“Troll Patrol” – EU beschliesst Einsatz von “Meinungsagenten” im Netz


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Wie dem englischen Telegraph und anderen Medien in den letzten Tagen zu entnehmen war, hat die EU beschlossen in Foren und EU-kritischen Blogs in den Kommentaren im Vorfeld der EU Parlamentswahlen durch bezahlte Agitatoren die zunehmend EU kritische Haltung vieler Europäer wenigstens teilweise abzuwenden. Quelle: aalglatt

Dies soll durch kontroverse Meinungsäusserungen sowie Themenlenkungen durch über 2000 Agenten geschehen. Diese “Task Force” wird im englischen Sprachraum bereits als “Troll Patrol” bezeichnet!

Für mich war dies eine sehr gute Meldung, zeigt es doch zusammen mit anderen Indikatoren, die zunehmende Skepsis gegenüber der EU vieler Bürger der einzelnen Staaten.

In den Niederlanden zum Beispiel läuft eine Kampagne zur Erlangung eines Volksentscheides zum Austritt aus der EU. Die Server auf denen diese Kampagne läuft sollen in den letzten Tagen, aufgrund des großen Interesses des Publikums, zusammengebrochen sein

Ob es wirklich deswegen war oder wegen unzureichender Infrastruktur oder ob der “EU Geheimdienst” da seine Finger im Spiel hatte, erschließt sich nicht meiner Kenntnis. Jedenfalls scheint sich einiges zu tun in Punkto Anti-EU Bewegung und die vollmundig versprochenen “blühenden Wiesen und prosperierenden Wirtschaften innerhalb der EU” scheinen sich jetzt als Bumerang für ihre Urheber auszuwirken. Denn die Arbeitslosenzahlen steigen, die pro Kopf Einkommen sinken (Kaufkraft bereinigt) und die wirtschaftlichen Aussichten stagnieren oder sinken gar von Woche zu Woche.

Was mich noch viel mehr freut ist die Tatsache, dass immer mehr Leute unterschiedlichster Couleur ein Kontinent- Europa mit souveränen Staaten, mit friedlichem Handel und allseits respektierter Koexistenz, bevorzugen würden. Jeder dieser Staaten hat Geschichte, Kultur und Strukturen welche sich in Jahrtausenden entwickelt hat. Zweifelsohne nicht nur durch gute Entwicklungen, auch viel schlechte hatten den Wandel geprägt. Beides hatte sich im Laufe der Zeit überholt oder wurde durch die Geschichte verdrängt.

Außerdem kann man sehen, dass nichts eben nur gut oder schlecht, schwarz oder weiß auch nicht nur rot oder grün ist. Es gibt auch das Dazwischen, die verschiedenen Abstufungen an welchen dann auch der persönliche Blickwinkel eines jeden einzelnen ausschlaggebend ist. Hier kommt dann der in letzter Zeit arg gescholtene fast verachtete Kompromiss zu tragen, welcher unabdingbar für das Zusammenleben in einer modernen Gesellschaft ist.

In den Medien wurde in den letzten Jahrzehnten der Kompromiss als weicheierig gescholten. Nur der/die kompromisslose war der Winner und führte zum individuellen Ziel. So eben auch unter den EU Staaten selber. Als Beispiel sei hier der gnadenlose Wettbewerb um die Nr. 1 als Exportleader innerhalb der EU erwähnt. Der unbestrittene Meister war und ist Deutschland. Um dies zu erreichen wurden Körperschaftssteuern gesenkt, Löhne gedrückt und die Wertschöpfung wurde allmählich vom Arbeits- auf den Finanzsektor verlagert. Die Banken ihrerseits schufen nichts außer leeren Versprechungen mit immer abenteuerlichen Finanzkonstrukten, (Derivaten, Hedge Fonds, Credit Default Swaps etc.) kurz und bündig, mit List und Tücke wurde “Geld aus dem Nichts geschaffen” und die dazugehörende Verzinsung und Gewinne waren ebenfalls aus dem Nichts entstanden- respektive basieren auf dem Nichts.

