Die linksradikale “Süddeutsche Zeitung” agitiert mit der Fundi-Keule gegen katholische Konservative


Magical Snap - 2012.12.30 23.46 - 004

Die als linkslastig seit Jahrzehnten bekannte “Süddeutsche Zeitung” veröffentlichte am gestrigen Mittwochabend (26.12.) in ihrer online-Ausgabe wieder einen typisch faktenschwachen Rundumschlag.
Unter dem Titel “Folgen der kreuz.net-Abschaltung   –   Die Fundamentalisten-Meute zieht weiter” werden reihenweise lächerliche Anschuldigungen und unbewiesene Unterstellungen dargeboten:
Rudolf Neumaier schreibt in dieser Tageszeitung aus München gleich eingangs: “Das Internetportal kreuz.net ist Geschichte”  –  schön wäre es, doch woher will der Journalist das wissen? Verfügt er über höhere Erleuchtungen oder gar hellseherische Talente?
Selbst der kirchenfeindlich geprägte Wortführer der Anti-kreuz.net-Kampagne, Dr. David Berger, äußerte mehrfach in Interviews, er halte es für wahrscheinlich, daß die Hintermänner des anonymen Schmuddelportals sich in einem anderen Gewand bzw. Webtitel neu präsentieren werden.

Gloria-TV und kath.net im Visier der SZ-Gesinnungsjäger

Sodann kommt der SZ-Autor gleich zur Sache mit seiner Verunglimpfung katholischer Konservativer:Diesmal werden die privat von Katholiken betriebenen Webseiten “kath.net” und “Gloria-TV” attackiert.  Man muß sicherlich nicht allem zustimmen, was in den beiden Internetpräsenzen veröffentlicht wird, doch vom Radauportal “kreuz.net” sind sie gleichwohl um Lichtjahre entfernt.
Dennoch poltert die SZ munter drauflos: “Homophobe Hetzer haben längst andere Plattformen gefunden: Weil Webmaster keine klaren Grenzen setzen und die Kirche wieder nur zusieht, rütteln Extremisten weiter an den Normen.”
Nun wüßte man gerne, welche fürchterlich “homophoben” und “extremistischen” Hetz-Artikel denn auf den beiden attackierten Nachrichtenseiten bislang erschienen sind? Haben wir da vielleicht etwas Schlimmes übersehen?
Glatte Fehlanzeige: Der Herr Verfasser kann schlicht keinen einzigen Artikel vorweisen. Er präsentiert stattdessen für kath.net und Gloria-TV jeweils einen Leserkommentar (!)  als “Beleg” –  vermutlich hat er lange danach suchen müssen.
Neumaier zeigt sich empört und schreibt: “Und auf kath.net, einem Portal, das sich betont seriös gibt, finden Katholiken mit solchen Meinungen Platz: “Die Homo-Gesetzgebung in Europa schadet zuerst den Homosexuellen selbst, weil sie sie in ihrer Verirrung noch einzementiert.”
Nicht auszudenken, daß solch eine schröckliche Lesermeinung bei kath.net das Licht der online-Welt erblicken durfte!

Sogar eine fromme Grußformel erregt den Argwohn der SZ

Betreff Gloria-TV macht sich der Autor gar noch lächerlicher: 
“Ihre Klientel, die in den täglichen Nachrichten mit dem Traditionalisten-Gruß “Laudetur Iesus Christus” empfangen wird, hält sich für sehr katholisch, und von kirchlicher Seite gibt es dagegen noch keinen Widerspruch.”
Wogegen sollte denn die “kirchliche Seite” protestieren? Etwa gegen den sogenannten “Traditionalisten-Gruß”, der keiner ist und der  lautet: “Laudetor Iesus Christus” (= Gelobt sei Jesus Christus).Dies ist ein seit Jahrhunderten bekannter katholischer Gruß, wie man sogar in “Wikipedia” nachlesen kann (“Gruß unter katholischen Christen”). Zudem handelt es sich seit jeher um den Wahlspruch von Radio Vatikan.   –  Was soll nun an diesem Gruß “traditionalistisch” sein?  Die Lösung dieses Rätsels verrät uns die SZ leider nicht.Nach dieser mehr als dünnen Faktenlage gibt sich der SZ-Redakteur freilich umso rabiater: “Der katholische Spuk geht weiter, und die Kirche schaut wieder zu, wie Extremisten an den Normen rütteln.”An welchen “Normen”  –  denen der “political correctness” bzw. jenen der “Süddeutschen Zeitung”? 

