„EU“ – Euro – Gefahr für Deutschland: Frankreich gerät immer mehr in Abwärtsstrudel der Schuldenkrise


Die Zeitbombe im Herzen von Europa

Frankreich gerät zunehmend in den Strudel der Schuldenkrise. Die Haushalts- und Wirtschaftsdaten sind katastrophal. Nun hat das Land auch bei der Ratingagentur Moody’s die Bestnote verloren. Die Nervosität in Europas Hauptstädten steigt.

„Hat Frankreich wirklich einen Präsidenten?“, „Mit dem Rücken zur Wand“ oder „Kehrtwende nötig“: Nach sechs Monaten zeichnen französische Medien ein desaströses Bild der Amtszeit von Staatschef François Hollande. In den Umfragen ist er noch unbeliebter als Jacques Chirac. Nur noch 36 Prozent der Franzosen sind mit seiner Politik einverstanden. Zum Vergleich: Hollandes Vorgänger Nicolas Sarkozy genoss sechs Monate nach seiner Wahl eine Zustimmungsquote von 53 Prozent.

Auf den ersten Blick überrascht der Frust. Schließlich hat Hollande eine Reihe von Wahlversprechen umgesetzt. Zum Beispiel lockerte er die Rentenreform, so dass die Franzosen wieder mit 60 Jahren in den Ruhestand gehen können, wenn sie lange genug gearbeitet haben. Und er führte eine Reichensteuer von 75 Prozent für Einkommen über eine Million Euro ein.

Wachsendes Schuldenproblem

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The Economist So illustrierte der „Economist“ seine Warnung über die Lage in Frankreich

Jahrelang fiel Frankreichs Absturz innerhalb der Euro-Zone kaum auf, weil die Länder im Süden die Debatte beherrschten. Doch das ändert sich jetzt: Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat der Grande Nation die Bonitäts-Bestnote AAA bereits aberkannt. Am Dienstag zog Moody´s nach. „Die Zeitbombe im Herzen Europas“ betitelte die Wirtschaftszeitschrift „The Economist“ vergangene Woche eine große Analyse über die Lage in Frankreich.

Das gefährliche daran ist: Frankreich hat nicht nur ein Finanzproblem, sondern auch ein Wirtschaftsproblem. Viele der großen Konzerne haben in den vergangenen Jahren dramatisch an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Konzerne wie der Autobauer PSA Peugeot Citroën kündigen massiven Stellenabbau an, die Arbeitslosenquote steigt seit 17 Monaten und liegt mittlerweile jenseits der Zehn-Prozent-Marke, die Jugendarbeitslosigkeit sogar bei fast 23 Prozent. Die Stimmung der Unternehmen ist so schlecht wie seit Jahren nicht. „Das größte Problem in Europa ist nicht mehr Griechenland, Spanien oder Italien, es ist Frankreich, weil Frankreich im Hinblick auf die Herstellung seiner Wettbewerbsfähigkeit nichts unternommen hat und sogar in die Gegenrichtung geht“, erklärt der Wirtschaftsweise Lars Feld.

Rente mit 60, warum nicht? Die Deutschen arbeiten dafür bis 75, da haben wir keine Probleme mit………….

Die Rückkehr zur Rente mit 60 für früh ins Berufsleben gestartete Franzosen sei ein Beispiel dafür.


Moody’s watscht Frankreich ab: Frankreich gerät immer mehr in Abwärtsstrudel der Schuldenkrise – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/schuldenkrise-frisst-sich-weiter-frankreich-wankt-eine-neue-zeitbombe-in-europa-tickt_aid_864277.html

3 Kommentare

  1. Wenn Frankreich pleite macht, dann kommen auch die Deutschen an die Reihe. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass es gerade die französischen Politiker es waren, die vehement nach der Wiedervereinigung Deutschlands darauf bestanden, dass der Euro eingeführt werden solle. Hinter diesem Vorschlag steckte die Absicht Mitterands die deutsche Wirtschaft zu schwächen.
    Das Sprichwort hat sich wieder einmal bewahrheitet : Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

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  2. das haben sie selber gewählt !!!!
    tut mir echt leid ,denn ich mag die franzosen !!!!

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  3. Es ist an der Zeit, dass Marie le Penn das Ruder in Frankreich übernimmt! Denmn auch die Franzosen werden genau wie die deutschen beschissen, betrogen und belogen von der Regierung!

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