Rammeltag 2012


Gleich zu Beginn des diesjährigen Rammeltags haben die Mohammedanisten schon fast hundert Nicht-ganz-Rechtgläubige abgeschlachtet, und es bestehen gute Aussichten, dass sie es diesmal endlich schaffen, die Tausendermarke zu überschreiten. Die Welt ist gespannt.

So steht es um Europa wirklich


Europas Vorzeige-Staaten wie Deutschland und Holland drohen ihr Top-Rating zu verlieren. Noch ist es erst ein Ausblick, doch in Berlin ist die Aufregung gross.

Interaktive Karte zeigt das Schulden-Elend

Bild anklicken, dann auf die jeweiligen Staaten klicken:

noch steht die Aaa bei Moody’s Bonitätsbewertung für Deutschland. Doch die amerikanische Ratingagentur senkte in der Nacht auf heute ihre Aussichten auf negativ. Ebenfalls jene von Holland und Luxemburg. Deutschland droht die so wichtige Top-Bewertung zu verlieren. Sollte dieser Falll eintreffen, müsste das Land wohl höhere Zinsen für seine Staatsanleihen bezahlen müssen.

Die Bonitätsratings sind für die Käufer von Staatsanleihen ein wichtiger Gradmesser. Sie geben Aufschluss über die Zahlungsfähigkeit eines Landes. Häufig wirken sich die Ratings aber auch auf die Höhe der Zinsen für die Staatsanleihen aus. Je schlechter das Rating, desto höhere Zinsen müssen die Staaten dafür zahlen.

Unsere Grafik gibt Aufschluss darüber, wie die Euro-Länder von den drei Ratingagenturen bewertet werden. Zusätzlich liefern wir in der Übersicht die Daten für die Schweiz und die USA.

ESM: Bürgerrechtler kündigen »größte Protestbewegung seit dem Fall der Mauer« an


Gerhard Wisnewski

Die Bombe tickt: Am 12. September 2012 will das Bundesverfassungsgericht seine Vorentscheidung zum so genannten »Euro-Rettungsschirm« ESM bekannt geben. Statt gestoppt zu werden, erhält das Projekt damit vermutlich nur noch höhere Weihen – mit einigen Einschränkungen vielleicht. Bürgerrechtler wollen das nicht hinnehmen und haben die »größte Protestbewegung seit dem Fall der Mauer« angekündigt.

Der Inhalt ist ganz heißer Stoff –  nur was für Leute, die das Grundgesetz regelmäßig in der Pfeife rauchen. Die Rede ist vom so genannten »Europäischen Stabilitätsmechanismus« (ESM), mit dem die Bundestagsabgeordneten unbedingt die Bürger beglücken wollen. Damit soll so schnell wie möglich eine verfassungsfeindliche Finanzdiktatur errichtet werden (siehe auch: Wisnewski: verheimlicht – vertuscht – vergessen 2012): Ein nicht gewähltes und gegenüber Strafverfolgung immunes Gremium (»Gouverneursrat«) soll dann unbegrenzt und unwiderruflich Finanzmittel bei den

ESM-Mitgliedsstaaten abrufen können, also Steuergelder. Die ESM-Mitglieder verpflichten sich, heißt es da, »unwiderruflich und uneingeschränkt, Kapital, das der Geschäftsführende Direktor« des ESM »von ihnen abruft, innerhalb von sieben Tagen ab Erhalt der Aufforderung einzuzahlen.« Der Vertrag gilt unbefristet; eine Kündigung ist nicht vorgesehen. Diktatur ohne Filter, sozusagen.

ESM: So unbedenklich wie ein TÜV-geprüftes Auto?

Dass Bürgerrechtler dagegen Sturm laufen, ist kein Wunder. Zwar wird Bundespräsident Gauck bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts am 12. September 2012 mit seiner Unterschrift unter das bereits verabschiedete ESM-Gesetz warten. Doch anders als viele Bürger glauben dient das Verfahren vor dem BVG wohl kaum der ernsthaften Prüfung, sondern vielmehr der besseren Legitimation. Mit einigen kleinen Veränderungen und dem Stempel des BVG wird es in etwa so unbedenklich wirken wie ein TÜV-geprüftes Auto. Alles andere wäre eine faustdicke Überraschung.