Gelten diese nicht näher definierten “Normen” linker Gesinnungspolizisten jetzt als neues Superdogma von Zeitgeistes Gnaden bzw. Ungnaden?!  – Wer daran “rüttelt”, betreibt also “katholischen Spuk”?    – Sieht so etwa die vielgepriesene Toleranz aus, der gern zitierte “herrschaftsfreie Diskurs”?

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
DIESER ARTIKEL wurde zudem veröffentlicht in den beiden medienkritischenWebseiten SÜDWATCH und JOURNALISTENWATCH:  http://www.suedwatch.de/blog/?p=9800
http://journalistenwatch.com/cms/2012/12/28/die-suddeutsche-zeitung-agitiert-mit-der-fundi-keule-gegen-katholische-konservative/
Zudem in Gloria-TV: http://de.gloria.tv/?media=377442

Vandalismus im Advent: Kirchen brennen in Deutschland und Österreich – Priester mit einer Machette bedroht


linke anti-fa brennen kirche
Österreich: In Amstetten/Niederösterreich ist es einen Tag vor dem Heiligen Abend offensichtlich zu Brandanschlägen auf drei Kirchen gekommen. In einer dürfte während der Messe versucht worden sein einen Brand im Eingangsbereich zu legen.Die erste Alarmierung erfolgte gegen 9.40 Uhr. Ein Brand in der Klosterkirche mitten im Zentrum von Amstetten wurde gemeldet. Laut dem Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos, Franz Resperger, standen ein Beichtstuhl sowie die ersten fünf Bankreihen in Flammen.Während Löschtrupps dort im Einsatz waren, erfolgten binnen weniger Minuten zwei weitere Alarmierungen. Auch in der Stadtpfarrkirche und in der Herz-Jesu-Kirche wurde Brandgeruch bemerkt, teilte das Bezirksfeuerwehrkommando mit.Die Ermittlungen nach den Feueralarmen in drei Amstettner Kirchen gingen „ganz klar“ in Richtung Brandstiftung. Neben dem Landeskriminalamt ermittle auch das Bundeskriminalamt.

Deutschland: In einem katholischen Jugendgottesdienst in Wittlich (Rheinland-Pfalz) wurde durch das Geschick des Pfarrers eine Bluttat verhindert. Ein 47-jähriger polizeibekannter Mann hatte am 22. Dezember 2012 den Priester mit einer Machete bedroht und eine Million Euro verlangt. Der Geistliche lockte ihn in die Sakristei und schrieb dessen Kontonummer auf. Daraufhin verließ der Mann die Kirche. Die Polizei konnte ihn aufgrund von Hinweisen eines Kirchenbesuchers, der ihm gefolgt war, festnehmen.

Im Bremer Stadtteil Osterholz ging in der Nacht zum 22. Dezember die Kapelle der evangelischen Trinitatis-Gemeinde in Flammen auf. Einbrecher hatten Gesangbücher angesteckt.  Der Sachschaden beträgt mindestens 100.000 Euro.

Mit Material des Österreichischen Rundfunks und IDEA

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Muslimischer Antisemitismus: Darüber spricht man nicht


Muslimischer Antisemitismus: Darüber spricht man nichtDer Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann

Berlin/Frankfurt am Main (idea) – Besorgt über antisemitische Haltungen unter jungen Muslimen hat sich der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann (Frankfurt am Main), geäußert. Über diese Tendenzen werde öffentlich nicht genug gesprochen, sagte der 62-Jährige der Tageszeitung „Die Welt“ (Berlin). „Wenn hier auf Schulhöfen und Sportplätzen ‚Jude’ als gängiges Schimpfwort gebraucht wird, ist das eine brennende Wunde, ein Skandal“, so Graumann. Die Verantwortlichen in den muslimischen Gemeinden müssten die Judenfeindschaft noch viel offensiver bekämpfen, gerade weil das in ihren eigenen Reihen unpopulär sein könne. Umso mehr bewundere der Zentralrat Gruppen, die den Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft bekämpfen. Man dürfe zudem nicht verkennen, dass die allermeisten antisemitischen Straftaten von Rechtsradikalen begangen würden. Graumann bekräftigte gleichwohl, dass jüdisches Leben in Deutschland grundsätzlich sicher sei: „Wir lassen uns nicht einschüchtern.“

