Die neue Inquisition: Politische Korrektheit als Ersatz für Hexenverfolgung


.Udo Ulfkotte

Die politische Korrektheit ist wie eine Krankheit, die immer mehr Menschen befällt. Derzeit grassiert sie wie die Pest unter österreichischen Muslimen. Doch politische Korrektheit hat nichts mit Religionen zu tun. Bei näherer Betrachtung dient sie in Europa heute als Ersatz für die Hexenverfolgung.

Österreichische Muslime sind derzeit wütend auf Lego: Der »Star-Wars«-Bausatz strotze vor »rassistischen Vorurteilen« gegen Muslime, so ihre Vorwürfe. Die Liste der Vorwürfe ist lang: Der Palast samt dazugehörigem Turm sei eine Kopie der Moschee Hagia Sophia in Istanbul (die in Wahrheit früher mal eine christliche Kirche war) oder der Moschee Jami al-Kabir in Beirut und eines

Minaretts. Und der dort hausende Terrorist Jabba liebe es, Wasserpfeife zu rauchen. Solche Darstellungen seien »rassistisch«, behaupten nun Türken in Österreich. Türkische Verbände fordern »mehr Verantwortungsbewusstsein« von Lego – sprich: politische Korrektheit.

Die politische Korrektheit grassiert derzeit allerdings nicht nur unter Muslime. Der Thienemann-Verlag streicht jetzt in vorauseilendem Gehorsam das Wort »Negerlein« aus dem Buch Die kleine Hexe von Otfried Preußler. Mehr als 50 Jahre stand das Wort »Negerlein« in dem Buch. Viele Leser finden die Selbstzensur lächerlich. Eine Flut von Mails füllt seit Tagen die Postfächer des Thienemann-Verlags in Stuttgart. 99 Prozent der Mails seien Beschimpfungen, klagte der Verleger unlängst im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels, ein wahrer Shitstorm habe den Verlag ereilt. Dabei wollte er doch nur politisch korrekt sein.

Nicht anders war es unlängst bei Pippi Langstrumpf. Der Oetinger-Verlag machte aus Gründen der politischen Korrektheit aus Pippi Langstrumpfs Vater, dem »Negerkönig«, den »Südseeherrscher«.

In Mark Twains Büchern wurde 2011 das Wort »Nigger« durch »Sklave« ersetzt. Auch »Rothaut« darf man jetzt nicht mehr sagen. Dabei geht es nicht nur um Karl May. Die Liste mit angeprangerten Büchern ist lang: Auch Das kleine Gespenst, Mary Poppins, Max und Moritz, die Hexe Lilli und Jim Knopf sollen in diesen Tagen wegen »rassistischer Passagen« umgeschrieben werden. Dem Comic-Band Tintin au Congo wurde von einem dunkelhäutigen Zuwanderer sogar noch Schlimmeres angedroht. Der in Belgien lebende Schwarzafrikaner Bienvenu Mbutu Mondondo fordert, das viele Jahrzehnte alte Werk wegen der »Rechtfertigung von Kolonialismus und weißer Überheblichkeit« zu verbieten oder zumindest durch einen unübersehbaren Aufkleber als »rassistisch« zu kennzeichnen. Irgendwann werden wir das sicher machen. Schließlich sind immer mehr Menschen vom Virus der politischen Korrektheit befallen.

Wie irre wir sind, zeigt uns Dr. Specht in einem Beitrag über die politische Korrektheit, der wohl heute nicht mehr im mit Zwangssteuern finanzierten öffentlich-rechtlichen Propaganda-Staatsfernsehen gesendet werden dürfte.

Politische Korrektheit ist bei näherer Betrachtung eben nichts anderes als Ersatz für Hexenverfolgung. Klammheimlich weicht die Toleranz der Intoleranz. Und das nennen wir politische Korrektheit. Wer das nicht unterstützen will, der liest Bücher, die garantiert nicht vom Zensor angefasst wurden. Und er informiert sich durch Informationsdienste, die sich nicht darum scheren, ob die Artikel nun politisch korrekt sind oder nicht –Hauptsache, der Inhalt entspricht der Wahrheit. Inmitten der Irren, die vom Virus der politischen Korrektheit befallen sind, wird es immer noch einige Normale geben. Das ist beruhigend. Irre hat es schließlich immer schon gegeben.

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Pro Deutschland berichtet


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PRO News 2

Tägliche Übersicht
Wo fehlen wie viele Unterschriften?Jetzt ist es wichtig, den Überblick zu behalten! In welchen Bundesländern wird kontinuierlich gesammelt – und wo hinken wir hinterher? Hier werden an sechs Tagen in der Woche aktuelle Zahlen veröffentlicht. Jede Unterschrift, die Sie uns zusenden, verbessert die Statistik.Artikel, hier klicken!

 

Unterschriften sammeln!
30.000 bis Ende Juli 2013Pro Deutschland hat die Chance, bei der Bundestagswahl im Herbst 2013 flächendeckend in ganz Deutschland wählbar zu werden. Das wäre neu, denn im 21. Jahrhundert hat noch nie eine wertkonservative Partei die dafür erforderliche Zahl an Unterschriften bei den Wahlämtern vorlegen können.Video, 8:08 Minuten

 

MAGAZIN pro Deutschland
Ausgabe Januar 2013Bundespräsident Gauck ist für uns alle zur Enttäuschung geworden. Der „Kampf gegen rechts“ beherrscht die Altparteien. Die GEZ schröpft den Bürger. Die türkische Regierung strebt ein neues osmanisches Weltreich an. Hier erfahren Sie mehr!PDF-Vorschau, hier klicken!
Bravo, Mister Cameron!
Volksabstimmung über den EU-AustrittDie Briten wollen über den Austritt ihres Inselreichs aus der Europäischen Union abstimmen. Leider erst im Jahr 2017. Die Deutschen sollten ihrem Beispiel folgen, aber am besten sofort, fordert pro Deutschland! Lesen Sie hier die vollständige EU-Rede des britischen Premierministers.Artikel, hier klicken!