Zwangsanleihen für Häuslebesitzer

Deshalb laufen Bürgerrechtler auch weiter Sturm gegen das Vorhaben. In einer Videobotschaft kündigte nun die Sprecherin der Zivilen Koalition, Beatrix von Storch, die »größte Protestbewegung seit dem Fall der Mauer« an. Am 16. Juli 2012 habe man »die zweite Phase« der Bürgerbewegung gegen den ESM gestartet. Es gehe darum, »ob wir in Deutschland und Europa unsere Demokratie und unsere Souveränität behalten, oder ob diese abgeschafft werden«, so von Storch. Auf das Bundesverfassungsgericht wolle man dabei nicht warten, denn bisher habe es »noch immer seine schützende Hand über die Euro-Politik gehalten«. Wohin die Reise gehe, habe kürzlich das Bundesfinanzministerium »quasi angekündigt«: »Zwangsanleihen findet Wolfgang Schäuble ›interessant‹.« Jeder Immobilienbesitzer solle einen Anteil vom Wert seiner Wohnung »in bar abgeben«: »Wie zuletzt bei der großen Inflation 1922.« Wer das Geld nicht bar habe, müsse bei der Bank eine Hypothek auf sein Haus aufnehmen.

»Autoritärer EU-Zentralstaat«

Die Politik nutze die Krise, »um einen autoritären EU-Zentralstaat zu installieren«, so von Storch. Seit Juni 2011 habe man deshalb »eine beispiellose Bürgerbewegung gegen den ESM in Gang gesetzt«. Eine nie dagewesene E-Mail-Protestwelle habe die Parlamentarier erreicht. Über die Plattform abgeordneten-check.de seien bereits 1,2 Millionen Protest-E-Mails an die Abgeordneten verschickt worden. Seitdem habe Bundeskanzlerin Merkel ihre Kanzlermehrheit verloren. Die »schwerwiegendste Abstimmung seit Kriegsende« habe Merkel nur mithilfe der Opposition durchgebracht. Demokratie und Souveränität stünden aber nicht zur Disposition der Parlamente. Die entscheidende Instanz, die den ESM noch stoppen könne, seien nun die Bürger.

Daher ruft von Storch nun zu einer neuen E-Mail-Welle auf. Über abgeordneten-check.de sollen Bürger ihrem Abgeordneten ihren Protest kundtun. Dort kann man den aktuellen Stand der Kampagne und auch die Antworten der Abgeordneten einsehen. »Wir Bürger werden die bisher größte Bürgerprotestbewegung seit dem Fall der Mauer in Bewegung setzen . Solange, bis der ESM fällt.« Fragt sich nur, ob man dem Bundesverfassungsgericht nicht auch ein paar Mails schicken sollte…

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/esm-buergerrechtler-kuendigen-groesste-protestbewegung-seit-dem-fall-der-mauer-an.html

Polizei im Fernsehgarten….Linksradikale aus der Kölner Szene feuern Fackel ab und bewerfen Teilnehmer und Zuschauer


Wohl-weislich verharmlost das ZDF und die Polizei, sowie die Medien den Vorfall, spricht von „Fans“ die zuviel getrunken hätten…..80 Personen aus der gleichen Szene!!!

Die Rufe: „Deutschland verrecke“ sollten für alle Beteiligten Beweis genug sein, dass es sich hier um eine gezielte linksradikale Aktion handelte……doch die Linksradikalen sitzen auch im ZDF, der Polizei und vor allen bei den Medien….

Jedoch können sie nicht verhindern, dass die Zuschauer, auch vor dem Fernseher, hörten und sahen, was eindeutiger nicht sein konnte……

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 Die Störung am Sonntag war übrigens nicht der erste Zwischenfall im „Fernsehgarten“. Bereits am 8. Juli wurde ein Auftritt von Roland Kaiser von der „Occupy“-Bewegung durch Zwischenrufe gestört.