„Die Kraft des Glaubens nimmt ab“

Er verglich die Entwicklung des geistlichen Lebens der jüdischen Gemeinden mit dem Christentum: „Die Kraft des Glaubens nimmt ab. Wir haben in Deutschland immer mehr und schönere Synagogen, die leider aber oft immer leerer werden.“ Gerade junge Leute besuchten immer weniger den Gottesdienst. Graumann bekundete aber auch Respekt gegenüber Juden, die sich nicht in erster Linie über ihre Religion definieren, sondern über Kultur, Ethik oder das Gefühl einer Schicksalsgemeinschaft. Im Blick auf die heftigen Debatten um die Beschneidung von Jungen im Judentum und im Islam beklagte Graumann einen Mangel an Respekt vor Religion: „Es gibt auch einen säkularen Fundamentalismus, der alles zu verurteilen versucht, was mit Glauben zu tun hat.“

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http://www.idea.de/detail/menschenrechte/detail/muslimischer-antisemitismus-darueber-spricht-man-nicht.html

Universität Graz: Professor Parncutt will Todesstrafe für Papst


Der Musikwissenschaftler benützte den offiziellen Webspace der Uni Graz für sein jüngstes Pamphlet

Grazer Professor forderte Todesstrafe für Papst

Ein Musikexperte regt weltweit auf.

Er alterierte sich im Netz über die kirchlich verbotene Empfängnisverhütung.

in der Karl-Franzens-Universität Graz macht sich Entsetzen breit. Richard Parncutt, Professor für Systematische Musikwissenschaften, schickte zu den Weihnachtsfeiertagen über den offiziellen Uni-Webspace ein Pamphlet hinaus, in dem er sich über die Weigerungshaltung des Vatikans zur Empfängnisverhütung alterierte. Papst Benedikt und einige seiner Berater seien für Millionen von AIDS-Toten in der Zukunft verantwortlich zu machen. Ihnen gebühre die Todesstrafe. Bei Massenmördern, wie dem Norweger Behring Breivik, zog der Professor aber den Sinn einer Todesstrafe in Zweifel.

Donnerstag trudelten 40 internationale Beschwerde-Mails an der Uni ein. Der Dekan der geisteswissenschaftlichen Fakultät, Helmut Konrad, reagierte sofort. Die Universität distanziere sich klar und deutlich. Man lege größten Wert, dass die Wahrung aller Menschenrechte zu den obersten Prinzipien der Universität Graz gehöre.

„Menschenverachtende Aussagen sind mit aller Entschiedenheit zurückzuweisen. Persönliche Ansichten, die nicht in Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Arbeit stehen, werden auf universitären Webseiten nicht toleriert.“

Kopfwäsche

Parncutt wurde gezwungen, seine Äußerungen zurückzuziehen. Er selbst wollte sich nicht öffentlich äußern. Auf KURIER-Anfrage schickte der Professor eine vorgefertigte Entschuldigung an alle, die sich durch den Text beleidigt fühlen. Seine Vergleiche seien völlig unangebracht gewesen. Nach den Weihnachtsferien wird Parncutt zu einem Gespräch mit der Uni-Leitung aufgefordert. Disziplinarrechtliche Schritte werden erwogen.

Mit der Todesstrafe scheint der Wissenschafter öfters zu argumentieren. Im Oktober forderte er sie im Netz für alle, die die globale Erderwärmung leugnen. Der gebürtige Australier gilt in Uni-Kreisen zwar als engagiert, aber verquer denkend.

