LESERBRIEF zur WKR-Ball-Diskussion —-Mit der Bitte um Veröffentlichung


Deutsch: Österreich, Wien, Wiener Staatsoper E...

Elmar Podgorschek
Den unten stehenden Leserbrief habe ich in FB gelesen und möchte ihn verbreiten, dass ihn so viele wie möglich erhalten:

LESERBRIEF zur WKR-Ball-Diskussion Mit der Bitte um Veröffentlichung

Sehr geehrte Redaktion, Ich bin eine 23-Jährige Studentin aus Berlin und habe auf Einladung meines Freundes gemeinsam mit meiner 17-Jährigen Schwester am vergangenen Freitag am WKR-Ball in der Wiener Hofburg teilgenommen.

Wir lieben Wien seit vielen Jahren – vor allem für die Gastfreundschaft, die wir in der österreichischen Hauptstadt früher erfahren durften. Wir schätzen die großartige Kultur Ihres Landes, besonders die einzigartige Balltradition.

Wir haben auch eine familiäre Bindung an Wien, weil unsere Vorfahren vor langer Zeit hier zuhause waren bis sie als Juden unter Kaiser Leopold das Land verlassen mussten und im preußischen Brandenburg Asyl fanden.

Nicht zuletzt mit diesem Hintergrund verfolge ich die Diskussion um diese Veranstaltung und den angeblich von Herrn Strache geäußerten Vergleich der öffentlich angefeindeten Waffenstudenten mit den Juden im Dritten Reich durchaus kritisch.

Und meine, dass jeder Vergleich heutiger Ereignisse mit den Vorgängen im Dritten Reich unangebracht ist. Allerdings stellt sich die Frage wieso Herr Strache so in der Kritik steht, fällt doch den WKR-Ball-Gegnern und anderen links motivierten Agitatoren seit Wochen auch nichts anderes ein, als diese umgekehrt mit den Nazis gleichzusetzen.

Leider bemühten diesen geschichtsfernen und die Opfer verhöhnenden Vergleich auch Vertreter der jüdischen Gemeinde wie Herr Dr. Ariel Muzikant, der es eigentlich besser wissen müsste und wo ich mich fragen muss, welche Ziele er eigentlich verfolgt.

Als wir am Abend des Balls in der Wiener Innenstadt ankamen, bot sich uns ein verheerendes Bild.

Wir wurden von aggressiven Demonstranten angespuckt, wie im Wahn hat man Damen die Ballkleider heruntergerissen, mein Freund wurde wie viele andere Korporierte tätlich angegriffen, indem ihm in den Rücken getreten wurde, es flogen Steine und Flaschen in unsere Richtung, ebenso wurde Pfefferspray auf uns versprüht.

Überall diese bedrohlichen „Anonymous“-Masken, Vermummungsverbot gilt für Linke in Ihrem Land offenbar nicht.

Einer der Angreifer rief mir zu, er würde „mich aufschlitzen“ wollen.

Ich fühlte mich wie noch nie zuvor in meiner Sicherheit bedroht, in meiner Menschlichkeit verfolgt. Ich wundere mich zudem über die österreichische Presse, die diese Tatsachen unterschlägt und nach wie vor von einer „friedlichen Demonstration“ spricht. Ich kenne die politische Situation in ihrem Land nicht so genau, ich kann nicht bewerten, wieso die Gegendemo zu einer friedlichen Tanzveranstaltung so eskalieren konnte.

Ich weiß nur, dass Menschen, die sich „Gegen Faschismus“ auf die Fahne schreiben, gewalttätig und menschenverachtend auf andere Menschen, die sie nicht kennen, über deren Lebensumstände und Haltungen sie nichts wissen, vorgegangen sind.

Verhetzt aufgrund von Klischees und Vorurteilen. Ich frage mich, welche Seite an diesem Abend der Definition des Faschismus näher gekommen ist.

Und dennoch konnte auch ich am vergangenen Freitag in Wien nicht anders als Herr Strache – ausgegrenzt, angefeindet und bespuckt meinte ich doch nachvollziehen zu können, wie sich mein Großvater vor 70 Jahren gefühlt haben mag.

Susanne G., Berlin

PS.: Angesichts der massiven Bedrohung bitte ich von der Veröffentlichung meines ganzen Nachnamens abzusehen

Über deutschelobby

Eine Lobby für die Deutschen-Österreichischen-Südtiroler-Schweizer Kulturen und Lebensarten – gegen LINKS-EXTREMISMUS UND ISLAMismus. Themen: EU, Euro, EU-Politik, Transferunion, vereintes Europa, Allgemein, Soziales, Islam, Islamismus, Vaterland, Patriotismus, Konservative
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2 Antworten zu LESERBRIEF zur WKR-Ball-Diskussion —-Mit der Bitte um Veröffentlichung

  1. Gerhard Zinke schreibt:

    Die Linken und Grünen sollten sich mal auf YouTube die Doku “Sowjet-Story” anschauen. Auch heute noch werden diese Tatsachen unter den Tisch gekehrt. Eine Partei die den Kommunismus fördert gehört schon deshalb verboten.

  2. Cajus Pupus schreibt:

    Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden diese Linke genauso angespuckt, gehänselt und bedroht und evtl. sogar körperlichen Züchtigungen unterworfen!

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