Doch mitten in einen Auftritt von Roland Kaiser platzte am Sonntag das Chaos: „Deutschland ist scheiße“, schallte es über die Mikrofone.

Schlagersänger Roland Kaiser sang ein Hit-Medley, als die Stimmen der Störer zu hören waren. „Deutschland ist scheiße, ihr seid die Beweise“, skandierten sie mehrfach und gut hörbar, bis ihnen der Ton abgedreht wurde.

Rund 80 Personen haben einen Polizei-Einsatz im „ZDF Fernsehgarten“ ausgelöst. Lautstark grölten die Fans und brachten Moderatorin Andrea Kiewel kurzzeitig aus dem Konzept. Auch Zuschauer wurden angepöbelt.

Käse, Fackeln, Pöbeleien: Turbulent ging es am Sonntag einmal mehr beim „ZDF Fernsehgarten“ zu. Während des Auftritts von Sänger Buddy kam es laut Medienberichten zu Unruhen im Publikum. Nach Angaben der Polizei störten rund 80 Fans die gewohnte Routine der Live-Sendung im ZDF. „Es handelte sich um Fans, viele angetrunken, die Unsinn im Kopf hatten“, gab am Montag ein Sprecher des ZDF bekannt, schreibt die „Allgemeine Zeitung“ aus Mainz online.

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Polizei im Fernsehgarten: Käse werfende Pöbel-Fans feuern Fackel im ZDF ab – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/polizei-im-fernsehgarten-kaese-werfende-poebel-fans-feuern-fackel-im-zdf-ab_aid_785887.html
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Warum nennt das ZDF, die Polizei und auch der Focus nicht die Täter beim „Namen“???
Es waren, dies war deutlich zu hören und zu erkennen, anti-deutsche Gruppierungen aus der linksradikalen Szene, die anders-lautende Ansichten und Geschmäcker nicht dulden.

Nein, hier wird allgemein von „Betrunkenen“, „Störenfriede“ usw gesprochen.
Warum nicht die Wahrheit?
Bekannte waren dort. Sie sind Zeugen, dass es sich um Linksradikale, deutschfeindliche Banden handelte.
Dies werden wir auch so veröffentlichen, einschließlich der einwandfreien Video- und Audio-Bweise.

Wären es konservative, rechts-stehende Personen gewesen, die nur laut gehustet hätten, so würde sofort deutschlandweit von einem gefährlichen Nazi-Angriff gesprochen….und das ist nachweisbar Fakt!!!

Das nächste Opfer der Euro-Krise: Zehn Gründe für den Niedergang Spaniens


Euro-Krise, La Muela, Spanien, Sparprogramm

Die Werbefigur eines Bullen steht nahe der Provinzstadt Muela, die sich mit ihren Investitionen in erneuerbare Energien übernahm

  • 1. Das Platzen der Immobilienblase

Spanien hat zu sehr auf schnelles Geld aus der Bauwirtschaft gesetzt. In den Boom-Jahren entstanden bis zu 800 000 neue Wohnungen jährlich – mehr als Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen. Immobilien waren angesichts jährlicher Preissteigerungen um 20 Prozent eine hervorragende Geldanlage. Die Preise verdreifachten sich innerhalb von zehn Jahren. Für Baulöwen, Spekulanten, Geldwäscher und Banken war die Immobilien-Blase eine Goldgrube.