Reaktionen

Richard Parncutt wurde wegen seiner Veröffentlichung über Nacht in erzkonservativen Kreisen berühmt. In renommierte, internationale Medien schaffte  es der Musik-Professor mit seiner Forderung nach der Todesstrafe für  den Papst noch nicht. Nur die Australian News berichteten über die Aussagen des Landsmannes. Die Aufregung rund um den Blog-Eintrag des Grazer Uni-Professors ist international unter Konservativen groß.   Und die rechten Blogger schlagen jetzt zurück.

„Glaube unter Beschuss“,  schreibt wnd.com. „Parncutt muss eine Affinität für die Forderung der Todesstrafe haben. „Erst einen Tag zuvor  wurde er als  „Grüner Waschlappen“ ausgezeichnet für ein blog-posting, in dem erfordert, dass all jene, die nicht an die globale Erwärmung glauben, exekutiert werden sollen.“

Teri O’Brien,  laut Eigendefinition „Amerikas originale, konservative Kriegsprinzessin“  ereifert sich über Parncutt und dessen Ansichten: „Vielleicht hat er zu viel Zeit in Österreich verbracht oder zu viel Rapmusik gemacht“, schreibt sie in Anspielung auf seine Musik-Professur.

Auf politquatschplatsch.com geht man  nicht zimperlich mit den Aussagen Parncutts ums: „Wieder einmal kommt der Vorschlag aus Österreich, wieder einmal hat er eine Endlösung zum Ziel, die zum besten aller Menschen ist.“

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http://kurier.at/chronik/oesterreich/grazer-professor-forderte-todesstrafe-fuer-papst/2.163.077

Wien sucht 28 Jahre alten Türken wegen brutaler Serienvergewaltigung


Der Bereicherer, der Einzelfall, der mit der schwarzen Hautfarbe und schwarzen Haaren, der ständig von bösen Deutschen und Österreicher misshandelt……in seiner Not musste er seinen Saft ablassen

Trotz seiner animalischen Ausstrahlung wollte wohl keine Frau mit ihm….unverständlich……die hätten doch freiwillig auf ihn fliegen müssen.

Schließlich hat Gauck gesagt, dass nur Deutsche andere Personen misshandeln. Aber nur Personen mit schw….ach das hatten wir ja schon.

Halt, hier ist zwar Österreich, aber die Verhältnisse sind fast gleich. Natürlich darf er ungestraft vergewaltigen!!!!!!!

Merkel hat gesagt: „Das müssen wir aushalten. Wir müssen sie ungestraft gewähren lassen“!!!!!Ja,ja so ist das Merkel.

Das eigene Volk ist zum kotzen für sie, aber da wo sie fürs Ausland so richtig einen auf Stiefellecken machen kann……..ach ja…….

Serienvergewaltiger: Identität geklärt

Die Polizei hat die Identität des mutmaßlichen Serienvergewaltigers geklärt. Es handelt sich um einen 28-jährigen Mann, der mehrfach vorbestraft ist. Er wird verdächtigt, drei Frauen vergewaltigt zu haben, nachdem er sie in der U6 beobachtet hatte.

Vor zwei Tagen veröffentlichte die Polizei Bilder aus der Überwachungskamera der Wiener Linien, auf denen der Gesuchte zu sehen war. Insgesamt gingen laut Polizeisprecher Thomas Keiblinger „an die 100 Hinweise zur Identität und zum Aufenthaltsort“ des Verdächtigen ein. Bei ihm handelt sich um einen 28 Jahre alten türkischen Staatsbürger.

Hausdurchsuchung an Meldeadresse

Der Mann ist laut Polizei nicht einschlägig vorbestraft, hat aber wegen Vermögensdelikten, gefährlicher Drohung und Körperverletzung Bekanntschaft mit Richtern gemacht. Samstagvormittag führten die zuständigen Kriminalbeamten gemeinsam mit der Sondereinheit WEGA eine Hausdurchsuchung bei der Meldeadresse des Verdächtigen durch. Dieser wurde allerdings nicht in der Wohnung angetroffen. „Es handelt sich hier definitiv um eine Scheinadresse“, sagte Keiblinger.