 

Hauptthema

Pro Deutschland hat die Chance, als erste wertkonservative Partei im 21. Jahrhundert bei einer Bundestagswahl flächendeckend in allen 16 Bundesländern wählbar zu werden. Bislang scheiterterten die Bemühungen anderer Parteien um Weiterlesen …

Aktuelles

Schulung in Hannover
Am 26. Januar 2013 hat pro Deutschland in Hannover eine Schulung zur Unterschriftensammlung durchgeführt. Rund 20 Teilnehmer aus Niedersachsen, Berlin…

27. Januar 2013
Bravo, Mister Cameron!
Pro Deutschland begrüßt den Plan des britische Premierminister David Cameron, über den Verbleib seines Landes in der EU eine Volksabstimmung…

23. Januar 2013
Schulungsveranstaltung in Berlin
Am 19. Januar 2013 fand im Berliner Büro der Bürgerbewegung pro Deutschland die erste Schulungsveranstaltung zur großen Unterschriftensammlung für die…

20. Januar 2013
Videobericht aus Berlin, 13.01.13
Wolfgang Wenzel berichtet von der Kundgebung der Bürgerbewegung pro Deutschland in Berlin am 13. Januar 2013.

16. Januar 2013
Startseite
64.539 Asylanträge im Jahr 2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Friedbert Müller
Dienstag, den 15. Januar 2013 um 12:01 Uhr
Im Jahr 2012 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 64.539 Asylerstanträge gestellt, 18.798 mehr als im Jahr 2011. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um etwa 41 Prozent. Insgesamt 8.764 Personen erhielten im Jahr 2012 die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention (14,2 Prozent aller Asylbewerber). Zudem erhielten 8.376 Personen (13,5 Prozent) sogenannten „subsidiären Schutz“ (Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 Aufenthaltsgesetz), darunter 5.480 Syrer.Der erneute Anstieg der Asylbewerberzahlen ist vor allem auf den vermehrten Zugang aus den Hauptherkunftsländern (insbesondere aus Serbien, Mazedonien, Syrien, Bosnien-Herzegowina und der Russischen Föderation) sowie auf die weiterhin hohen Zugangszahlen aus Afghanistan und dem Irak zurückzuführen. Obwohl sich der Anteil der Asylbewerber aus den zehn Hauptherkunftsländern an allen Asylbewerbern im Jahr 2012 mit 72,8 Prozent gegenüber 71,0 Prozent im Jahr 2011 wiederum erhöhte, lässt sich der Trend vermehrter Asylzugänge in abgeschwächter Form auch bei der Gruppe der übrigen Herkunftsländer beobachten.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. Januar 2013 um 16:45 Uhr
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Kandidatenwahlen abgeschlossen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Rouhs
Dienstag, den 15. Januar 2013 um 10:31 Uhr
In der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt wählten pro-Deutschland-Mitglieder am 12. Januar 2013 die 16. und letzte Landesliste der Bürgerbewegung zur Bundestagswahl 2013. Damit ist die Phase der Kandidatenwahlen abgeschlossen und die der Unterschriftensammlung beginnt. Diese bundesweite Unterschriftensammlung wird ab Ende Januar unsere alltägliche politische Arbeit dominieren.Spitzenkandidat in Thüringen ist Dr. Roland Kleinhenz, Jahrgang 1957, Rechtsanwalt aus Erfurt. Ihm folgt auf dem zweiten Listenplatz Susanne Kreutzer, Jahrgang 1968, Konditoreifachverkäuferin, Krefeld. Auf den dritten Listenplatz wählte die Versammlung den Angestellten Torsten Meyer, Jahrgang 1956, Berlin. Den vierten Listenplatz belegt der Hotelfachmann Jens Schermer, Jahrgang 1968, München. Auf Platz 5 kandidiert Steffen Kirsche, Webentwickler, Jahrgang 1966, Berlin.In Schleswig-Holstein wurde der Lübecker Stephan Buschendorff zum Spitzenkandidaten gewählt, Jahrgang 1970, Angestellter. Auf Platz 2 tritt Jutta Lischewsky aus Halstenbek an, Jahrgang 1940, Kaufmännische Angestellte. Auf dem dritten Listenplatz kandidiert Holger Ahrens aus dem Kreis Nordfriesland, Jahrgang 1966, Gebäudereiniger. Ihm folgt auf Platz 4 Jorit Arp,  1994, Gymnasiast aus dem Kreis Plön. Auf dem fünften Listenplatz vervollständigt Martin Medenwaldt die Landesliste, Jahrgang  1969, Kaufmann im Einzelhandel, Berlin.
ImpressumHerausgeber: Manfred Rouhs, Alte Rhinstraße 16, 12681 Berlin
Telefon 030 – 66 40 84 13 / Fax 030 – 60 93 29 80

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„EU“: Krise 2.0: Auf dem Weg in die große Depression…….


Als Volks- und Betriebswirt warne ich davor, den offiziellen Erklärungen Glauben zu schenken!

Es ist rein wirtschaftlich und finanziell unmöglich, gestern noch von einer globalen Krise zu reden

und hörte davon das alles vorbei ist.