  • 2. Pharaonische Bauten

In den Boom-Jahren nahmen viele Städte pharaonische Bauprojekte in Angriff, um Touristen selbst in die entferntesten Landesteile zu locken. Geglückt ist das nur mit dem 1998 von Frank Gehry gebauten Guggenheim-Museum in Bilbao, das den Touristenstrom ins Baskenland vervielfacht hat. Valencias 400 Millionen Euro teure Ciudad de las Artes y Ciencias von Santiago Calatrava schaffte es dagegen nie, zusätzliches Publikum anzuziehen. Die in Santiago de Compostela von Peter Eisenmann für 400 Millionen Euro gebaute Ciudad de la Cultura war viermal teurer als geplant und musste von sechs auf zwei Gebäude reduziert werden, weil das Geld ausging. Das nach dem brasilianischen Star-Architekten benannte Centro Oscar Niemeyer in Avilés stellte schon nach einem Jahr den Betrieb ein. Zahlreiche Regionen investierten Milliarden in über ein Dutzend große Freizeitparks, die – mit Ausnahme von Port Aventura in Barcelona – allesamt defizitär sind. Valencia errichtete sogar sein eigenes kleines Hollywood. Die Filmstudios stehen mittlerweile vor der Schließung, weil die EU-Kommission die Erstattung von 265 Millionen Euro Baukosten fordert, mit denen die Landesregierung die Filmstudios illegal subventioniert hat.

Der Gipfel der Fehlinvestitionen waren eine Reihe unsinniger neuer Flughäfen mitten im Nirgendwo, wie etwa in Castellón oder in Ciudad Real, wo nur gelegentlich mal eine Privatmaschine landet. Die abgelegene Region Galicien hat mittlerweile gleich drei Airports, die zusammen nur 2,5 Millionen Passagiere im Jahr abfertigen. Kein Wunder: Galicien hat kaum 2,8 Millionen Einwohner.

  • 3. Das Land lebte über seine Verhältnisse

In Spanien mangelt es an Kontroll-Mechanismen gegen Verschwendung. Das spektakulärste Beispiel ist das 5000-Einwohner-Städtchen La Muela bei Saragossa, das von Windparks lebt. Bürgermeisterin Maria Victoria Pinilla baute drei Museen zu den Themen Olivenöl, Windkraft und Leben, eine Sportanlage, groß genug für eine Kleinstadt und eine Stierkampfarena, die mit einem Konzert von Julio Iglesias eröffnet wurde. Sie vergab Uni-Stipendien und subventionierte für alle gemeldeten Einwohner Urlaubsreisen nach Finnland, Mexiko, Kanada und in die Dominikanische Republik.

  • 4. Korruption und Selbstbedienung

Es gibt in Spanien mehr lukrative Posten für abgehalfterte Politiker, als sich das Land erlauben kann. Spanien hat fast 80 000 gewählte Volksvertreter: 2887 Parlaments-, Landtags- und Provinzabgeordnete, 8112 Bürgermeister und 65 896 Stadt- und Gemeinderäte. Dazu kommen fast 200 000 weitere: 131 250 Politiker in öffentlichen Betrieben, 40 000 in Vertrauenspositionen, 7800 in öffentlichen Verkehrsunternehmen, 8260 auf Posten im Gesundheits- und 9320 im Bildungswesen. Rechnet man 65 130 staatlich bezahlte Gewerkschaftsfreigestellte und 31 210 von Unternehmerverbänden hinzu, kommt man auf 445 568 Privilegierte, die von Steuergeldern leben, 300 000 mehr als in Deutschland und doppelt so viel wie in Italien. Die Politiker verfügen über 30 000 Dienstwagen. Das seien mehr als in den USA, heißt es bei der Bürgerprotestbewegung Los Indignados. Dazu kommen 300 000 Dienst-Handies und 10 000 goldene Visa-Karten. Dass Mallorcas Stadtrat Rodrigo de Santos seine Karte mit 50 000 Euro für Bordell-Besuche belastete, sorgte auf der Balearen-Insel für einen Skandal.

Doch der Willkür sind kaum Grenzen gesetzt. In Spanien kommt es schon mal vor, dass ein Landesministerpräsident für eine halbe Million Euro noch einen vierten Dienstwagen kauft, ein Minister beim Einzug erstmal sein gerade umgebautes Büro für 300 000 Euro renoviert oder sich die Bürgermeister Marbellas und Calvias mehr Jahresgehalt bewilligen als der spanische Regierungschef.