VerdächtigeBundespolizeidirektion WienDer gesuchte Verdächtige

Opfer in der U6 ausgesucht

Mindestens dreimal hat der Vergewaltiger Frauen in der Linie U6 ausgesucht, immer in den Nacht- und frühen Morgenstunden. Er verfolgte seine Opfer, nachdem sie die U-Bahn verlassen hatten, und attackierte sie – manchmal nahe den Stationen, manchmal weiter weg. Damit die Frauen keinen Notruf absetzen konnten, raubte er ihre Handys. Auch das Bargeld mussten die vergewaltigten Frauen aushändigen – mehr dazu in Polizei sucht Vergewaltiger.

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http://wien.orf.at/news/stories/2565061/

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  1. Wir müssen das aushalten das die westlichen Frauen als Kanonenfutter für den Islam herhalten müssen. Ist doch politisch so gewollt und darum ändert sich nichts!

    Andere Gesetze = Lösung des Problems!

  2. #2 Unlinks   (29. Dez 2012 09:13)

    Klarer Fall von mangelnder Willkommenskultur unter der weiblichen Bevölkerung. Wahrscheinlich braucht Wien auch so ein Containerdorf …

  3. #3 Puseratze   (29. Dez 2012 09:16)

    Ja das Bild sagt alles :( .
    Man fühlt sich einfach nur noch hilflos, wenn man sieht welche kranke Wesen
    importiert werden.
    Ich entschuldige mich jetzt schon für meine abfälligen Worte, sie nutzen niemanden, ich weiß.
    Es ist wie in einem Albtraum und das ist der Anfang.
    Es bleibt zu hoffen, dass wir wach werden!

  4. #4 Zamboanga   (29. Dez 2012 09:25)

    Der Tag hat gar nicht richtig begonnen und schon wieder so eine Meldung, ich habe es so satt! Wie lange müssen wir uns so was noch gefallen lassen?

  5. #5 Freiheit jetzt   (29. Dez 2012 09:26)

    Von Bereicherern dieser Art, die unsere öffentlichen Räume verunsichern, habe ich die Schnauze gestrichen voll. PI darf gerne öfter bei der Suche nach diesen Tätern helfen, ob südländisch oder nicht. Wir sind ja schließlich keine Rassisten.

Die zehn dreistesten Euro-Lügen


Europa_Rettung_Schirm_Steuern_Schaeuble

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Beim Thema Euro-Krise wird verharmlost und schöngeredet. Doch allmählich
dämmert es sogar den gutgläubigsten Zeitgenossen, dass die
sogenannte Euro-Rettung die Deutschen viele Milliarden kosten wird.

Die von einem parteiübergreifenden Polit-
Kartell abgenickte Griechenland-Rettung
erinnert Klaus-Peter Willsch irgendwie an
die Titanic. Auch auf dem gesunkenen Luxusdampfer
habe die Kapelle bis zum Untergang
gespielt, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete.
Er sollte es eigentlich wissen.
Immerhin gilt er als Haushaltsexperte seiner
Fraktion. Aber auf der Kommandobrücke
der Titanic will man solche Warnungen
nicht hören. Man lässt die Kapelle weiterhin
ihre verlogenen Weisen spielen. Die jüngsten
Beschlüsse der Euro-Finanzminister und
des IWF zur Finanzierung der sogenannten
Griechenland-Hilfe sind nur eine neue Partitur
des Vertuschens. Höchste Zeit, die zehn
dreistesten Euro-Lügen zu entlarven:
Die Bürger sind die Verlierer
1. Rund 40 Prozent des deutschen Sozialprodukts
hängen angeblich am Handel mit
der Euro-Zone. Der Zusammenbruch der
Kunstwährung hätte für Deutschland daher
angeblich katasfrophale Folgen. Doch
tatsächlich beziehen sich diese 40 Prozent
auf den Gesamtexport, also einschließlich
USA, China, Russland und all der anderen
Staaten außerhalb der Euro-Zone. Derzeit
machen die Ausfuhren in die Euro-Staaten
in Wahrheit gerade einmal 15 Prozent des
deutschen Bruttosozialprodukts aus.
2. Die Deutschen sind die angeblich größten
Gewinner der Euro-Einführung. Die Wahrheit:
Zu den Gewinnern gehören die Industrie
und die Finanzwirtschaft. Ganz sicher
aber nicht die Bürger. Nach Berechnungen
von Charles Dumas, Chef von Lombard
Street Research in London, stieg das verfügbare
Durchschnittseinkommen pro Kopf
in Deutschland zwischen 1998 und 2011 nur
um etwa sieben Prozent, in Spanien um 13
Prozent und in Großbritannien, Frankreich
und den USA um mehr als 18 Prozent. Unglaublich:
In Griechenland erhöhten sich

