Sie zu kennen heisst sie zu hassen………………


Faiza Abul Naga, die ägyptische Ministerin für internationale Kooperation

Faiza Abul Naga, die ägyptische Ministerin für internationale Kooperation

Eine besonders unsympathische Orka stellte Rainer Hermann in der gestrigen FAZ vor. Faiza Abul Naga, die ägyptische Ministerin für internationale Kooperation, die Verfahren gegen deutsche und amerikanische Stiftungen und NGOs eröffnet hat (1), trägt zwar zivil und keine Frauenminderwertigkeitsmarkierung, steht aber einer demokratischen Entwicklung ihrer Heimat offenbar eher nicht aufgeschlossen gegenüber. Vielleicht werden wir sie noch vermummt erleben, sie wirkt jedenfalls mit großer Kraft daran mit.

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Obsession

Sollte Hans-Gert Pöttering,

Hans-Gert Pöttering

der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, in Kairo mit Faiza Abul Naga, der Ministerin für internationale Kooperation, sprechen – er würde sich an ihr die Zähne ausbeißen. Hart wie der Stein, aus dem die Pyramiden sind, ist die streitbare Ministerin. Eine Obsession treibt sie um: den Nichtregierungsorganisationen, die das zarte Pflänzchen der Demokratie pflegen, den Geldhahn zuzudrehen. Eine Überraschung war es daher nicht, als gegen mehr als 40 Vertreter ägyptischer und ausländischer Nichtregierungsorganisationen ein Verfahren eröffnet wurde, auch gegen die Adenauer-Stiftung.

Immer wieder hatte sie gegen Entwicklungshilfe gewettert, vor allem gegen die amerikanische. Dass auf der Liste nun auch die Adenauer-Stiftung steht, soll wohl den Verdacht zerstreuen, dass es sich allein um eine Operation gegen Amerika handle. Seit Jahren fordert sie, dass die wirtschaftlichen Hilfen aus Washington in einen Topf fließen, über dessen Verwendung allein die ägyptische Regierung entscheidet. Damit wollte sie verhindern, dass Mittel auch an Menschenrechtsgruppen gelangen.

Deutsch: Verkleinerte Form des Logos der KAS f...

Im Frühjahr 2011 hatte sie sich an die Spitze derer gestellt, die den Vereinigten Staaten eine Verletzung der Souveränität Ägyptens vorwarfen, als deren Entwicklungshilfeorganisation aus der Zivilgesellschaft um Projektvorschläge für 100 Millionen Dollar wirtschaftliche Hilfe und 65 Millionen Dollar Demokratieförderung gebeten hatte. Ein Teil sollte über das National Democratic Institute und das International Republican Institute abfließen. Abul Naga protestierte dagegen bei der amerikanischen Botschaft. Die Botschafterin hielt ihr kühl entgegen, sie habe geglaubt, nach Mubarak würden Maßnahmen zur Stärkung der Zivilgesellschaft nicht mehr als „ausländische Einmischung“ diskreditiert.

The emblem of the United Nations

Frau Abul Naga, Jahrgang 1951, ist aus der Epoche Mubarak übrig geblieben. Die durchsetzungsfreudige Frau hat allen Anfeindungen widerstanden, ihre Nähe zum Militär war gewiss von Vorteil. Dabei war sie nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaft, das sie 1973 in Kairo abschloss und 1977 in Paris mit einem Diplom in öffentlicher Verwaltung beendete, lange Karrierediplomatin. Sie diente im Umfeld des ägyptischen Generalsekretärs der Vereinten Nationen Boutros Boutros-Ghali

Boutros Boutros Ghali PA210123

in New York, später vertrat sie Ägypten bei den Vereinten Nationen in Genf. Von dort berief Mubarak sie im Jahr 2001 zur Staatsministerin des Außenministeriums, 2004 folgte der Wechsel in das Ministerium für internationale Kooperation, wo sie für die ausländische Entwicklungshilfe zuständig ist. Dort hat sie alle Regierungsumbildungen überstanden. Als sie nach der Berufung Nabil al Arabis zum Generalsekretär der Arabischen Liga im Mai 2011 für das Amt des Außenministers im Gespräch war, legte die Aktivistengruppe „6. April“ Widerspruch ein. Sie beanstandeten, dass sie Mittel für die Demokratieförderung als „illegal“ brandmarke, sich aber geweigert habe, gegen Suzan Mubarak ein Verfahren wegen der Veruntreuung von Mitteln für die Bibliothek Alexandria anzustrengen.

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Time am 9. Februar 2012

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1) http://www.tagesspiegel.de/politik/aegypten-kairos-justiz-stiftet-unruhe/6168954.html

Über deutschelobby

Eine Lobby für die Deutschen-Österreichischen-Südtiroler-Schweizer Kulturen und Lebensarten – gegen LINKS-EXTREMISMUS UND ISLAMismus. Themen: EU, Euro, EU-Politik, Transferunion, vereintes Europa, Allgemein, Soziales, Islam, Islamismus, Vaterland, Patriotismus, Konservative
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Eine Antwort zu Sie zu kennen heisst sie zu hassen………………

  1. heika schreibt:

    die haben alle den gleichen charakter !!!!!
    und deshalb hat sie ihr land verdient !!!!
    bei uns geht es ihnen zu gut …….. und das vertragen die nicht !!!

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