Am teuersten kommt Spanien nach Meinung von Volkswirten jedoch die Praxis, nach der sich Politiker regelmäßig gegenseitig Posten und Beraterpositionen in insgesamt 3000 öffentlichen Unternehmen zuschanzen. 600 davon machen Verluste und müssen deshalb zusätzliche Kredite aufnehmen. Jede per Vetternwirtschaft besetzte öffentliche Stelle kostet drei Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft, haben Studien ergeben. Das summiert sich in España, das sich selbst ironisch als „el país de los cuñados“ (Land der Vetternwirtschaft) bezeichnet, auf mindestens eine halbe Million Arbeitsplätze.

  • 5. Doppelte Verwaltungsapparate

Entgegen der ursprünglichen Pläne wurde Spanien nach der Franco-Diktatur (1939-75) nicht als Föderalstaat eingerichtet, sondern als Zentralstaat mit einem nahezu kompetenzlosen Senat (Oberhaus). Das hatte den Sinn, dass mühsam ausgehandelte Reformen von den faktischen Mächten Militär, Kirche und franquistischer Verwaltungsapparat nicht nachträglich zu Fall gebracht werden konnten. Die Nebenwirkungen sind allerdings erhebliche demokratische Defizite.

Trusts zahlen nur ein Prozent Steuern

  • 6. Justiz- und Steuerchaos

Das Kompetenzwirrwarr im spanischen Autonomiestaat führt dazu, dass sich Regierung, Opposition und Regionen bei jeder Gelegenheit mit Verfassungsklagen überschütten. In Spanien wurden in den letzten 30 Jahren mehr Verfassungsklagen eingereicht als das deutsche Bundesverfassungsgericht in über 60 Jahren Bundesrepublik zu bewältigen hatte. Dies überlastet massiv den ohnehin schon extrem langsamen Justizapparat und ermöglicht jahrelanges, strafloses Missmanagement.

Zu beobachten war das Ende der 90er Jahre, als korrupte Politiker das Jet-Set-Paradies Marbella in den Konkurs stürzten. Zwar waren zu Hochzeiten bis zu 70 Prozent aller Bürgermeister an der Costa del Sol in Korruptionsskandale verstrickt. Das gestohlene Geld musste bislang aber noch keiner von ihnen zurückgeben. Im Gegenteil: Regelmäßig springt der Zentralstaat ein, um die Milliardenlöcher der Regionen und Kommunen zu stopfen. Im Fall der Kommunen mag das berechtigt sein, weil sie nur mit 13 Prozent an den Steuereinnahmen partizipieren und viele Leistungen bezahlen, die sonst niemand erbringen würde: beispielsweise die Gesundheitsversorgung von Touristen oder illegalen Einwanderern.

  • 7. Politisch abhängige Gewerkschaften

Spaniens Gewerkschaften müssen unabhängiger von der Regierung werden, um ihre Aufgabe erfüllen zu können. In der Transition, Spaniens friedlichem Übergang zur Demokratie in den 70er Jahren, erhielten die Gewerkschaften das in Europa einzigartige Recht, bei der Ausarbeitung von Verwaltungsvorschriften angehört zu werden, Vertreter in öffentliche Institutionen zu entsenden und über den Wirtschafts- und Sozialrat an der staatlichen Wirtschaftsplanung teilzunehmen.

  • 8. Die Banken wälzen ihre Verluste auf den Staat ab

Der Staat wird von den Banken regelrecht geschröpft, indem diese nicht nur ihre Verluste auf ihn abwälzen, sondern auf etwaige Gewinne kaum noch Steuern bezahlen. Einen bedeutenden Teil ihrer Gewinne versteuern sie über so genannte Sicav-Holdings für Großvermögen, die lediglich ein(!) Prozent Steuern zahlen. Zudem müssen die Sicavs im Gegensatz zu Privatpersonen keine Grunderwerbssteuer entrichten, wenn sie Immobilien übernehmen. Nach Angaben der Protestbewegung der Indignierten würde eine Änderung dieser Praxis jährlich 80 Milliarden Euro zusätzlich in die Staatskasse bringen. Das wäre genug, um die Haushaltskrise zu beenden.

