Interview mit dem “Ponchomann”


Der Ponchomann vor dem Kölner Dom am 4. März 2010
Der Ponchomann vor dem Kölner Dom am 4. März 2010

Wie PI berichtete werden Deutschlands Städte zur Zeit von einer eifrigen „Ein-Mann-Demo“ bereist. Da wir bisher den Namen des Aktivisten nicht kannten und er stets einen auffälligen, mit Slogans bemalten Poncho bei sich trug, hat sich bei uns mittlerweile der Name „Ponchomann“ für ihn eingebürgert.

 Nun dauerte es nach der letzten Berichterstattung über die tätlichen Angrifffe auf den Ponchomann in Osnabrück nicht lange, bis uns die Identität des zivilcouragierten 67-Jährigen bekannt wurde. Es handelt sich um Leo S. aus Herne, einen bekennenden Altruisten,

(Altruismus  bedeutet in der Alltagssprache „Uneigennützig, Selbstlosigkeit)

der PI gerne Rede und Antwort stand.

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PI: Herr S., erzählen Sie uns etwas von sich.

Leo S.: ICH bin nicht wichtig! Wichtig ist die Botschaft auf den Ponchos, um die Deutschen zum Nachdenken zu bewegen.

Ihr Auftreten in deutschen Städten ist so ungewöhnlich wie auffällig. Was war der Auslöser dafür, dass Sie seit 2009 diese Ein-Mann-Demos in verschiedenen Städten veranstalten?

Erstens: Ich habe den Koran, die Tora und die Bibel gelesen. Und zweitens sagte mir 1999 ein 19-jähriger, hier geborener Türke: In der Freitagsmoschee wird gelehrt “Allah hat uns Deutschland gegeben – Deutschland gehört uns!”

Warum haben Sie sich ausgerechnet für diese Form des Protests entschieden?

Ich möchte die Gutmenschen aufrütteln.

In wie vielen Städten waren Sie mit diesen Slogans bereits unterwegs?

Ruhrgebiet

In sehr vielen, zum Beispiel in Berlin, Bonn, Aachen, Köln, Bergisch-Gladbach, Solingen, Neuss, Wuppertal, Düsseldorf, Mönchengladbach, Duisburg, Hagen, Witten, Mülheim/Ruhr, Bochum, Essen, Oberhausen, Gelsenkirchen, Bottrop, Herne, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Gladbeck, Unna, Dortmund, Hamm, Münster, Wesel, Datteln, Haltern, Osnabrück, Bremen usw.

Wie können unsere Leser Sie gegebenenfalls unterstützen, wenn sie Ihnen unterwegs begegnen?

Sie sollen Zivilcourage aufbringen und nachdenken was SIE tun können.

Wie reagieren die Menschen in der Regel auf Ihre Auftritte?

Mit Unverständnis – Türken beschimpfen mich grundsätzlich als NAZI. Ich wurde schon geschlagen, mit Eiern beworfen und meine Ponchos zerstört. Eine 16-jährige Türkin sagte zu mir vor dem Brandenburger Tor: “Ich möchte dich sterben, sterben, sterben sehen. Sterben sollst du, das wäre das größte!”

Und die Polizeibeamten, wie verhalten die sich Ihnen gegenüber?

Mal so, mal so. Zwei Beispiele: In Hattingen hat mir der Leiter der Kreispolizeiwache gesagt, wir hätten Probleme mit den Migranten, weil solche Typen wie ich da sind. In Berlin, als der belgische König zu Besuch war, hat einer von der Motorradeskorte angehalten und mir gesagt: “Das finde ich gut, was Sie da machen.”

Was waren die interessantesten Erlebnisse, die Sie auf Ihren Protestreisen bisher hatten?

Was mich sehr bewegt hat: Eine ältere Fau bekam einen Brief ihres Sohnes aus Amerika, in dem er schrieb, er wäre infolge der Wirtschaftskrise entlassen worden und müsse jetzt innerhalb von drei Wochen die USA verlassen. Er bat seine Mutter trotzdem, mir etwas Geld zu schicken: “Auch wenn es wenig ist, es hilft!”

Werden Sie – wenn Sie mit Ihrem Poncho unterwegs sind – eher von Muslimen oder Einheimischen belästigt?

Etwa gleich von Muslimen und Einheimischen. Besonders die Frauen einer “grünen Partei” (Moslems und Einheimische) tun sich hier hervor.

Was war die gefährlichste Situation, die Sie bisher erlebt haben?

Ich wurde innerhalb eines Tages in Wesel zweimal von Türken in der Fußgängerzone geschlagen und mit Karatetritten traktiert.

Haben Sie das Gefühl, dass Deutschland langsam aufwacht, was die Gefahr der Islamisierung betrifft?

Eher nicht – die deutschen Gutmenschen blenden die Gefahr aus. Die Türken haben die Taktik entwickelt, den Deutschen ein schlechtes Gewissen einzureden, weil sie ja (angeblich) den Weltkrieg ausgelöst haben.

Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen für Ihr Werk weiterhin alles Gute und vor allem Gesundheit.

Ein Kommentar

  1. Wo der Ponchomann recht hat, hat er recht. Das ist wenigsten ein Mann, der weiß, wie es um Deutschland bestellt ist und der auch was dagegen unternimmt! Meine Hochachtung für diesen Menschen! Von dieser Courage kann sich aber ein Sarrazin eine Scheibe von abschneiden!

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