Charakter. Das spät formulierte Unbehagen einiger Lokalpolitiker und des katholischen Bischofs ist daher so berechtigt wie zaghaft und damit absehbar folgenlos.

Wenn eine Kirche zur Moschee wird, geht es um mehr als um pragmatische Immobiliennachnutzung.

Die Hagia Sophia, die 1453 als sichtbares Triumphzeichen der Eroberung zur Moschee gemachte Hauptkirche Konstantinopels, schwingt in der politischen Ikonographie immer mit. Sultan Mehmed Fatih, der Eroberer Konstantinopels, ist nicht umsonst Namenspatron zahlloser Moscheezentren hierzulande.

Natürlich wurde die Hamburger Kapernaum-Kirche nicht in Strömen von Blut erobert, sondern von einem Investor abgekauft. Dennoch ist der Akt hochsymbolisch; denn Moscheen sind nicht etwa ganz normale „Gotteshäuser“, wie die zuständige protestantische Bischöfin, die örtlichen Grünen und verharmlosende Zeitungskommentatoren im Gleichklang beschönigen, sondern soziokulturelle Zentren von Parallelgesellschaften, die erklärtermaßen nicht Integration im Sinne von individueller Assimilation, sondern Partizipation als kollektive Körperschaft, als Staat im Staate anstreben.

Wer allerdings die Vorgänge in Hamburg-Horn und Eschweiler allein auf islamische Eroberungsgelüste und den Drang einer aggressiv-politisch aufgeladenen Religion zur Landnahme zurückführt, der macht es sich zu einfach. Die demographische Expansion von Moslems in Deutschland und Europa findet statt, weil die politisch Verantwortlichen sie zulassen und zur abschottungsfördernden Einwanderung in die Sozialsysteme regelrecht einladen.

Die Islamverbände sind einflußreich geworden und erheben immer weitergehende Forderungen, weil sie damit durchkommen. Was als Islamisierung erscheint, ist in Wahrheit eine Folge der Selbstabschaffung von Gemeinwesen und Kultur der Autochthonen; der Landnahme geht eine Landaufgabe voraus.

Denn es sind zunächst die Deutschen selbst, die nicht mehr in die Kirchen gehen, bis die Gemeinden so ausgedünnt sind, daß sie ihre Gotteshäuser nicht mehr halten können. Und es waren Eschweiler Bürger, die sich so lange über die unzumutbare „Lärmbelästigung“ durch die Glocken der Bonifatius-Kirche beschwert haben, bis ihr Läuten untersagt wurde. Es sind die protestantischen Kirchenverwalter, denen es im Grunde egal ist, was aus dem übernommenen Erbe wird, solange nur ein wenig Geld im Kasten klingt; die lieber Multikultiparolen beten als das Vaterunser und verlogene „Dialoge“ der harten Konfrontation im Ringen um die Wahrheit vorziehen.

Es sind, weiterhin, Bürgermeister wie der von Eschweiler – die Partei ist einerlei –, die den Weg des geringsten Widerstandes gehen und jahrhundertealtes Glockenläuten und den Triumphruf der Neuankömmlinge unter Ausklammerung jeglichen kulturellen Kontextes als bloße Frage der Lärmschutzverordnung behandeln. Und es sind Politiker aller Parteien, die in anbiedernder Vorwegnahme künftiger Mehrheitsverhältnisse vor konkurrierenden Machtansprüchen zurückweichen, deren Spielräume freiwillig erweitern und Staatsverträge abschließen, statt im Interesse des eigenen Volkes und Landes Integration durch Assimilation konsequent einzufordern.

Die Diktatur des Relativismus, die der scheidende Papst Benedikt XVI. kritisiert hat – in Hamburg-Horn und Eschweiler kann man sie in all ihren Spielarten studieren.

Hier liegt der Kardinalfehler, der die Einwanderung aus anderen Kulturräumen erst zum Problem anwachsen läßt. Wer die eigene Identität aufgibt, überläßt das Terrain denen, die sich ihrer Identität gewiß sind. Nicht die vermeintliche Stärke des Islam, sondern eigene Schwäche läßt immer mehr Deutschen die Heimat zur Fremde werden.

Solange sie sich weigern, diesen Zusammenhang zu begreifen, wird diese Entfremdung auch nicht aufzuhalten sein.

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nachzulesen bei JF 08-2013

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