Dies alles führte in letzter Zeit merklich zu einem immer präsenter werdenden Umdenken nicht nur der Bürger, auch als Unternehmer macht man sich anscheinend öfter Gedanken darüber wie es weitergehen soll. Sogar von traditionell der Wirtschaft nahestehenden Wirtschaftswissenschaftlern hört man öfter in den Medien kritische Töne gegenüber dem Gebaren der EU in vielen Belangen.

Dies alles hat jetzt dazu geführt, dass die EU Kommission (welche in Wahrheit die wichtigen Entscheidungen fällt und nicht das EU Parlament) zu Mitteln greifen muss wie in einer Diktatur. Wahrscheinlich wird es darum gehen EU Kritiker zu diffamieren oder irgendwelches realitätsfernes EU Hurrageschwurbel in die Online-Medien einfließen zu lassen. Wie weit dies geht wird die Zukunft zeigen.

Einen habe ich -so glaub ich- schon entlarvt, er nennt sich “Kaiser Wilhelm” und bröselt in etlichen deutschsprachigen Polit-Foren und Kommentar-bereichen von Online-ausgaben einiger Tageszeitungen seine verschrobenen Ansichten, welche sich- querverglichen- teils völlig widersprechen. Hoffentlich üben die noch ein bisschen, sonst sehe ich sehr schwarz für das Ansinnen dieses EU Beschlusses.

Wir müssen verdammt nochmal aufwachen und realisieren, es läuft ein Krieg gegen uns. Einer der satanischen Elite gegen uns alle, einer gegen

die ganze Menschheit. Wer sich nicht darüber aufregt ist nicht lebendig, sondern ein höriger Untertan, ein “Export-Weltmeister” und willenloser Sklave!

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lupocattivoblog.com/2013/02/10/troll-patrol-eu-beschliesst-einsatz-von-meinungsagenten-im-netz/

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Rettungs-Wahn: Erst Euro, jetzt gesamte EU


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Die EUrokraten wollen den Rettungsschirm auf die gesamte EU ausweiten. Dies ist leider kein verfrühter Aprilscherz.

Die nächsten Rettungskandidaten sind Rumänien und Bulgarien. Der Rettungsschirm soll analog zum ESM gespannt werden.

 von Michael Mross

Rumänien ist nicht im Euro. Noch nicht. Geplant ist der Beitritt allerdings 2014. Wahrscheinlich hat der korrupte Balkanstaat bis dahin seine Statistiken so gut gefälscht, dass er offiziell reingelassen wird in die Gemeinschaftswährung. Allerdings natürlich nicht um solidarisch zu helfen, sondern um zu kassieren.

Leider kommen die Rumänen einen Tick zu spät, denn sie sind jetzt schon pleite. Das könnte ja eigentlich auch ein Beitrittskriterium sein, denn die Eurozone ist gut besetzt mit Pleitekandidaten: Griechenland, Irland, Portugal, Zypern, Slowenien, Spanien, Italien und in Zukunft auch Frankreich.

Bezeichnend: nur Balkanstaaten und Afrika-Anrainer haben es offensichtlich eilig mit einem Euro-Beitritt. Skandinavien oder gar die Schweiz scheuen die Eurozone wie der Teufel das Weihwasser. Aus gutem Grund. Denn sie müssten nur zahlen und andere retten.

Euro-Mitglied oder nicht, dass soll jedoch nach einem Plan der Brüsseler Junta schon bald keine Rolle mehr bei einer Rettung spielen. Denn jetzt wird der pan-europäische Rettungsschirm gespannt. Rettung total. „Analog zum ESM“ – heißt es offiziell. Gerettet wird alles, was in der EU ist. Wer hat noch nicht, wer will noch mal?

Wer zahlt die Zeche: zum größten Teil Deutschland. Das war schon bei der Euro-Rettung so, und es wird auch bei der EU-Rettung so sein. Zahlen, bis der letzte  Groschen auf deutschen Sparkonten enteignet ist.