die Reallöhne zwischen 2000 und 2008 um
beinahe 40 Prozent.
3. Die neuen Griechenland-Hilfen waren angeblich
»alternativlos«, um einen Domino-
Effekt in der Euro-Zone zu verhindern. Die
Wahrheit: Schon der für deutsche Steuerzahler
höchst riskante Rettungsschirm ESM
wurde mit dem Argument eingeführt, das
sei dringend notwendig, um einen Ansteckungseffekt
zu verhindern. Mittlerweile ist
der ESM in Kraft getreten; aber scheinbar
ohne die angebliche Ansteckungsgefahr
zu bannen. Hat man also damals gelogen,
oder sagt man heute die Unwahrheit?
4. Deutschland profitiert angeblich von den
Zinsgewinnen, die der Europäischen Zentralbank
(EZB) für die von ihr gehaltenen
griechischen Staatsanleihen zufließen. Die
Wahrheit: Auch damit ist jetzt Schluss.
Nach den jüngsten Beschlüssen verzichtet
die EZB auf diese Zinsgewinne. Deutschland
entgehen dadurch in den nächsten Jahren
mindestens 2,74 Milliarden Euro. Der
Kuhhandel der Euro-Retter reißt allein im
nächsten Jahr ein Loch von über 730 Millionen
Euro in den Bundeshaushalt.
5. Der Reformdruck auf die griechische Regierung
wird angeblich aufrechterhalten.
Die Wahrheit: Spätestens nach den jüngsten
Beschlüssen wurde dieser Druck erheblich

gemildert, weil Griechenland durch den
Zinsgewinnverzicht von Teilen seiner Gläubiger
nun wieder billiger an Geld kommt.
Zudem soll Athen Staatsanleihen zu ihrem
derzeitigen Kurs (etwa 30 Prozent ihres
Wertes) zurückkaufen. Erwirbt also Griechenland
zum Beispiel für zehn Milliarden
Euro eigene Staatsanleihen, dann sinkt der
offizielle Schuldenstand um netto 23 Milliarden
Euro. Dumm nur, dass zu den größten
Gläubigern ausgerechnet griechische
Banken gehören. Diese ohnehin stark angeschlagenen
Institute müssten in diesem
Fall wahrscheinlich Milliarden aus dem
Euro-Rettungsschirm in Anspruch nehmen,
um nicht pleitezugehen.
6. Griechenland ist angeblich auf einem
guten Weg. Doch nach Berechnungen von
Hans-Werner Sinn, dem Präsidenten des
ifo-lnstituts für Wirtschaftsforschung, hat
Griechenland bislang Kredite und Leistungen
aufgrund des Schuldenschnitts von
380 Milliarden Euro erhalten. Weitere Kredite
sind zugesagt, sodass die Gesamtsumme
auf fast eine halbe Billion Euro (!)
steigen könnte. Diese Hilfen flössen in ein
Fass ohne Boden. Die griechischen Preise
sind in der Krise sogar schneller gestiegen
als in anderen Euro-Staaten. Von einer
nennenswerten Wettbewerbsfähigkeit ist
Hellas noch weit entfernt. Der »Riesenfortschritt
« besteht allenfalls darin, dass die
Netto-Neuverschuldung reduziert wird. Das
ändert jedoch ganz sicher nichts daran,
dass der Schuldenberg weiter wächst und
die Wirtschaft abschmiert.
800 Milliarden Euro Verlust
7. Die Ungleichgewichte im Target2-System
sind angeblich nur ein vorübergehendes
statistisches Problem. Die Wahrheit: Target2
steht für eine gigantische Subventionsmaschine
zugunsten der südeuropäischen
Länder. Es wurde im November 2007
als gemeinsames Clearingsystem für Transfers
innerhalb der Euro-Zone eingeführt.
Tatsächlich ist es aber nichts anderes als
ein Kreditsystem. Angenommen, ein portugiesisches
Unternehmen bestellt Maschinen
in Deutschland und überweist den
Rechnungsbetrag. Das Geld geht zwar von
der Geschäftsbank des Käufers an die portugiesische
Notenbank. Eigentlich müsste