Verantwortlich für den Steuermissbrauch sind nach Einschätzung der großen Gewerkschaft UGT einmal mehr die Politiker. So habe die Banco de España, zugelassen, dass Banken und Sparkassen große Risiken im Immobiliensektor eingingen.

  • 9. Schuldenlast wird untragbar

Spanien braucht dringend wirksame Mechanismen gegen die ausufernde Neuverschuldung von undisziplinierten Stadt- und Landesregierungen. Ende 2011 hatte Spanien 734,96 Milliarden Euro Schulden. Das entspricht 68,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, also weniger als in Deutschland. Trotzdem wird die Verschuldung zunehmend untragbar. Der Schuldendienst kostet den Staat inzwischen 33 Milliarden Euro im Jahr, eine Milliarde mehr als die Ausgaben für Arbeitslosenunterstützung, die infolge der auf gut 25 Prozent gestiegenen Arbeitslosenquote regelrecht explodiert sind. Volkswirte machen für die Entwicklung insbesondere die mangelnde Haushaltsdisziplin der Länder und Gemeinden verantwortlich. Sie sind angeblich für 230 Milliarden der um insgesamt 290 Milliarden gestiegenen Schulden im Zeitraum zwischen 2007 und 2011 verantwortlich. Doch auch innerhalb dieser Gruppe ist die Schuld sehr ungleich verteilt:

  • 10. Das beste Kapital im Land bleibt ungenutzt

Spaniens junge Generation ist nach einhelliger Auffassung aller Experten die am besten gerüstete aller Zeiten. Wies das Land in den 70er Jahren noch eine Analphabetenquote um die 70 Prozent auf, so sprechen die meisten jungen Leute heute wenigstens Englisch, haben eine Berufsausbildung oder ein Studium absolviert und Europa bereist, sodass sie sehr viel mehr von der Welt kennen als die Generation ihrer Eltern. Gleichwohl bleibt dieses Kapital ungenutzt. Laut Eurostat sind fast 50 Prozent der jungen Leute zwischen 18 und 34 Jahren arbeitslos, mehr als doppelt so viel wie im EU-Schnitt. Wenn sich das nicht ändert, wird das Land es schwer haben, wettbewerbsfähig zu sein. Nicht nur die Qualität der lebenswichtigen Tourismusbranche leidet darunter, die traditionell das enorme Außenhandelsdefizit ausgleicht, sondern auch Forschung und Produktinnovation. Spanien hat so gut wie gar keine Patenteinnahmen, dafür aber jedes Jahr zweistellige Milliardenausgaben für Patentgebühren. Die übliche Stellenvergabe per Vitamin-B macht die Wirtschaft unproduktiv und unattraktiv für Investoren. Know-How ist gefragt.

Spaniens Regierung geht mit ihrem 65-Milliarden-Sparprogramm bis 2014 einige dieser Mängel an. Insbesondere die nötige Schließung defizitärer öffentlicher Unternehmen und die Festlegung von Gehaltslimits für Politiker, sollen den Wildwuchs eingrenzen. Der Großteil der nötigen Reformen steht jedoch noch aus. Das nährt den Verdacht der Demonstranten, dass das größte Sparprogramm aller Zeiten in Spanien kaum für Besserung sorgen dürfte. Wahrscheinlich kann es nur dazu dienen, den Staatsbankrott in Hoffnung auf bessere Zeiten aufzuschieben.

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-26641/das-naechste-opfer-der-euro-krise-zehn-gruende-fuer-spaniens-niedergang-banken-trusts-zahlen-nur-ein-prozent-steuern_aid_786183.html

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Es geht hurtig bergab
von schulden-euroSpanien kann sich selbst nicht mehr finanzieren. Ebenfalls die chronisch defizitären Italiener müssen in 2013/2014 ca. 750 Mrd EURO aufnehmen um alte Schulden neu zu finanzieren. Beide werden als Zahler ausfallen (liegen unterm Rettungsschirm), unser erhöhter Anteil beträgt dann mindestens 800 Mrd bis 1 Bio (S, I, GR), da das EU-Regime die Griechen aus pol. Gründen im EURO halten will. Und dann geht das Retten pro Jahr munter weiter. Offen ist, wie lange Frankreich unter dem Hollande noch allein stehen kann. Die Target2-Forderungen von 1 Billion EURO gegenüber unseren EURO-Freunden können wir getrost abschreiben. Wir haben lange genug solidarisch und blauäugig gezahlt. Bevor es bodenlos wird sollten wir den EURO dann doch verlassen, unseren Nachkommen zuliebe.