Wie soll der „analoge ESM-Rettungsschirm“ funktionieren? Natürlich so, wie der ESM auch schon funktioniert: Deutschland soll gerade stehen für alle Wackelkandidaten. Das alles natürlich ohne jegliche demokratische Legitimation. Demokratie ist für das Rettungskomitee in Brüssel ja auch ein Störfaktor. Wo kämen wir hin, wenn jene, die zahlen sollen, darüber auch noch bestimmen dürfen, ob sie das tun wollen?
„Es soll ein ‚Rettungsschirm‘ für Staaten wie Bulgarien oder Rumänien gespannt werden“, kritisierte der bekannte ESM-Kritiker und CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch gegenüber der WirtschaftsWoche. Er beklagt, dass die Abgeordneten in den Mitgliedstaaten nicht eingebunden würden, sollte das Volumen des Rettungsfonds erhöht werden. „Das geht ohne lästige Diskussionen in nationalen Parlamenten.“ – Seine Stimme verhallt leider ungehört.

Kritische Berichterstattung im Mainstream? Fehlanzeige. Die Wirtschaftswoche, welche den Fall aufgreift, schreibt: „Die Modifizierung des finanziellen Beistandspaktes für EU-Länder, die nicht mit dem Euro zahlen, stößt in Deutschland auf Kritik.“

Was heißt denn hier „Modifizierung“? Das hört sich ja fast so an, also ob die Rettungsmaßnahmen beschnitten werden. Das Gegenteil ist der Fall! Jetzt geht es erst richtig los. Der ESM war nur der Anfang.

Jetzt kommt der totale ESM für alle! Nur, wer für die Rettung zahlt, das steht natürlich auf einem anderen Blatt. Wenn die EU-Rettung analog zum ESM funktioniert, dann gute Nacht, Deutschland.

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mmnews.de/index.php/wirtschaft/12024-rettungs-wahn-euro-eu

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Künstliches Lallen: Letztes Haider-Interview war manipuliert


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in Deutschland schon nahezu vergessen, köchelt die Causa Jörg Haider in Österreich weiter munter vor sich hin: War der Kärntner Landeshauptmann vor seinem angeblichen Autounfall im Jahr 2008 nun betrunken oder nicht? Wurde Haider nun ermordet oder nicht? Jetzt ist die erstaunliche Aussage eines Radioreporters aufgetaucht, der am Abend vor dem »Unfall« das letzte Interview mit Jörg Haider geführt hatte…

 

Die Ankündigung war nicht zu übersehen: »Wie wir wurden, was wir sind: Generation Österreich«, warb der ORF kürzlich für eine groß angelegte Dokumentationsreihe über die Geschichte Österreichs. Für den vierten Teil am 19. Januar 2013 wurden auf der Website des ORF zahlreiche Zeitzeugen angekündigt, und zwar mit Foto. Darunter auch der Reporter Arne

 

 

Willrich, der 2008 das letzte Interview mit dem wenige Stunden später verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider geführt hatte. In den frühen Morgenstunden des 11. Oktober 2008 war Haider angeblich betrunken mit dem Auto verunglückt.

 

Zwar war Willrich für den ORF-Film also offenbar befragt worden. Doch von dem Gespräch fehlte in dem ausgestrahlten Film jede Spur. Es war sang- und klanglos aus dem Beitrag verschwunden. Was hatte der Mann gesagt? Welche Geheimnisse hatte er über das plötzliche Ableben Haiders gelüftet?

 

Ein Unruheherd in der Jasager-Front

 

Doch der Reihe nach: Über vier Jahre ist es her, seitdem der populäre Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider eines Nachts (am 11. Oktober 2008) um kurz nach eins plötzlich mausetot in einem Autowrack auf der Straße lag – nur wenige Tage nach einem erstaunlichen Wahlerfolg auf Bundesebene und nur kurze Zeit vor einer erneuten Regierungsbeteiligung des Politikers. Für manche lag da die Leiche des zukünftigen österreichischen Regierungschefs. Noch am 25. September 2008 hatte Haider auf die Frage nach seinen Plänen bekräftigt, nach der bevorstehenden Nationalratswahl gegebenenfalls Bundeskanzler werden zu wollen. Erstens wurde da nun nichts draus, und zweitens jagte schon bald nach seinem Tod ein Euro-Rettungsschirm den anderen und ein europäischer Staatsstreich den nächsten.