das Geld von dort an die Bundesbank fließen,
die wiederum den Betrag an die Hausbank
des Maschinenbauers weiterleitet.
Tatsächlich bleibt das Geld aber in Portugal.
Die Bundesbank erhält lediglich eine
Target2-Forderung gegenüber der portugiesischen
Notenbank. Diese wiederum verbucht
den Betrag als Verbindlichkeit gegenüber
der Bundesbank. Ursprünglich glaubte
man, diese Target2-Salden glichen sich
durch den steten Handel der Euro-Staaten
untereinander wieder aus. Mit anderen
Worten: Wenn genug deutsche Importeure
Waren oder Lebensmittel in Portugal bestellen,
dann entstehen Forderungen der
portugiesischen Notenbank gegenüber der
Deutschen Bundesbank. Und schon sind
die Salden wieder ausgeglichen. Nun haben
aber die meisten Südstaaten der EU
gar nicht die Mittel, um viele deutsche Industrie-
und Konsumgüter zu kaufen. Somit
wuchsen in den vergangenen Jahren
die Forderungen der Bundesbank gegenüber
den Südstaaten erheblich. Außerdem
transferierten viele wohlhabende Bürger
der Pleitestaaten ihr Geld nach Deutschland.
Auch dieser reine Kapitalexport wird
über das Target2-System abgewickelt. Die
Folge: Die Forderungen der Bundesbank

gegenüber den anderen Zentralbanken der
Euro-Zone dürften bis Ende 2012 auf bis zu
800 Milliarden Euro steigen.
Irgendwann platzt die Blase
8. Die Sparer und Steuerzahler brauchen
sich angeblich angesichts der Target2-Ungleichgewichte
nicht zu sorgen. Das ist angeblich
alles Panikmache von Verschwörungstheoretikern.
Die Wahrheit: Sogar
EZB-Chef Mario Draghi kommt allmählich
mit der Wahrheit heraus. Auf dem Wirtschaftstag
der Volks- und Raiffeisenbanken
im November 2012 bezeichnete er die Target2-
Ungleichgewichte als »Risiko für die
Steuerzahler«. Hält die Krise in den Südstaaten
lange an, dann türmen sich immer
neue Target2-Forderungen in der Bundesbankbilanz
auf. Irgendwann platzt die Blase,
die Bundesbank kann ihre Forderungen
nicht mehr eintreiben. Dann muss der Staat
mit viel Geld eingreifen, um einen gigantischen
Bankencrash zu verhindern. Kassiert
wird bei den Sparern und Steuerzahlern.
9. Die unlimitierten Käufe von Anleihen aus
Pleitestaaten belasten deutsche Steuerzahler
und Sparer angeblich nicht. Die Wahrheit:
Die Staatsanleihekäufe der EZB haben

ähnliche Konsequenzen wie die vorerst auf
Eis gelegten Eurobonds. Die Pleitestaaten
sind nun in der Lage, ihre öffentlichen Verbindlichkeiten
über die EZB umzuschulden
und zu vergemeinschaften. In der Folge
führt dies zu einer anhaltenden schleichenden
Enteignung der Sparer (extrem niedrige
Zinsen bei steigenden Inflationsraten) und
potenziell steigenden Steuern in den noch
halbwegs stabilen Staaten der Euro-Zone.
10. Die Euro-Zone geht angeblich stabiler
ins neue Jahr. Die Wahrheit: Keines der Probleme
wurde wirklich gelöst, die Verantwortlichen
haben sich nur Zeit erkauft – auf Kosten
der Steuerzahler und Sparer. Und nach
Griechenland steht der nächste Problemfall
bereits vor der Tür: Frankreich.

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nachzulesen in Kopp-Exklusiv 52-2012