Islam und Deutschland: Notwendige Klarstellung des Bundespräsidenten


The Republicans (Germany)

Rolf Schlierer: „Grünen-Chef Özdemir und die Muslim-Funktionäre sind die eigentlichen Geschichtsfälscher“

Die Republikaner haben die Aussage von Bundespräsident Joachim Gauck zum Verhältnis von Islam, Muslimen und Deutschland als „notwendige Klarstellung“ begrüßt.

Es sei richtig und überfällig gewesen, daß Gauck die anbiedernde Behauptung seines Amtsvorgängers, „der Islam“ als solcher gehöre zu Deutschland, zurückgenommen und zurechtgerückt habe, sagte der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer.

Die künstliche Empörung von Islam-Funktionären wie dem Vorsitzenden des „Zentralrats der Muslime“ Aiman Mazyek und dem Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde Kenan Kolat oder von Grünen-Chef Cem Özdemir sei der beste Beweis, daß der Bundespräsident recht habe.

Lediglich in einem Punkt sei Gaucks Aussage ergänzungsbedürftig, sagte der Bundesvorsitzende der Republikaner: „Salafisten gehören – anders als hier lebende rechtstreue und assimilierte Muslime – nicht zu Deutschland!“

Der Protest der Islam-Funktionäre und des Grünen-Chefs sei verräterisch: Ihnen gehe es nicht um gleiche individuelle Rechte, die Muslimen, die sich legal in Deutschland aufhalten, ja selbstverständlich bereits hätten, sondern um pauschale Sonderrechte für ihre Lobbyverbände als Machtfaktor und „Staat im Staate“. Der von ihnen an Gauck gerichtete Vorwurf der „Geschichtsfälschung“ sei absurd und falle auf sie selbst zurück.

Mazyeks Aussage, „das europäische Abendland“ stehe „ganz klar auch auf muslimisch-morgenländischen Beinen“, sei nur in einem Sinne richtig, sagte Schlierer: „Von Karl Martell bis Prinz Eugen

war die gemeinsame Abwehr muslimischer Eroberungs- und Islamisierungsgelüste ein wesentlicher Faktor für die Herausbildung eines gemeinsamen europäisch-abendländischen Bewußtseins.

Gut, daß Herr Mazyek uns, wenn auch unbeabsichtigt, daran wieder erinnert“, sagte der Bundesvorsitzende der Republikaner.

 

Die Republikaner, Bundesgeschäftsstelle

Ein Kommentar

  1. 1. Wach auf, wach auf, du deutsches Land!
    Du hast genug geschlafen,
    bedenk, was Gott an dich gewandt,
    wozu er dich erschaffen.
    Bedenk, was Gott dir hat gesandt
    und dir vertraut sein höchstes Pfand,
    drum magst du wohl aufwachen.

    2. Gott hat dich, Deutschland, hoch geehrt
    mit seinem Wort der Gnaden,
    ein großes Licht dir auch beschert
    und hat dich lassen laden
    zu seinem Reich, welchs ewig ist,
    dazu du denn geladen bist,
    will heilen deinen Schaden.

    3. Gott hat dir Christum, seinen Sohn,
    die Wahrheit und das Leben,
    sein liebes Evangelium
    aus lauter Gnad gegeben;
    denn Christus ist allein der Mann,
    der für der Welt Sünd gnug getan,
    kein Werk hilft sonst daneben.

    4. Für solche Gnad und Güte groß
    sollst du Gott billig danken,
    nicht laufen aus seim Gnadenschoß,
    von seinem Wort nicht wanken,
    dich halten, wie sein Wort dich lehrt,
    dadurch wird Gottes Reich gemehrt,
    geholfen auch den Kranken.

    5. Du solltest bringen gute Frucht,
    so du recht gläubig wärest,
    in Lieb und Treu, in Scham und Zucht,
    wie du solchs selbst begehrest,
    in Gottes Furcht dich halten fein
    und suchen Gottes Ehr allein,
    daß du niemand beschwerest.

    6. Die Wahrheit wird jetzt unterdrückt,
    will niemand Wahrheit hören;
    die Lüge wird gar fein geschmückt,
    man hilft ihr oft mit Schwören;
    dadurch wird Gottes Wort veracht’,
    die Wahrheit höhnisch auch verlacht,
    die Lüge tut man ehren.

    7. Wach auf, Deutschland, ‘s ist hohe Zeit,
    du wirst sonst übereilet,
    die Straf dir auf dem Halse leit,
    ob sich’s gleich jetzt verweilet.
    Fürwahr, die Axt ist angesetzt
    und auch zum Hieb sehr scharf gewetzt,
    was gilt’s, ob sie dein fehlet.

    8. Gott warnet täglich für und für,
    das zeugen seine Zeichen,
    denn Gottes Straf ist vor der Tür;
    Deutschland, laß dich erweichen,
    tu rechte Buße in der Zeit,
    weil Gott dir noch sein Gnad anbeut
    und tut sein Hand dir reichen.

    9. Das helfe Gott uns allen gleich,
    daß wir von Sünden lassen,
    und führe uns zu seinem Reich,
    daß wir das Unrecht hassen.
    Herr Jesu Christe, hilf uns nu’
    und gib uns deinen Geist dazu,
    daß wir dein Warnung fassen.
    Johann Walter (1496-1570)

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