 

Man darf wohl davon ausgehen, dass diese finanziellen Putsche und Vertragsbrüche mit dem Europakritiker Haider nicht ganz so reibungslos über die Bühne gegangen wären. Nicht, weil Österreich so mächtig wäre, sondern weil bereits ein »Unruheherd« genügt hätte, um die europäische Jasager-Front aufzubrechen.

 

Nicht ohne Grund hatten die europäischen Eliten schon einmal einen regelrechten Aufstand gegen Österreich angezettelt, nämlich im Jahr 2000, nachdem Haiders damalige Partei FPÖ in Wien eine Regierungskoalition mit der ÖVP gebildet hatte. Damals lagen Libyen und Syrien in Mitteleuropa, und zwar in Österreich. Nach dem diplomatischen Putsch gegen Haider im Jahr 2000, bei dem viele EU-Staaten die politischen und diplomatischen Kontakte zu Österreich einfroren, zog sich Haider nach Kärnten zurück – bis 2008, als er sich in der Bundespolitik zurückmeldete. Kurz nach seinem Erfolg bei der Nationalratswahl am 28. September 2008 war er tot.

 

Ein politisch genehmes Ableben

 

Um Haiders politisch äußerst genehmes Ableben gab es heftige Diskussionen. Insbesondere wurde bezweifelt, dass der Landeshauptmann tatsächlich betrunken gegen einen »Pfeiler« oder andere fiktive Hindernisse gefahren sei, die an der Unfallstelle überhaupt nicht vorhanden waren. Ebenfalls wurde bezweifelt, dass sich der äußerst kontrollierte Politprofi am Abend seines Todes wirklich hemmungslos betrunken habe und sternhagelvoll in sein Auto gestiegen sei. Die Echtheit einer entsprechenden postmortalen Blutprobe wurde in Frage gestellt.

 

In diesem Zusammenhang wäre es natürlich interessant gewesen, was der Reporter Arne Willrich den ORF-Journalisten für ihre Geschichtsdokumentation ins Mikrofon erzählt hatte. 2008 war Willrich bei dem kleinen Regionalsender Antenne Kärnten beschäftigt. Am Abend des 10. Oktober wohnte er einer Zeitschriftenpräsentation in der Veldener Diskothek Le Cabaret bei, als plötzlich der Landeshauptmann das Gebäude betrat und ihm ein Interview gab. Doch was Willrich darüber zu erzählen hatte, wurde wie gesagt nicht ausgestrahlt.

 

Aber zum Glück gibt es noch eine andere Quelle. Willrichs Schilderung dieses Abends ist nämlich auch in einem hierzulande wenig bekannten Buch zu der Fernsehsendung festgehalten: Generation Österreich von Gerhard Jelinek und Birgit Mosser-Schuöcker. Den Abend des 10. Oktober 2008 und sein letztes Interview mit Jörg Haider beschreibt Willrich dort so: »Plötzlich geht die Türe auf. Der Landeshauptmann genießt seinen Auftritt.« Nach Willrichs Worten steuert Haider sofort auf sein gelbes Antenne-Kärnten-Mikrofon zu. Der Mann von dem Plauder-Radio stellt einige belanglose Fragen, »dann stürzen sich andere Gäste auf Jörg Haider«, so Willrich.

 

Ein manipuliertes Interview

 

»Ein Journalist beobachtet bei einer Veranstaltung ja auch immer ein bisschen«, fährt Willrich fort. »Im Le Cabaret hat Haider nur am Sektglas genippt. Außerdem hätte ich es ja auch bei unserem Interview gemerkt, wenn er betrunken gewesen wäre. Ich habe schon oft betrunkene Politiker interviewt. Man sieht das an den Augen, hört es an der Sprache und riecht natürlich auch ›die Fahne‹. Als ich mit ihm gesprochen habe, war Haider nüchtern. So kannte ich ihn auch.«

 