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Tagesausblick 23.07.2012….Baldige GRE-Pleite kostet deutsche Steuerzahler 80 Mrd.€


Themen vom Tagesausblick von Dirk Müller am 23.07.12:
► Griechenland-Pleite ante portas: EZB akzeptiert keine GRE-Anleihen als Sicherheiten mehr, IWF zieht sich zurück → Kosten für die deutschen Steuerzahler: 80 Mrd.€
▬► http://tinyurl.com/carkgdv
► IWF-Ökonom Peter Doyle in seinem Kündigungsschreiben über das völlige Versagen des IWF in der Euro-Krise
▬► http://tinyurl.com/ckwmqf2
► Spanien: Provinzen pleite, Massenproteste gegen Sparmaßnahmen
▬► http://tinyurl.com/c2myqfj
► Pleite der amerikanischen Kommunen kein Thema
► Ehemaliger EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark für Kerneuro
► Fukushima: Verfälschungen der Strahlenwerte durch Betreiber Tepco
▬► http://tinyurl.com/c76j795
► Lebensmittelmärkte: Mais +70%, Weizen +30% innerhalb von 3 Wochen durch Klima und Spekulanten
► LIBOR-Skandal: Ermittlungen/bevorstehende Verhaftungen wegen organisierter Kriminalität
▬► http://tinyurl.com/bln3bq2

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  • Ich bewundere Dirk Müller ja wirklich. Er hat das wirklich schon vor zwei Jahren gesagt. Ich bewundere ihn deshalb, weil er es geschafft hat, trotz seiner richtigen Prognosen nicht in die rechte Ecke gestellt zu werden. Ich kenne da andere Leute, die haben schon 2008 vor einer Finanzkrise und dem drohenden Verfall der Eurozone gewarnt. Tja, die lädt niemand mehr ein aufgrund der „rechten Ansichten“, welche nach wie vor nur mit dem Verweis auf die oben genannten Aussagen begründet werden.

    snorxify vor 1 Tag 4

  • Stimmt, dieses „in die rechte Ecke stellen“ ist ja häufig ein probates Mittel, um jemandes Glaubwürdigkeit/Reputation zu zerstören, Dirk Müller bietet dafür aber wenig bis keine Angriffsfläche: Zum einen, weil er sich zwar kritisch, aber immer sachlich und fundiert äußert ohne dabei in Theorien abzudriften, die als Verschwörungstheorien auslegbar sind, und zum anderen wegen seiner Unabhängigkeit/Neutralität gegenüber jeglicher Partei, Interessenvertretung oder sonstigen Gruppierung.

    SchoeneNeueWelt86 Antwort an snorxify vor 6 Stunden 4

Die besten Kommentare

  • Statt Tagesschau sollte man diese Sendung senden.

    DAoCFrEak vor 1 Tag 19

  • EU = Europäischer Untergang

Betreff EURO-Entwicklung….24.07.12…Devisen: Euro sinkt auf Zweijahrestief


NEW YORK (dpa-AFX) – Der Kurs des Euro hat am Dienstag im New Yorker Handel weiter nachgegeben. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung auf einem Zweijahrestief von 1,2059 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2089 (Montag: 1,2105) Dollar festgesetzt.  ‚Vor allem die Zuspitzung an den Anleihemärkten von Italien und Spanien belastet den Eurokurs‘, sagte Stephan Rieke, Devisenexperte bei der BHF-Bank. Die Anleger seien extrem nervös und es drohe hier ein ‚Teufelskreis‘. Die immer weiter steigenden Zinsen schwächten die Finanzkraft der Staaten. Dies habe weitere Verkäufe zur Folge, was zu weiter steigenden Zinsen führe. Keine großen Auswirkungen auf den Devisenmarkt hatte hingegen die am Montagabend angedrohte Aberkennung der Topbonität von Deutschland./mis/he//239704971