Vorbei ist im Moment lediglich die Schein-Debatte um eine „EUropäisierung“….ihre Ziele wurde erreicht.

Jetzt ist erstmal Wahljahr.

Ab 2014 wird es dann immer drastischer.

Das System muss zusammenbrechen, weil die Gesamtverschuldung zu hoch ist um durch „sparen“ wieder

Boden gut zu machen.

Bleibt wachsam und achtet auf die Warnungen. Aber glaubt nicht Merkel und Schergen!

Toni

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Michael Brückner

Mitten in der Narrensaison wurde auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos in heiterer Realitätsverweigerung das angebliche Ende der Euro-Krise gefeiert. Und die Mainstreammedien feierten mit. Anlass dazu gibt es freilich nicht. Die Notenbanken drucken ungehemmt Geld, die Arbeitslosigkeit in den Südstaaten erreicht Rekordstände, und obendrein droht ein globaler Währungskrieg. Derweil steigt die Nachfrage nach Edelmetallen. In den USA sind begehrte Silbermünzen nur noch schwer zu bekommen.

merkel

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Vielleicht wollte Cristóbal Montoro den Bürgern seines krisengeschüttelten Landes an der Schwelle zu einem neuen Jahr nur etwas Zuversicht mit auf den Weg geben. Jedenfalls erklärte der spanische Finanzminister seinen ungläubigen Landsleuten, in der Wirtschaft des Landes »tut sich Positives«. Doch dann dauerte es gerade einmal drei Wochen, bis die Schönredner und

Gesundbeter von der bitteren Realität eingeholt wurden. Das Jahr 2013 begann für Spanien nicht mit neuer Zuversicht, sondern mit einer Rekordzahl an Arbeitslosen. Rund 26 Prozent aller erwerbsfähigen Bürger des iberischen Landes suchen einen Job. Die Jugendarbeitslosigkeit stieg auf atemberaubende 55 Prozent.

Täglich werden im ganzen Land Hunderte von Wohnungen zwangsweise geräumt, weil die Mieter nicht mehr zahlen können. Über drei Millionen Immobilien gelangten über Zwangsversteigerungen in das Eigentum von Banken. Doch da nur wenige die hohen Mieten zahlen oder die Objekte erwerben können, stehen die Wohnungen leer. Gleichzeitig rutscht Spanien immer tiefer in die Rezession. In diesem Jahr soll die Wirtschaft des Landes nach einer IWF-Prognose erneut um mindestens 1,3 Prozent schrumpfen.

Ähnlich düster erscheint die Lage in Griechenland. Die Beratungsgesellschaft Ernst & Young erwartet für den südeuropäischen Pleitestaat weiterhin Arbeitslosenquoten von 28 Prozent. Staatliche Hilfe gibt es nur zwölf Monate lang. Im Schnitt liegt die Arbeitslosenhilfe bei rund 200 Euro.

Die Gewerkschaften rufen regelmäßig zu Massendemonstrationen auf, in weiten Teilen des Landes herrscht das absolute Elend. Sogar in der Hauptstadt Athen verlieren jüngsten Berichten zufolge pro Tag fast 1.000 Haushalte den Stromanschluss, weil die Bürger zahlungsunfähig sind. Und schon in wenigen Wochen treten neue Steuererhöhungen in Kraft. Während Finanzminister Giannis Stournaras schon das baldige Ende der Krise ausruft und für das vierte Quartal 2013 ein Wachstum der maroden griechischen Wirtschaft in Aussicht stellt, zeigte sich ein Bürgermeister vom Land unlängst bei einem Besuch in Wien realistischer: »Das Schlimmste haben wir immer noch nicht hinter uns«, ist Giorgos Chondros überzeugt.

Auf dem gerade zu Ende gegangenen Weltwirtschaftsgipfel im schweizerischen Davos freilich übten sich die Akteure in heiterer Realitätsverweigerung. Als würde nicht die Lunte am sozialen Pulverfass in Südeuropa glimmen, als habe Mario Draghis Liquiditätsflutung die Schuldenberge einfach weggespült, als wüchse nicht das tiefe Misstrauen der Bürger gegenüber dem Brüsseler Zentralismus, zeigten sich Regierungsvertreter, Manager und Mainstreammedien überzeugt: Das Schlimmste der Euro-Krise sei überwunden.

Tatsächlich aber haben sich allenfalls die im vergangenen Jahr extrem nervösen Märkte vorübergehend beruhigt, weil Regierungen und Notenbanken grimmig entschlossen verkündeten, Staaten und Banken zu retten – koste es den Steuerzahler und die Sparer, was es wolle. Die angebliche Beruhigung beruht im Übrigen auf einem Versprechen, dessen Ernsthaftigkeit noch nicht auf die Probe gestellt wurde, und einer schleichenden Enteignung von Sparern und Versicherungskunden. Notfalls werde die Europäische Zentralbank (EZB) unbegrenzt Staatsanleihen kaufen, hatte Draghi im vergangenen Jahr verkündet und die Märkte zumindest vorübergehend beeindruckt. Wie konsistent diese Zusage im Ernstfall wäre, wurde bisher noch nicht getestet. Derweil nagen die künstlichen Niedrigzinsen an den Ersparnissen der Bürger, während die Staaten dadurch ihre Schuldenlast verringern.