Das ist aber noch nicht der eigentliche Punkt. Denn schließlich bestätigten hinterher alle Gäste, dass Haider praktisch keinen Alkohol getrunken habe – eine typische Verhaltensweise für den Politiker. Das eigentlich Interessante ist vielmehr, was Willrichs eigenen Zitaten zufolge hinterher mit seinem Haider-Interview geschah. Irgendjemand hatte es nämlich manipuliert, um Haider »schwerzüngig« klingen zu lassen: »Rätselhaft ist, warum mein Interview nachträglich verfälscht wurde«, sagt Willrich in dem erwähnten Buch. »Wenn man Stimmen ein bisschen langsamer abspielt oder ein bisschen verzerrt, dann klingt das sehr lallend, das weiß jeder Techniker. Wer das getan hat, weiß ich natürlich nicht.«

 

Klar – vielleicht ist es auch viel gesünder, das nicht zu wissen. Reiner Zufall wird es jedenfalls nicht gewesen sein. Vielmehr kann es für diese Manipulation des Haider-Interviews nur einen Grund geben: der Öffentlichkeit vorzuspiegeln, dass der Landeshauptmann betrunken gewesen sei. Und das wiederum würde man erstens nur dann tun, wenn Haider in Wirklichkeit gar nicht betrunken war. Und zweitens, wenn man ein Motiv hatte, Haider als betrunken darzustellen. Und dieses Motiv wiederum kann eigentlich nur darin bestanden haben, Haiders angeblichen »Alkohol-Unfall« plausibel erscheinen zu lassen…

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/kuenstliches-lallen-letztes-haider-interview-war-manipuliert.html

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UKIP-Chef Nigel Farage kritisiert Ausgaben für EU-Öffentlichkeitskampagne gegen Kritiker: »Ein solches Vorgehen erwartet man von Mugabe«


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Während in Brüssel die führenden Vertreter der Euro-Zone noch über einen Kompromiss zum vorgeschlagenen Haushaltsentwurf beraten, machen Gerüchte die Runde, nach denen die EU einige Millionen Euro in eine Öffentlichkeitskampagne gegen Kritiker im Internet stecken und versuchen will, soziale Netzwerke, Internetblogs und Medien-Internetseiten zu unterwandern und zu beeinflussen, um Euro-Skeptiker zum Schweigen zu bringen.

 

»Die Begriffe ›rechtmäßig‹ und ›Europäische Union‹ passen einfach nicht zusammen. Nichts zählt hier wirklich und man hält sich an keinerlei Regeln«, erklärte der Europaparlamentarier und Vorsitzende der britischen Unabhängigkeitspartei (UKIP) Nigel Farage zu den Plänen des

 

Parlaments, erhebliche Steuergelder für Verleumdungskampagnen gegen Kritiker der EU und des EU-Parlaments aufzuwenden.

 

Parallel dazu versammeln sich seit gestern führende Regierungschefs und Minister zu einem zweitägigen EU-Gipfel in Brüssel, um dort einen Konsens über EU-Haushaltsausgaben in Höhe von fast einer Billion Euro in den Bereichen Landwirtschaft, Verkehr, Forschungsvorhaben und Infrastruktur in der Euro-Zone auszuhandeln.

 

Aber die Verhandlungen stehen unter einem schlechten Stern, da u.a. der britische Premierminister David Cameron, ein vehementer Befürworter drastischer Haushaltskürzungen, im Vorfeld angekündigt hatte, die Gespräche scheitern zu lassen, wenn die Haushaltsausgaben nicht massiv gesenkt würden, während der französische Staatspräsident François Hollande sich über die allgemeine Beziehung Großbritanniens zur EU verärgert zeigte und auf einem starken Landwirtschaftshaushalt bestand, der vor allem vielen Ländern im Süden der EU zugutekäme. Bundeskanzlerin Angela Merkel meinte dazu, es sei noch ein langer Weg bis zu einem Konsens.

 

Bereits im November letzten Jahres konnten die führenden EU-Politiker in dieser Frage keine Übereinstimmung erzielen, was die Hürden für die jetzigen Verhandlungen noch erhöhte, denn ein nochmaliges Scheitern zwänge die EU dazu, mit einem lediglich vorläufigen Haushalt arbeiten zu müssen. Sollte es bei dem jetzigen Gipfeltreffen nicht zu einer Einigung kommen, könnte eine neuerliche Entscheidung bis 2015 aufgeschoben werden. In jenem Jahr soll ein britisches Referendum über den weiteren Verbleib Großbritanniens in der EU abgehalten werden.

