In den nächsten zwölf Monaten werde Papst Benedikt XVI. sterben, heißt es in einem vertraulichen Dokument aus dem Vatikan. Das Papier sei echt, sagt ein Sprecher des Kirchenstaats, der Inhalt aber “jenseits der Realität”. Ein Kirchenkrimi oder eine Greisenposse?
Das Dokument ist auf deutsch geschrieben, datiert auf den 30. Dezember 2011 und soll vom einst mächtigen, jetzt emeritierten Kurienkardinal Darìo Castrillon Hoyos, 82, der Vatikan-Spitze zugeleitet worden sein. Die kleine, auf Enthüllungen spezialisierte italienische Zeitung “Il Fatto Quotidiano” (etwa: Die tägliche Geschichte) publizierte das Schreiben an diesem Freitag – und löste große Aufregung und Verwirrung rund um den römisch-katholischen Kirchenstaat im Herzen Roms aus.
Der streng vertrauliche Rapport berichtet über den Besuch eines anderen Kardinals, Paolo Romeo, 73, Erzbischof von Palermo, in China. Der katholische Würdenträger muss im kommunistischen “Reich der Mitte” höchst brisanten Stoff ausgepackt haben, wenn das Papier, in dem ein unbekannter Protokollant seinen Vortrag zusammengefasst hat, nicht völliger Blödsinn ist.
Demnach hat Romeo in Peking von einem erbitterten Machtkampf zwischen mächtigen Gruppierungen im Vatikan gesprochen – die eine für, die andere gegen den amtierenden Papst: Benedikt XVI., werde allerdings spätestens im November 2012 nicht mehr leben, heißt es. Romeo habe das mit solcher Gewissheit gesagt, notiert der Schreiber, dass die entsetzten Gesprächspartner sicher waren, er spreche von einem bevorstehenden Attentat. Auch wenn er das wörtlich nicht gesagt habe.
Der Kardinal habe auch keinen Zweifel daran gelassen, dass er zum engsten Zirkel des Papstes gehöre – also genau wisse, was im Vatikan los sei. Er bilde, gemeinsam mit dem Erzbischof von Mailand, Kardinal Angelo Scola, 70, und dem Papst gewissermaßen eine Troika.


Mein Gott, was ist denn dadran so schlimm, wenn ein Papst stirbt? Benedikt der XVI. ist am 16. April 1927 geboren. Also wird er 85 Jahre. Nun ist es doch auch so, dass heut zu Tage ein Mensch, wenn er die 60 überschritten hat, doch immer schon mit einem Bein im Grab steht. Und so rosig und knusprig sah der Papst zuletzt auch nicht aus.
In der langen Geschicht der röm. kath. Kirche gab es immer Päpste, die gestorben wurden. Denn auch hinter der Kirche steht ein Wirtschaftapparat, der auch mit allen Wassern, sogar mit Weihwasser, gewaschen ist. Da braucht man sich nichts vor zu machen.
Und wer weiß. Vielleicht hat der Papst eine Krankheit, die nicht bekannt gemacht wurde. Wie zum beispiel das heigisyndrom.