Eine nüchterne Bestandsaufnahme zeigt, dass sich die Krise Europas noch ausgeweitet hat. Die Volkswirtschaften innerhalb der Euro-Zone driften auseinander. In den vergangenen Jahrzehnten gab Brüssel hohe Milliardensummen zur wirtschaftlichen und sozialen Kohäsion aus. Im Klartext: Die Volkswirtschaften der Mitgliedsstaaten sollten sich zumindest annähernd auf einem vergleichbaren Niveau befinden. Der Euro sollte Europa noch enger zusammenführen. In der Praxis aber erweist er sich als Spaltpilz. Wohl nie waren die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede in der Euro-Zone größer als derzeit. Das heißt aber auch: Nie waren die Staaten soweit von der Grundvoraussetzung für eine gemeinsame Währung entfernt wie heute.

Das hemmungslose Drucken von Geld, mit dessen Hilfe den Märkten Sedativa in hohen Dosen verabreicht werden, und der nachlassende Reformwille der Regierungen, die um ihr politisches Überleben fürchten, lassen nach Ansicht von unabhängigen Beobachtern eher erwarten, dass der finale Zusammenbruch des Systems lediglich um zwei, drei Jahre aufgeschoben wurde.

Derweil drohen der Weltwirtschaft im Allgemeinen und Europa im Besonderen neue Risiken von hoher Brisanz. In Davos sprach der US-Investor George Soros von der akuten Gefahr eines Währungskrieges, den Europa verlieren werde. Ähnlich hatte sich schon einige Tage zuvor der ehemalige Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker geäußert – eigentlich eine besonders laute Stimme im Chor der Gesundbeter. Die neue japanische Regierung lässt sich davon nicht beeindrucken. Die Bank of Japan will auf politischen Druck der neuen Regierung nun unbegrenzt Geld drucken und Anleihen kaufen. Kim Choong-soo, Präsident der Bank von Korea, weiß, wohin ein Währungskrieg führen wird: in eine große Depression wie in den 1930er Jahren. Und so spekulierten hinter vorgehaltener Hand auch in Davos manche Teilnehmer über eine Neuauflage des Bretton-Woods-Systems der festen Wechselkurse.

Nachdem in den USA die Oba-Mania abgeklungen ist, sorgen weitsichtige Menschen in der Superschuldenmacht schon mal für den Fall eines Währungscrashs vor. In den vergangenen Tagen stieg die Nachfrage nach Gold und vor allem nach Silber in nahezu unglaublichem Maße. Von einer ungewöhnlich starken physischen Goldnachfrage berichten auch Banken in Südostasien. In den USA wird Silber knapp. American Mint und Royal Canadian Mint melden aktuell Lieferschwierigkeiten. Begehrte Silbermünzen werden knapp, Händler sind mitunter nicht mehr lieferfähig. Auch in Teilen der Industrie kommt es offenkundig bereits zu Silber-Engpässen.

Das mag Gold- und Silberinvestoren zuversichtlich in das noch recht junge Jahr 2013 blicken lassen. Ein verlässlicher Indikator, der auf ein baldiges Ende der Krise schließen ließe, ist diese Entwicklung indessen nicht.

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info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-brueckner/krise-2-auf-dem-weg-in-die-grosse-depression-.html

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merkel galgen
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„Muslimische Gesellschaften sind kollektiv gescheitert“…….


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ein Bericht von Ex-Muslim Hasnain Kazim, Islamabad

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Gläubige beten vor einer Moschee in Lahore, Pakistan: „Die arabischen Muslime müssen ihren falschen Glauben ablegen, dass Wissenschaft in irgendeiner Weise Elemente von Religion enthält“, sagt Pervez Hoodbhoy.

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In islamischen Ländern rumort es, auch nach der Arabischen Revolution sind überall religiöse Kräfte auf dem Vormarsch. Der pakistanische Atomphysiker Pervez Hoodbhoy sieht ein „kollektives Scheitern“ von muslimischen Gesellschaften.

Zum Beispiel kritisiert er die nukleare Aufrüstung der Atommacht Pakistan und das Vordringen von Religion in wissenschaftliche, kulturelle und politische Bereiche. Mit dieser Haltung macht er sich Feinde in Pakistan, das so stolz auf seine Atombombe ist. Eine Privatuniversität in Lahore hat ihn gerade entlassen, für seine Arbeit in Islamabad wartet er seit Monaten auf seine Bezahlung.

Wir erleben gerade eine große kulturelle Revolution in der islamischen Welt. Nicht nur Pakistan ist betroffen, sondern mehr oder weniger jedes muslimische Land. Pakistan verändert sich, Afghanistan hat sich radikalisiert, Iran, Irak, viele Länder in Afrika und in der arabischen Welt, Ägypten, Algerien, jetzt Mali. Früher oder später wird man auch in Syrien nur noch verhüllte Frauen sehen.

Aber schauen wir uns die islamischen Gemeinden in Europa und in den USA an – die sind von dem gleichen Erreger infiziert. Warum? Ich glaube, man merkt, dass man anders ist als andere. Offensichtlich existiert das Verlangen zu zeigen, dass man anders ist. Eine Burka ist ja nichts anderes als ein Etikett, um sich abzugrenzen. Dadurch wird in aller Deutlichkeit gezeigt: Meine Identität ist islamisch. Diese Identität ist eng verknüpft mit dem Gefühl, ein Opfer der Geschichte zu sein. Tief versteckt empfinden Muslime, gescheitert zu sein. Diese Mischung von Befindlichkeiten flößt mir Angst ein, denn sie führt zu einem Verhalten, das sehr ungesund ist.

Spiegel Online: Sie betrachten muslimische Gesellschaften als kollektiv gescheitert. Wie meinen Sie das?

