Vier von zehn Jungen sagen: „Zu viele Türken“


Wiener Jugendliche bekennen sich zu einem großen Teil offen zu Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus. Sozialromantik war gestern: Den meisten Jungen geht es um die eigene Karriere, Zukunftsangst inklusive.

Wien/Mpm. Jung, aufgeschlossen, tolerant? Das Ideal einer offenen, sozial denkenden jungen Generation bleibt, wie eine aktuelle Studie zeigt, Illusion. Jugendliche sind zu einem erstaunlich großen Teil offen ausländerfeindlich und antisemitisch.

Fast die Hälfte der jungen Wiener (43,6%) findet, dass „in diesem Land schon viel zu viele Türken leben“. Für 18,2% haben „Juden nach wie vor zu viel Einfluss auf die Weltwirtschaft“. Und mehr als jeder Zehnte (11,2%) stimmt der Aussage, Adolf Hitler habe für die Menschen auch viel Gutes getan, zu. Das sind die Ergebnisse der „Jugend und Zeitgeist“-Studie des Instituts für Jugendkulturforschung, die am Mittwoch präsentiert wurde. Für die Studie wurden 400Wiener zwischen 16 und 19 Jahren quer durch alle Bildungsschichten befragt. 40,5% der Befragten glauben, dass die Aussage „Für viele Zuwanderer sind die echten Österreicher ein minderwertiges Volk“ richtig ist.

Besonders seien die Vorbehalte türkischen Migranten gegenüber ausgeprägt, sagt Studienautorin Beate Großegger. Großegger sieht in den Studienergebnissen einen Beleg dafür, dass die „politische Bildungsarbeit versagt hat“. Für Bernhard Heinzlmaier, Vorsitzenden des Instituts für Jugendkulturforschung, ist das xenophobe Gedankengut aber auch bei gut gebildeten Jugendlichen aus der Mittelschicht angekommen. „Die wissen aber im Unterschied zur unteren Schicht, wie man sich politisch korrekt äußert“, sagt Heinzlmaier. Sprich: Sie stimmen derartig xenophoben Aussagen – offiziell – nicht zu. Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus könnten also durchaus weiter verbreitet sein, als es die Ergebnisse der Studie zeigen.

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Ja, in Österreich gibt es halt noch mehr Mutige als bei den Piefkes.

Mein Kommentar:

So wie es aussieht, ist es in den Köpfen der Jugendlichen angekommen, dass sich mittlerweile zu viele der Migranten, nicht nur alleine Türken, sich in den Schulen, Städten, Straßen tummeln.
Diese Jugendlichen sehen nun auch endlich ein, dass ihre eigene Zukunft auf dem Spiel steht!

Ein Silberstreifen am Horizont!

Autor: Wiggerl

Eine Lobby für die Deutschen-Österreichischen-Südtiroler-Schweizer Kulturen und Lebensarten – Themen: Heimat, Deutsche Reich, Geschichte

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