 

Während die Politiker in Brüssel noch verhandeln, berät das Europaparlament darüber, zwei Millionen Euro für eine Internetkampagne auszugeben, um die öffentliche Meinung zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Die britische Tageszeitung The Daily Telegraph hatte zuerst über angebliche Pläne berichtet, Gelder dazu einzusetzen, in sozialen Netzwerken und Internetblogs eine EU-freundliche Stimmung zu verbreiten und EU-Kritikern entgegenzutreten. Nigel Farage von der britischen Unabhängigkeitspartei bezeichnete dieses Vorgehen als »Wahnsinn«. Seiner Ansicht nach spiegelt dieser Schritt die massiven Befürchtungen und das völlige Unvermögen der EU wider, die wirtschaftlichen und politischen Realitäten zur Kenntnis zu nehmen. Im folgenden Interview mit RussiaToday begründete Farage seine Einschätzung ausführlicher:

 

Wollen sich offizielle Vertreter der EU sozusagen in Geheimagenten verwandeln, um soziale Netzwerke, Blogs und andere Internetplattformen zu stören und zu beeinflussen? Wie realistisch ist dies aus Ihrer Sicht als Europaparlamentarier?

Nigel Farage: Man muss die Angelegenheit sehr ernst nehmen. Die Verwaltung des Europaparlaments, die darüber entscheidet, wie die Gelder ausgegeben werden, hat bereits beschlossen, Mitarbeiter der Abteilung, die für die Vorbereitung und Durchführung der Europawahlen 2014 verantwortlich ist, darin weiterzubilden, sich bei Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken umzusehen und alle »Missverständnisse« oder »falschen Eindrücke« zu »korrigieren«, die dort möglicherweise im Zusammenhang mit der EU verbreitet werden. Allein schon die Tatsache, dass gerade das Parlament Steuergelder für ein solches Vorgehen einsetzen will, sagt vieles über die Institutionen der Europäischen Union aus.

 

Im Kern geht es bei Parlamenten doch immer darum, wer der Parlamentspräsident ist – im Westminster-Palast, dem Sitz des britischen Parlaments, bezeichnet man diese Funktion als »Speaker«, in anderen Parlamenten der Welt als »Präsident« [in Deutschland etwa als »Bundestagspräsident«]… Alle anderen Verwaltungsbereiche sind zur Neutralität verpflichtet und dürfen keine politischen Positionen vertreten. Und die Tatsache, dass das EU-Parlament entschieden hat, Geld, Zeit und andere Mittel zu einem solchen Zweck zu benutzen, zeigt, offen gesagt, dass es nicht besser als eine »Bananenrepublik« ist. Ein solches Vorgehen würde man von Robert Mugabe, dem Machthaber in Simbabwe, erwarten. Meiner Ansicht nach werden viele Menschen außerhalb des Parlaments dieses Vorgehen als schockierend empfinden. Mich hat es eigentlich nicht überrascht, schließlich arbeite ich schon seit 13 Jahren hier. Die Leute hier im Parlament befürchten, dass die Menschen vom Norden bis in den Süden und vom Westen bis zum Osten zu der Ansicht gelangen: »Wir haben niemals dafür gestimmt, dass die EU zu den Vereinigten Staaten von Europa wird. Wir wollten auch niemals, dass die Mehrzahl unserer Gesetze irgendwo anders beschlossen wird, und wir wollen etwas dagegen unternehmen.« Deshalb sind die Leute hier sehr besorgt und wollen dem entgegenwirken.

 

Lassen wir moralische Bedenken einmal beiseite, stünde ein solches Vorgehen überhaupt im Einklang mit den Gesetzen?