Hoodbhoy: Es gibt rund 1,5 Milliarden Muslime in der ganzen Welt – aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Errungenschaft vorweisen. Nicht im politischen Bereich, nicht in gesellschaftlicher Hinsicht, weder in den Naturwissenschaften noch in der Kunst oder in der Literatur. Alles, was sie mit großer Hingabe tun, ist beten und fasten. Aber es gibt keine Bemühungen, die Lebensbedingungen innerhalb islamischer Gesellschaften zu verbessern. Unbewusst spüren die Menschen natürlich, dass das ein kollektives Versagen ist.

Spiegel Online: Es gab zuletzt den sogenannten Arabischen Frühling, wo die Menschen – Muslime – sehr wohl für bessere Lebensbedingungen gekämpft haben.

Hoodbhoy: Der Arabische Frühling war lediglich eine Antwort auf autokratische Systeme und Despotismus, also auf die Gründe, die die arabische Welt in Dunkelheit haben versinken lassen. Die Proteste waren aber kein Verlangen einer kulturellen oder wissenschaftlichen Renaissance. Daher kann man keine großen Veränderungen erwarten. Eine wirkliche Befreiung wird es nur geben, wenn auf politische Veränderungen ein kultureller Wandel und eine Veränderung von Einstellungen folgt. Die arabischen Muslime müssen ihren falschen, aber weit verbreiteten Glauben ablegen, dass Wissenschaft in irgendeiner Weise Elemente von Religion enthält. Diese Inschallah-Mentalität, die für alles Gott verantwortlich macht, ist der Gegensatz zu wissenschaftlichem Denken. Ganz abgesehen davon ist die arabische Arbeitsmoral schlecht. Es gibt ständig Unterbrechungen, um religiöse Pflichten zu erfüllen. Um wettbewerbsfähig mit der modernen Welt zu werden, müssen Dinge wie Pünktlichkeit und das Einhalten von Regeln, die Menschen aufstellen, nicht Gott, dramatisch verbessert werden.

SPIEGEL ONLINE: Bekommen Sie wegen solcher Aussagen eigentlich Drohungen?

Hoodbhoy: Drohungen nicht, aber man macht mir das Leben schwer. Ich wurde gerade an der Lahore University of Management Sciences entlassen, wo ich Physik gelehrt habe. Das ist eine sehr fortschrittliche private Universität, aber es gibt in dieser Gesellschaft Grenzen dessen, was man sagen darf. Auch hier in Islamabad ist es für mich nicht einfach. Da ich verbeamteter Professor bin, kann man mich nicht entlassen. Aber ich werde schon seit Monaten nicht mehr bezahlt. Dabei halte ich mich nur an Fakten: Welche bedeutende Erfindung oder Entdeckung haben Muslime in den vergangenen tausend Jahren gemacht? Strom? Elektromagnetische Wellen? Antibiotika? Den Verbrennungsmotor? Computer? Nein, nichts, jedenfalls nichts, was eine moderne Zivilisation ausmacht. So ist es nun einmal. Und wenn es nach den religiösen Fanatikern geht, macht das auch nichts. Die stecken gedanklich immer noch im zwölften Jahrhundert.

Hoodbhoy: Natürlich gab es Versuche in islamischen Gesellschaften, sich zu modernisieren, in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Pakistan war, als es 1947 gegründet wurde, eine sehr moderne Idee. Ägypten, Indonesien, Iran, das waren alles Gesellschaften, die Bildung und Fortschritt als etwas Gutes sahen. All das ist vorbei. Das hat mehrere Gründe. Der arabische Nationalismus scheiterte.

Spiegel Online: Sie meinen, das genügt schon, um eine Radikalisierung zu entfachen?

Hoodbhoy: Für viele Muslime steht die Frage im Raum: Warum ist es vorbei mit unserer Großartigkeit? Und die Antwort, die ihnen die Mullahs geben, lautet: weil ihr keine guten Muslime seid! Betet! Fastet! Verhüllt eure Frauen! Denkt über eure Interpretation des Islam nach! Nur: So wird es keinen Fortschritt geben. Wir erleben ja die Konsequenzen. In Pakistan töten radikale Sunniten inzwischen täglich Schiiten, nur weil die für Ungläubige gehalten werden.

Spiegel Online: Und was ist Ihrer Meinung nach der richtige Weg, um diese Entwicklung zu stoppen?

Hoodbhoy: Gesellschaften müssen ihre blutigen Erfahrungen machen. Auf diese Weise ist Europa säkular geworden. Früher gab es ständig Kriege zwischen Katholiken und Protestanten, und erst als das Blutvergießen lange genug andauerte, kamen die Menschen zu Sinnen. Ich befürchte, dass wir diese schrecklichen Erfahrungen gerade machen.

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nachrichten.t-online.de/pakistanischer-atomphysiker-muslimische-gesellschaften-sind-kollektiv-gescheitert-/id_61883312/index

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„EU“ – Euro: Verschuldete Süd-Länder: Jetzt droht die Todes-Spirale ———–


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… Historische Parallelen zur Schuldenkrise:

Merkel, Schäuble und die „Brüsseler „EU“-Verbrecher lügen……

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Gar nichts wird gut. Die Schuldenlawine wird Europa unter sich begraben. Auch Deutschland. Denn selbst wir sind mit einer Verschuldungs-Quote von 80 Prozent nicht mehr allzu weit von der Zins-Todes-Zone entfernt.

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tornado

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Euro-Land fühlt sich wieder sicher. Welch ein Irrtum! Spanien, Portugal und die anderen Schuldenstaaten sind faktisch pleite. Die Süd-Länder können ihre Schulden nie zurückzahlen – genauso wenig wie Deutschland vor der Weltwirtschaftskrise 1930/32.