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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Euro-Schuldenkrise drückt Dax weiter ins Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Nach dem Kursrutsch der vergangenen zwei Handelstage hat der Dax am Dienstag abermals Verluste verbucht. Positiven Daten aus China stand die Euro-Schuldenkrise als das weiter beherrschende Thema gegenüber. Zum Börsenschluss stand bei dem Leitindex ein Minus von 0,45 Prozent bei 6.390,41 Punkten auf der Tafel. Von seinem am Nachmittag erreichten Tageshoch von 6.456 Punkten hatte sich der Dax wieder entfernt, nachdem die Rendite zweijähriger italienischer Anleihen erstmals seit Januar auf über fünf Prozent gestiegen war. Der MDax gewann dagegen 0,26 Prozent auf 10.454,00 Punkte, und für den TecDax ging es um 0,45 Prozent auf 748,63 Punkte hoch.  Sorgen bereitet Investoren vor allem Spanien. Die Furcht vor einem weiteren Abgleiten des Mittelmeer-Anrainers sei sehr groß, kommentierte Marktexperte Gregor Kuhn von IG Markets. Staat, Regionen und der Bankensektor Spaniens sähen sich mit kaum noch zu stemmenden Schuldenbergen konfrontiert. Eine aktuelle Geldmarktauktion hatte am Dienstag erneut gezeigt, dass die kurzfristige Geldaufnahme für das Land immer teurer wird.  SAP NACH ENDGÜLTIGEN ZAHLEN AN DAX-SPITZE  In China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, hatte die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie im Juli den höchsten Wert seit fünf Monaten erreicht. Übermäßiger Optimismus erscheint allerdings fehl am Platz, denn in der Eurozone hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager-Indizes dagegen weiter eingetrübt. Und am späten Montagabend hatte die US-Ratingagentur Moody’s den Ausblick für Deutschland, die Niederlande und Luxemburg auf negativ gesetzt und die Euro-Schuldenkrise damit um ein Kapitel erweitert.  Derweil nimmt die Berichtssaison deutlich Fahrt auf: Die SAP -Titel legten nach endgültigen Zahlen an der Dax-Spitze um 3,50 Prozent zu. Auch auf Basis der aktuellen Marktkapitalisierung führt SAP nun die Rangliste im Leitindex an. Europas größter Softwareanbieter bestätigte die vorläufigen Geschäftszahlen für das zweite Quartal und sieht sich auf Kurs, die Jahresziele zu erreichen. Kurz vor Börsenschluss legte zudem die Deutsche Bank vorläufige Zahlen vor, worauf sich die Aktien des Kreditinstituts kurzzeitig um mehr als 2 Prozent verteuerten. Am Ende verzeichneten sie jedoch ein Minus von 0,21 Prozent.  SOFTWARE AG PLUS ELF PROZENT  Im TecDax sprangen die Aktien von SAP-Konkurrent Software AG um 11 Prozent hoch. Deutschlands zweitgrößter Softwarehersteller hatte im zweiten Quartal dank der starken Lizenzerlöse deutlich mehr umgesetzt als von Experten erwartet.  Der EuroStoxx 50 büßte 1,27 Prozent auf 2.151,54 Punkte ein und auch die Indizes in Paris und London gaben nach. Am US-Aktienmarkt stand der Dow Jones zum europäischen Börsenschluss ebenfalls im Minus.  EURO SCHWÄCHELT  Am deutschen Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere von 0,94 Prozent am Vortag auf 1,04 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel dagegen um 0,64 Prozent auf 134,87 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,44 Prozent auf 144,95 Punkte. Der Euro-Kurs gab zuletzt wieder auf 1,2061 Dollar nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2089 (Montag: 1,2105) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8272 (0,8261) Euro./ajx/he  — Von Achim Jüngling, dpa-AFX —//239692294