Nigel Farage: Die Begriffe »rechtmäßig« und »Europäische Union« passen einfach nicht zusammen. Nichts zählt hier wirklich und man hält sich an keinerlei Regeln. Nehmen wir einmal den Vertrag von Lissabon, der verabschiedet wurde, nachdem die Wähler die Europäische Verfassung abserviert hatten. In diesem Vertrag wird ausdrücklich untersagt, dass die Euro-Zone für die Schulden von einzelnen Mitgliedsländern aufkommen darf. Jetzt haben aber bereits fünf Länder der Euro-Zone entsprechende Hilfsgelder erhalten. Wir haben es hier mit einer schon fanatisch zu nennenden Glaubenshaltung zu tun, nach der unbedingt eine gesamteuropäische Struktur mit eigenen Streitkräften, einer eigenen Polizei und einem gemeinsamen Finanzministerium aufgebaut werden müsse – und man schert sich einen Dreck darum, was die Völker Europas davon halten; man geht unbeirrt auf diesem Weg weiter voran. Und natürlich haben sie sich schon eine europäische Flagge, eine Hymne ausgesucht. Man hat es hier mit fanatischen Menschen und den meiner Meinung nach gefährlichsten Leuten seit 70 Jahren zu tun.

 

Wäre es nicht sinnvoller, das Grundproblem zu lösen, anstatt zu versuchen, wie Sie berichteten, mit Steuergeldern in sozialen Netzwerken und Internetblogs aktiv zu werden und das Denken der Menschen auf diese Weise zu verändern?

Nigel Farage: Man könnte leicht Milliarden von Euro ausgeben, um zu versuchen, das Grundproblem zu lösen. Dieses Grundproblem hat damit zu tun, dass die Euro-Zone in wirtschaftlicher Hinsicht niemals funktionieren kann und wird. Es gibt keine Chance, dieses Ziel zu erreichen. Die wirtschaftliche Herangehensweise und die dahinter stehende Politik sind einfach zum Scheitern verurteilt. Und anstatt dies einzugestehen, werden sie versuchen – und sind schon fleißig dabei – das Ansehen von Menschen wie mir, die die Legitimität ihres Handelns bestreiten, in den Schmutz zu ziehen. Und genau das wird meiner Meinung nach in den kommenden Jahren geschehen. Innerhalb der Europäischen Union wird es zu einem »Krieg der Worte« kommen, der sehr erbittert und sehr schmutzig geführt werden wird.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/ukip-chef-nigel-farage-kritisiert-ausgaben-fuer-eu-oeffentlichkeitskampagne-gegen-kritiker-ein-sol.html

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Folge sieben im Menü: “Deutsche Helden und Vorbilder”…Soldatenporträt…


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Grenadier Albert Frey

Albert Frey.

Albert Frey wurde am 16. Februar 1913 in Heidelberg/Baden als ältester Sohn eines Bäcker-und Konditormeisters geboren.

Nach dem Besuch der Volksschule mußte nach dem frühen Tod seines Vaters 1924 schon in sehr jungen Jahren zum Unterhalt der Familie beitragen.

Er erlernte einen kaufmännischen Beruf, fand aber aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage keine Arbeit.

Über einen Bekannten kam er in der zweiten Hälfte des Jahres 1933 schließlich zur allgemeinen SS in Heidelberg.

Im Dezember 1933 meldete sich Frey freiwillig für die „Politische Bereitschaft Württembergs“ und wurde am 15. Dezember 1933 mit einigen hundert Gleichaltrigen zur Musterung und zum gleichzeitigen Dienstantritt in die ehemalige Unterkunft der Landespolizei nach Ellwangen/Jagst einberufen.

1934 wurde der Name „politische Bereitschaft“ durch SS-Verfügungs-truppe ersetzt, und Felix Steiner wurde Freys neuer Bataillonskommandeur.

Nach schlechten Erfahrungen mit Ausbildern – er beabsichtigte, so bald wie möglich aus der Truppe auszuscheiden – wurde Frey zur SS-Standarte „Deutschland“ nach München kommandiert.

Als SS-Oberscharführer erfolgte im Frühjahr 1937 Freys Kommandierung an die SS-Junkerschule nach Braunschweig, wo er als Lehrgangsbester abschnitt.

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voller Beitrag unter

https://deutschelobby.com/deutschland-deutsches-reich/deutsche-helden-und-vorbilder/

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