Wir standen am Abgrund. Jetzt sind wir einen Schritt weiter. Nichts entlarvt den fiebrigen Optimismus der Euro-Zone so treffend wie dieses Bonmot. Nur noch 12 Prozent der Finanzexperten halten einen Kollaps der gemeinsamen Währung für wahrscheinlich – vor einem Jahr waren es noch 60 Prozent (Quelle: Intrade/Bloomberg).

Viele Anleger lassen sich von dieser trügerischen Stimmung anstecken. Sie kaufen die Zinspapiere der Problem-Staaten Spanien, Italien oder Portugal, als gäbe es kein morgen. Allzu verlockend erscheinen ihnen die gut fünf Prozent Rendite auf iberische Staatsanleihen. Doch sie ignorieren, dass Spanien hoffnungslos überschuldet ist: Der Schuldenstand dürfte dieses Jahr 97 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung erreichen (Bruttoinlandsprodukt). „Spanien befindet sich in einer klassischen Schulden-Todes-Spirale“, warnt James Nixon von der Bank Société Générale. Das Land wird es nicht schaffen, sich weiterhin selbst zu finanzieren – nicht einmal mithilfe der aktuell vergleichbar günstigen Zinsen.

Wie in der Weltwirtschaftskrise 1930/1932

In genau dieser Falle steckte Deutschland vor mehr als 80 Jahren. Nach dem Ersten Weltkrieg erstickte das Land an seinen Schulden – vor allem wegen der irrational hohen Wiedergutmachungszahlungen an die Siegermächte. Der renommierte Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschel analysiert im „Handelsblatt“ die erstaunlichen Parallelen zwischen gestern und heute („The German Transfer-Problem 1920-1933“):
– Vor der Krise floss massiv ausländisches Kapital in die Problemländer (damals Deutschland, jetzt Südeuropa)

– Beide Male zertrümmerte eine Finanzkrise in den USA den Schein-Aufschwung.
– Die Zahl der Arbeitslosen schoss nach oben. Sie lag in Deutschland 1932 fast so hoch wie derzeit in Spanien und Griechenland.
– Deutschland stand vor einem Schuldenberg, den das Land niemals hätte abtragen können.

Exakt diese Fragen beschäftigt derzeit auch die Euro-Zone: Können die Süd-Länder ihre Schulden jemals zurückzahlen? Wollen sie es überhaupt, obwohl sie wissen, dass es faktisch unmöglich ist? Und wie entschlossen sind die Gläubiger in den Nord-Staaten, ihr Geld einzutreiben? Ritschls desillusionierende Antwort: Die Möglichkeiten, die Rückzahlung von Staatschulden auf friedlichem Weg zu erzwingen, sind begrenzt. Das leuchtet wohl jedem ein – oder sollte Deutschland etwa Kriegsschiffe nach Griechenland schicken?

Wehe, wenn der Schuldner nicht mehr zahlen will!

Mindestens ebenso wichtig ist aber auch, wie zahlungswillig das Schuldnerland ist. So hatte Deutschland in den Zwanziger Jahren jegliche Lust verloren, Geld an die Gläubiger ins Ausland zu überweisen: Die Bürger zahlten wenige oder gar keine Steuern mehr, die Finanzverwaltung tolerierte das weitgehend. Eine Situation, die frappierend an die Drückebergerei der heutigen Griechen und ihres Fiskus´erinnert!

Und die Parallelen hören nicht auf:

Damit das überschuldete Deutschland seine Kredite wenigstens teilweise bedienen konnte, liehen ihm die Siegermächte frisches Geld („Dawes-Plan“). Insbesondere die US-Banken pumpten privates Kapital in die Weimarer Wirtschaftsrepublik. Denn diese Kredite waren besser abgesichert, als die ursprünglichen Reparationszahlungen.
– Ähnliches geschieht seit mehr als drei Jahren in Griechenland. Europa hält da Land um jeden Preis finanziell am Leben. Dank der mittlerweile drei „Rettungspakete“ soll Griechenland irgendwann einmal wieder auf eigenen Füßen stehen können.

Wenn Schuldner nie genug kriegen

Wirtschaftshistoriker Ritschel zeigt Verständnis dafür, dass sich ein Staat immer neues Geld leiht, obwohl ihn schon die alten Schulden erdrücken: „Angenommen ein Schuldner weiß, dass seine Gläubiger ihm morgen außer dem Existenzminimum alles wegnehmen werden und jemand anderes ist bereit, ihm heute noch Kredit zu geben, wird er ihn nehmen?“ Natürlich nimmt er das Geld.

Wie der Immer-Mehr-Kredite-Irrsinn in den 30er Jahren endete, weiß jeder. Doch das hält die heutigen Rettungspolitiker nicht davon ab, uns einzureden, die Euro-Krise sei so gut wie vorbei und alles werde mit der Zeit gut…

… Historische Parallelen zur Schuldenkrise: Verschuldete Süd-Länder: Jetzt droht die Todes-Spirale –

Gar nichts wird gut. Die Schuldenlawine wird Europa unter sich begraben. Auch Deutschland. Denn selbst wir sind mit einer Verschuldungs-Quote von 80 Prozent nicht mehr allzu weit von der Zins-Todes-Zone entfernt.

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CSU-Politiker Peter Gauweiler: Nicht der Euro, sondern das Kreuz ist das Einheitszeichen für Europa


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Europas Zukunft hängt nicht am Euro

Peter GauweilerDer CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler

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Nicht der Euro, sondern das Kreuz ist das einigende Zeichen des christlichen Abendlandes. Diese Ansicht vertritt der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler (München) in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Nach den Worten des evangelischen Politikers hängt Europas Zukunft nicht am Euro: „Europa wird es auch dann noch geben, wenn es den Euro nicht mehr gibt.“ Er widersprach damit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die geäußert hatte: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.“ Laut Gauweiler ist der Euro wie eine falsch eingeknöpfte Jacke. Mit der Einführung der Gemeinschaftswährung seien viele Fehlkonstruktionen und Irrtümer einhergegangen. So würden die Stabilitätskriterien des Maastricht-Vertrages bis in die Gegenwart gebrochen. Die Vorgaben zur Staatsverschuldung und zum jährlichen Haushaltsdefizit der Mitgliedstaaten seien nicht eingehalten worden. Gauweiler wurde unter anderem bekannt durch seine Klagen gegen die EU-Verfassung, den Lissabon-Vertrag und die Euro-Rettung. Er ist auch Partner einer auf Straf- und Wirtschaftsrecht spezialisierten Kanzlei.

Gegen „Vereinigte Staaten von Europa“

Gauweiler nannte es gegenüber idea bezeichnend, dass der Bezug auf Gott bereits im Entwurf zur Europäischen Verfassung keinen Platz hatte. Er sei zudem skeptisch gegenüber neuen supranationalen Organisationen wie einer Verschmelzung der europäischen Nationalstaaten zu „Vereinigten Staaten von Europa“. Dies könne zu einer „Verameisung des Einzelnen“ führen. Gauweiler: „Eine solche Mammut-Organisation steht erneut in der Gefahr, die Bürger von ihren Grundrechten abzuschneiden.“ Schon das jetzige System der Europäischen Union (EU) sei nicht ausreichend demokratisch legitimiert. Die Zukunft Europas sehe er nicht in einem „bürokratischen Moloch“, sondern in kleinen, selbstbestimmten demokratischen Staatswesen.

Griechenland-Hilfe ist „wie Schokolade für Zuckerkranke“

Zur Griechenland-Krise sagte Gauweiler, die derzeitige „Hilfe“ sei „wie Schokolade für Zuckerkranke“. Griechenland sollte sich nicht an den Vorgaben aus Brüssel orientieren, sondern lieber schauen wie der Nachbarstaat Türkei in den neunziger Jahren seine Schuldenkrise gelöst habe. Er empfiehlt, dass Griechenland den Euro freiwillig verlässt: „Der Euro war als Wohltat gemeint. Er ist aber für die Griechen zur Plage geworden.“ Wenn Griechenland zu einer eigenen Währung zurückkehre und diese radikal abwerte, werde das Land dadurch preiswerter. Nötig seien zudem eine Reform des Bankensektors und der Kampf gegen Korruption. Gauweiler setzt sich ferner dafür ein, dass ein Staat auch dann in der EU bleiben kann, wenn er den Euro aufgibt. Dies sei im Moment nicht möglich.

Deutschlands Situation gleicht der vom „Hans im Glück“

Die Situation Deutschlands vergleicht der Politiker mit der vom „Hans im Glück“ in Grimms Märchen: „Unser fleißiges Land hat erst die harte D-Mark gegen eine weichere Währung eingetauscht, dann zugesehen, wie unsere Banken mit dem Geld so viele Anleihen von leider zahlungsunfähigen Staaten einkauften, bis sie schließlich immer gewaltigere Schirme zur Rettung der Banken, der bankrotten Nationen und ganz Europas finanzieren mussten. Deutschland hat seinen Goldklumpen gegen zwei Schleifsteine eingetauscht.“

Katholiken und Protestanten: Festmahl und Vollkornbrot

Gauweiler äußerte sich auch zu seinem Verhältnis zu den beiden großen Kirchen: „An der katholischen Kirche freut mich der barocke Glanz; für uns in Oberbayern ist das wie die Einladung zu einem Festmahl. Und das Protestantische zeigt sich wie eine Scheibe Vollkornbrot mittendrin. Ich kann ohne Vollkornbrot nicht leben. Aber gegen ein Festmahl habe ich auch nichts.“

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idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/csu-politiker-europas-zukunft-haengt-nicht-am-euro.html

1913/2013: Scheidender Euro-Gruppen-Chef Juncker warnt vor 3. Welt-Krieg


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Gerhard Wisnewski

Gerade erst gab der luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker den Vorsitz der Euro-Gruppe ab. Soweit, so normal. Sonst noch was? Und ob: Nur zwei Wochen zuvor hielt Juncker beim Neujahrsempfang für die luxemburgische Presse seine eigentliche Abschiedsrede – zugleich sein politisches Vermächtnis. Darin machte Juncker äußerst dunkle Andeutungen…

Jean-Claude Juncker ist ein ganz alter Hase und die große Spinne im Netz der europäischen Nomenklatura. Wenn man jemanden als europäischen, ja globalen Insider bezeichnen kann, dann wohl ihn. 1989 wurde Juncker luxemburgischer Finanzminister und Gouverneur bei der Weltbank

 

sowie einer der Architekten des Vertrages von Maastricht. Seit 1995 ist Juncker Premierminister von Luxemburg. Mehrmals amtierte er als EU-Ratspräsident; von 2005 bis Anfang 2013 war er Vorsitzender der Euro-Gruppe.

 

Die Mitgliedsstaaten der EU überschütteten ihn mit Auszeichnungen – einschließlich des Großen Bundesverdienstkreuzes. Als Karlspreisträger hat er höchste europäische Weihen erhalten und gehört zur obersten Elite der europäischen Zirkel. Damit ist er auch eine zentrale Figur des internationalen diplomatischen Parketts und kungelte mit sämtlichen Mächtigen dieser Welt. Kurz: Jean-Claude Juncker ist ein Elefant der internationalen Politik.

Eine totgeschwiegene Rede

Wenn so einer spricht, dann haben seine Worte eine besondere Wucht. Insbesondere, wenn diese Rede gleichzeitig so etwas wie seine Abschiedsrede ist und sein politisches Vermächtnis beinhaltet. Gemeint ist die Neujahrsansprache Junckers vor der luxemburgischen Presse am 7. Januar 2013 – also zwei Wochen vor seinem Abtritt als Euro-Gruppen-Chef am 21. Januar. Und wenn so einer redet, sollte man meinen, dass seine Worte nicht ungehört bleiben und die internationale, insbesondere aber die europäische Presse ausführlich darüber berichtet.

 

Doch interessanterweise ist diese Ansprache glatt an unseren Medien vorbei gegangen. Bemüht man Google News, findet man keine einzige Fundstelle in den Mainstreammedien – was eigentlich nur eine Deutung zulässt: Die Rede wurde totgeschwiegen.

Zaunpfahl und Holzhammer

In seiner Ansprache schwang Juncker den Zaunpfahl und den Holzhammer zugleich und stieß die etwa 80 versammelten Journalisten immer wieder mit der Nase auf seine Kernbotschaft: 2013 ist nicht irgendein Jahr, sondern 2013 jährt sich das Vorkriegsjahr 1913 zum 100. Mal. Das Jahr 2013 habe »eine besondere Bedeutung, wenn man sich für Geschichte interessiert«, unkte der scheidende Euro-Gruppen-Chef. Er sei »überrascht, dass man sich in der Luxemburger Publizistik nicht mit der Bedeutung des Jahres 1913 und mit dem, was seither geschehen ist, beschäftigt hat.

 

Ganz im Gegensatz zum Rest der internationalen Publizistik, wo dies ein vorherrschendes Thema der Jahreswende war.« Tatsächlich? Die deutsche Publizistik kann Juncker damit nicht gemeint haben. Denn eine Debatte über dieses letzte Jahr vor dem Ersten Weltkrieg hat es hier so gut wie nicht  gegeben. Bei Google News fällt zum Stichwort »1913« hauptsächlich das beredte Schweigen der deutschen Presse auf.

 

Die geheimnisvolle 13

 

In der Zahl 13 liege ja »so manches«, fährt Juncker mit einer geradezu okkulten Bemerkung fort. Ihm habe diese Zahl zwar immer Glück gebracht. Aber im Jahr 13 liege »viel Geheimnisvolles, viel, das es zu hinterfragen gilt, und im Jahr 1913 ist viel geschehen, was nicht ohne Parallelen mit dem Jahr 2013 ist«. Im Jahr 1913 sei die Globalisierung »enorm weit vorangeschritten, weiter als Geschichtsunkundige wissen«. Tatsächlich unterscheide sich »die Globalisierung des Jahres 2013 nicht grundsätzlich von derjenigen des Jahres 1913«, die durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen worden sei. Bevor es später (nach den beiden großen Kriegen) zum Kalten Krieg gekommen sei, »hatten wir ein Jahr 1913«, reitet Juncker weiter auf diesem Jahr herum, damit es auch noch der Letzte kapiert.

 

Ein Jahr, in dem »die Menschen meinten, der Friede sei für ewige Zeiten gesichert«. So finde man in der Literatur des Jahres 1913 »eine Friedensgläubigkeit, die unbändig war. Und die in keinerlei Hinsicht den Sturm verraten hat, der bereits im Jahr 1914 über Europa hereingebrochen ist – zunächst im Ersten und dann im Zweiten Weltkrieg«.

 

»Unendliche Parallelen«

 

Ja, das Jahr 1913 weise »unendlich viele Parallelen zum Jahr 2013 auf. Oder das Jahr 2013 zeigt unendlich viele Parallelen zum Jahr 1913«, so Juncker.

 

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Und »jeder wäre gut beraten, diese Jahre

miteinander zu vergleichen, 13 und 13. Und die 100 Jahre, die dazwischen liegen, sowie auch die Tatsache zu würdigen …, dass wir auch im Jahr 1913 gemeint haben, der Friede sei endgültig gesichert, weil wir damals auf 42 Jahre Frieden in Europa zurückblicken konnten«. »Die Dinge«, warnt Juncker überdeutlich, »liegen nahe beieinander und die Dinge berühren sich, wie ich hoffe, auf nicht dramatische Art und Weise«.

 

Weiß der scheidende Euro-Gruppen-Boss etwas, das wir nicht wissen? Hängt es vielleicht mit der Schulden- und Wirtschaftskrise zusammen und damit, dass derartige Probleme bisher immer mit einem Krieg einher gingen? Denn die Währungs- und Schuldenprobleme der Union dürften dem obersten Euro-Chef vertraut sein wie sonst niemandem. Und wenn sich Wirtschafts- und Schuldenkrisen nicht anders lösen ließen, war ein Krieg bisher noch immer die letzte Option.

 

Denn wie sagte doch einst der US-Notenbankchef Paul Volcker:

»Bei einem derart hohen Verschuldungsgrad war bislang noch immer ein Krieg bezeichnend.«

Übersetzung aus dem Luxemburgischen: Gisela Röder

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info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/1913-2-13-scheidender-euro-gruppen-chef-juncker-warnt-vor-krieg.html

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